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Bedürfnis nach Veränderungen und Unabhängigkeit

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Linguist, 6 Mai 2009.

  1. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich befinde mich in einer sonderbaren emotionalen Lage. Um meine momentane Situation kurz zu beschreiben: Ich brauche noch ein Jahr bis ich mein Abitur in der Tasche habe, arbeite in einem Minijob und lebe bei meinen Eltern. Es geht mir hier gut, ich verfüge über alles Lebensnotwendige. Die Beziehungen zu meinen Eltern würde ich als "gut" bezeichnen und auch mit meinen Geschwistern verstehe ich mich.

    Gerade in den letzten Wochen merke ich jedoch, wie meine Motivation - gerade im Bezug auf Schule - sinkt. Je nach Tagesform kriege ich dann schon morgens im öffentlichen Viehtransporter die Krise oder wenn ich noch halb verschlafen meinen Kaffee übersüße. Dann komme ich in der Schule an und sitze meine Zeit in teilweise sinnlosen Fächern ab. Wichtig ist da nur Biologie, Mathematik und Englisch. In den andern Fächern langweile ich mich zu Tode, obwohl meine Noten auch in diesen Fächern gut sind. Ich raffe mich eben auf, auch wenn mich die behandelten Themen null interessieren. Dann muss ich mich zwar zwingen, der "bahnbrechenden" Lutherischen Rechtfertigungslehre irgendetwas abzugewinnen, bekomme dann aber auch eine gute Note. Der "Höhepunkt" drei der fünf Wochentage ist dann meine Biolehrerin, die scheinbar durch ihren Unterricht Probleme kompensiert. Es ist nicht normal, wie diese Frau mit Schülern umgeht und das "Menschsein" verlernt hat. Aber auch das lässt sich durchstehen, immer im Hinterkopf, dass es ja nur noch ein Jahr ist. Ich versinke so im Alltagstrott.

    Dann fahre ich nach Hause und die Streiterei mit meiner Mutter beginnt. Wie gesagt, ich verstehe mich eigentlich gut mit ihr. Nur kann sie nicht aktzeptieren, dass ich so langsam versuche auf eigenen Beinen zu stehen. Ich möchte wenigstens meine eigenen Vier Wände in unserer Wohnung eigenständig sauber halten, ohne dass sie hier rumputzt. Trotz täglicher Aufräumerei betritt sie einfach mein Zimmer und überprüft, ob auch wirklich alles am rechten Fleck ist. Ich reagiere darauf sehr allergisch. Ich gehe ja auch nicht einfach in das Zimmer meiner Mutter und schnüffel da rum. Dann öffnet sie einfach Briefe und liest Abrechnungen durch, schnüffelt in meinem Ordner, in dem ich alles Wichtige abhefte. Leider lässt sich auch nach heftigsten Streitereien kein Kompromiss erzielen. Im Endeffekt ändert sich garnichts, sie versucht trotzdem noch mich zu bevormunden.

    Daraus ergeben sich dann auch weitere Probleme. Die momentane Situation lässt sich irgendwie überbrücken, bis zum Abi ist es "nur" noch ein Jahr, auch wenn mir die Situation immer unerträglicher scheint. Aber man kämpft sich eben durch. Nun steht bald auch die Entscheidung Studium oder Ausbildung an. Ich tendiere an Tagen wie diesen immer stärker zu einer Ausbildung, um einfach ausziehen zu können und etwas in der Hand zu haben. Ich könnte endlich selbstständig leben, mit allen Vorzügen und auch Nachteilen. Aber das ist einfach das, was ich momentan brauche und mir wünsche. Ein Studium würde weiterhin finanzielle Abhängigkeit von meinen Eltern bedeuten. Das will ich nicht mehr, auch wenn ich mir ein Studium wünsche. Aber alleine der Gedanke, noch weitere 6 Jahre bei meinen Eltern zu wohnen, ist irgendwie Moppelkotze. Ein Auszug während des Studiums würde aber Kreditaufnahme bedeuten, da meine Eltern zu viel verdienen für etwaige Bafög Ansprüche. Es ist einfach schwer, einen Schuldenberg zu hieven und erstmal in der Ungewissheit zu leben, statt mit einer Ausbildung über ein festes Auskommen zu verfügen. Ich möchte lieber studieren als eine Ausbildung zu beginnen, gleichzeitig aber unabhängig werden.

    Was würdet ihr mir raten?
     
    #1
    Linguist, 6 Mai 2009
  2. bluegirl2404
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    ich kann dich verstehen. bei mir war es nicht so extrem!!!
    es ist schwierig bei dir. Wenn du wirklich eigenständig werden willst, dann fang ne Ausbildung an. Aber überleg dir dann gut, was du machen willst. Aber ich sag mal: du willst lieber studieren, dann tu es doch. mach das was du willst. Und das mit deinen Eltern kann sich wieder legen. Und... bist du schon 18??? wenn ja, dann sag doch mal deiner Mutter dass sie dir nix mehr sagen brauch und du 18 bist! Sie kann dich doch dauernd bemutteln.
    Red vielleicht mit ihr mal in Ruhe und ohne Streit darüber. Bete sie doch mal zum gespräch und sag ihr was du fühlst und was du willst und das ohne Streit einfach in einem ruhigen gespräch. Vielleicht hilft das....
    Ich hoffe es für dich, viel glück in deiner Zukunft!!!
     
    #2
    bluegirl2404, 6 Mai 2009
  3. khaotique
    khaotique (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    8
    vergeben und glücklich
    Dein Threadtitel trifft exakt das Gefühl, das momentan bei mir vorherrscht. Ich schreibe morgen meine erste Abiturprüfung und stehe demnach gerade an einem Punkt in meinem Leben, an dem noch alles ungewiss ist. Es ist einerseits befreiend, wenn nach 13 Jahren Schule endlich ein Ende in Sicht ist, andererseits macht es einem auch große Angst, weil man nicht genau was, was danach kommt. Das eigene Leben befindet sich in einer Art Schwebe, denn die Schule gibt einem nunmal eine Richtung, einen Halt. Wenn das wegfällt, kommt man sich schon etwas verloren vor. Ein sonderbares, ambivalentes Gefühl, das du sicher auch noch kennenlernen wirst :zwinker:

    Zurück zu "Veränderungen und Unabhängigkeit": Ich habe mir natürlich die gleichen Gedanken gemacht wie du. Einerseits möchte ich endlich finanziell unabhängig sein, andererseits könnte ich mir auch ein klassisches Universitätsstudium gut vorstellen. Ich würde, genau wie du, kein Befög bekommen und müsste mein Studium dennoch größtenteils selbst finanzieren. Das ist ein Punkt, an dem man sich überlegen muss: Will und kann ich das? Deshalb bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ein duales Studium wohl die beste Möglichkeit für mich wäre. Praktische und theoretische Inhalte vereint, dazu eine nicht zu knappe Ausbildungsvergütung und ein finanziertes Studium. Hast du dir darüber schonmal Gedanken gemacht?
     
    #3
    khaotique, 7 Mai 2009
  4. alter
    alter (64)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verheiratet
    Wenn du gern studieren willst, dann mache das auf alle Fälle! Die Studentenzeit ist die schönste Zeit des Lebens! Glaube das einem alten Mann!

    Aber du solltest zum Studium in eine andere Stadt gehen. Wenn deine Eltern gut verdienen, dann müssen sie dir Unterhalt während des Studiums zahlen. Im allerschlimmsten Fall kannst du das sogar vor Gericht einklagen.

    Aber ich denke, wenn du ihnen nur mit genügend Nachdruck erklärst, dass du studieren willst, dabei aber nicht im "Hotel Mama" wohnen willst, dann werden sie das irgendwann auch akzeptieren.

    Oder suche dir ein Studienfach, das du in deinem Heimatort nicht studieren kannst.
     
    #4
    alter, 7 Mai 2009
  5. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Ja. Ich habe aber gelesen, dass solche Stellen extrem begehrt sind und hunderte Bewerbungen bei den Personalern eingehen. Mein Problem ist hier Mathematik. Ich habe erst in den letzten Wochen eine 180 Grad Drehung gemacht und pauke jetzt intensiv dafür. Das zahlt sich auch aus, von 2P im ersten Halbjahr auf 9P in diesem ist für mich eine enorme Steigerung. Leider habe ich meine Mathenote schon halb gegen die Wand gefahren, eben weil ich die Hälfte der Qualifikationsphase nichs getan habe. Die ersten drei Quartale waren 2 Punkte, das jetzige wird aber sehr sehr viel besser, weil ich mich einfach reinhänge. Nur ist die Frage, ob man an so Stellen mit 7-8P im Mathe GK überhaupt rankommt. Für mich würde ja eben nur eine duale Ausbildung im Bereich Wirtschaft in Frage kommen. Das schreckt mich schon ab.

    Außerdem kann ich mich auch nicht für alle Bereiche der Wirtschaft begeistern. Eine wirkliche Leidenschaft habe ich eig. eher im Bereich Volkswirtschaftslehre, also theorielastigere Wirtschaft. Mein Traum wäre eine Anstellung in einem Wirtschaftsforschungsinstitut. Aber auch Investmentbanking interessiert mich. Mit einer dualen Ausbildung würde mir zumindest ein Platz in der Forschung verwährt bleiben.

    Meine Eltern verdienen nicht "gut". Mein Vater arbeitet und zahlt ein Haus ab. So gesehen stehen meine Eltern schon auf der Sonnenseite des Lebens, könnten mir aber unmöglich ein Studium finanzieren. Ich will das auch garnicht. Die haben mich jetzt 13 Jahre lang durchgefüttert, dann verklage ich die nicht auf Unterhalt. Lieber kratze ich für 5 Okken die Stunde getrocknete Kotze von Klobrillen, als meine Eltern finanziell zu belasten. Die haben genug geschuftet und sollen einen schönen Lebensabend verleben. Nach 5 Jahren gönn ich ihnen nichts mehr als mal wieder einen Urlaub.
     
    #5
    Linguist, 7 Mai 2009
  6. alter
    alter (64)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    262
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    5
    Verheiratet
    Dann mach dich doch erstmal kundig, ob du nicht doch BAFöG bekommst. Da gibt es genügend Informationen im Internet.

    Ich bin auch kein Großverdiener, meine Frau arbeitet nur stundenweise und ich habe meinen beiden Töchtern trotzdem ein Direktstudium ermöglicht. Mit der Rückzahlung des BAFöG haben sie überhaupt kein Problem, denn erstens ist die Hälfte ohnehin geschenkt, dann gehörten sie zu den besten Studentinnen (gibt Erlass) und sie zahlen auf einen Schlag alles (gibt nochmal Erlass).
     
    #6
    alter, 7 Mai 2009
  7. Loomis
    Loomis (29)
    Meistens hier zu finden
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    148
    187
    in einer Beziehung
    Nur kurz zu der Zimmer-aufräumen-Sache: kannst du dein Zimmer abschließen?
     
    #7
    Loomis, 7 Mai 2009
  8. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
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    13
    vergeben und glücklich
    Ich habe ja noch eine Schwester, die ist 2 Jahre jünger und streitet sich deswegen mit meiner Mutter noch um einiges heftiger. Auf jeden Fall hatte sie auch die Idee, ihr Zimmer abzuschließen. Das hat sie dann gemacht und meine Mutter ist daraufhin ausgerastet. Erst hat sie versucht meine Schwester auf dem Handy zu erreichen, die hat es dann abgeschaltet. Als sie dann nach Hause kam, wurde hier eine Stunde lang durch das Haus geschrien. Und es ist einfach so, dass ich keine Lust habe gegen eine Wand anzureden. Wenn sie meint, meine Privatsphäre nicht zu aktzeptieren, muss ich mir eine Alternative suchen. Ansonsten würden ähnliche Diskussionen auch noch in der Zeit eines Studiums ständig ablaufen, weil sie sich nicht ändern wird. Was soll ich machen? Mir geht es auf die Nerven, aber ich weiß, dass meine Mutter mich liebt und umgekehrt ist es nicht anders. Nur kann ich mich damit einfach nicht mehr abfinden. Ich sehne mich mittlerweile einfach nach einer kleinen Wohnung und damit Selbstbestimmung.
     
    #8
    Linguist, 7 Mai 2009
  9. User 12900
    where logic cannot intervene
    9.748
    598
    4.924
    nicht angegeben
    Das Problem mit dem BaföG hatte ich auch, meine Eltern verdienen "zu viel" fürs BaföG aber eigentlich zu wenig, um 2 Kindern ein Studium zu finanzieren.
    Momentan geht es noch, da mein Bruder erst ab Oktober studiert, daher kommen derzeit meine Eltern für meinen Lebensunterhalt auf (was aber niemals gehen würde, würde ich nicht im Studentenwohnheim leben), aber da wie gesagt ab Oktober auch mein Bruder studieren wird und meine Eltern nicht mal eben 14.000 Euro :smile:eek: )im Jahr über haben (500 Euro pro Kind an Lebensunterhalt plus Studiengebühren), suche ich mir nun einen Job.
    So ist es schon möglich, nebenher zu arbeiten, ich denke, maximal 400 Euro werde ich verdienen können, ohne dass die Uni drunter leidet. Dann krieg ich eben noch das Kindergeld und muss damit auskommen.
    Es geht also schon irgendwie, aber diese BaföG Regelung finde ich echt zum :wuerg: .
     
    #9
    User 12900, 7 Mai 2009
  10. khaotique
    khaotique (27)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.438
    123
    8
    vergeben und glücklich
    Off-Topic:
    Genau so geht's mir auch :zwinker:
     
    #10
    khaotique, 7 Mai 2009
  11. User 12900
    where logic cannot intervene
    9.748
    598
    4.924
    nicht angegeben
    Off-Topic:
    Ich finde das total ätzend, entweder man ist komplett "arm", wie einer meiner Freunde hier, der kriegt den BaföG-Höchstsatz und damit mehr als ich, kriegt zudem noch andere Vergünstigungen (zB GEZ), oder man ist so reich, dass man es sich locker leisten kann.
    Wer normal verdient und evtl. noch mühsam etwas für seine Kinder zur Seite legt (wie meine Eltern), hat Pech gehabt, denn dann muss man an die Ersparnisse ran oder eben neben der Uni jobben. Ich kenne keinen BaföG-Empfänger, der das nötig hat. Echt toll.:angryfire
     
    #11
    User 12900, 7 Mai 2009
  12. Grottenolmin
    Benutzer gesperrt
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    1
    nicht angegeben
    Hast du denn schonmal mit deinen Eltern geredet, wie du dir deine Zukunft vorstellst bzw. wie sie sich das vorstellen? Vielleicht haben sie ja sogar was zurückgelegt für dein Studium, oder sie haben in ihre Finanzen mit eingerechnet, dass sie dir was dazugeben können - zwar vielleicht nicht genug zum Leben, aber genug, damit du mit einem kleineren Nebenjob zusätzlich gut klarkommst.

    Sich sein Studium komplett selbst zu finanzieren halte ich für schwierig, wenn man nicht a) viel gespart hat, b) in einer Gegend wohnt, wo die Lebenshaltungskosten extrem niedrig sind bzw. c) einen sehr gut bezahlten Job mit wenig Zeitaufwand findet. Denn man muss ja nicht nur seine Wohnung, Nahrung und sonstige Lebenshaltungskosten finanzieren, sondern u.U. auch Studiengebühren, ein Semesterticket, Lehrbücher usw... Da kommt schnell einiges zusammen.

    Vielleicht wird das Verhältnis zu deinen Eltern bzw. insbesondere zu deiner Mutter auch ganz von alleine entspannter, wenn du für's Studium ausziehst, und zwar am besten in eine Stadt etwas weiter weg. Entfernung wirkt da manchmal Wunder... ;-)
     
    #12
    Grottenolmin, 7 Mai 2009
  13. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Ich habe schon mehrmals angedeutet, dass ich ein Studium in Erwägung ziehe. Meinen Eltern ist aber nicht bewusst, mit welchem finanziellen und lerntechnischen Aufwand das verbunden ist. Die haben nur den faulen Studenten im Kopf, der sich vor Arbeit drücken will. Deshalb ist es - laut ihnen - doch auch garkein Problem nebenher zu arbeiten, weil studieren ja nur Zeit absitzen ist. Ich habe auch versucht ihnen zu erklären, dass sich die Zeiten geändert haben. Aber es ist schwer das jemanden verständlich zu machen, der noch nix von Bachelor/Master gehört hat. Die haben ja jetzt schon keinen Peil, wie das Abitur eigentlich "funktioniert". Ich habe auch schon zigmal erklärt, dass meine Leistungen jetzt schon in die Abiturnote mit einfließen. Das verstehen die einfach nicht. Und irgendwann verlier ich auch die Nerven und bin lieber für mich, als grundlegende Dinge zu erklären. Es wäre doch kein Problem sich mal eine Stunde Zeit zu nehmen und so Dinge mal bei wikipedia oder sonst wo nachzulesen. Das Desinteresse kotzt mich an, aber ich rege mich darüber nicht mehr auf.

    Ähnlich wie mit Auslandsaufenthalten: Als ich das meiner Mutter erzählt habe, hat sie auch nur gelacht. Weil die einfach keine Ahnung von der Arbeitswelt hat. So hart das auch ist.
     
    #13
    Linguist, 7 Mai 2009
  14. alter
    alter (64)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    5
    Verheiratet
    Als erstes liest du mal nach, ob du BAFöG bekommst. Wenn du noch eine Schwester hast, die in der Ausbildung ist, sind die Freigrenzen für deine Eltern nämlich ziemlich hoch.

    Dann suchst du dir eine Uni, an der keine Studiengebühren anfallen und eine Stadt in der die Lebenshaltungskosten niedrig sind. Ich wette, dass in Dresden ein Student, der nur halb so viel Geld hat besser leben kann, als einer der das Doppelte hat in München.
     
    #14
    alter, 7 Mai 2009
  15. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    13
    vergeben und glücklich
    Die Information, dass ich kein Bafög bekomme, habe ich ja zusammen mit meinem Vater über einen Rechner ermittelt. Die gibts ja im Internet. Meinem Verständnis nach habe ich alles richtig errechnet, aber ich bin da auch kein Profi. Mein Vater noch weniger.

    Gilt als Ausbildung auch eine ganz normale Realschulausbildung?

    Unis ohne Studiengebühren werde ich mir mal raussuchen. Danke :smile:
     
    #15
    Linguist, 7 Mai 2009
  16. alter
    alter (64)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verheiratet
    Habe gerade mal kurz gegoogelt und u. a. das hier gefunden:

    http://www.das-neue-bafoeg.de/de/183.php

    An anderer Stelle stand aber, dass die Regelungen so kompliziert sind, dass es nur hilft, einen Antrag zu stellen und dann zu sehen, was für ein Bescheid kommt.
    Auf alle Fälle müsste deinen Eltern ein Freibetrag für deine Schwester angerechnet werden.
     
    #16
    alter, 7 Mai 2009
  17. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
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    vergeben und glücklich
    Also eine Art "Fake"-Anfrage? Weil ich ja noch nirgends eingeschrieben bin, ich aber natürlich schon jetzt gerne wissen würde, ob meine Berechnungen dann falsch waren.

    Edit1: Also die Beispiele machen mir schon mehr Mut. Ich muss mich da mit meinem Vater verrechnet haben, wenn selbst Studierende mit einem Einkommen des Vaters von 2,300 Euro und der Mutter von 1,500 Euro noch Bafög bekommen. Wenn auch nicht viel, so macht mir das schon wieder mehr Mut. Meine Mutter ist nämlich nicht arbeitstätig.

    Danke
     
    #17
    Linguist, 7 Mai 2009
  18. alter
    alter (64)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verheiratet
    Such mal nach dem nächstgelegenen Studentenwerk und rufe dort an.

    Auf alle Fälle kannst du schon vor Aufnahme des Studiums einen Antrag stellen, denn wenn du wirklich bedürftig bist, muss das Geld ja ab dem ersten Monat fließen. Wie lange das vorher möglich ist, weiß ich aber nicht.

    Mach dich da mal bei Fachleuten kundig.
     
    #18
    alter, 7 Mai 2009

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