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bekannter leidet unter "depressionen"

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von xManOwarx, 18 Juli 2010.

  1. xManOwarx
    xManOwarx (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    hey leute, hab erfahren, dass ein freund von mir an einer depressionsähnlichen krankheit leidet (was genau weis ich leider nicht) und deswegen das haus nicht mehr verlässt...
    diese "krankheit" wurde wahrscheinlich durch viele kleine rückschläge im letzten monat ausgelöst...und jetzt kommt eben alles von früher hoch (scheidungskind etc.)

    offiziell dürfte ich gar nichts darüber wissen, da seine freundin nur seinem besten freund (gleichzeitig mein bester freund) die sache gesagt hat.
    wir anderen müssen uns gegenüber ihm, seiner familie und seiner freundin so verhalten als wüssten wir von nichts, und wissen nicht was wir machen sollen/können um ihm zu helfen.

    leider vertritt seine freundin die meinung, dass wir gerade weil es ihm schlecht geht keinen kontakt mit ihm haben sollen...soweit ich weis sind aber freunde genau dazu da...

    die situation ist echt besch...eiden, da wir gerne helfen würden aber nicht wissen wie... :schuettel:
     
    #1
    xManOwarx, 18 Juli 2010
  2. JackoHDL
    Gast
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    Hey,
    schade für Deinem Freund.
    Hör nicht auf seine Freundin, sonst denkt dein Freund, dass ihr ihm in Stich lässt und das kann ihm auch noch runter ziehen.
    Du musst ja nicht sagen, dass du es weißt. Du kannst behaupten, dass du ihm lange nicht mehr gesehem hättest und ob ihr euch trefft. Wenn er dann nein sagt, dann würde ich auf ihm zugehen und fragen was los ist.
    So ein Treffen wäre nicht schlecht für Ihn. Also lass ihm bloß nict im Stich.
     
    #2
    JackoHDL, 18 Juli 2010
  3. User 92211
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    Erst mal solltest du das Ganze als Krankheit ernst nehmen und es nicht in Anführungszeichen setzen, die für mich so wirken, als würde das für dich nicht als echte Krankheit gelten.
     
    #3
    User 92211, 18 Juli 2010
  4. JackoHDL
    Gast
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    Finde ich auch! Diese Krankheit kann zum Tode führen wie Robert Enke der Torwart!
     
    #4
    JackoHDL, 18 Juli 2010
  5. User 92211
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    Richtig. Nur ist eben auch die Frage, inwieweit jetzt bei dem Kumpel, von dem hier die Rede ist, wirklich die Krankheit Depression diagnostiziert wurde oder aber nur einer aus seinem Umfeld sich unglücklich ausgedrückt hat und eigentlich nur meinte, dass er halt gerade in einer "Depri-Phase" ist.
     
    #5
    User 92211, 18 Juli 2010
  6. Luc
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    nicht angegeben
    Um bei sowas, ob jetzt Depression oder "Depri-Phase" wieer rauszukommen, braucht es menschlichen Kontakt. Sich alleine ins Zimmer schliessen bringt meiner Meinung nach nichts.
    Lasst ihn einfach wissen, dass ihr für ihn da seid und dass ihr das ihm das beste wünscht. ^^
     
    #6
    Luc, 18 Juli 2010
  7. User 92211
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    Ja, in ersterem Fall am besten menschlicher Kontakt zu einem Therapeuten. Freunde sind zwar hilfreich, aber bei der echten Depression braucht man mehr als Menschen, die einem sagen: "Das wird schon wieder." Insofern sollte man da schon unterscheiden.
     
    #7
    User 92211, 18 Juli 2010
  8. Luc
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    nicht angegeben
    Klar, aber ich meinte, dass man ihn ja nicht alleine lassen darf. Wenn es gar nciht mehr geht, muss er halt in eine Klinik. :rolleyes:
     
    #8
    Luc, 19 Juli 2010
  9. xManOwarx
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    ok ist anscheinden was ernstes, da er bei nem therapeuten ist und psychopharmaka kriegt (angeblich realtiv starke) :'(
     
    #9
    xManOwarx, 19 Juli 2010
  10. User 50283
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    nicht angegeben
    Ich würde mich ihm nicht aufzwängen - anbieten, mal auf einen Kaffee vorbei zu kommen, ja. Selbst eine Einladung aussprechen oder sich zu einem gemeinsamen Hobby verabreden - ebenfalls ja. Keinesfalls jedoch ein Gedrängtes "jetzt unternimm endlich was mit mir!!", wenn ihr euch nicht nahe genug steht, dass er dir von seiner Lage erzählt.
    Ich würde vermutlich ebenfalls erwähnen, dass er sich immer an mich wenden kann, wenn mal was sein sollte oder er einfach nur reden möchte. Ohne konkrete Angabe eines Grundes, das empfände ich wahrscheinlich als zu aufdringlich.

    Off-Topic:
    Ich habe eine gute Freundin, die mir sehr nahe steht und unter einer Essstörung leidet. Im Prinzip eine ähnliche Situation, man würde ihr so gerne helfen, doch es geht einfach nicht, wenn sie sich nicht dazu bereit erklärt. Sie hat ihr Leben lang Therapien aller Art und Klinkaufenthalte, Schulwechsel, Ortswechsel etc. hinter sich, sie kann wunderbar reflektieren und klar formulieren was sie denkt, wo ihre Probleme liegen, wos gerade genau hakt... man kann ihr keine Neuigkeiten erzählen, da sie ohnehin schon von jedem Therapeuten auf alles hingewiesen wurde.
    Trotzdem freut sie sich, wenn man bei ihr ist, wenn man sich um sie kümmert. Mir ist aufgefallen, dass sie es in akuten Phasen nicht mag, gezielt berührt zu werden, es jedoch genießt, wenn man sich sicht neben sie setzt, den Kopf auf ihre Schulter legt oder so.
    Wenn es ihr schlecht geht kanns passieren, dass wir ihr was kochen und sie zum Essen nötigen - WEIL sie uns die Erlaubnis gegeben hat, sie zu drängen, WEIL sie einschätzen kann, dass wir keine ihrer Grenzen überschreiten werden, dass wir uns nur um sie kümmern möchten und verzweifelt versuchen ihr zu helfen, obwohl das nicht wirklich funktioniert. Sie meidet dann den Kontakt zu Menschen, die ihr weniger nahe stehen und ist froh, wenn man sich zu ihr in ihr Zimmer setzt, statt sich in größere Gruppen zu begeben. Gleichzeitig braucht sie ihre Einsamkeitsphasen, um ihre innere Balance ein wenig auszupendeln.
    Mal meldet sie sich wenns ihr schlecht geht, mal meldet sie sich nicht. Mal muss man persönlich zu ihr kommen und sie lässt einen trotzdem nicht herein, mal bitte sie einen um Hilfe. Neulich erst rief sie an und wollte, dass man zu ihr kommt und ihr zuhört, bis sie endlich müde wird und einschläft (sie leidet ebenfalls unter Schlafproblemen, welche sie mit Alkohol usw. kompensiert).
    Dann ist sie wieder ausgeglichen, geht gerne unter Menschen, feiert, kommt von sich aus zu Besuch und verhält sich ganz normal... es ist nur immer so schwer einzuschätzen, was sie gerade braucht, weil sie es einem häufig nicht freiwillig mitteilt, da sie sonst glaubt, ihrer Umwelt zur Last zu fallen oder so.
    Ich sehe sie eigentlich jeden Tag, dadurch habe ich gelernt ihr relativ schnell anzumerken, wies ihr heute geht. Trotzdem weiß ich nie, wie ich mit ihr umzugehen habe.

    Warum ich dir das schreibe? Weil es einfach so schwierig ist, jemandem mit psychischen Probleme zu helfen. Man kommt sich hilf- und nutzlos vor und kann doch nichts daran ändern. Man kann diesen Menschen einfach nicht auffangen, auch nicht, wenn das gesamte Umfeld sich darum bemüht (wie in unserem Fall hier), wenn alle der Person beistehen und Angebote unterbreiten, ohne deren Annehmen zu fordern.
    Wenns bei dir genauso laufen sollte liegt das nicht an dir, sondern an der Situation. Klar sind Freunde zum Auffangen da, doch das kann man leider nur begrenzt leisten, so frustrierend das auch ist. Auch, wenn man über die Gedanken häufig genau in Kenntnis gesetzt wird und von der Problematik aus erster Hand weiß.
    Deshalb denke ich, dass du nur sehr indirekt deine Unterstützung anbieten kannst, ohne deinem Freund zu nahe zu treten. Wenn er dir selbst davon erzählt eröffnet dir das neue Möglichkeiten, solange du jedoch offiziell keine Ahnung hast (er wird wohl nicht wollen, dass du davon erfährst, sonst würde er es dir ja sagen) würde ich mich tunlichst zurückhalten.
    Alles Gute vor allem an deinen Freund, aber auch an dich.
     
    #10
    User 50283, 19 Juli 2010
  11. JackoHDL
    Gast
    0
    Wenn er scho so behandelt wird von Ärzte,dann scheint es ihm richtig scheiße zu gehen.
     
    #11
    JackoHDL, 19 Juli 2010
  12. xManOwarx
    xManOwarx (26)
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    Single
    @~fleur~: hab ihn seit der diagnose nicht mehr gesehen, da ich es erst seit kurzem weis, da sein bester freund es mir erzählt hat. vorher glaubten wir alle er wäre nur krank (grippe) und die oberfrechheit, ist ja, dass seine freundin unseren kontakt mit ihm unterbinden will weil es ihm schlecht geht...ich denke, dass genau das kontraproduktiv ist...

    naja ich hab mich mit besagtem freund von oben zusammen gesestzt und wir haben uns darauf geeinigt, dass wir ihn einfach anrufen und ihn ganz normal fragen, ober was mit uns machen will (so wie früher eben, also ganz unauffällig und diskret fragen)
     
    #12
    xManOwarx, 19 Juli 2010
  13. SweetYJ
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    vergeben und glücklich
    Zeigt ihm, dass er euch wichtig ist. Anrufen, Treffen oder auch eine Postkarte (im Sinne von Gute Besserung -er hat offiziell ja Grippe- oder Meld dich mal wieder) sind da sicherlich geeignet. Ich bin deiner Meinung, dass es wichtig ist Unterstützung und Zuneigung von Freunden zu bekommen. eine Verwandte von mir war auch depresiv und hat mit Hilfe ihrer Familie, iherer Freunde und ihres Freundes da wieder raus gefunden.
     
    #13
    SweetYJ, 19 Juli 2010

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