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  • Loomis
    Loomis (31)
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    in einer Beziehung
    17 Juni 2009
    #1

    Bücher zur Allgemeinbildung

    Moin liebe Foris! :winkwink:

    Ich suche ein vernünftiges Werk, um die viel zu großen Lücken in meiner Allgemeinbildung zu schließen. Amazon wirft mit Büchern natürlich nur so um sich - selbstverständlich alle mit dem Prädikat "Unverzichtbar". :tongue:

    Welches Buch würdet ihr mir empfehlen?
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    17 Juni 2009
    #2
    Hmm ganz ehrlich? - meiner Meinung nach kann man sich Allgemeinbildung kaum durch spezielle Bücher aneignen...

    In Allgemeinbildung steckt das Wort allgemein d.h. die "Bildung" erstreckt sich über viele Fachgebiete bleibt aber oftmals "relativ" oberflächlich - hat viel mit reinem Faktenwissen zu tun...:ratlos:

    Allgemeinbildung kann man sich glaub ich kaum gezielt aneignen sondern eher durch aufmerksamen "Lebenswandel" - will heißen das man statt der BILD mal Spiegel liest oder statt GZSZ lieber irgendeine Dokumentation. Und immer interessiert bleibt und das darin Besprochene ggf. "nachrecherchiert".
     
  • Dirk F.
    Dirk F. (31)
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    17 Juni 2009
    #3
    "Was als Allgemeinwissen, als Synonym für den Bildungskanon, definiert wird, hängt stark von Land/Kultur, Zeit, sozialem Umfeld oder individuellem Wissen ab. In unserer Kultur bezieht sich das Allgemeinwissen auf Sprache, Literatur, musische Talente (Musik, Kunst), Sozialkunde, Geographie, Geschichte, Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) und Mathematik. Nach Wolfgang Klafki umfasst die Allgemeinbildung nicht nur Wissen, sondern auch pragmatische Handlungsfähigkeit, ethische Beurteilungsfähigkeit, soziale Handlungsfähigkeit und ästhetische Orientierung.

    Mit der Entwicklung der Informationsgesellschaft bzw. der modernen Informationstechnik bekommt Allgemeinbildung einen neuen Stellenwert: Da Informationen z.B. mit dem Internet in großer Menge schnell zur Verfügung stehen, geht es nunmehr darum, Techniken der Recherche zu beherrschen, Informationen bewerten zu können und Zusammenhänge zwischen Informationen herstellen zu können (Medienkompetenz). Dem entspricht in besonderer Weise das von Wolfgang Klafki entwickelte inhaltliche Konzept der epochaltypischen Schlüsselprobleme wie Frieden, Umweltschutz, Demokratisierung/Menschenrechte, Eine Welt, Technikfolgen. Danach geht es bei der Allgemeinbildung darum, die zentralen gegenwärtigen Menschheitsprobleme zu verstehen und kritisch reflektiert zu handeln."
    Quelle: Wikipedia


    Das ist definitiv nicht mit der Lektüre eines Buches zu erreichen.
    Aber lesenswerte Bücher zu einigen bestimmten Themen kann ich dir gern empfehlen, wenn gewünscht :smile:
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    17 Juni 2009
    #4
    Oft geht das eine mit den anderen einher - mit der Zeit lernt man Dinge miteinander zu verknüpfen, Handlungsweisen zu beurteilen - letztlich erschließt sich wieder neues Wissen daraus usw.
     
  • Loomis
    Loomis (31)
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    17 Juni 2009
    #5
    Mit solchen Antworten hatte ich gerechnet. :zwinker:

    Ich möchte das Buch benutzen, um mir einen Überblick zu verschaffen.
    Leider habe ich einfach auch nicht die Zeit, um mir mit Fachbüchern aus allen Themen anzueignen, was ich wissen möchte. Ich bin nicht tiefgreifend an Geschichte interessiert, möchte aber wichtige Eckdaten wissen, so als Beispiel.
     
  • roset
    Verbringt hier viel Zeit
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    17 Juni 2009
    #6
    Um jetzt einfach mal einen konkreten Tip abzugeben, würde ich Dietrich Schwanitz "Bildung - Alles, was man wissen muss" benennen. Kostenpunkt 14,00E

    Ansonsten ist natürlich vollkommen richtig, was meine Vorredner gesagt haben.

    Besagtes Buch ist recht allgemein gehalten und bietet einen interessanten Abriss der europäischen Kultur. Wohlgemerkt der europäischen. Außerdem natürlich kurz gehalten. Wobei ich das Buch nicht schlecht finde und durchaus empfehlen kann, weil es einen ganz guten Einblick bietet.

    Vielleicht ist dieses Buch auch deswegen empfehlenswert, weil es sich sehr leicht liest und nach Themengebieten sortiert ist. So wirst du womöglich auch schnell feststellen, welche Bereiche dich besonders interessieren und dich dahingehend mit weiterführender Literatur weiterbilden.
     
  • it's me
    it's me (36)
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    17 Juni 2009
    #7
    Wenn Du Lesen nicht als Mühe siehst, dann nimm Dir an Stelle eines Buches lieber ein Lexikon. Damit bist Du nicht auf die Vorauswahl -und damit auch beschränkte Sichtweise- eines Autors alleine angewiesen. Beispielsweise besagtes Buch von Schwanitz (was die Allgemeinbildung schon weit abdeckt) wird immer wieder auf Grund seiner Einseitigkeit kritisiert.

    Am kostengünstigsten geht es natürlich mit der Wikipedia. Pick ein Thema von Interesse raus und hangel Dich von dort aus weiter.
    Als Einstieg eignet sich meiner Meinung nach: Politik, die verschiedenen Kanzler, (deutsche) Geschichte oder auch Artikel über technische Grundlagen wie für Eisenbahn, Automobil oder Luftfahrt.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    17 Juni 2009
    #8
    geniale Idee - das ist denk ich mal besser als jedes Buch - man kann auf jeden Link zu einem ganz anderen Thema "abbiegen" und bei Interesse eigentlich stundenlang auf Wikipedia verbringen - ausführlicher und dennoch kurzweiliger als alle genannten Bücher ist es außerdem.:smile:
     
  • Loomis
    Loomis (31)
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    17 Juni 2009
    #9
    Wiki ist ja echt mal eine tolle Alternative! Und kostenlos noch dazu. :tongue:

    Tolle Idee, danke!
     
  • User 77547
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    18 Juni 2009
    #10
    Allgemeinbildung aus EINEM Buch ist für mich ein Widerspruch in sich :ratlos: An einer vernünftigen Allgemeinbildung arbeitet man sein Leben lang.
     
  • Thrasymachos
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    18 Juni 2009
    #11
    Les einfach die Bibel. Mehr als das Wort Gottes muss man nicht wissen oder kennen. Wenn jemand das Gegenteil behauptet verbrennen wir ihn auf dem Scheiterhaufen. Hat mal gut funktioniert für einige hundert Jahre :engel:
     
  • drusilla
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    18 Juni 2009
    #12
    "Alles was man wissen muss" hätte ich jetzt für den Einstieg auch empfohlen, ist gut zu lesen und ein schöner Überblick der europäischen Kultur(geschichte). Und ich mochte "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" von Frank Schätzing sehr, ebenfalls angenehm zu lesen. Widmet sich der Entstehung der Welt, Naturgeschichte usw.

    Ansonsten halte ich persönlich Bibelkenntnisse sowie Kenntnisse im Bereich griechische + römische Antike für sehr wichtig, darauf baut unsere Kultur nunmal auf, ob es einem jetzt passt oder nicht. Für die Antike gibt es auch ganz tolle Übersichtswerke, sogar auch gut geschriebene :zwinker:, die Bibel sollte man meiner Meinung nach sowieso im Regal stehen haben und ab und an mal reinschauen oder ein paar Zitate nachschlagen. Schadet jedenfalls nicht.

    Aber mit einem Buch käme ich nicht aus... Da fehlen jetzt noch soooo viele Themen, die es wert wären...
     
  • Loomis
    Loomis (31)
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    18 Juni 2009
    #13
    Wie gesagt, es ging darum, sich erstmal einen Überblick zu verschaffen und dann gezielt weiterzulesen. Immer schön langsam angehen; ich muss zwecks Studium gerade genug Bücher durchackern. :zwinker:
     
  • User 29377
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    18 Juni 2009
    #14
    Also ich für meinen Teil sehe es so: das "Allgemein" in "Allgemeinbildung" gibt es deshalb, weil eben gerade nicht alles in einem Buch steht.
    Für alles andere gibt es Wiki, die Tageszeitung und Fachmagazine :grin:
    Und was ich dann immer noch nicht weiß, wird schon so wichtig nicht sein ...
     
  • Samaire
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    19 Juni 2009
    #15
    Word!!

    Lernen hört nie auf, entweder man ist interessiert, oder man ist es eben nicht. Sich Allgmeeinbildung mittels eines einzigen Buches aufzuzwingen, ist doch eine etwas befremdliche Idee.

    Auch das "ich will mal einen Überblick", naja, was es alles so gibt, ist doch eigentlich ziemlich klar. Und alles muss man nicht spannend finden - die oben erwähnten biblischen Grundlagen interessieren mich jetzt bspw. so ganz und gar nicht und ich finde auch nicht, dass ich da viel wissen muss; hingegen finde ich für meinen Teil die Kenntnis gewisser wirtschaftlicher und politischer Zusammenhänge sehr wichtig, aber da werden mir andere dann eh wieder widersprechen.

    Ich bin eh mal an fast allem interessiert und wenn ich etwas nicht weiss, aber wissen möchte, dann eigne ich mir Zusatzwissen tatsächlich vorwiegend via Wiki (mit der gesunden Skepsis, die man Wiki gegenüber eben haben muss) und den da verlinkten Hinweisen an. Und wenn mich dann etwas WIRKLICH interessiert, kaufe ich mir noch ein entprechendes Fachbuch. Ausserdem lese ich täglich mehrfach (Online-)Zeitungen und höre ständig Nachrichten.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    19 Juni 2009
    #16
    Lexika-Reihe anschaffen.
     
  • Dirk F.
    Dirk F. (31)
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    19 Juni 2009
    #17
    War klar, dass der Schwanitz kommt.

    Wenn ich mal die 3 klassischen Fragen hernehme: Wo kommen wir her?, wer bin ich?, was soll ich tun?

    Dann will ich doch meinen, dass für den Versuch zur Beantwortung der ersten Frage die Physik nicht ganz unerlässlich ist. Für die zweite die Biologie und ihre Spezialgebiete und für die Dritte eben die Ethik und wohl auch die Logik und Mathematik (Standardspruch: Lotto, ist eine Zusatzsteuer für Leute, die nicht rechnen können).

    Alles Themen, die der Schwanitz komplett ausspart. Klar muss man eine Auswahl treffen aber die Arroganz gegenüber den Naturwissenschaften finde ich vermessen.

    Es ist schon eine Weile her, dass ich ihn gelesen habe und ich weiß nicht mehr, was in dem Kapitel "Was man nicht wissen sollte" genau steht. Wenn da wirklich eine Liste von Themen, von denen man keine Ahnung zu haben braucht steht, dann gehört dieses Buch einfach nur in die Tonne :zwinker:


    Vielleicht muss man den Schwanitz auch etwas "ironischer" lesen, sozusagen als Beantwortung auf die Frage, welches Wissen ist in Gesprächen gefragt, wie gibt man sich den Schein gebildet zu sein und vermeidet Fettnäpfchen.
    Aber das kann natürlich nicht wirklich der Anspruch von Bildung sein, also sollte man mit diesem auch nicht an das Buch herantreten.
     
  • User 77547
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    Verheiratet
    19 Juni 2009
    #18
    Ja, Zeitungslektüre ist eine gute Möglichkeit, sein Allgemeinwissen zu erweitern. Ich meine jetzt natürlich nicht Bild (D), Krone (A) oder Blick (CH), sondern eher Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine / Frankfurter Rundschau, NZZ (CH), Standard (A) und natürlich auf jeden Fall "Die Zeit". Wer jede Woche "die Zeit" durchliest und dann noch zu Dingen, die er nicht so ganz versteht weiter recherchiert, kann seine Allgemeinbildung schon ganz ordentlich aufpolieren.
     
  • chubbymuc
    Gast
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    19 Juni 2009
    #19
    studentin ohne allgemeinbildung - hat das system versagt, oder warst du faul?

    @ loomis

    ich finde es heutzutage NICHT möglich über eine klassische Allgemeinbildung zu reden. Der Zugang zum weltweiten Wissen hat sich dermaßen erleichtert. Schon anhand der der Diskussionen um das Abitur nach 12 Jahren: Wieviel Musikunterricht brauchen Kinder heute? Muß man Bildende Kunst überhaupt noch unterrichten? Ethik statt Religion? Oft habe ich auch den Eindruck durch Fernsehserien oder Kino, junge Menschen wissen mehr über die USA und deren Geschichte, als über die entscheidenden Vorgänge und ehemaligen Konflikte in Europa!

    EIN BUCH kann es da nicht geben.
    Regelmäßig SPIEGEL, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Zeit, NZZ, FR, taz, tagesspiegel, Hamburger Abendblatt, Handelsblatt... etc. lesen.
    Ganz langsam anfangen, Wirtschaft und Kultur nicht auslassen!!! ... und was man nicht weiß: NACHSCHLAGEN.
    Und falls du eine Fremdsprache beherrscht, zumindest einmal im Monat eine Zeitung/Zeitschrift aus einem anderen Land lesen, damit man nicht nur die deutsche Brille aufhat.

    PS:
    In guten Cafés gibt es auch immer eine große Auswahl an interessanten Zeitschriften. Und als Studentin dürftest du wissen, daß jede öffentliche Bibliothek KOSTENLOS Abonnements von vielen Zeitschriften, Zeitungen und Fachzeitschriften zur Verfügung stellt.
    An dem Argument: Ich kann mir finanziell keine bessere Bildung leisten, stimmt was nicht. Zumindest an keinem Ort mit Uni!
     
  • Augen|Blick
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    19 Juni 2009
    #20
    Wenn Dich Geschichte interessiert, würde mir auf Anhieb Paul Kennedys "Aufstieg und Fall der großen Mächte" einfallen, gibt einen kurzen Abriss über die politische Geschichte der letzten 500 Jahre wieder. Wobei kurz etwas relativ ist, hat soweit ich mich erinnere auch über 1000 Seiten.

    Was die Zeit davor betrifft, fächert es sich zu sehr auf, da mußt spezifisch nach Interessenlage suchen. Wirklich wichtig ist auf jeden Fall die griechisch-römische Geschichte, da dort der Ursprung unserer heutigen Staats und Zivilisationsform zu finden ist.

    Was Kultur/Literatur angeht, fallen mir zwei Bücher ein, einmal Schwanitz, "Bildung: Alles, was man wissen muß" und Ranitzkis "Kanon". Reicht zumindest um bei 'trivial pursuit' auch mal bei Kulturfragen zu punkten.

    Für Philosophie würde ich ein "Kinderbuch" empfehlen, Gaarders "Sophies Welt" liefert einen feinen Überblick über die wichtigesten philosophischen Strömungen der letzten 2000 Jahre, für Kinder erklärt.

    Sowas ist zwar kein Ersatz für umfassende Allgemeinbildung, aber ein grober Überblick und teilweise mit handfestem Hintergrundwissen.
     

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