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Beißender Hund - Hilflos...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Ambergray, 13 August 2006.

  1. Ambergray
    Ambergray (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Bekannte von mir haben einen Hund (ca. 1-2 Jahre alt, denke ich), ein Husky-Rottweiler-Mix (sieht aus wie ein großer Schäferhund).

    Fakt ist, dass der Hund überhaupt keine Erziehung hat. Er macht quasi, was er will. Wenn er zu den Besitzern aufs Sofa springt, dann kommt höchstens mal "Och Schatzi, geh doch bitte mal runter,hmmm?".
    Dass ein Hund so nicht hört ist klar.
    Er zerfetzt sämtliche Socken, Sofas usw., einfach aus Langeweile ("Och Liebling, lass doch die Socken liegen...")

    Gegenbeispiel:
    Er schnappte sich mein Schlüsselband. Ich: "Nein!" Er guckte mich an. Hab ich ihn im Nacken gepackt (habe zugegebenermaßen gepflegte fingernägel) und nochmal laut "Nein" gesagt. Er ließ den Schlüsselbund fallen und hat ihn seitdem nie mehr angepackt.

    Auch was Auslauf/Bewegung angeht, habe ich so meine Bedenken, dass der Hund ausgelastet ist. Der Mann arbeitet schichtweise, hat also selten Zeit, die Frau kriegt den Hund nicht gehalten.
    Also bleibt häufig nur die Möglichkeit, ihn kurz in den Garten zu lassen (obwohl ausreichend Wiesen in ca. 10min erreichbar sind).

    Ich finde den Hund klasse, bin dort ab und zu zu Besuch.
    Der Hund kann viel und ist auch durchaus lernbereit. Bloß wenn man mit ihm eine halbe Stunde spielt ist er schon fix und fertig (keine Ausdauer?).
    Aber man kann halt jede Menge mit ihm machen, kann ihm wunderbar "Sitz", "Platz" usw. beibringen, er macht das wirklich klasse, halt mit Bällchen-werfen als Belohnung. Die Besitzer stehen dann da und staunen, wie brav er auf einmal ist.

    Ansonsten ist er halt sehr temperamentvoll, bellt viel usw.

    Jetzt ist vergangene Woche folgendes passiert (ich war nicht dabei):
    Er hat gebissen. Zweimal feste in den Arm, der Betroffene kam mit Blaulicht ins Krankenhaus, liegt immernoch auf Intensiv. Da es jedoch weitläufige Verwandtschaft war, wird es wohl kaum zur Anzeige kommen.

    Ich war geschockt, als ich das erfahren habe, aber irgendwann musste so etwas ja passieren.
    Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll. Einerseits den Besitzern gegenüber, andererseits dem Hund gegenüber.

    Zusatzinfo:
    Ich glaube, er ist nicht versichert.
    Für Hundeschule usw. fehlt das Geld.
     
    #1
    Ambergray, 13 August 2006
  2. sad silence
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    vergeben und glücklich
    wenn er nochmal jemanden beißt landet der hund garantiert im tierheim...hast du schonmal daran gedacht den hund zu dir zu nehmen? meine eltern haben auch einen...leider ist er taub auf beiden ohren deshalb hört er die befehle nicht und ist deshalb beim spazieren immer angeleint...damit er mehr auslauf bekommt fahren meine eltern deshalb oft mit dem rad damit er etwas rennen kann..trotzdem sieht man ihm an das er lieber auf den wiesen frei rumlaufen würde und er ist auch schon etwas stämmiger

    gruß silence
     
    #2
    sad silence, 13 August 2006
  3. Ambergray
    Ambergray (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Zu mir nehmen geht unmöglich.
    Erstens sind meine Eltern total gegen Tiere und zweitens bin ich in der Ausbildung, habe bald Prüfung und muss viel lernen, ich hätte nicht die Zeit, die ein solcher Hund braucht.

    Und jeden Tag mit ihm spazieren gehen (bei seinen jetzigen Besitzern) scheidet auch aus, dazu muss ich erstmal ne halbe Stunde fahren. Und das jeden Tag...
     
    #3
    Ambergray, 13 August 2006
  4. sad silence
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    dann wirst du wohl nicht viel tun können...es gibt hundetrainig für besitzer und hundchen....vllt könntest du den beiden besitzern mal was raussuchen...meine eltern haben das einmal wöchentlich gemacht und es war nicht sehr teuer

    gruß silence
     
    #4
    sad silence, 13 August 2006
  5. Mummelbärchen
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Na das musste ja so kommen.
    Da sind 2 Arbeitshunderassen drin vereint, der Hund braucht einfach nur Beschäftigung.
    Wäre gut zu wissen, was da vorgefallen ist.
    Wenn Hunde unterfordert sind, kommt es zu solchen Aktionen, die Besitzer haben ihm nie die Grenze gezeigt, ihm nie seinen Platz in der Rangordnung zugeteilt, er hat einfach keine festen Regeln, was fatale Folgen haben kann, wie man sieht.
    Der Hund muss da raus, zu jemanden, der ihm zeigt wo es lang geht.
    Wo er gearbeitet wird.
    Das Grundgehorsam muss er lernen, seinen festen Platz im Rudel ( Familie) finden, und dann wenn das passiert ist, muss er arbeiten, Agility, Klickern usw.Vorallem muss der Hund laufen, laufen, laufen.
    Geschieht dies alles nicht, wird noch mehr passieren und er wird im Tierheim landen, wo ihn dann keiner haben will.
    Armes tier echt!!!
     
    #5
    Mummelbärchen, 13 August 2006
  6. Vetealamierda
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Oh je. So wie es klingt würd ich dringenst !!! empfehlen das Tierheim zu rufen und den Hund abholen zu lassen. Wenn der Hund zurück soll, muß sich bis dahin grundlegend einiges ändern - soviel, dass ich mir schwer vorstellen kann, dass das noch möglich ist.
    Ein Hund ist ein Rudeltier, und da gibt´s halt nur eine Regel : Lead, follow or get out of the way.
    Fakt ist : Er darf aufs Sofa, er kann Kommandos überhören ohne dass es Konsequenzen für ihn hat, und jetzt hat er auch schon zweimal gebissen um seinen Platz in der Rangordnung zu verteidigen. Der Hund ist eine Gefahr für die Menschen um sich herum, zumal die beiden Rassen Rottweiler und Dt. Schäferhund ja beide nicht ganz ohne sind. Ihre Intelligenz und der angeborene Schutztrieb brauchen Beschäftigung und eine feste Hand, die aber fehlt.
    Wenn für die Hundeschule das Geld fehlt, ist für den Hund erst recht kein Geld da. Die fehlende Versicherung kann sehr teuer werden sobald der Hund jemanden beißt, der sich einen Anwalt greift.
     
    #6
    Vetealamierda, 13 August 2006
  7. Martouf
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Der Hund ist absolut nicht ausgelastet. Er hat keine wirkliche Aufgabe bzw. Beschäftigung in seinem Leben, langweilt sich. Er macht, was er will, nicht weil er ein schlechter Hund wäre! - sondern weil er es einfach nicht besser weiß.

    Was du in der Situation mit deinem Schlüsselbund gemacht hast, ist goldrichtig gewesen, es hat den Hund nicht provoziert, ihm nicht weh getan (höchstens ein wenig gepiekt, kommt auf die fingernägel an *g*) und du hast ihm deutlich gezeigt, was du von ihm willst. Leider kenne ich genügend Hundbesitzer, die lieber "Nein Schatzi-Mausi, nicht aufs Sofa springen, das macht man nicht, komm da bitte runter!" sagen, anstatt kurz und prägnant "Nein! Runter." zu rufen und den Hund, wenn er das gemacht hat, anschließend zu belohnen.

    Ob ein Tierheim eine gute Lösung wäre, wage ich zu bezweifeln. Die Heime sind meist (gerade jetzt wegen der Urlaubszeit) übervoll und wenn kein Platz mehr da ist werden oft Tiere eingeschläfert. Ich kann dir nur empfehlen, entweder den Besitzern unmissverständlich klar zu machen, dass sich etwas ändern muss, und das dann auch zu kontrollieren, oder (was oft die bessere Variante ist), direkt - also ohne Tierheim - an einen neuen Besitzer zu vermitteln.

    Kommt halt darauf an, wie krass es wirklich ist.

    Ich kann nur sagen: Hunde beißen nie einfach so. Auch wenn die Medien es einem mit Schlagzeilen wie "Rottweiler zerfleischte vierjährigen Jungen vor den Augen der Eltern" immer wieder weiß machen wollen.

    Hoffentlich ändert sich was an der Situation, der arme Kerl hat es bestimmt nicht verdient.

    -- Martouf
     
    #7
    Martouf, 13 August 2006
  8. Félin
    Félin (30)
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    offene Beziehung
    Ähnliche Geschichte:
    Die Familie meiner Freundin hatte einen Hund, mittelgroßer Mischling.
    Seitdem die Mutter einen neuen Freund hatte, durfte der Hund nicht mehr ins Haus, sondern verbrachte fast den ganzen Tag in einem recht kleinen Gehege.
    Im Endeffekt ist dieser Hund auch bissig geworden, hat mehrfach Leute verletzt (nicht schwer, aber die anderen haben mit Anwalt etc. gedroht), sodass sie ihn letztendlich eingeschläfert haben (obwohl wir angeboten haben, den aufzunehmen)

    An deiner Stelle würde ich versuchen, ihn auf alle Fälle woanders unterzubringen. Kennst du vielleicht Leute, die Platz und Interesse an einem solchen Hud hätten? Wenn es noch öfter vorkommen sollte, dass der zubeißt, überlegen die Besitzer evtl. auch, dass der Hund wegsoll bzw. evetl. eingeschläfert werden soll.
    Und das hat so ein Hund nicht verdient, nur weil er falsch gehalten wird.
     
    #8
    Félin, 13 August 2006
  9. Ambergray
    Ambergray (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Ich weiß nicht...
    Ich kann da ja auch nicht so viel dazu sagen, weil ich die Leute nur bekanntenmässig kenne.

    Und die hängen total an dem Hund, die Frau hat tagelang geheult, als der Hund gebissen hatte usw.

    Ist halt ne blöde Situation. Ich hab denen ja schonmal so durch die Blume angedeutet, dass ich so Hundeplatz oder so mit dem Hund machen würde, das ist ja nur einmal in der Woche und dann hätte er wenigstens einmal richtig was zu tun.
    Aber bisher hab ich es halt nichtmal geschafft, mit ihm spazieren gehen zu dürfen, weil die halt meinen, ich kriegte den nicht gehalten.

    Wobei das meiner Meinung nach keine Frage körperlicher Kraft sondern eher Durchsetzungsvermögen ist.

    Ist halt schwer, ich glaub, die Leute wollen das auch irgendwie runterspielen. Ein Bekannter war neulich bei Ihnen und fragte, was es so Neues gäbe und sie haben den Biss mit keinem Wort erwähnt...
     
    #9
    Ambergray, 14 August 2006
  10. Silverbell
    Silverbell (33)
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    vergeben und glücklich
    Oh Mann, wieder mal ein Fall von blauäugiger Hundeanschaffung. Gerade bei großen Tieren sollte man sich vorher gut informieren und auf jeden Fall sofort zum nächsten Hundeplatz fahren. Denn ohne Erziehung wird so ein Hund zur Waffe.

    Ich kann deine Sorgen gut verstehen. Es ist schwer jemandem begreiflich zu machen, daß ein Hund Erziehung braucht, wenn derjenige das nicht einsieht. Versuch doch mal ganz deutlich mit den Leuten zu reden. Nicht durch die Blume oder über Umwege, sondern ganz klar und deutlich. Sag ihnen, daß sie die Wahl zwischen Tierheim und Hundeplatz haben. Denn der nächste der gebissen wird, hat mit Sicherheit weniger Verständnis.

    Und so teuer ist Hundeerziehung auch nicht. Es reicht ja, wenn man einen "Grundkurs" macht, um überhaupt zu lernen wie man mit dem Tier umgehen muß.

    Oder besorg einfach schonmal Infos über eine Hundeschule in eurer Nähe. Damit kannst du sicherlich besser argumentieren.

    Viel Glück!
     
    #10
    Silverbell, 14 August 2006
  11. Ambergray
    Ambergray (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Hmmm.
    Bekannter war gestern nochmal da, der sagte, der Hund wäre ganz normal gewesen.
    Hab' dann eben mal einen Kollegen (selbst langjähriger Hundehalter) drauf angesprochen, der meinte, das wäre gefährlich, wenn so ein Hund einmal gebissen hätte und dann auch noch einen Bekannten.

    Ich hänge echt total zwischen den Stühlen. Einerseits hab ich tierisch Schiss, dass der Hund mich auch beisst (der Mann liegt immernoch auf Intensiv, hat Mengen an Blut verloren und die kriegen die Wunde nicht zu). Andererseits war der Hund bei mir bisher immer lammfrom, hat sich sogar regelrecht untergeordnet.
     
    #11
    Ambergray, 15 August 2006
  12. Touchdown
    Touchdown (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Die meisten Hunde die beißen, sind einfach unsicher. Wenn die lernen, wer der Boss im Huas ist, dann können die sich auch entspannen, wenn Fremde da sind, weil die wissen, dass Herrchen und Frauchen schon aufpassen.
    Wenn das Tier aber keine klaren Ansagen bekommt, dann über nimmt er quasi die Rolle, die die Besitzer ausfüllen sollten und beschützt die Wohnung.
    Normalerweise dürften deine Bekannten gar keinen Hund haben. Wenn man sich ein Tier anschafft, dann muss man sich auch darum kümmern. Solange sie nicht bereit sind, mit dem Hund zur Hundeschule zu gehen und für genügend Auslauf zu sorgen, sehe ich keine Chance, dass sich an der Situation was ändert.
     
    #12
    Touchdown, 16 August 2006
  13. Ambergray
    Ambergray (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Eben!

    Aber der Mann hat keine Zeit für die Hundeschule, wie gesagt, Schichtarbeit.
    Und die Frau würde das glaube ich niemals machen, weil in der Hundeschule geht es ja auch schonmal etwas härter zu, bis der Hund eben weiß, was Sache ist.
    Und sie würde es nie übers Herz bringen, mal feste an der Leine zu ziehen (ich weiß garnicht, ob die überhaupt eine Leine haben).

    Ein Kollege meinte gestern zu mir, solange der Hund nicht versichert wäre, würde das mit der Hundeschule sowieso nichts, weil das meist die Mindestvoraussetzung wäre.

    Ich weiß ja auch nicht, was ich machen soll. Ich will mich da auch nicht zu sehr einmischen, schließlich müssen die das selbst wissen.
    Aber mir tut der Hund verdammt leid, weil ich mich ja ab und zu mit dem beschäftige und weiß, was das für ein klasse Tier ist.
    Aber die Leute tun mir halt auch leid, weil ich halt weiß, wie die an ihrem Hund hängen, und dass die es nicht übers Herz bringen, ihm irgendwas zu tun bzw. ihn abzugeben.
     
    #13
    Ambergray, 16 August 2006
  14. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    die haben nicht mal ne haftpflichtversicherung?!
    ein hund muss nicht mal beißen, um schaden anzurichten - es reicht schon, dass er mal über den gartenzaun springt, auf die straße rennt und dort ein autofahrer anhält und ihm ein anderer PKW hinten draufkracht.

    unterforderung ist bei hunden echt nicht ohne, das kann gravierende folgen haben...

    halter, die lieb und nett sind und vom wesen eines hundes null ahnung haben, seh ich als ein echtes problem an.

    was du tun kannst? allenfalls noch mal mit denen reden, wie wichtig es ist, dass der hund zum einen versichert wird - das was passieren kann, haben sie ja jetzt gesehen! und zum anderen, dass der hund bewegung und aufgaben braucht. aber wenn die so uneinsichtig sind...

    ggf. würd ich wohl doch beim tierschutz anrufen und den fall kurz schildern. und drum bitten, dass da mal wer vorbeischaut. geht ja nicht nur um das wohl und den "stolz" der bekannten, sondern darum, dass der hund ne gefahr darstellt durch die nicht vorhandene erziehung.
     
    #14
    User 20976, 16 August 2006
  15. Ambergray
    Ambergray (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Ja, ich weiß...

    Ne, die haben keine Versicherung, kein Geld dafür (angeblich). Ich sollte denen mal was zu Versicherungen im Internet raussuchen, daher weiß ich das.

    Mal sehen, wann ich die nochmal sehe. Das ist halt alles so schwierig. Ich will ja meinen guten Draht zu denen auch nicht verlieren, aber fürchte, dass das so ist, wenn ich denen so ins Gewissen rede.

    Angeblich hat der Gebissene den Hund getreten, daraufhin hat der Hund dann zugebissen. Wobei das auch keine Entschuldigung ist...
     
    #15
    Ambergray, 16 August 2006
  16. Touchdown
    Touchdown (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.220
    121
    1
    vergeben und glücklich
    Wenn die kein Geld und keine Verantwortung haben, dann dürfen sie sich auch keinen Hund halten. So einfach ist das!
    Du selber kannst da wohl nichts machen. Ich könnte jedesmal das Kotzen kriegen, wie Menschen ihre Hunde verhätscheln und dabei nichtmal merken, wie sehr sie dem Tier eigentlich schaden. Ein Hund, der keine klaren "Rudelstrukturen" hat, leidet unter Stress, weil er nicht weiß, wie er sich verhalten soll.

    e: Man kann einem Hund übrigens durchaus beibringen, den Tag über allein zuhause zu bleiben, genauso, wie man ihm beibringen kann ordentlich an der Leine zu laufen. Schichtdienst und Angst, den Hund nicht halten zu können, sind also nichts als faule Ausreden dafür, dass beide einfach keinen Bock haben, sich vernünftig um ihr Tier zu kümmern.
     
    #16
    Touchdown, 16 August 2006
  17. User 30029
    User 30029 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Selbst wenn dieser Verwandte keine Anzeige erstattet, das Krankenhaus ist dazu verpflichtet! Es sei denn, sie haben irgendne Story aufgetischt, aber eigentlich muss das Krankenhaus auf jeden Fall Anzeige erstatten, selbst wenn der Betroffene das nicht möchte. Weiß ich, weil ich jemanden kenne, deren Hund hat einen Mann angesprungen (Begrüßung), Mann hintenüber gekippt mit Platzwunde am Kopf. Er wollte nicht anzeigen, aber das Krankenhaus musste.

    Was den Hund angeht, so wie sich das anhört, wird das nur noch schlimmer werden, nichts gegen eine liebevolle Erziehung, man muss einen Hund nicht verprügeln, um ihn zu erziehen, aber man muss konsequent sein. Und das ist genau das, was hier fehlt...
    Sorry, aber ich glaube kaum, dass du da groß helfen kannst. Irgendwann kommts zu nem richtigen Beißunfall und dann ist natürlich der Hund schuld und wird eingeschläfert...traurig.
     
    #17
    User 30029, 16 August 2006
  18. quichie
    quichie (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Irgendwie find ich das is schon ne Entschuldigung.
    Wir ham auch nen Hund der hat Begleithund und Schutzhundprüfung
    und is ausgebildeter Jagdhund.
    aber ích bin mir sicher wenn den jemand unbekanntes tritt dann verteidigt der sich auch, und das soll er auch!
    Zum Theama:
    Wir ham nen Rhodesien Ridgeback, also auch keine kleine und einfache Rasse, der Hund war nie in einer Hundeschule, nur für die Jagdhundausbildung war er irgendwo keine Ahnung, aber das is ja wascheinlich kein Thema bei dem Hund.
    Das geht also auch ohne Hundeschule, red ihnen einfach ins Gewissen nen Hund zu erziehen is nich so schwer!!
     
    #18
    quichie, 16 August 2006
  19. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    kein geld? tja, sorry, aber hundehaltung KOSTET geld. das hat sich das paar wohl genauso wenig überlegt wie alles andere, was diesen hund angeht. ist eben kein kuscheltier, das noch zur dekoration taugt. sondern ein lebewesen - und ggf. auch ein nicht ungefährliches lebewesen.

    ich bleib dabei: ruf beim tierschutzverein an und schilder ihnen die sache, erwähn dabei auch die sache mit dem biss. dürfte besser für alle sein, wenn der hund anderswo untergebracht wird.
     
    #19
    User 20976, 16 August 2006
  20. Ambergray
    Ambergray (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    2.927
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    nicht angegeben
    Das kann ja alles sein, aber ich kenne Dutzende Hunde, die NICHT zubeissen, auch wenn ihnen mal versehentlich jemand auf die Pfote tritt oder so.
    Wenn man Zeit und Ahnung hat kann man einen Hund auch komplett selbst erziehen, keine Frage.
    Aber wenn man schon keine Ahnung und noch weniger Durchsetzungsvermögen und Konsequenz hat...
     
    #20
    Ambergray, 16 August 2006

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