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Beruf und Familie

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Fluffy24, 19 Mai 2007.

  1. Fluffy24
    Fluffy24 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hab geradein der Uni das Thema "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" als Seminararbeit und ich bin irgendwie total frustriert.

    Ich lese hier in den ganzen Büchern immer nur das die Frauen unter einer Doppelbelastung leben, weil sie nach der Arbeit noch den Haushalt machen müssen und bei den Kindern wieder das gut machen müssen weil sie arbeiten waren. Also die Folge ist : Krankheitsfälle, streßbedingte Erkrankungen usw.
    Die Ehemänner helfen lt. Statistik nur in Ausnahmefällen der Frau und allgemein ist die Erwerbsarbeit höher angesehen als die reine Hausfrauenarbeit.

    Hausfrauen dagegen leiden hauptsächlich unter der Isolation, weil sie den ganzen Tag nur mit dem Kind rumhängen. Oder von der Gesellschaft nur schief angeschaut werden weil es ja nur Hausfrauen sind. Und bei Teilzeit haben wir ja wieder das o.g. Problem.

    Jetzt mal ehrlich: Kriegt man da nicht irgendwelche Zweifel? Ich schon. Krieg ja schon so Zweifel und "Panikattacken" :smile:zwinker: ) wenn mein Freund vom Heiraten spricht.

    Wie wollt ihr das denn machen? Wollt ihr Mädels Kinder kriegen? Wenn ja, wie seht ihr das denn mit dem Job? Denkt dran, auch Teilzeit ist Doppelbelastung und Aussetzen für 1 oder 2 Jahre heisst meist das man nicht mehr in den Beruf zurückkommt. Was ist wenn das Kind krank ist? Babysitter oder Kinderkrippen sind ja auch nicht das Wahre wenn ein 2 Monate altes Baby da 8 Stunden rumliegt, weil Mama oder Papa Überstunden machen.
    Und ihr Männer, würdet ihr eurer Frau helfen oder selbst Hausmann werden? Oder sagt ihr auch das eure Freizeit mehr wert ist als die der Frau? Braucht man da überhaupt noch Kinder wenn man sie eh nur abgibt?

    Interessiert mich mal echt ob die Soziologen aus meinen Büchern mal wieder total an der Realität vorbeischreiben....:zwinker:
     
    #1
    Fluffy24, 19 Mai 2007
  2. Ich_Tarne_Eimer
    Verbringt hier viel Zeit
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    Es ist kompliziert
    Und ihr Männer, würdet ihr eurer Frau helfen oder selbst Hausmann werden?

    Also helfen würde ich bestimmt...Ich lerne in der WG ja gerade Fleißig dazu :tongue: . Ob ich selber Hausmann werden würde kann man diskutieren. ...Ausschließen tu ich es nicht...

    Braucht man da überhaupt noch Kinder wenn man sie eh nur abgibt?
    Frag mal den Edmund S., der hat da so seine Vorstellungen von Kindern und Hausfrauen :rolleyes_alt:
     
    #2
    Ich_Tarne_Eimer, 19 Mai 2007
  3. babyStylez
    babyStylez (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Zur Zeit denke ich nicht, dass ich später Kinder kriegen möchte... Gerade weil ich fnde, dass sich Job und Kinder schlecht verknöpfen lassen. Ok, es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Tagesmutter, Kita (o.ä).. aber wenn ich mein Kind dahin abgebe... Nenee.. Nachher sagt das Kind zur Tagesmutter noch "Mama" :geknickt: Anders wäre es wahrscheinlich, wenn der Mann aufhören würde zu arbeiten (was natürlich davon abhängt wie viel er verdient usw).. dann würde ichs mir vielleicht überlegen... Selber die ganze Zeit zu Hause bleiben... Das kann ich mir nicht vorstellen.

    (Aaaaber ich bin ja noch "jung" und hab noch mindestens 10 Jahre Zeit darüber nachzudenken :smile: )

    LG und nen schönen Tag noch :grin:
     
    #3
    babyStylez, 19 Mai 2007
  4. [sAtAnIc]vana
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Nun ja, Kind und Arbeit miteinander zu verknüpfen ist ja nicht das Problem. Das kriegt man ja immer hin. Aber das Problem dabei ist doch, die Waage zu schaffen, zwischen Arbeit und Zuneigung zum Kind. Ohne dass sich das Kind benachteiligt fühlt oder gar "aus den Rudern gerät"..

    Ich denke, dass WENN ich Schwanger werden sollte entweder von zuhause aus oder als Teilzeitkraft als Grafikerin arbeiten würde.. bei meinem Beruf geht das natürlich *g andere haben es da schon was schwerer, wobei man doch eig überall auf Teilzeit wechseln kann?!

    Ich denke auch nicht, dass man das ganze so S/W sehen muss, dass man danach den Berufseinstieg nicht mehr schafft.. natürlich kriegt man den Job nicht an den Kopf geworfen. Aber wenn man will, kommt man da auch wieder rein..

    Außerdem, kommt es ja auch auf den Verdienst des Vaters an, wie sehr eine richtig gutbezahlte Stelle von Nöten ist.. wenn er so viel verdient, dass alles hinhaut ohne dass die Mutter arbeiten gehen muss, kann mans ja etwas länger so aushalten und sich einen Job suchen, der einem wieder etwas "Lebensgefühl zurück gibt". Diese Formulierung wähle ich, weil viele sagen dass sie nur als Hausfrau kein Leben haben und in den Berufsalltag kommen wollen. :smile:

    Wenn das Kind krank wird usw. hätte ich spontan meine Mom, die dann aufpassen könnte.. *g oder gar die Eltern des Vaters?! Sowas weiß ich zur Zeit ja alles nicht.. und das ist auch etwas, worüber ich mir erst Gedanken mache, wenn das Kind da ist. Vorrangig wäre für mich, ist der Vater da, wie gut kommen wir mit seinem Verdienst und den Zuschüssen?! aus.. wenn das klappt, dann kommt des andere *G

    vana
     
    #4
    [sAtAnIc]vana, 19 Mai 2007
  5. Liza
    Liza (32)
    im Ruhestand
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    47
    nicht angegeben
    Das Thema "Familie und Beruf" ist für mich der beste Beweis, dass die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in Deutschland immer noch nicht voll verwirklicht ist. Für mich steht gerade eine Studienneuwahl an, und ich habe einige Möglichkeiten verworfen, weil sie in der Kombination mit Familienplanung große Probleme machen würden.
    Ein Mann würde sich an dieser Stelle keine Gedanken machen müssen; bei Männern wird immer noch wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie Beruf und Familie problemlos zusammen haben können, weil im Zweifelsfall sie zuhause bleibt und die Kinder großzieht, während er das Geld verdient und abends im Kreise seiner Lieben entspannen kann.

    Ich will Kinder. Aber ich will auch einen guten Job, der mir Spaß macht. Deshalb hoffe ich mal, dass ich es irgendwie hinbekomme, mir einen Papa für meine Kinder auszusuchen, der bereit ist, beide Aspekte mitzutragen... der auch einen Teil des Erziehungsurlaubs nimmt, vielleicht mal eine Weile Teilzeit arbeitet. Eine Doppelbelastung, die man zu zweit trägt, ist eben um einiges erträglicher als eine, mit der man alleine klarlkommen muss.
     
    #5
    Liza, 19 Mai 2007

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