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Betrug oder offene Beziehung?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von User 98976, 13 August 2010.

  1. User 98976
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    Hallo ihr Retter,

    ich komme in einem Moment akuter Verwirrung zu euch :ashamed: hoffe, ihr könnt ein wenig Ordnung ins Chaos bringen, denn mit Freunden kann ich nur schlecht darüber sprechen...

    Zur Ausgangsbasis: ich bin seit fast zwei Jahren mit meinem Freund zusammen, aber schon seit Beginn der Beziehung läuft der Sex einfach nicht. Mein Freund könnte Un(gewollt) Sexlos?hier sein (und ich seine Frau). Mein Freund liebt mich, ich liebe ihn und brauche ihn. Ich begehre ihn und möchte mit ihm schlafen, er auch mit mir. Aber ich möchte auch verführt werden. Und das tut er leider überhaupt nicht oder wenn, dann sehr stümperhaft. Auch ist er überhaupt nicht spontan. Ich würde mir einfach so sehr wünschen, dass er mal einfach so über mich herfällt, mir gezielt und gekonnt an die Wäsche geht...meine Knöpfchen drückt, bis ich fast vergehe vor Lust...Alles Dinge, die vorher nie ein Problem bei mir waren. Genau wie die Frau aus dem Thread könnte ich eigentlich fast immer, bin offen für ziemlich vieles und gebe auch gern zurück. Von Quickie bis 5-stündigem Liebesspiel ist bei mir alles drin, und bisher habe ich von meinen Bettpartnern nur positive Resonanz bekommen. Teilweise wurde mir sogar gesagt, dass es leicht sei, mich zu erregen. Nur anscheinend für meinen Freund nicht :frown:
    Fast seit Beginn der Beziehung spreche ich offen mit ihm über meine Wünsche und versuche auch, mit ihm daran zu arbeiten. Aber es ist so frustrierend...wir haben mittlerweile seit gut einem Jahr keinen Sex mehr. Ich will einfach keinen schlechten Sex, wo ich mich fühle wie ein Stück Putenfleisch, auf dem man herumpatscht. Und ich will auch nicht mehr ständig abgewiesen werden, weil ich zu spontan bin und er sich ja dann nicht mental auf den Sex vorbereiten kann (kein Witz!).


    Vorgestern dann war ich mit meinen Freundinnen feiern. Die Tanzfläche war leer, also haben wir uns einen Sitzplatz gesucht und etwas getrunken. Plötzlich setzten sich zwei nette junge Männer zu uns und begannen ein Gespräch. Die zwei sind wir den Rest der Nacht nicht mehr losgeworden...und genau hier beginnt das Problem.
    Einer davon interessierte sich für mich. Ich dachte mir noch "Süß ist er ja schon. Wenn ich Single wäre...", machte aber ziemlich von Anfang an klar, dass ich vergeben bin. Ich erwähnte im Gespräch mit meinen Freundinnen offen meinen Freund. Das bekam er definitiv auch mit.

    Trotzdem hielt ihn das nicht davon ab, mir Avancen zu machen. Er baute immer wieder Körperkontakt auf - berührte mich zum Beispiel so viel wie möglich am Rücken, legte den Arm um mich, und griff gezielt nach meiner Hand, wenn wir uns irgendwie durch die tanzende Menge quetschten und er mich nicht "verlieren" wollte.
    Auch suchte er auf der Tanzfläche oder bei den Sitzplätzen immer meine Nähe und schnappte sich frecherweise auch mal die Hälfte von meinem Sitzplatz. Und er baute so viel Blickkontakt auf wie möglich, lächelte mich an...
    ...ach was weiß ich. Er hat mich halt ohne Ende angebaggert.

    Und ich hab es zugelassen. Und noch viel schrecklicher: es genossen.
    Es war toll, sich einfach mal wieder als begehrenswerte Frau zu fühlen. Und vor allem: von einem MANN begehrt zu werden.
    Ganz ehrlich, ich hätte wahnsinnig gern mit ihm rumgeknutscht. Aber mich haben nicht etwa moralische Bedenken davon abgehalten...ich wollte nur nicht aktiv diejenige sein, die ihn küsst. Damit ich mich nicht schuldig fühlen muss, wenn ich geküsst werde.
    Totaler Schwachsinn, ich weiß. Ich war zugegebenermaßen auch betrunken und meine Logik nicht mehr die Beste. Schuldig fühlen sollte ich mich trotzdem, denn immerhin habe ich ihn die ganzen 6 Stunden kein Stück abgewiesen...im Gegenteil. Ich hab seine Hand gehalten, ich hab ihm auf meinem Stuhl Platz gemacht und ich habe eng mit ihm getanzt und es genossen, wie er mich dabei berührt. Und hätte er mich geküsst - ich hätte definitiv mit ihm rumgeknutscht. Also eigentlich auch genug Grund zum schuldig fühlen. Im Prinzip hab ich nur darauf gewartet, dass er den ersten Schritt in Richtung Kuss macht. Und das ist schon megascheiße von mir.

    Glücklicherweise hab ich weder seine Nummer, noch seinen Nachnamen, noch seine Adresse. Ist bestimmt besser so. Besser ist es auch, dass er mich nicht geküsst hat - erst zum Abschied, als ich schon in der Straßenbahn stand. Und dann nur kurz und knapp, auf den Mund.
    Aber das Beschissene ist - ich bereue das. Ich bereue es, nicht mit ihm geknutscht zu haben.
    Und jetzt denke ich ernsthaft darüber nach...
    ...ob es eine Möglichkeit sein könnte, mir ab und zu mal rumknutschen zu "gönnen", damit ich es weiterhin in meiner Beziehung aushalte. Ich kann nämlich einfach nicht mehr. Ich würde es so gern mit meinem Freund hinkriegen, aber dieser Zustand ist einfach nur sehr schwer erträglich für mich. Ich möchte ihm und mir mehr Zeit geben, unser Sexleben auf die Reihe zu bekommen...nur hab ich auch meine Bedürfnisse, die jetzt schon seit Beginn der Beziehung leiden. Im Moment fühle ich mich wie ein Single, auch wenn ich vom Herzen und vom Kopf her gebunden bin.
    Ich mein, was ist das denn - eine Beziehung ohne Sex? Was unterscheidet sie noch von einer Freundschaft?



    Ich würde meinen Freund gern fragen, ob ich nicht zumindest ab und zu rumknutschen darf. Natürlich müsste er das dann auch dürfen. Wenn er mir nichts davon erzählen würde, wann und wo...würd ich das glaub ich sogar noch hinkriegen.
    Aber er will das bestimmt nicht. Ich habe schon Andeutungen in diese Richtung gemacht, und er hat es immer abgelehnt. Klar - wer will schon, dass der Partner anderweitig rumknutscht. Aber ich kann so einfach nicht mehr. Ich will die Beziehung noch, definitiv - aber nicht so, wie es jetzt ist.


    Keinen Schimmer, was ich jetzt hören will :frown: ich bin so hilflos. Nie hätte ich gedacht, dass ich mal vor so einem Problem stehe.
     
    #1
    User 98976, 13 August 2010
  2. Subway
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    Ein Jahr keinen Sex?

    Ich denke auf jeden Fall, dass du das Recht hast was ändern zu wollen. Ein Jahr ist schon eine üble Sache, da wären andere schon über alle Berge.

    Du solltest dich bei dem Gespräch natürlich darauf einstellen, dass er nicht damit einverstanden ist. Wie soll es denn dann weiter gehen? Es heimlich machen? Trennung? Es akzeptieren und so weiter machen?

    Persönlich find ich die Idee gut, aber ich kann sehr gut verstehen, wenn dein Partner damit nicht einverstanden wäre.

    Ach ja, ich finde nichts schlimmes an deinem Abend, es ist ok sich ein wenig Bestätigung abzuholen. :smile:
     
    #2
    Subway, 13 August 2010
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  3. krava
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    Bist du dir denn sicher, dass es dich in deiner Beziehung glücklicher macht, wenn du von Zeit zu Zeit mit anderen Männern knutschst?
    Machst du dir da nicht was vor?
     
    #3
    krava, 13 August 2010
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  4. User 77547
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    Sprich das Thema gegenüber deinem Freund an. 1 Jahr ohne Sex ist wirklich ein Problem und das dürfte ihm wohl auch klar sein. Da ist es für mich vollständig nachvollziehbar, dass man "empfänglich" ist für Avancen.

    Ich würde behaupten ihr habt drei Alternativen:

    1. Eure Beziehung geht über kurz oder lang wegen Sexlosigkeit in die Brüche....
    2. Er ändert sich und ihr habt Sex, der für Euch beide befriedigend ist
    3. Er akzeptiert, dass Du dir wo anders holst, was er dir entweder nicht geben will oder nicht geben kann....ist natürlich riskant.

    Das musst du ihm klar machen und gemeinsam mit ihm entscheiden, welche der drei Szenarios das Beste ist.
     
    #4
    User 77547, 13 August 2010
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  5. Damian
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    Casanis hat es sehr gut auf den Punkt getroffen.
    Interessant wäre noch wie alt ihr beide seid.

    Wobei ich der Ansicht bin, dass du unsere Tips garnicht brauchst, sondern nur einen stubser, damit du deinem eigenen Urteil vertrauen kannst. JA eine Beziehung ohne Sex ist fast eine Freundschaft, allerdings eine mit ordentlich aufgestauter sexueller Frustration. Ich nehme an, dass es auch auf anderen Ebenen schwierig ist mit deinem Freund zu reden. Ausserdem scheint bei ihm ja nicht allzuviel Bereitschaft zu sein das Problem tatsächlich anzugehen, denn es liegt ja definitiv bei ihm und nicht bei dir. Irgendwas klemmt und irgendwas muss er wohl jedes Mal überwinden, wenn er mit dir Sex hat / hatte.
    Dieses etwas geht sogar so weit, dass es ihn überhaupt nicht stört EIN GANZES JAHR kein bißchen Sex mit dir zu haben.

    Wenn er die Beziehung will, dann wird er da dan arbeiten müssten. Jede Entscheidung das Ganze ruhen zu lassen und zu hoffen, dass es sich von selbst auflöst wird am Ende die Beziehung sabotieren. Das schlimmste an der Geschichte ist ja, dass er dich und deine Bedürfnisse missachtet. Das geht schonmal garnicht.

    Ich würde ihm ganz deutlich sagen, dass du so nicht leben kannst und das wider jeglicher Natur ist. Dann würde ich ihn ganz direkt fragen wo denn sein Problem ist, denn normal ist dieses Verhalten sicher nicht. Was dämmt den Willen Sex zu haben so derart ein, dass er sich vermutlich sogar selbst belügt um nicht über die Wahrheit reden zu müssen?

    Allerdings glaube ich, dass es schon fast zu spät ist. Du hast dich bereits eine ganze Ecke emotional von ihm gelöst. Fremdknutschen und auch Fremdpoppen wird das Problem nicht lösen, was ihr in der Partnerschaft habt. Die Bedürfnisse sind da und sie können mit sowas nicht befriedigt werden, denn dann hättest du nur noch Sex ohne Liebe. Wenn etwas passieren soll, dann währe vorgestern ein guter Zeitpunkt..oder vielleicht noch etwas früher...
     
    #5
    Damian, 13 August 2010
  6. celavie
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    Kurze Info zu mir: Ich habe seit 8 Jahren eine offene Beziehung, wir sind mittlerweile sehr glücklich damit und es soll sich daran auch nichts mehr ändern. Habe aber von Anfang an gesagt, dass ich eine streng monogame Lebensweise ablehne, da sie fast überall zu Frust, Lügen und Heimlichkeiten führt.

    Nahezu alle langen Beziehungen, die ich kenne (und das sind leider nicht viele, da sich fast alle nach 2-5 Jahren aus o.g. Gründen trennen) enden irgendwann in einer Sackgasse. Da gibt es nur wenige Optionen:

    1. Aus Liebe und Zuneigung, den faden oder nicht-existenten Sex akzeptieren ------ Daraus folgt meist Frust, der über lange Zeit (Jahre) auch die Liebe und Zuneigung auffrißt.

    2. Fremdgehen OHNE darüber zu sprechen, denn man erleichtert NUR sein EIGENES Gewissen und verletzt den anderen unnötig --------- Das funktioniert NUR, wenn man sicher ist, dass sich an dem Gefühl dem eigenen Partner gegenüber nichts ändert.

    3. Abentheuer und Bettgeschichten zulassen mit festen Regeln aber nur mit festen Regeln, denn man liebt sich ja! D.h. bei mir, keine Affairen es soll nicht zum Hobby werden! Keine gemeinsamen Bekannten! Safer Sex!

    Option 3 erfordert schonungslose Ehrlichkeit und ich bin der Meinung, dass nur so eine lange (lebenslange) Beziehung funktioniert. Leider finden sich nur sehr selten Menschen, die diese Einstellung teilen (zumindest gibt es in meiner Welt wenige - vielleicht sieht das bei über 35 Jährigen anders aus, weil sie diese Erkenntnis schmerzhaft lernen mussten)

    Option 3 belebt auch das Geschäft und den Sex in der Beziehung!

    Ich kenne sooooo viele Beziehungen und fast alle sind an diesem Dilemma zerbrochen.


    Warum kann sich dein Freund nicht vorstellen dir diese Freiheit zu geben? Weil er Angst hat dich an einen anderen zu verlieren. Das kann aber auch ohne knutschen passieren.

    Es gibt einen Grund, warum ich, neben der Liebe, meinen Freund nie verlassen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen Mann finde, der sich nicht völlig für mich aufgibt (nach einer gewissen Zeit) und mir meine Freiheit läßt, ist soooooo klein. Das würde ich nicht riskieren.

    Ich persönlich habe während der Beziehung noch nie mit einem anderen Mann geschlafen. Ab zu rumknutschen reicht mir völlig aus. Daher weiß ich, dass es bei mir um Selbstbestätigung geht und nicht um Sex! (- bei Männern ist das anders -)

    So und nun schlagt auf mich ein!
     
    #6
    celavie, 13 August 2010
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  7. Damian
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    @celavie Moment! ..woistdennderblödehammer... ne..find ich gerade nicht...
    Dann eben so: Sehr schön, dass ein paar Menschen ihre Eifersucht so weit überwinden konnten. Ich finde, dass man sowas nicht so ohne weiteres von Anfang an planen kann. Soetwas muss wachsen, vor allem wenn beide damit noch nicht in Berührung kamen... Wir haben uns jedenfalls geschworen schonungslos und offen darüber zu reden, wenn die Zeit da ist, zu der das Bedürfnis am aufkeimen ist jemand anderen in irgendeiner Art und weise sexuell mit einzubeziehen. Wir sind aber noch keine 1 1/2 Jahre zusammen. Ich denke da haben wir Zeit.

    Ich glaube aber, dass der Mann der TS einiges an Problemen hat und garnicht dazu fähig wäre so stark damit umzugehen. Bei soetwas braucht es eine feste Partnerschaft und diese Grundlage gibt es hier leider nicht. Schonungslose Offenheit setzt nämlich leider offene Kummunikation voraus...
    Erstmal muss der Herr in seinem eigenen Hof kehren und dann darüber reden...vorher geht das nicht. Deswegen ist es mehr als höchste Eisenbahn, dass die TS das Problem anpackt, bevor die Emotionen von der Frustration gänzlich aufgefressen wurden.
     
    #7
    Damian, 13 August 2010
  8. celavie
    celavie (35)
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    Es passier aber scheibar nichts. Die TS sagt doch, dass sie mit ihm über ihre Wünsche und Ängste spricht!

    Liebe TS: erzähle deinem Freund doch bitte von der oben geschilderten Nacht. Vielleicht wacht er ja dann aus seiner Lethargie auf!

    Ansonsten:

    Option 3, wenn er sich sperrt Option 2, wenn dich dein Gewissen davon abhält Option 1 oder Trennung!
    -celavie-
     
    #8
    celavie, 13 August 2010
  9. User 98976
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    Danke, das ist lieb. Ich weiß halt nur, dass es meinem Freund definitiv nicht gefallen hätte. Ich wäre auch nicht begeistert, wenn er das umgekehrt mit einer Frau abzöge.

    Ja, das denk ich mir halt auch. Nur mein Freund sagt, dass er sich ja nicht von 0 auf 100 verändern kann, dass sowas Zeit braucht.

    Es geht nicht darum, mich in der Beziehung "glücklicher" zu machen. Das wäre so auch gar nicht möglich. Um glücklicher zu sein, müsste ich leidenschaftlich mit ihm knutschen können, müsste ich wieder schönen, erfüllenden Sex mit ihm haben können.
    Das Ding ist: er arbeitet ja schon daran, etwas zu verbessern. Zumindest sagt er das, und ich sehe auch, dass er sich mittlerweile regelmäßig mit dem Thema beschäftig. Er versucht in letzter Zeit auch häufiger, auf mich zuzugehen und mich zu verführen. Leider immer auf dieselbe Weise, die schon seit Anfang an nicht gut klappt.
    Aber er versucht auch, wieder mehr Mann und weniger Weichei zu sein - um so meinen Kopf anzuheizen (Lust findet bei mir ganz stark über das Gehirn statt).

    Mir geht es darum, dass ich es so einfach nicht aushalte. Dass ich mich aber auch nicht trennen, sondern ihm und uns Zeit geben möchte, die Situation zu verbessern. Weil ich ihn halt einfach liebe und wir uns ansonsten so gut verstehen.
    Ich hab die ganz naive Hoffnung, dass mir das Knutschen/intensive Flirten ein wenig den Druck des Frustes nimmt...und es mir so möglich macht, meinem Freund mehr Zeit zu geben. Klingt das bescheuert?

    Ich habe dieses Thema schon so oft angesprochen, das glaubst Du gar nicht :frown: ich fürchte, es ist einfach schon zerredet. Hinzu kommt, dass ich schon oft Druck gemacht habe. Einfach weil mir unbegreiflich ist, wie es so schwierig sein kann, da etwas zu ändern...und wie man nur so lange gar nichts machen kann, obwohl man sieht wie sehr der Partner leidet. Ich hab teilweise jede Woche geheult, manchmal geschrien. Darauf bin ich nicht stolz, aber ich werde jedesmal so wütend wenn er wieder mit seinen "Begründungen" ankommt, die für mich doch nur bedeuten, dass es weiterhin keine Verbesserung gibt.

    Wir haben uns jetzt vor kurzem Hilfe geholt, von einem Paartherapeuten. Er schlug vor, den Druck rauszunehmen...weil jetzt ohnehin alles so verfahren wäre, dass gar keine normale Annäherung mehr möglich ist. Klar, wenn ich ihn quasi ständig unter Druck setze, er solle jetzt mal endlich was tun...reagiert er mit Trotz und macht gar nichts mehr.
    Deswegen möchte ich das jetzt nochmal versuchen. Als letzte Möglichkeit sozusagen. Nur fällt es mir so verdammt schwer, den Druck auf ihn rauszunehmen, wenn ich selbst unter Dauerstrom stehe.

    So sehe ich das auch, und ich habe das auch schon mit ihm besprochen. Ich habe ihm damals auch klar gesagt, dass ich mich inzwischen so sehr quäle, dass ich realistischerweise befürchten muss, eventuellen Anmachen nicht widerstehen zu können. Ich mein, ich suche ja nicht aktiv oder provoziere das. Aber ich kann auch nicht ewig meine Bedürfnisse unterdrücken.

    Er hat damals schon gesagt, dass er auf keinen Fall möchte, dass ich jemand anderen küsse. Dass er sich ändern will und unser Sexleben wieder erwecken möchte. Naja, Sex hatten wir seitdem nicht.
    Anscheinend geht also 2. nicht so schnell (vielleicht auch dadurch bedingt, dass wir eine Fernbeziehung über 600 km führen und uns deswegen nur an den Wochenenden sehen können)...

    Dieser Satz hat mich ganz schön schlucken lassen. Du hast sehr Recht damit. Ich fühl mich manchmal so aufgestaut, dass ich das Gefühl habe, zu platzen. Inzwischen ist es mir unangenehm, vor ihm nackt zu sein - weil ich damit nichts Schönes mehr verbinde.

    Teilweise, ja. Wobei ich nicht weiß, ob ich da nicht einfach übertreibe und zu viel von ihm verlange...auch so ein bisschen aus der Frustration heraus. Wir waren vor zwei Wochen im Urlaub, und ich hab mir so sehr gewünscht, dass er die Iniative ergreift und für mich, für uns einen schönen Tag vor Ort gestaltet. Einen Tag, wo er mich morgens einfach an die Hand nimmt und mich zu Sightseeingpunkten und tollen Orten entführt. Das ist natürlich nicht passiert, und ich war miesepetrig und hab ihm vorgeworfen, dass er sich ja gar nichts für uns ausdenkt und sich keine Mühe gibt. Einfach alles so dahinplätschern lässt, und wenn ich nicht was mache, macht keiner was.
    Natürlich hat er daraufhin auch nicht mehr gemacht. Was auch? Mein Kopf wäre auch leer, wenn mich jemand so anpampt...andererseits :frown:

    Danke, Du sprichst mir so aus der Seele. Aber all das hab ich ihm auch schon gesagt...tja, und jetzt eröffne ich diesen Beitrag. Auch diese Frage hab ich ihm schon gestellt, und keine Antwort bekommen.
    Mir kam allerdings schon der Gedanke, ob es auf diese Frage überhaupt eine Antwort geben kann. Vielleicht muss man die Antwort auch nicht kennen, nur endlich mal den Hintern hochkriegen und aktiv was an der Situation ändern. Aber das müsste er selbst erkennen bzw lösen, es bringt nicht viel, wenn ich ihm das sage (schon ausprobiert).

    Um etwas zu seiner Verteidigung zu sagen: er fühlt sich verantwortlich für das Problem und ist auch nicht glücklich mit der Situation. Auch er hat schon oft geweint, weil er mich nicht verlieren möchte und aber trotzdem nicht versteht, was und wie er etwas ändern kann.
    Andererseits verdrängt er das Thema auch wesentlich besser als ich. Er macht die ganze Zeit eins auf heile Welt...nur, wenn ich darüber spreche (also wieder die blöde Meckerziege gebe) reden wir überhaupt darüber. Von sich selbst aus hat er noch kein Gespräch begonnen und versucht, mit mir Lösungen zu erarbeiten :schuettel: Das enttäuscht mich sehr, und das weiß er auch. Trotzdem schweigt er so lange, wie er kann. Ich hab manchmal das Gefühl, er schleicht um den heißen Brei und wartet insgeheim darauf, wann ich das nächste Mal ausbreche. Aber er selbst will ja nicht "den schönen Abend versauen" etc pp Dass das helfen würde, weil er so Änderungswillen signalisiert, will er da nicht einsehen.

    Davor habe ich auch Angst. Zur Zeit kann ich mich nicht von ihm lösen, aber vielleicht habe ich mich schon zu sehr gelöst, als dass eine Rettung der Beziehung möglich wäre. Keine Ahnung :geknickt:
    Vermutlich ist es ein wenig so
    :schuettel:


    Da hast Du Recht. Allerdings hattet ihr vielleicht auch von Anfang an und bis heute ein funktionierendes Sexleben? Könnte mir vorstellen, dass es dann "schwieriger" ist, den Partner an jemand anderen zu verlieren.
    Wenn er mir diese Freiheit nicht geben will, kann ich das gut verstehen. Andererseits gibt er mir auch nicht das, was ich brauche, obwohl er weiß, wie dringend es ist. Auch für uns.

    Vielleicht kann ich mich auch deswegen nicht schuldig fühlen. Weil ich mir irgendwie denke: wer mich bewusst so leiden und dürsten lässt, und es in so langer Zeit einfach noch nicht mal ansatzweise schafft, das zu verbessern...der kann nicht verlangen, dass ich das durchhalte.

    .........................................................................................
    EDIT

    Vermutlich hast Du Recht. Ich hab davor nur so Angst. Weil ich stark annehme, dass er Nein sagen und gleichzeitig weiterhin von mir erwarten wird, dass ich ihm Zeit gebe...und ich weiß nicht, wie ich das noch schaffen soll, wenn sich nicht schnell einiges tut.
    Aber ich werd mit ihm reden müssen, so viel steht fest :frown: würde dann gern berichten und auch eure Meinung hören.

    Off-Topic:

    Ganz vergessen. Ich bin 21, er 26.
     
    #9
    User 98976, 13 August 2010
  10. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Kannst du bitte nochmal alle Gründe aufführen, die dein Freund nennt, warum er keinen Sex haben will.

    Ich finde es gut, dass ich euch an euren Paartherapeuten gewendet habt. Er hat Recht, wenn er sagt, dass eine normale Annäherung nicht mehr möglich ist. Und je länger ihr wartet, desto schlimmer wird es. In eurem Alter sollte man wirklich andere Probleme haben. Ich wäre nicht bereit, dass mitmachen zu wollen. Du sagst du liebst ihn, dass glaube ich dir, aber du machst dir etwas vor wenn du sagst, dass du ihn brauchst. Du projezierst zuviel in ihn hinein. Wenn mein Freund den Sex so lange verweigern würde, würde ich Schluss machen. Ich will nicht hoffen, dass er sich ändert, dass es irgendwann besser wird. Das ist vergeudete Zeit. Es gibt soviele Menschen da drausen, mit einem anderen wäre es definitiv besser. Ich käme mir so unattraktiv vor, dass er mich gar nicht mehr geil machen könnte. Weil es mich abstößt, wenn mein Partner kein sexuelles Verlangen nach mir hat. Ich glaube nicht, dass ihr in den nächsten paar Jahren ein erfülltes, regelmäßiges Sexleben führen werdet. Du wirst immer frustriert(er) sein und immer mehr in Versuchung geraten. Ich würde an deiner Stelle nicht an ihm festhalten.
     
    #10
    xoxo, 13 August 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  11. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    Ihr habt ja schon eine sehr krasse Situation. Ein Jahr kein Sex, schon alle kommunikativen Mittel ausgelootet, sogar professionelle Hilfe gesucht... ja, da greifen die Standard-Tipps, die man hier gerne Paaren mit ähnlichen Problemen gibt, schon nicht mehr.

    Ich will mal nicht lange drum herum reden: in einer Situation wie der euren kann eigentlich nur eine einschneidende Veränderung passieren, denn offensichtlich bewegt sich ja ansonsten nicht viel: der "Viel-Sex"-Partner ist frustriert bis zum Rande der Ausgebranntheit, und der "Wenig-Sex"-Partner "braucht noch Zeit". Problembewusstsein scheint beiderseits gegeben zu sein, aber wenn sich das Problem nicht bessert, wenn es keine Problemlösungsansätze gibt, wenn alles stagniert, dann wird natürlich durch das einfache Verstreichen von Zeit auch nichts besser.

    Früher oder später wird, ja mus es also einen Knall geben. Das geht dann meist vom VS-Partner aus, dem es irgendwann verständlicherweise reicht. Du hast es ja schon erlebt: ein guter externer Kontakt, und schon ist es mit dem eigenen Widerstand dahin. Verständlich. Wer zu Hause Mr. Frust rumsitzen hat, sagt natürlich draußen gerne Hallo zu Mr. Spaß.

    Ich würde dir raten, deine Bedürfnisse nicht weiter hintenanzustellen. Man kann nicht unendlich lange Rücksicht nehmen. Wenn bei deinem Partner keine physischen oder psychischen Sondergründe vorliegen, dann kann man sein Verhalten nicht wirklich rechtfertigen; er verhindert eine angemessene Sexualität in eurer Beziehung, und man kann von dir nicht erwarten, dass du dich dem 100% anpasst. Wie gesagt: da muss ein Knalleffekt kommen, etwas anderes kann es schon nicht mehr sein, und dann doch lieber ein "kontrollierter" Knall.

    Also: überlege dir, wie du deine Beziehung verändern willst, und konfrontiere ihn mit diesem Wunsch. So geht es nicht weiter, also mach es anders. Wenn er dabei nicht mitmachen will, bekommst du natürlich ein Problem, aber, ganz ehrlich: du hast ja auch schon eines. Warum also nicht mal etwas riskieren? Schlag ihm die offene Beziehung vor, oder frag ihn, was er nach einem Jahr für Alternativen anzubieten hat, außer "ich brauche mehr Zeit".
     
    #11
    many--, 13 August 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  12. metamorphosen
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    vergeben und glücklich
    Man könnte ja fast meinen, nach den Darstellungen hier hätten nur offene Beziehungen eine langfristige Chance. Dem würde ich sehr widersprechen.

    Vor allem bin ich aber der Meinung das eine offene Beziehung niemals ein sexuelles Problem in der Partnerschaft lösen kann, auch wenn es im Forum immer wieder dafür vorgeschlagen wird.

    Das sage ich jetzt nicht weil mir persönlich eine offene Beziehung nicht liegt, sondern weil das Grundprinzip einfach nicht als Lösungsmöglichkeit taugt.

    Eine offene Beziehung sollten Partner aus freien Stücken und aus einer sehr stabilen und vertrauensvollen Partnerschaft eingehen. Es ist eine Möglichkeit dann Abwechslung oder Bestätigung zu gewinnen, aber keinesfalls geeignet um ein schlecht laufende Beziehung durch Outsourcing zu retten. Wenn Nähe, Zärtlichkeit, Begehren, Spannung in einer Beziehung brach liegen, aber außerhalb befriedigt werden, halte ich das für ein Spiel mit dem Feuer dass zwangsläufig in einem Großbrand enden muss. Das macht wenig Sinn.

    Ich muss zugeben dass ich nicht so recht verstehe woher das Problem kommt und was er da jetzt eigentlich dagegen macht. Außerdem würde mich auch interessieren was Du unternimmst.

    Mir scheinen die Vorstellungen von Sex insgesamt sehr stark aufgeladen und es werden quasi schon heilbringende Erleuchtungsmomente erwartet. Vielleicht fühlt er sich dadurch eingeschüchtert, was natürlich der Erwartung das er die Initiative übernehmen soll, eher entgegenwirkt.

    Gibt es denn sonst Zärtlichkeiten? Der Übergang ist ja im Prinzip fließend und ich sehe nicht so recht warum man da so eine große Vorbereitungszeit und so ganz speziellen Aufwand und Fertigkeiten braucht, um den Schritt vom Kuscheln und Knutschen zum Beispiel zum Fummeln zu gehen.

    Der Druck scheint mir zu hoch zu sein und er wird durch den Druck Richtung offene Beziehung nicht unbedingt kleiner. Die Tatsache das da draußen irgendwo Typen sind die Dir das geben können was er nicht hinbekommt, wird ihn nicht gerade stärken.

    Wenn die Beziehung schon problematisch ist, würde ich darauf achten nicht noch eine weitere Problembaustelle aufzumachen, selbst wenn Dir das auf den ersten Blick erstmal helfen würde.

    Interessant wäre zu wissen was dazu geführt hat dass ihr überhaupt keinen Sex mehr habt. Zu dem Zeitpunkt muss doch etwas vorgefallen sein.
     
    #12
    metamorphosen, 14 August 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  13. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Und wo wären wir jetzt? Von 0 auf 5 in einem Jahr? In meinen Augen hast du ihm mehr als genug Zeit gegeben.
     
    #13
    Subway, 14 August 2010
  14. User 98976
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    Er will Sex. Und er will Sex mit mir. (Sagt er zumindest...ich hab jetzt auch nicht in der Beziehung zugenommen oder ähnliches, im Gegenteil).
    Das Ganze ist etwas komplexer und im Grunde aus einer Entwicklung heraus entstanden.

    Am Anfang hatten wir noch regelmäßig und viel Sex, haben auch Sachen ausprobiert. Er war schon damals recht zurückhaltend, was eigene Ideen anging, hat aber immer gerne mitgemacht. Ich fands schade, hab mir aber damals gedacht, das wird schon noch - immerhin sieht er doch, dass ich prinzipiell immer gern mit ihm schlafe und auch für vieles offen bin. Ich glaubte, er "lernt dazu" und versteht, dass er sich bei mir sexuell frei entfalten kann...und ich schon nein sage, wenn es mir tatsächlich mal nicht gefallen sollte.

    Tja, nach Monaten fiel mir dann auf, dass in seinem Verhalten keinerlei Veränderung erkennbar war. Schlimmer als das: er hat mich nie verführt, mich nie mal verrückt gemacht bis ich darum bettle "Schlaf mit mir" oder Ähnliches. Sondern er hat immer schön auf mich gewartet, bis ich ihm quasi die Erlaubnis gebe.
    Sprich, ich musste so gut wie immer auf ihn zugehen - und ihn dann teilweise auch noch überreden. Das hat ganz schön an meinem Selbstbewusstsein gekratzt...denn wenn er mich so sexy und geil findet und ihm der Sex Spaß macht - warum kommt er dann nie selber an und muss sich auch noch überreden lassen?
    Daraufhin hab ich meine "Anmachen" stark eingeschränkt - in der Hoffnung, dass er von selber kommt. Aber im Gegenteil. Wir hatten weniger Sex, und er schien es auch gar nicht schlimm zu finden. Er hat es auch gar nicht von selbst angesprochen.
    Irgendwann wurde ich dann ungeduldig und hab angefangen, nachzuhaken. Weil dann immer wieder dieselben "Begründungen" kamen, die aber eigentlich nur Rechtfertigungen seines Verhaltens waren und nicht signalisierten, dass er etwas ändern wird...habe ich angefangen, massiv Stress zu schieben. Ich habe über Monate hinweg immer wieder nachgefragt, angeklagt, geweint, geschrieen...ihm gesagt, wie sehr ich unter der Situation leide.
    Und nichts ist passiert. Weil ich trotzdem noch mit ihm schlafen wollte, bin ich ab und zu immer noch auf ihn zu gegangen. Hab mich sexy angezogen, hab ihn verführt, bin nackt schlafen gegangen und hab mich dann an ihn gekuschelt...hab ihm einen runter geholt, hab Sextoys bestellt, bin mit ihm sexy Unterwäsche einkaufen gegangen. Und er? War immer froh, wenn das Thema grad mal vom Tisch war.
    Ich glaube, ich bin rübergekommen wie die Lehrerin, die ihn auf ein Kind degradiert, das zurechtgewiesen werden muss.
    Der Therapeut meint auch: wenn ich ihn wie ein Kind behandle, dann verhält er sich wie ein Kind. Trotzig, nicht änderungswillig.

    Ich seh hier also durchaus meine Mitschuld. Vielleicht hätte er mehr gemacht, wenn ich nicht jede Woche wieder Streit deswegen angefangen hätte. Ich meine, wer will schon anfangen, seine Partnerin zu verführen, wenn er immer Angst hat, dass gleich wieder Stress ist?

    Im Prinzip haben wir keinen Sex mehr, weil ich irgendwann beschlossen habe, ihn nicht mehr zu verführen. Und auch nicht mehr mit ihm zu schlafen, wenn der Sex mich nicht befriedigt und ich schon Gleitgel brauche, damit überhaupt was funktioniert (sonst bin ich so veranlagt, dass ich nach 2 Minuten klitschnass bin, kein Witz).
    Ich sehe es halt einfach nicht mehr ein, mich wie ein Stück Fleisch anpatschen zu lassen und das quasi auch noch zu belohnen, indem ich ihn dann ranlasse....obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht geil bin. Zumal dieser unbefriedigende Sex noch schlimmer ist, als gar kein Sex. Hinterher fragt man sich dann nämlich immer noch "Okay, jetzt gabs ein Appetithäppchen - und wann gibts Essen?".

    Das heißt, Status quo ist mittlerweile, dass ich ihn nicht ranlasse, wenn er sich (in meinen Augen) keine Mühe gibt. Das klingt jetzt total von oben herab und bewertend...ist es bestimmt in gewisser Weise auch. Aber ist das Mühe, wenn er immer wieder Dinge macht, die mir unangenehm sind oder er mich auf eine Art und Weise anfasst, von der er weiß, dass es mir wehtut? Ich meine, ich bin eine Frau und kein Stück Hackfleisch, in dem man mit den Fingern rumwühlt und knetet.
    Trotzdem hat er das bestimmt schon 500mal immer wieder genauso versucht (und ich übertreibe nicht), wie es mir wehtut. Wenn ich ihn frage, wieso er das macht und nicht wenigstens vermeidet, was unangenehm ist (ich kann ja verstehen, dass er nicht plötzlich weiß, wie es geil wäre...aber zumindest wehtun sollte es nicht) - hat er keine Antwort.
    Ich hab ihn schon gefragt, warum er nicht einfach neue Dinge ausprobiert, mit Spaß an der Sache. Da sagt er "Ja, Du hast Recht. Aber ich weiß es auch nicht."

    Nein, zur Zeit brauche ich ihn wirklich. Dadurch, dass wir eine Fernbeziehung haben, hatte ich in den zwei Jahren nicht wirklich Zeit und Gelegenheit, mir hier in meinem Studiumsort Freundschaften aufzubauen. Nach einer Trennung wäre ich also weitestgehend allein. Allerdings ist mein Studium oft sehr anstrengend und ich brauche eine Stütze. Alle anderen Freunde wohnen weit weg und haben selbst auch genug zu tun. Ansonsten habe ich mich gut in seinem Freundeskreis integriert und da sind viele Leute, die ich sehr gern mag - die würden aber alle wegfallen, wenn ich mich trenne. Erstens sind es seine Freunde, zweitens könnte ich ja nicht mehr vor Ort bei ihm wohnen - und über 600km trifft man sich nicht mal eben zum Kaffee.

    Aber Dein Satz hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich habe beschlossen, diese Situation zu ändern. Bisher bin ich viel zu anhängig. Ich dachte halt immer, dass ich hier ohnehin nur zum Studium bin und dann wieder in die Nähe meines Heimatortes gehe, wo er ja auch in der Nähe ist (ungefähr 150km). Aber ich brauche mein soziales Netz vor Ort, und das kann ich auch aufbauen. Ein paar Leute kenne ich ja schon, ein paar Freundschaften habe ich auch - und da lernt man mal schnell neue Leute kennen, wenn man nur Zeit investiert.

    Hm, das befürchte ich auch. Diese Situation habe ich durch meinen Druck wahrscheinlich mitverschuldet, wie oben schon angedeutet.

    Ja, die gibt es. Aber der Übergang ist meist recht stümperhaft, er reizt überhaupt nicht meinen Kopf. Sowas wie immer wieder scheinbar unschuldig die Oberschenkel hochstreichen und damit in meinem Kopf den Gedanken zu wecken "Oh, wo will er denn jetzt hin" gibt es halt einfach nicht. Im Prinzip streichelt er meinen Rücken, oder nimmt mich in den Arm und erwartet dann, dass ich davon geil werde. Aber wie denn? Meine erogenen Zonen, wie Po, Brüste, Nacken usw lässt er völlig ausser acht. Manchmal hab ich das Gefühl, er vermeidet sie regelrecht.

    Naja, inzwischen will ich deswegen auch immer weniger Zärtlichkeiten. Weil ich dann immer nur daran denke, wie gern ich mit ihm schlafen würde oder wie gern ich verführt werden würde...und wenn er es dann wieder nicht macht, bin ich enttäuscht und meckere wieder. Das will ich vermeiden. Aber der Frust ist einfach so hoch, dass ich ihn schlecht runterschlucken und mich einfach nur streicheln lassen kann. Ich hab eine solche Sehnsucht nach ihm...die wird so immer nur weiter geschürt :frown:

    Da sagst Du allerdings etwas sehr Wahres, woran ich noch gar nicht gedacht habe.

    Nur was habe ich dann noch für Möglichkeiten? Ich bin schon so lange frustriert, ich schaffe es einfach nicht, das noch länger zu unterdrücken :frown: beim aktuellen Zustand nichts zu sagen...würde ich einfach nicht hinkriegen. Aber ich will ihm ja auch mal eine Zeit ohne Druck geben. Hast Du eine Idee?
     
    #14
    User 98976, 15 August 2010
  15. Subway
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    Ganz ehrlich, was möchtest du denn noch machen? Anscheinend hast du ja schon alles gesagt, hast ihm alle Zeit gegeben. Wir reden hier ja auch nicht vom ersten Sex von zwei jungen Menschen die unter 16 sind, sondern vom normalen Sex zweier Erwachsener, der in eine gesunde Beziehung gehört.

    Für mich treffen hier zwei Leute mit unterschiedlicher Meinung zur Sexualität aufeinander. Du bist am Anfang den Kompromiss eingegangen, dass du den aktiven Part übernimmst, was aus deiner Sicht aber keine Dauerlösung ist, vor allem, da er wohl allgemein nicht wirklich auf deinem sexuellen Level ist.
    Er kann oder möchte anscheinend sein Level nicht verändern.

    Was du sehen solltest ist, dass seine sexuelle Art auch nicht "falsch" ist, nur anders und recht inkompatibel zu deiner.
     
    #15
    Subway, 15 August 2010
  16. User 98976
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    Ich sehe sie durchaus nicht als falsch an, auch wenn das jetzt vielleicht so rübergekommen ist. Vielmehr denke ich mir: Warum sollte Sex nur der kleinste gemeinsame Nenner zwischen beiden Partnern sein? Warum nicht den Sex um die Ideen, den Spaß, die unterschiedlichen Herangehensweise BEIDER Partner (also auch ihm) bereichern?
    Ist doch viel schöner als 0815-Kuschelsex. Ich red da gar nicht mal unbedingt von sooo ausgefallenen Sachen. Einfach nur, dass jeder mal anfängt, dass sich jeder Mal einbringt, dass mal der eine der aktive Part ist, mal der Andere.

    Hat das wirklich mit Inkompabilität zu tun, wenn das nicht geht?
    Ich kann das nicht so recht glauben und möchte einfach noch nicht aufgeben :frown:
     
    #16
    User 98976, 15 August 2010
  17. Subway
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    Ich mag normal gar keine Vergleiche mit anderen Dingen, doch hier versuche ich es mal.
    Nehmen wir das Essen, jeder isst gerne etwas gutes. Manchen reicht hier aber die Tomatensauce aus der Tüte und ist damit vollkommen zufrieden, mag vielleicht sogar gar keine mit frischen Tomaten, weil er sie einfach nicht mag... auch wenn es für andere doch ganz natürlich ist, dass ein Essen mit frischen Zutaten besser ist, als eine 0815-Tütensauce.
    Wenn du dann noch anfängst, dass man doch auch mal das ganze mit Muscheln probieren könnte, dann ist es halt ganz aus. :zwinker:

    Klar, du siehst doch, dass es andersrum auch nicht geht. Ihr habt beide unterschiedliche Bedürfnisse. Seine werden anscheinend im Moment erfüllt, einfach weil sie wohl sehr gering sind oder ihm die Quantität des Sex einfach egal ist. Für ihn scheint es also im Moment ein erträglicher Zustand zu sein.
    Für dich bleibt dann ja irgendwie nur noch, dass du den aktiven Part übernimmst (also das, was du ja auch zum Teil von ihm erwartest) oder du das nimmst was er dir von sich aus bietet.
     
    #17
    Subway, 15 August 2010
  18. metamorphosen
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    vergeben und glücklich
    Auch wenn sich die Folgen offenbar besonders im Bereich der Sexualität widerspiegeln, scheint es mir sehr sicher das es sich nicht um ein nur sexuelles Problem handelt. Es handelt sich wohl eher um ein komplett festgefahrenes Problem in der gesamten Partnerschaft.

    Ein sehr starker Punkt dabei dürfte der Umstand sein, dass es sich für die meisten Menschen annähernd ausschließt wenn jemand zugleich Liebhaberin und "strenge Mutti" darstellt. Diese Rollen sind unvereinbar.

    Der andere Punkt den ich noch nennen werde ist sehr schwer rüberzubringen, weil er fast mit Sicherheit als Angriff fehlverstanden wird. Aber lies Dir Deine Beiträge hier noch mal durch und erklär mal wo Du auch nur einen Ansatz von Respekt und ein einzelnes liebevolles Wort Deinem Partner gegenüber findest. Ich konnte das nicht entdecken und sehe damit ganz wesentliche Grundlagen für eine Partnerschaft nicht erfüllt.

    Es geht dabei keinesfalls um eine Rechtfertigung Deinerseits, die brauchst Du nicht und man versteht wie Frustration und monatelanger Streit dazu geführt haben können. Es geht einfach nur um die Tatsache an sich, und wenn Du meiner Beobachtung für Dich selber nicht entschieden widersprechen kannst, muss man wohl die Panerschaft als gescheitert ansehen.
     
    #18
    metamorphosen, 15 August 2010
  19. User 98976
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    So ihr Lieben,

    ich melde mich nach 3 Monaten wieder, um euch einen kleinen Zwischenstand zu geben - und eure Meinung dazu zu hören.

    Ich habe viel über eure Antworten nachgedacht, und was ich tun kann.
    Das Thema offene Beziehung habe ich für mich vorerst abgehakt, da mein Partner und ich zZ dafür nun wirklich nicht die passenden Ausgangsbasis haben. Das habe ich nun erkannt. Wären wir Jahre zusammen, es würde gut laufen und wir wären bloß mal neugierig auf fremde Haut/Lippen wüssten aber sonst, wo wir hingehören...aber es läuft nicht gut, (mindestens) ich weiß nicht, ob ich wirklich noch in diese Beziehung gehöre - eine oder zwei weitere Personen wären da einfach nur kontraproduktiv. Und würden wohl viel verkomplizieren. Eine offene Beziehung käme wohl in etwa einem erlaubtem "Schnuppern, was der Markt sonst noch so zu bieten hat" gleich...und würde uns beiden nicht helfen.

    Ich habe meinem Freund in der Zwischenzeit von dem intensiven Flirt und dem fast-Knutschen erzählt. Er war bloß erleichtert, dass es nicht zum Knutschen gekommen ist :cry: und machte danach weiter wie bisher: Augen zu und durch, hauptsache ich bleibe bei ihm (verlieren will er mich wohl wirklich nicht).
    Dabei war das von mir als Chance gemeint, damit er weiß, wie es um meine Gefühle bestellt ist - nämlich kurz vor 12. Ich habe gehofft, das rüttelt ihn wach. Doch wie mir nun in den Sinn gekommen ist, sind diese offenen Gespräche meinerseits wohl keine Chance für ihn.
    Er weiß immer nicht, was er dazu sagen soll, fühlt sich überfordert - und wenn ich dann nach so einem Gesprächsversuch darauf zurückblicke, kann ich für mich nur feststellen, dass es quasi ein Monolog von meiner Seite geworden ist. Ein Monolog, in dem es hauptsächlich um meine Gedanken und Gefühle geht, denn die kenne ich natürlich besser als seine. Und so klingt die 'Chance' dann eher nach minutenlanger Kritik an ihm. Ich fürchte, das schüchtert ihn ein, er kann nicht so damit umgehen, wie ich das in seiner Situation würde. Selbst wenn ich im ersten Moment sprachlos wäre, würde ich mir doch Gedanken machen und eine Weile (Stunden bis Tage) später darauf antworten und meine Seite darlegen.
    Nun ja, aber er ist ja wie gesagt nicht ich. Wir scheinen da sehr unterschiedlich zu sein. Ich glaube, er fühlt sich durch diese 'Chancen'-Gespräche nur immer noch schlechter und traut sich noch weniger, selbst Initiative zu ergreifen. Aber das ist ja genau das Gegenteil, worauf ich hinaus möchte.

    Also habe ich jetzt für mich beschlossen, diese 'Chancen' runter zu fahren, weil sie uns und vor allem ihm so offensichtlich nicht helfen.
    Mir fällt das wahnsinnig schwer und ich muss echt mit mir kämpfen. Ich habe Angst, dass auch das uns letztendlich trennt - weil ich es eigentlich brauche, über Probleme reden zu können und mir das gerade unheimlich fehlt. Dadurch geht für mich noch ein Stück mehr Intimität verloren, die wir uns durch den fehlenden Sex sowieso schon so hart erarbeiten müssen.
    Aber klar ist, so wie bisher kann es nicht weitergehen, denn es hat uns ja bisher kein Stück weiter gebracht. Ich will mich aber noch nicht trennen, ich will noch nicht aufgeben. Er bedeutet mir so viel, und ich würde ihn als Mensch und als Mann in meinem Leben so sehr vermissen :cry:
    Und er liebt mich auch, will mich auch nicht verlieren - ist halt einfach nur hilflos und überfordert. Wenn überhaupt, kann nur Zeit und Ruhe für uns beide helfen. Und wenn das nicht hilft, soll es wohl wirklich nicht sein.

    Ich werde also nur noch so selten wie möglich mit ihm darüber sprechen. Gleichzeitig werde ich mich aber wieder verstärkt um mich kümmern. Denn ich habe gemerkt, dass ich zur Zeit auch nicht wirklich zufrieden mit mir und meinem Leben bin - was auch daran lag, dass ich immer das Gefühl hatte, unbedingt etwas für die Beziehung tun zu 'müssen'...und mir deswegen vieles nicht gegönnt habe. Nur ein Beispiel: in den Semesterferien war ich kaum bei meiner Familie und meinen alten Freunden, obwohl ich das so sehr gebraucht hätte - ein wenig Erdung, ein wenig zu Hause (ich bin gern in meiner Studienstadt, aber zu Hause vermisst man eben einfach) - einfach weil ich dachte, ich müsse bei ihm in seiner Stadt sein und für die Beziehung kämpfen.

    Nur blöderweise ging es mir dadurch nicht gut, und das hat vor allem mir, aber auch der Beziehung nicht gut getan. Mein Freund hat viel von meinem Missmut abbekommen, weil ich irgendwie dachte "jetzt bin ich schon hier, mach auch was!". Aber natürlich kann das unter diesen Vorzeichen nicht klappen - das ist mir nun klar.
    Also tu ich nun seit ein paar Wochen alles dafür, dass es mir und meinem Studium, meinem Leben wieder gut geht. Und versuche gleichzeitig, ihn so wenig wie möglich mit meinen Zweifeln zu behelligen.

    Er weiß ja, dass ich zweifle, und er weiß auch, dass wir Veränderung brauchen. Das muss ich ihm nicht ständig sagen und damit quasi immer wieder runterputzen und ihm den Mut rauben.
    Indem ich selbst für meine gute Grundstimmung sorge, weil ich mir und meinem Leben Gutes tue, kann ich hoffentlich etwas entspannter sein. Und indem ich ihm 'Ruhe' gebe vor meinen Zweifeln, kann er hoffentlich etwas entspannter sein. Das ist sozusagen meine letzte, große Liebeserklärung an ihn. Mehr kann ich nicht mehr tun, und ich hoffe so sehr, dass das reicht.

    Vielleicht sind wir in unseren Beziehungs- und Sexbedürfnissen aber auch schlichtweg zu unterschiedlich, das kann natürlich auch als letztendliche 'Lösung' aus diesem letzten Versuch herauskommen.

    Mit geht es mit meinem Entschluss jetzt etwas besser (vorher war ich ja sehr stark hin- und hergerissen und verzweifelt), und bisher halte ich seit zwei Wochen mit den 'Chancen'-Gesprächen zurück. Leider fällt mir diese Umstellung gerade sehr schwer, und ich bin bei dem Gedanken an ihn oft traurig, weswegen ich mich im Moment sehr von ihm zurück ziehe und wir nicht viel telefonieren. Wir sehen uns auch erst in 2 Wochen wieder, obwohl ich das letzte Wochenende da gewesen wäre und rein theoretisch Zeit für ihn gehabt hätte. Aber durch meinen Entschluss, auch mehr für mich zu tun, war ich die Woche davor gut eingespannt und brauchte das Wochenende einfach für mich allein.
    Hätte ich ihn dann hier bei mir gehabt, wäre ich wohl wieder in Versuchung gekommen, wieder so ein 'Chance'-Gespräch anzufangen - und das wollte ich nicht. Noch bin ich nicht wieder genug mit mir im Reinen, um stark für uns zu sein.
    In den nächsten Semesterferien will ich auch nicht wieder zu ihm, sondern diesmal die gesamte Zeit bei meiner Familie und meinen alten Freunden verbringen. Vielleicht bin ich dann mal ein Wochenende bei ihm, mehr aber auch nicht.

    Das wird sicher hart, aber ich weiß mir grad nicht anders zu helfen. Wäre ich bei ihm vor Ort, würde ich wieder so viel erwarten und ihn damit unter Druck setzen, so dass er noch weniger 'kann'. Mir ist klar, dass dieses einem Rückzug ähnelnde Verhalten meinerseits gleichzeitig auch der Anfang vom Ende sein kann...
    ...weil er dann denkt, dass ich aufgegeben habe und mich jetzt wieder umorientiere. Ich habe ihm gesagt, dass es nicht so ist - aber er ist auch nur ein Mensch mit Gefühlen. Und mein 'Sagen' hat bisher auch nicht viel geholfen, kann also auch sein, dass es diesmal wieder so ist. Ich nehme diesen Weg trotzdem in Kauf, denke ich.

    Denn es könnte ja auch sein, dass er nun mehr Raum für sich, für seine Gedanken findet - und dann endlich anfangen kann, die Schritte zu gehen, die unsere Beziehung so sehr braucht.
    Wenn nicht, waren unsere jeweiligen charakterlichen und gefühlten Limitationen wohl zu groß :frown:

    eure traurige Unklar
     
    #19
    User 98976, 16 November 2010
  20. Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Meiner Meinung nach klingt das leider wie der Anfang vom Ende. Im positivsten Fall sehe ich irgendwie, dass er jetzt denkt, dass alles in Ordnung ist und es doch keine Änderung braucht.

    Aber ich bin auch kein Psychologe, deshalb wünsche ich dir einfach mal viel Glück mit deinem Experiment.
     
    #20
    Subway, 16 November 2010

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