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  • Theresamaus
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    14 November 2008
    #1

    Beneidet ihr Nachbarländer mit einem König oder einer Königin?

    In Deutschland war Wilhelm II. der letzte Kaiser und danach stürzte Deutschland in die Weimarer Republik und …. :geknickt:
    In einigen europäischen Nachbarländern gibt es immer noch Könige, Königinnen oder Großherzoge. Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Liechtenstein, Großbritannen, Schweden, Norwegen, Spanien, Monaco, Andorra.
    Beneidet ihr eigentlich solche Länder um ihre Monarchen? Oder ist euch das egal oder seid ihr sogar froh darüber, dass Deutschland eine föderale Republik ist?
     
  • Schweinebacke
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    Moderator
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    14 November 2008
    #2
    Eher nicht so, das sind doch alles zahnlose konstitutionelle Monarchien, wo der König höchstens noch für die Klatschblätter taugt.
    Wenn schon, dann direkt einen ordentlichen Despoten :grin:
     
  • krava
    krava (36)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    14 November 2008
    #3
    Ich hätte absolut nichts gegen eine Monarchie, aber hier in D halte ich sie für nicht wiedereinführbar.
     
  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    14 November 2008
    #4
    Darf ich mal fragen, was man daran gut finden kann?

    Ich mein, ok, in vielen europäschen Nachbarländern sind die Monarchien eher so witzige Schrullen, aber letzlich ist das ganze eine zutiefst antidemokratische und willkürliche Geschichte, ich sehe da nichts positives dran, was nicht unser Bundespräsident besser kann.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    14 November 2008
    #5
    Extra Monarchie einführen würde nicht funktionieren, aber wenn sich die deutsche Geschicht nicht so entwickelt hätte, wie sie leider tat :geknickt: , und es weiterhin einen Kaiser gebe, wäre das auch OK gewesen.
     
  • User 80894
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    14 November 2008
    #6
    Ich halte Monarchie für Quatsch und veraltet.
    Warum sollte jemand ein Land regieren dürfen, nur aufgrund seiner Familienherkunft? Weil er da hineingeboren wurde? :kopfschue

    Ich bevorzuge eindeutig Demokratie, da kann das Volk wenigstens mitentscheiden. :zwinker:
     
  • Theresamaus
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    14 November 2008
    #7
    Aber die meisten Könige tun heute nicht viel mehr als Bundespräsidenten. Und wir können nicht mal den Bundespräsidenten selber wählen. :cry: Dabei wünsche ich mir doch Gesine Schwan als nächste Bundespräsidentin. Aber das wird wohl nix :geknickt: Ist das Demokratie?
     
  • Guzi
    Verbringt hier viel Zeit
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    14 November 2008
    #8
    Ich wünsch mir auch, dass meine ehemalige Präsidentin Schwan Bundespräsidentin wird, aber naja ... wie du sagst, das wird wohl nix.

    Ich hätte nichts gegen einen König/eine Königin, wenn es genauso wie in UK oder den Niederlanden wär. Eben nur repräsentative Aufgaben. Find das ganz schön. :smile:
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    14 November 2008
    #9
    Gesine Schwan ist ein Name wie aus einem Kindermärchen, die würde ich sofort wählen wenn ich könnte :grin:

    Wir haben kein Nachbarland mit einem König oder einer Königin....:geknickt:
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    14 November 2008
    #10
    Und den Fürst Hans von und zu Liechtenstein magst du nicht? :grin:
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    14 November 2008
    #11
    Nein, auch wenn er ein König wär...:kopfschue

    Die Queen Elizabeth, die mag ich, aber nicht wegen ihren Handtaschen:grin:
     
  • ProxySurfer
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    14 November 2008
    #12
    Kaiser, Könige usw. sind völlig unsinnig. Ich bin froh dass wir sowas nicht haben.
     
  • elektrisierend
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    15 November 2008
    #13
    So eine antiquierte Staatsform ist für mich absolut unvorstellbar! :eek:

    Denn es darf nicht sein, dass jemand einfach wegen seiner Abstammung eine staatliche Funktion besitzt. :kopfschue

    Ich bevorzuge ganz klar die Republik, in der das Volk demokratisch regiert. :zwinker:
     
  • capricorn84
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    15 November 2008
    #14
    Ich würds schön finden.
     
  • KillPhil78
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    15 November 2008
    #15
    Warum eigentlich?
     
  • Lenny84
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    15 November 2008
    #16
    Ich finde es gut, dass wir keine/n König/Königin haben. Man darf nicht vergessen, welche Unsummen dieser Tamm-Tamm zur Belustigung des Volkes verschlingt. Zum Einfluss in GB:

    "Der politische Einfluss der Queen, sagt Bernd Becker, Politologe und Dozent am Großbritannien-Zentrum der Humboldt-Universität Berlin, sei inzwischen zwar „absolut limitiert“, aber dennoch nicht zu unterschätzen. „Ihre wirkliche Macht ist sehr schwer zu fassen.“ Man könnte auch sagen, sie bleibt ein Geheimnis: Jeden Dienstagabend empfängt Queen Elizabeth II. den amtierenden Premierminister zum streng vertraulichen Gespräch. „Das ist schon eine Möglichkeit, seine eigenen Vorstellungen einzubringen“, sagt Becker. Zehn Premiers hat das dienstälteste Staatsoberhaupt Europas bereits kommen und gehen sehen."

    Quelle: http://www2.hu-berlin.de/gbz/index2.html?/gbz/archive/pressarchive/press03_06.htm
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    15 November 2008
    #17
    Ich hätte an sich nichts gegen ein Staatsoberhaupt mit Krone und Purpurmantel und Hermelinpelz. So teuer ist diese Ware auch wieder nicht.

    Aber ich will kein Staats0berhaupt zu dem einzelne Staatsbürger als Adlige oder was immer einen besonderen Zugang haben, kein Staatsoberhaupt das sich nur in der so genannt "oberen" Gesellschaftsschicht bewegt. Das beleidigt mein Gerechtigkeitsgefühl.
     
  • Lenny84
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    15 November 2008
    #18
    Aha.

    "Die Monarchie hat den britischen Steuerzahler im vergangenen Jahr knapp 66 Millionen Euro gekostet - 93 Cent pro Einwohner. Nicht in dieser Summe enthalten sind jedoch die Kosten für den Schutz der königlichen Familie, die allein auf mehr als 150 Millionen Euro pro Jahr geschätzt werden."

    Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2007/08/14/782173.html (2007)
     
  • many--
    many-- (33)
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    15 November 2008
    #19
    Mein Gott, ein gekröntes Haupt. Da sieht man mal, wie gelangweilt wir von unseren Rechten und unserer Freiheit sind - aus purer Phlegmatik fragt man sich: "Wäre ein König nicht auch mal was feines?"

    Ein König, das ist eine Person, die aufgrund ihrer Geburt "etwas besonderes" ist, die aus gentilizisch-religiösen Gründen besser ist als andere Menschen und daher über besondere Rechte und Privilegien verfügt - klassisch, über das Recht, über andere Menschen bestimmen zu können, diese anzuführen, anzuleiten - deren Rechte für sie auszuüben.

    Ein König - von mir aus eine Königin - dieser Art ist ein Relikt aus der Vormoderne, aus Zeiten, in denen die individuellen Rechte noch nicht erfunden oder durchgesetzt waren, aus Zeiten, in denen man der Meinung war, dass nicht alle Menschen von Geburt an gleich sind und daher dieselben Rechte (und Pflichten) wie ihre Mitmenschen haben müssen.
    Wer sich für die regierungsfähige Monarchie entscheidet, entscheidet sich, das muss man so krass sagen, gegen die Menschenwürde. Gegen Artikel 1 des Grundgesetzes, und daher ist auch - zum Glück! - die Wiedereinführung der Monarchie in Dtl nicht zu erwarten.

    Man muss nur mal einen Blick in die Geschichte werfen, um zu sehen, wohin einen Staat eine Monarchie bringt. Ein Einzelner hat das sagen, von seinem Charakter hängt Wohl und Wehe des ganzen Landes ab. Ein Einzelner, wohl gemerkt, dem man von Kindesbeinen an beigebracht hat, dass er besser als andere Menschen ist. - Die Folge, selbstverständlich: die allermeisten Monarchen waren das, was man heute einen Soziopathen nennen würde, aufgrund adeliger Verwandtschaften meist auch mehr oder weniger von Inzest betroffen und neigten dazu, ihr Land und die Leute wie persönliches Eigentum zu behandeln und dementsprechend nach Lust und Laune in Kriege und Hungersnöte zu stürzen.
    Man blicke nur mal auf den letzten deutschen Kaiser, einen aufgrund seiner Behinderung unglücklichen und aufgrund seiner Erziehung unfassbar arroganten und überheblichen Menschen - so eine Person würde im "echten Leben" nicht mal Kindergärtner werden. Bei einer Monarchie kann man eben nicht "auswählen", wer einen regiert, da kann man einen Bush nicht nach 8 Jahren abwählen: da regiert einen schlimmstenfalls ein böser Idiot, bis er im hohen Alter vom Krebs dahingerafft wird.
    Es genügt eigentlich, folgendes festzuhalten: es gab sehr viel mehr schlechte als gute Herrscher - und auch solche, die als "gut" erinnert werden, wie Friedrich II von Preußen, waren bei näherer Betrachtung Massenmörder und autokratische Verrückte, denen das Wohl des kleinen Mannes bestenfalls egal war.

    ---
    Wer nun aber die "Showmonarchie" eingeführt sehen will - also gekrönte Idioten als Aufhänger für Hausfrauenfernsehen und Klatschillustrierte - der ignoriert all diese historisch-sozialen Entwicklungen und will eine der unheilvollsten Einrichtungen der Menschheit wieder eingeführt sehen - weil ihm langweilig ist.
    Mein Gott, jahrhundertelang ist viel Blut dafür geflossen, dass wir uns selbst regieren können - und jetzt heisst es: "Och, aber so ein Kaiserchen, der die Berlinale eröffnen würde... das wär doch nett? Mit einer hübschen Königin..."
    Das klingt für mich wie infantile Prinzessinnen-Phantasien eines kleinen Mädchens. Rosa Kleider und goldene Kronen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Institution antidemokratisch und eine Verhöhnung der Menschenrechte ist. Ich will jetzt nicht die Nazikeule rausholen, aber man ersetze "Prinzessinnen-Phantasie" durch "Pfadfinderromantik", "Rosa Kleider" durch "Braune Uniformen" und "goldene Kronen" durch "lustige Marschlieder" und denke an dieser Stelle weiter: wer seine Rechte und Freiheiten aufgibt, muss sehen, was er davon hat.

    (Sorry für den emotionalen Ausbruch, aber es macht mich wirklich betroffen, zu sehen, wie einfach und gedankenlos Menschen Rechte, die sie offenbar für ganz natürlich erachten, für die aber noch ihre Großeltern und Urgroßeltern hart kämpfen mussten, über Bord werfen, weil sie meinen, das wäre ja "ganz nett.")
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    15 November 2008
    #20
    Drei Euro je Einwohner sind soviel wie ein Heftli mit Royals kostet. Und das Geld bleibt ja im Umlauf...
    Die hohen Kosten kommen übrigens gerade von dem von mir erwähnten riesigen "Anhang" der Monarchen, der sie zur Verschwendung treibt. Und Präsidenten kosten auch und müssen auch beschützt werden.
     

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