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Dieses Thema im Forum "Musik, Filme, Computer und andere Medien" wurde erstellt von Leyna, 27 November 2009.

  1. Leyna
    Leyna (27)
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    vergeben und glücklich
    Hallo liebe User,

    ein Freund von mir hat, während er zwei Wochen kein Internet hatte, das Lesen für sich entdeckt. Sein erstes Buch war "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling, was ihm sehr gefallen hat.
    Natürlich wünsche ich mir, er wird dieses neue Hobby beibehalten :grin:
    Also habe ich mir überlegt, ihm eine kleine Auswahl an Büchern zu Weihnachten zu schenken. Gedacht habe ich da an:
    -Der kleine Prinz - Antoine de Saint-Exupéry (mein alltime favourite :tongue:)
    -7 Jahre in Tibet - Heinrich Harrer
    -Vollidiot - Tommy Jaud
    -High Fidelity - Nick Hornby
    Habt ihr vielleicht irgendwelche Vorschläge?
    Es soll eine bunte Auswahl sein, damit er vielleicht sienen "Stil" findet :zwinker:
    P.S. Er ist 20 Jahre alt und studiert zur Zeit bei der Bundeswehr BWL.
     
    #1
    Leyna, 27 November 2009
  2. ülpentülp
    0
    ich habe einige meter bücher da - empfehlen lässt sich für einen "lesemuffel" nix. zumindest nicht ad hoc.
    :zwinker:
     
    #2
    ülpentülp, 27 November 2009
  3. envy.
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    nicht angegeben
    Wenn er beim Bund ist (aber ganz unabhängig davon) könnte ihm die Herr Lehman -Reihe von Sven Regener gefallen (eine Mio mal besser als Thommy Jaud - Imho.).
     
    #3
    envy., 27 November 2009
  4. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Muss man was Anderes empfehlen, nur weil der Kerl grade erst angefangen hat Freude am Lesen zu finden? Finde ich nicht.

    Wenn er noch nie freiwillig was Anderes als Schullektüre gelesen hat - was ich krass finde - dann würde ich mit ein paar Klassikern und ein paar kontemporären anfangen. Literarische Leckerbissen, die einen für das Lesen begeistern..

    Leo Tolstoj - Anna Karenina
    Philip Pullman - His Dark Materials (Trilogie)
    T.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe
    Nick Hornby - High Fidelity
    F. Scott Fitzgerald - The Great Gatsby
    Hermann Hesse - Narziss und Goldmund
    Carlos Ruiz Zafón - Der Schatten des Windes
    James Joyce - Ulysses
    Stieg Larsson - die Millenium-Trilogie, auf Deutsch "Verblendung", "Vergebung" und "Verdammnis"
    Chuck Palahniuk - Lullaby

    Wenn er gerne (halb-)autobiografisches, Reiselektüre und ähnliches liest, gibt's dafür getrennte Empfehlungen:

    Jan Weiler - Maria, ihm schmeckt's nicht / Antonio im Wunderland
    Steve Hely und Vali Chandresakan - The Ridiculous Race
    Bill Bryson - A short history of nearly everything
    Michael Wright - C'est la folie

    Das war jetzt 'ne sehr diverse Mischung.. aber alles super :grin:
     
    #4
    User 39498, 28 November 2009
  5. Leyna
    Leyna (27)
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    Dankeschön! Das hat mir doch schon sehr geholfen :smile:
     
    #5
    Leyna, 28 November 2009
  6. Schmusekatze05
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    Ganz ehrlich, ich lese leidenschaftlich gerne, aber damit könntest du mich ganz weit verjagen. Alles sehr schwere Kost. Sicher nichts für jemanden der Bücher gerade für sich entdeckt.

    Ich würde eher sagen, wenn jemand gerade mal anfängt zu lesen, dann ist leichte Kost genau das richtige für ihn.
    Kommt ja auch darauf an, welche Richtung er mag. Thriller, Sience-Fiction, Biografien, Fantasy?

    Im Fantasy-Bereich kann ich empfehlen
    Eoin Colfer - Artemis Fowl
    Ralf Isau - Die Neschan-Trilogie
    Beides fand mein Mann super, und der ist auch Lesemuffel.
     
    #6
    Schmusekatze05, 28 November 2009
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  7. User 39498
    User 39498 (29)
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    Man kann doch nicht die Annahme treffen, weil das ein Mann ist und der nicht viel liest, ist Fantasy das Richtige für ihn.

    Und weder Zafón noch Hornby oder Larsson sind "schwere Kost". Find ich immer lustig, Leute die leidenschaftlich gern lesen, aber nie über Fantasy und Krimis hinaus.. man muss auch mal über den Tellerrand schauen, und ich finde es sehr schade, das man dich mit solch diverser und teilweise sehr einflussreicher Belletristik "verjagt" :confused:
    Abgesehen von Tolstoj und Hesse - und Literatur macht nicht nur Spaß, wenn es oberflächlich und voraussehbar ist! - sind das alles Einsteigerromane.

    Sonst hätte ich Christian Kracht, Cormac McCarthy und Oscar Wilde empfohlen.. :rolleyes:
     
    #7
    User 39498, 28 November 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 2
  8. MrShelby
    Sehr bekannt hier
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    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der TS der 237272037203ste Kleinkrieg zum Thema "Hoch- vs. Unterhaltungsliteratur" hilft.

    Sehr schön finde ich "Der Fänger im Roggen" von Salinger. Ist gut zu lesen, unterhält und dann auch noch weltbekannte Literatur. Was will man mehr?

    Und die Zielgruppe "männlich, um 20 Jahre" dürfte das Buch wohl gut finden. Ein männlicher Teenager, der sich immer über alles aufregen kann, hat auch einen nicht zu unterschätztenden Unterhaltungswert :zwinker: Ich habe es zuerst in der Schule gelesen, und sehr gemocht. Jetzt lese ich es nochmal Jahre später auf englisch, und mag es immer noch.
     
    #8
    MrShelby, 28 November 2009
  9. ronny_w
    ronny_w (31)
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    vergeben und glücklich
    Was erwartet er denn vom Lesen?

    Will er Lachen? Trauern? Grübeln? Gruseln? Wichsen? :zwinker:

    Es gibt ja für alles das passende Buch. Aber jeder Leser hat auch seinen eigenen Geschmack. Nicht alle Menschen finden das gleiche komisch.

    Einige meiner Lieblingsbücher:

    - Per Anhalter durch die Galaxis (komisch)
    - Ein fliehendes Pferd (grübel-komisch)
    - Die Frauen von Stepford (perfekt, da stimmt handwerklich wirklich alles)
    - Trabbel für Henry (Tom Sharpe) - bizarr-komisch
    - Der Hobbit (ein Buch zum "drin spazieren gehen")


    Naja, du kennst ihn sicher besser als die Foranten. Also kannst du doch besser beurteilen, welche Bücher ihm gefallen werden, oder?
     
    #9
    ronny_w, 28 November 2009
  10. Schmusekatze05
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    Habe ich nicht. Wenn du richtig gelesen hättest, dann hättest du gelesen, dass ich gesagt habe, dass man erstmal herausfinden muss, welche Richtung er lesen möchte.

    Ich kann im Fantasy Bereich Empfehlungen geben, weil ich da eben gute Erfahrungen mit bestimmten Büchern für Lesemuffel gemacht habt. Wenn er aber nun sagt: "Mein Ding sind Thriller oder Historische Romane, oder sonstwas.", dann gibt es sicher Leute, die in dieser Richtung Empfehlungen abgeben können. In jeder dieser Richtungen wird sich für Leseneulinge was finden.

    Ich habe jedoch ehrlich gesagt noch keinen Lesemuffel getroffen, der sich dann gleich an Anna Karenina, Ulysses oder Der Schatten des Windes anfängt. Diese Leute mag es geben, gehören aber, meines Erachtens nach, eher in die Kategorie "selten enzutreffen".

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 16:35 -----------

    Zafón finde ich persönlich schon schwere Kost. Hornby mag ich nicht, aber das steht ja nicht zur Debatte.

    Es geht hier im Anfangsthread aber nicht um jemanden der gerne liest, sondern um jemanden, der gerade mal ein einziges Buch für sich entdeckt hat. So war das gemeint. Das du mich als ich Bücher für mich entdeckt habe, damit verjagt hättest. Und ich denke, dass es vielen so geht. Mich würde es wundern, wenn du irgendwann mit Anna Karenina angefangen hättest...
    Ich versuche mich halt in denjenigen hineinzuversetzen und kann es einigermaßen, da ich solch ein Exemplar hier zuhause sitzen habe.
     
    #10
    Schmusekatze05, 28 November 2009
  11. User 39498
    User 39498 (29)
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    Richtig, aus dem Grund habe ich auch sehr verschiedene Bücher empfohlen, die man keinesfalls alle über einen Kamm scheren kann.

    Liegt das daran, dass diese Bücher "zu schwer" für einen intelligenten jungen Studenten sind, oder daran, dass er gar nicht weiß, das diese existieren? Welche Bücher sind im Buchladen am meisten in Szene gesetzt, wer hat das bunteste Cover?
    Brauchen wir jetzt nicht ausdiskutieren, aber ich halte es für nicht zutreffend zu sagen, man muss mir irgendeinem bestimmten "Niveau" anfangen.
    Grade Der Schatten des Windes ist sprachlich wirkilch simpel, aber wunderschön gestrickt, eine Geschichte die einen mitnimmt und ein Buch das man nicht aufhören kann zu lesen.
    Und lemand, der als erstes Buch Anna Karenina aufschlägt wird vermutlich eher zum Bücherliebhaber als jemand, der ein Clive Cussler Buch liest. Letzteres hat zwar durchaus Unterhaltungswert, aber ist sehr simpel gestrickt und das durchschaut man als intelligenter Leser fix.

    Die Threadstarterin hat gebeten, Bücher zu empfehlen die sie ihm dann schenkt. In dem Fall hat sie die einmalige Gelegenheit, dem Kerl nicht nur kontemporäre leichte Kost vorzusetzen, sondern alles. Das ist doch super!
    Stell dir mal vor, der kann noch gar nicht zwischen verschiedenen Genres diskriminieren, der kann auch nicht sagen "Tolstoj, was für ein Alter Sack" oder "Ulysses wäre mir zu verwirrend".

    Off-Topic:
    Hm, ich hatte mich aber dezidiert auf die Aussage "Ganz ehrlich, ich lese leidenschaftlich gern, aber damit könntest du mich ganz weit verjagen" bezogen. Da sagst du eindeutig das ich dich jetzt, wo du schon leidenschaftlich gern liest, damit verjagen könnte. Ich glaube nicht, dass ich dich da falsch verstanden habe :grin:

    Übrigens hat man, als es noch keine 100 Nora Roberts Romane gab und x tausend "Frauenliteratur-Autoren" und Star Trek Romane, nur die "schweren" Autoren gelesen. Die sind nämlich gar nicht schwer.


    @TS: Bitte glaube nicht, dass dein Kumpel, nur weil er grade erst anfängt zu lesen, nur was "Einfaches" lesen kann. Jedes Buch ist einfach. Jeder macht was unterschiedliches draus.
     
    #11
    User 39498, 28 November 2009
  12. MsThreepwood
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    Ich zähl jetzt einfach mal die unterschiedlichsten Bücher auf, die ich inzwischen mehrmals gelesen habe und jedem empfehlen würde :smile: Da ist alles dabei von Phantasik über Krimis bis hin zu Irrsinnigem :smile:

    Haruki Murakami - The Wind-Up Bird Chronicles (dt. Titel müsste sein Mr. Aufziehvogel)
    Hardboiled Wonderland and the End of the World
    Kafka on the Shore
    Ken Follet - Die Säulen der Erde
    Sebastian Fitzek - Therapie
    Christian von Aster - Höllenherz
    Die Erzferkelprophezeihung (Trilogie)
    Boris Koch - Dionysos Tanzt (Sammlung von Erzählungen)
    Bram Stoker - Dracula
    Heinz Strunk - Fleisch ist mein Gemüse
     
    #12
    MsThreepwood, 28 November 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  13. MrShelby
    Sehr bekannt hier
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    Das halte ich für ein Gerücht. Das Problem ist wohl viel eher, dass man sich mit einer entsprechend großen Leseerfahrung nicht so recht in einen Lese"anfänger" hineinversetzen kann. Ein ehemaliger Mitschüler, der immer schon physikbegeistert war, und nun in Physik promoviert, fand auch immer, dass Physik sehr einfach war bzw. ist...aber diese Einschätzung müssen eben nicht immer alle teilen :zwinker:

    Off-Topic:
    Man muss nicht unbedingt kontemporäre Literatur lesen...gegenwärtige Literatur tut es auch :zwinker:
     
    #13
    MrShelby, 28 November 2009
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  14. User 39498
    User 39498 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Ich habe die Progression ja selber durchgemacht.
    Es gibt keinen "Pflichtstartpunkt" beim lesen.
    Ich hab mit 7 mit TKKG angefangen. Da hat mir die Bibliothekarin damals gesagt, ich solle doch lieber zu den Bilderbüchern gehen! :cry: Und ich hab dann rein aus Protest die ganze Reihe ausgeliehen..

    Man brauch nicht immer so vorsichtig sein und vermuten, ach, da müssen wir jetzt mal ganz langsam und leise mit platter, leichter Lesekost anfangen..

    Aber ich denke, die TS hat ja jetzt einige Anregungen bekommen in verschiedenen Genres.

    Was ich noch hinzufügen würde, vor allem für einen Kerl in dem Alter:

    Tucker Max - I hope they serve beer in hell

    Hab' das Buch zweimal durchgelesen, einmal saß ich am Flughafen und bin vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. :jaa: Hab' sehr skeptische Blicke geerntet.. aber wenn man einen einigermaßen dreckigen Humor hat, ist das Buch wirklich zum totlachen.
     
    #14
    User 39498, 30 November 2009

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