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bescheuerte kollegin

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von line1984, 26 August 2008.

  1. line1984
    line1984 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich muß mich jetzt auch einmal auskotzen.
    ich arbeite in der betreuung einer förderschule für sprache. unsere arbeit findet schwerpunktmäßig nachmittags statt, wo die förderpläne vom vormittag mit übernommen werden.
    auf diese schule gehen kinder mit sprachproblemen aber auch sehr viele kinder mit adhs und kinder mit autistischen zügen.
    das heißt wir haben eigentlich nur die sogenannten problemkinder.

    so nun zu meinem eigentlichen problem. meine kollegin.
    sie ist doppelt so alt wie ich und hat ihr lebtag im kindergarten gearbeitet. war dann irgendwiezehn jahre zuhause und ist jetzt mit acht stunden in der woche bei uns.
    ich bin die gruppenleiterin bei mir in der gruppe. die gruppen sind in jahrgangsstufen eingeteilet ich habe die jahrgangstufe eins, die mit 20 kinder dreimal so groß ist wie alle anderen jahrgangsstufen. deswegen wurde mir eine ergänzungskraft zur seite gestellt. halt meine besagte kollegin.
    sie behandelt die kinder wie kindergartenkinder. macht stuhlkreisspiele für dreijährige mit ihnen und wundert sich warum sie ihr alle auf dem kopf rumtanzen.
    sie findet es ganz fürchterlich wie die kinder miteinander umgehen. ganz zu schweigen von der lautstärke.
    wenn wir für die hausaufgaben rüber in das andere gebäude gehen geht sie meißtens mit den ersten paar kindern vor die schon fertig angezogen sind (was nicht abgesprochen ist aber letztendlich in ordnung ist) ich warte auf den rest der langsamer ist.
    kein problem wenn ich nicht auf dem weg dann zwei bis drei kinder aufsammeln würde, die sie eigentlich mitgenommen hat. und diese kinder sind welche die nicht einfach dann da stehen bleiben und warten oder nachkommen das sind kinder die dann abhauen, sich verstecken oder sonst was anstellen. also nicht gerade ungefährlich.
    dann gestern abend der supergau. wir hatten elternabend.
    aufgrunddessen das die kinder alle mit dem bus zur schule kommen und abgeholt werden kennt man die eltern kaum und kann sie nicht zuordnen.
    das thema hab ich dann nach diesem elternabend angesprochen und so kamen wir in kleiner runde darauf, das vielleicht mal ein kennenlernnachmittag mit kaffee und kuchen schön wäre.

    das fand meine kollegin total daneben. das würde ja nie klappen wenn die kinder dabei sind. wenn das im kindergarten schon nicht klappen würde, dann würde das hier schonmal garnicht gehen.
    und gespräche mit den eltern könnte man auch nicht führen.
    etc....
    wir haben zu dritt versucht ihr zu erläutern das es zumindest auf einen versuch ankommen lassen kann fand sie ganz schrecklich. und sagte dann zum schluß dass sie sich ja sowieso fügen muß.
    ich hab mich tierisch aufgeregt. zudem sie auch eine halbe stunde zuspät gekommen ist ohne eine entschuldigung. wobei sie nachmittags schon gesagt hatte ob sie denn auch kommen muß.

    wenn sie mich was fragt oder wir miteinander reden schaut sie mich immer an als würde ich ihr den letzten mist erzählen.

    heißt also ich kann mit dieser person einfach nicht reden.

    gestern hat es meine chefin mitbekommen das ich mich über sie aufgeregt habe. und hat nachgehakt. ich hab ihr dann ein paar punkte erzählt und sie hat gesagt dass wir uns darüber zu zweit nochmal unterhalten werden.

    ich will sie natürlich auch nicht schlecht reden gerade bei meiner chefin auch.
    und ich weiß auch das man sich seine kollegen nicht aussuchen kann, wär mir auch total egal wenn es nicht so extrem wär.

    hattet ihr auch schonmal soetwas? könnt ihr mir weiterhelfen? außer indem ihr sagt ich solle mit ihr reden?
     
    #1
    line1984, 26 August 2008
  2. glashaus
    Gast
    0
    Nun ja, du bist doch die Gruppenleiterin und hast anscheinend ihr gegenüber auch Weisungsbefugnisse. Wieso solltest du in deiner Führungsposition nicht das Gespräch suchen?
    Ich finde du kannst dabei auch ruhig deutlich machen, dass DU ansagst wie der Hase zu laufen hat und dass sie da gerne so doof gucken kann, wie sie mag, diese Weisungen aber dennoch zu befolgen hat.

    Vielleicht wäre ein Gespräch zu dritt ja auch angebracht, wenn du das alleine nicht suchen magst.
     
    #2
    glashaus, 26 August 2008
  3. GreenEyedSoul
    0
    Es ist sicherlich schonmal ein Anfang, wenn du unter vier Augen mit deiner Chefin über die Probleme die du mit der Kollegin hast, redest.
    Allerdings denke ich, wie glashaus schon schrieb, dass es wichtiger ist, dass ihr euch auch mal zu dritt zusammensetzt.

    Letztendlich kann es dir aber egal sein, ob sie in den acht Stunden, die sie pro Woche dort ist, deiner Meinung ist oder nicht.
    Sie hat sich an die allgemeinen Regeln zu halten und kann sich nicht die paar Stunden völlig eigenwillig verhalten. Das verwirrt ja auch die Kinder vollkommen.
    Ich denke, dass du ihr mal deutlich sagen solltest (deine Chefin könnte dir dabei helfen), dass du die Jahrgangsstufe leitest und dass sie dich dabei unterstützen soll - alles andere fällt nicht in ihren Aufgabenbereich.

    Wegen dem Eltern-Kennenlernen-Nachmittag: Wenn ich das richtig verstanden habe steht ihr dabei zu dritt dafür, und sie alleine dagegen. Ich meine, mal ganz ehrlich: Ist es vernünftig, dass sie mit ihren acht Stunden, die sie pro Woche bei euch ist, das gleiche Entscheidungsrecht hat wie ihr? Vielleicht ist das ein bisschen frech von mir gedacht, aber eigentlich ist es doch so... oder?
     
    #3
    GreenEyedSoul, 26 August 2008
  4. line1984
    line1984 (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    sie als person ist mir auch völlig egal. es geht mir da wirklich nur um die kinder, weil wenn denen etwas passiert bin ich die blöde und nicht sie.
    das problem ist halt das ich nicht vernünftig mit dieser person reden kann. der weg zwischen persönlichen und beruflichen ist zu schmal geworden als das ich nicht beleidigend werden würde.

    und im prinzip stimmt es das sie fast garnicht miteintscheiden kann, an der sache ärgert mich nur das sie nichts neuem eine chance gibt und sofort alles negativ sieht. was sie auch schon bei anderen sachen gezeigt hat.
    letztendlich ist es egal ob sie für den elternnachmittag ist oder dagegen wenn ich dn möchte dann wird der gemacht. aber ihre einstellung bringt mich halt zur weissglut.
     
    #4
    line1984, 26 August 2008
  5. glashaus
    Gast
    0
    Das ist zwar wenig professionell, kann man aber auch lernen! Ich nehme mal an, dass ist die erste Position, in der du in dieser Situation bist?
    Mir hat es mal geholfen in einem solchen Konflikt einfach sachlich aufzuschreiben was mich stört, was sich ändern muss und was ich künftig erwarte. Auch, welche Konsequenzen es haben wird, wenn es nicht klappt. Die "Denkhilfe" hab ich dann mit in ein "Dreiergespräch" genommen und mich tierisch zusammengerissen, um mich daran (und NUR daran) zu halten. Wenn man es einmal hinter sich gebracht hat, gibt es einem schon auch viel Selbstvertrauen mit.
     
    #5
    glashaus, 26 August 2008
  6. line1984
    line1984 (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    scheint sich erledigt zu haben. heute ist es, ganz ohne mich eskaliert.
    während der hausaufgabenbetreuung (wo wir in verschiedenen räumen sind) einen vorfall den die schulleitung zufällig mitbekommen hat. sie hat mich dann gebeten meine praktikantin rüberzuschicken als unterstützung und kümmert sich jetzt drum....
     
    #6
    line1984, 26 August 2008
  7. Emilia16
    Emilia16 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch deine Kollegin einen ziemlich schweren Stand hat.
    Du bist sicherlich von vornherein eher mit einem skeptischen Gefühl drangegangen, eben weil sie wohl schon so lange aus dem Job raus ist. Du kannst sie auch einfach nicht mehr aus einem positiven Blickwinkel betrachten.
    Sie macht super viel falsch, bzw. nicht mehr dem heutigen Stand entsprechend.
    Ich habe nicht das Gefühl, dass ihr zu zweit viel miteinander kommuniziert.
    Und wenn man als einzelne Person mehreren gegenübersteht, die eine andere Meinung haben, kann es passieren, dass man dazu übergeht seine eigene Meinung wider alle Offensichtlichkeiten zu verteidigen.

    Vielleicht wäre ganz zu Beginn ein konstruktives Gespräch unter 4 Augen sinnvoll gewesen, in dem du ganz klar deine Vorstellungen formulierst, dann hätte sie sich daran orientieren können.
    Ich weiß nicht inwiefern das jetzt noch möglich ist.
     
    #7
    Emilia16, 26 August 2008
  8. line1984
    line1984 (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    196
    113
    14
    nicht angegeben
    also ich hatte ihr gegenüber keine vorurteile. ich hatte eher respekt.
    weil sie kindergartenleiterin und alles war. ich dachte das ich einen schweren standpunkt habe.
    ich warte jetzt erstmal ab ob sie bleibt und dann muß ich irgendwie mit ihr auf eine ebene kommen.
     
    #8
    line1984, 26 August 2008
  9. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    398
    2.056
    vergeben und glücklich
    Es ist möglich, dass sie einfach ein Problem damit hat, dass sie als Ältere nur Ergänzungskraft ist und DU eben Gruppenleiterin und Vorgesetzte.

    In Sachen Kennenlernnachmittag darf sie natürlich eine Meinung haben - letztlich ist aber Deine Meinung entscheidend.

    Ich hätte sie wohl unter vier Augen auch darauf hingewiesen, dass es nicht in Ordnung ist, wenn sie sich so verspätet. Sie scheint Dich nicht zu respektieren bzw. aus Prinzip in Frage zu stellen, was Du sagst. Nun, sie könnte Deine Mutter sein, wenn sie doppelt so alt ist wie Du. Dass es zu Schwierigkeiten kommt, wenn der/die Vorgesetzte deutlich jünger ist, ist relativ häufig der Fall.

    Sie ist älter, hat im Kindergartenbereich Erfahrung - aber zum einen ist es lange her, dass sie im Berufsleben war, zum anderen arbeitet sie jetzt eben bei Euch in der Förderschule und nicht im Kindergarten - und noch dazu ist sie eben nur Ergänzungskraft und hat eine Chefin, die deutlich jünger ist als sie. Als sie als Kindergartenleiterin aufhörte von zehn Jahren, warst Du gerade in der Pubertät ;-).

    Glashaus' Tip bezogen auf Sachlichkeit und Zettelschreiben finde ich gut.

    Versuche, da professioneller zu agieren und Berufliches und Persönliches stärker voneinander zu trennen. Hier geht es um sachliche Lösungen, damit die Kinder gut betreut und gefördert werden.
     
    #9
    User 20976, 27 August 2008

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