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Autumn ( mein Garten)

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Dark Light, 4 August 2004.

  1. Dark Light
    Gast
    0
    Ich dachte ich veröffentliche hier mal ein paar von meinen Gedichten...
    Ihr könnt ja was dazu schreiben...


    Der Engel im Wasser

    Kälte, Schmerz und Angst
    Ein Engel, dreckig, voller Blut
    Im trüben Wasser treibt
    Doch in den dunklen Augen flackert noch die Glut
    Von alten schönen Tagen, Nächten
    Von guter vergangener Zeit
    Von Liebe und friedvollen Mächten
    Wo Blicke noch schweiften soweit.

    Doch nun in tief dunkler Nacht
    Es herrscht hier Hass, Neid und Niedertracht
    Vergangen die Tage der Freude
    Soweit haben wirs nun gebracht
    Klang der Liebe ganz verstummt
    Kein Vogel mehr am Horizont
    Kein kleines Kind das fröhlich summt
    Hätt es der Engel verhindern gekonnt?

    Nein denn in einer Welt
    Wo Krieg – Hass und Hass – Krieg die Freiheit verbrennt
    Wo alles auseinander fällt
    Ist Hoffnung das Letzte was uns nicht trennt!


    Jung, schön, unschuldig!
    Belogen, entführt, missbraucht!

    Entkam entkam der Hölle,
    um mit ihr zu leben!
    Gelernt zu warten,
    kann vergessen, nicht vergeben.

    Gekommen die Zeit,
    mit ihr kam die Nacht,
    mit ihr kam ein Lied,
    bald ist es vollbracht.

    Hörst du mich böser Geist?
    Ich werd dich finden!
    Bist du auch zügellos,
    kann ich dich binden!
    Wenn sich tief in dunkler Nacht,
    meine Augen färben wie Blut,
    wirst du bezahlen, den Preis mit deinem größten Gut.

    Tief im Dunkel der Nacht –
    Werd ich ihn finden!
    Tief im Dunkel der Nacht –
    Nur wir zwei allein!
    - Hör mich Welt-
    Tief im Dunkel der Nacht –
    Wird er entschlafen!
    Tief im Dunkel der Nacht –
    Hört ihr sein Schrei’n?

    Deine Schreie werden lauter,
    dass die ganze Welt dich hört!
    Doch wir zwei, an einem Ort,
    wo uns niemand mehr stört!
    Wenn sich tief in dunkler Nacht,
    zu suchen deine Niedertracht –
    meine Sinne sich schärfen,
    und das Tier in mir erwacht!

    Tief im Dunkel der Nacht –
    Werd ich ihn finden!
    Tief im Dunkel der Nacht –
    Nur wir zwei allein!
    - Hör mich Welt-
    Tief im Dunkel der Nacht –
    Wird er entschlafen!
    Tief im Dunkel der Nacht –
    Hört ihr sein Schrei’n?

    Wir zwei, jetzt noch am Leben,
    doch nur einer überlebt,
    diese Nacht der Vergeltung,
    in der mein Hass nach der Oberhand strebt.

    Wirst für mich gehen,
    Gestalt aus Lügen,
    ich war dein Opfer,
    nun musst du dich fügen!

    In dieser Nacht (sie kommt),
    keine Kette hält mich,
    wenn du gehst, mit
    meinen Worten ich hasse dich!

    Blutende Hände,
    Lächeln im Gesicht,
    Seele befreit und
    Freiheit in Sicht.

    Es kam die Zeit,
    mit ihr kam die Nacht,
    mit ihr kam ein Lied,
    es ist vollbracht.


    The immortal rose

    Every night in the darkness,
    in a garden of ice,
    she wakes up, dries her leafs,
    look isn’t she nice.

    Every night in the darkness,
    when the storm has past,
    she tells us her tale,
    why she is the last.

    Every night in the darkness,
    when the light has gone by,
    she cries and she laughs,
    and she wants to die.

    Every night in the darkness,
    between all the stone,
    she talks from the others,
    only she had known.

    Every night in the darkness,
    in the world without light,
    under the wings of,
    the angel that cried.

    She speaks from the morning,
    she speaks from the day,
    that burnt her brothers,
    that took them away.

    Out of her life,
    damned to be dust,
    no more days of love,
    no more days of lust.

    She the last rose,
    of an innocent time,
    was caught in a shadow,
    as the day did this crime.

    The darkness gave her the gift,
    of immortality,
    that means to live forever,
    but to live in tragedy.

    Every night in the darkness,
    the wind calls her name,
    Ebony won’t you come?
    But it’s always the same.

    Every night in the darkness,
    when the day has gone by,
    She wispers her wish,
    that she wants to die.

    Every night in the darkness,
    beside the immortal rose,
    you feel a feeling,
    no one knows.


    Trauer




    Es ist jemand verstorben.

    Wir kannten uns kaum.

    Wir waren vom selben Blut

    Die Trauer umklammert mein Herz,
    umschlingt meinen Körper.

    Will mich dagegen wehren,
    es geht aber nicht.

    All meine Gedanken sind bei deinem freien Geist.

    Die Stimmung gedrückt,
    Tränen überall.

    Sie gelten dir,
    Du bist nun Frei.
    Kümmere dich nicht um uns sterbliche,
    denn du hast das ende deiner Reise schon erreicht.
    Finde deinen Frieden in unseren Herzen.

    Bye Bye

    Ruhe in Frieden.

    Dunkle Blicke wandern durch die Welt.
    So schwarz.
    So enttäuscht vom Leben.
    Sie verstehen es nicht.

    Schwarz gekleidet wander ich unter dem Himmel.
    Schwarz wie die Nacht.
    So enttäuscht vom Leben.
    Ich verstehe es nicht.

    Freundliche Leute wandern durchs leben.
    So Hell.
    Sie verstehen mich nicht.
    Sie lachen und freuen sich.
    Vorurteile überall.
    Sie erdrücken mich.
    Begraben mich unter ihnen
    Nehmen mir die Luft zum atmen

    Ich sterbe weil andere nicht akzeptieren was ich bin.


    Sind Träume zu Erfüllen da?
    Du verlierst den Kopf unter ihnen,
    sie lassen dich allein,
    gerade dann wenn du's nicht brauchst.

    Du fällst über sie,
    denn Träume säumen deinen Weg.
    So wie die großen Steine,
    Liegenbleiben - mehr kannst du nicht.

    Auch wenn du gar nichts machst,
    sie gehen nicht in Erfüllung.
    Du könntest die ganze Welt in Bewegung versetzen,
    sie gehen nicht in Erfüllung.

    Irgendwann nach Jahren,
    sind sie weg.
    Hast die Hoffnung schon längst aufgegeben.
    Bist eine Marionette der Gesellschaft.

    Goldener Käfig.
    Silberne Fäden.
    Bronzene Jahre.
    Steinerne Kälte.

    Wo bleiben Träume?
    Sie liegen da
    am Ende,
    an der Stelle an der du gefallen bist.

    Sie verfolgen dich schon längst nicht mehr.
    Wissen um dich,
    du würdest sie verdrängen,
    nun sind sie nicht mehr angebracht.

    Hättest du doch nur
    damals schon
    auf sie
    gehört!!!


    Fraß

    Geborstenes Buntglas
    bedeckt den Beton
    und das Sonnenlicht
    bricht sich im Salz.
    Wozu, frag ich mich,
    bin ich nur geblieben?

    Traurigkeit wiegt
    schwerer als Glück.

    Vielleicht bin ich
    nie stark genug,
    um stark zu sein.


    Die Last des Seins

    Meine Lippen verzerren sich zu einem Lächeln,
    dich erfreut es,
    doch die Trauer in meinen Augen siehst Du nicht!

    Ich höre deine Worte nur zu deutlich,
    jedoch berühren sie mich nicht,
    sollten sie?

    Auch Du hörst meine Worte,
    aber Du verstehst sie nicht.
    Deine Augen lächeln,fast mitleidig,
    versuch doch wenigstens zu denken!

    Ich bin nicht die, die Du meinst zu kennen,
    Du sahst mich,hörtest mich,berührtest mich,
    doch maß Dir nicht an zu sagen: Ich weiß,wer Du bist!

    Deine heile Welt ,nur ein kristallenes Gefängnis-
    hart wie Diamant.
    Mein Ich,wie ein Stein,prallt daran ab,
    Du willst keine Befreiung!

    Vielleicht bist Du es nicht,sondern ich,
    geboren um anders zu sein,
    verdammt durch den Fluch der Einsamkeit!

    Ich höre das Lachen derer,die mich schufen,
    Jeden erbärmlichen Tag,jede quälende Stunde,jede einsame Sekunde.

    Eine Marionette des Seins.
    Ein Lächeln auf den Lippen wandel ich durch die überfüllten Straßen.
    Jeder sieht mich,doch niemand sieht mich wirklich!

    Nun kann ich meinen Körper nicht mein Eigen nennen,
    er gehört denen,die die Fäden ziehen.
    Doch eines bleibt mein,
    solang mein müdes Herz die leblose Hülle weiter fort treibt,
    der Schmerz in mir,der mir zeigt : ich lebe!

    Traumumfangen
    tanzt sie
    mit leichtem Schritt
    singt sie
    ihr Lied
    drückt sie
    rote Rosen an ihr Herz

    Tief stechen Dornen
    in ihr Herz hinein
    Rote Tränen rinnen herab

    Sie lächelt
    webt den Schmerz ein
    in den Tanz
    in die Melodie

    Sie tanzt
    über spitze Dornen
    die sie zerstechen sollen
    Doch dringen sie nicht
    in sie ein
    Durchdringen nicht
    den Tanz
    Zerbrechen nicht
    Das kunstvoll gesponnene Lied

    Sie lächelt
    Umfangen von einem Traum von roten Rosen
    Deren Dornen ihr Herz zerstechen
    Doch sie drückt sie fester an sich
    Als fühlte sie keinen Schmerz.


    Ein Traum im Traum

    I Ideal
    Schön ist sie,
    würdevoll, perfekt
    ebenmäßig ihr Gesicht
    aufrecht ihr Gang
    weise ihre Worte
    Perfekt ist sie
    die bei ihm ist
    zu ihm gehört
    die die tiefsten Winkel seiner Seele kennt
    die ein Teil von ihm ist -
    wie sehr ich mir wünschte, sie zu sein.

    II Erfüllung des Traumes
    Ich bin sie,
    war sie,
    werde sie immer sein
    gehöre zu ihm
    bin ein Teil von ihm
    kenne die tiefsten Abgründe
    seiner Seele
    bin bei ihm
    mir gehört seine Liebe
    ich bin die
    die ich mir erträumte zu sein

    III Maske
    Schön und ebenmäßig
    ihr Gesicht
    doch eine Maske
    Aufrecht
    ihr Gang
    damit sie nicht zerfalle
    Sie kennt die Abgründe
    seiner Seele
    denn sie selbst ist in den Abgrund gestürzt.
    Perfekt -
    ohne Gefühle

    IV Leere
    Schöne Maske
    ausdruckslos
    verbirgt Leere
    Schwarzes würdevolles Kleid
    verdeckt Narben
    wo einst Flügel waren
    Aufrechter Gang
    verhindert, dass innerer Zerfall
    nach außen dringe
    Ein Traum im Traum
    von Perfektion, Schönheit, Würde -
    von Leere, Narben, Zerfall ---
     
    #1
    Dark Light, 4 August 2004
  2. smithers
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    Lesen sich gut, und das Feeling was rüberkommen soll, kommt auch gut rüber! respekt, sofern sie alle aus deiner Feder sind kann ich nur sagen Note: sehr gut!


    smith
     
    #2
    smithers, 4 August 2004

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