Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • NihilBaxter
    Verbringt hier viel Zeit
    245
    101
    0
    vergeben und glücklich
    22 Januar 2008
    #1

    Bewerbung - Handgeschriebener, tabellarischer, lückenloser Lebenslauf

    hallo lieber user, ich wende mich diesmal an euch, weil ich eine paar fragen zum thema bewerbungen habe, ich hoffe ihr könnt mir da ein wenig weiterhelfen.

    ich brauche einen tabellarischen, handgeschriebenen, lückenlosen lebenslauf.
    - bedeutet lückenlos, dass ich auch alle meine nebenjobs, die ich nach dem abi hatte auflisten soll?
    - darf da überhaupt ein oder 2 monate leerlauf sein?
    - handgeschrieben - bedeutet das dass ALLES handgeschrieben sein soll, oder nur die daten (quasi wie ein lückentext)
    - bedeutet das mit dem lückenlosen lebenslauf, dass ich eine art chronologie erstellen soll was ich seit schulbeginn getan habe, und dafür aber auf den üblichen aufbau verzichten soll?
    - welches papier benutze ich am besten? ganz ohne linien? und welchen stift, eher was ordentliches wie ein füller oder reicht kugelschreiber?

    habe noch ne frage: wenn da bei bewerbungsunterlagen "nachweis der konfession" steht und ich aber nicht getauft bin, heißt das dass ich die bewerbung eh sein lassen kann?

    und wenn die mehrere passfotos haben wollen, soll ich die dann nur in den umschlag mit reinlegen, oder eventuell irgendwo aufkleben?

    wie soll ein sog. Motivationsschreiben aussehen? ist das dem bewerbungsschreiben beizufügen oder soll ich es in den bewerbungstext mit einbauen?

    danke schonmal für tips.
     
  • Pink Bunny
    Pink Bunny (28)
    Planet-Liebe ist Startseite
    7.484
    598
    5.566
    in einer Beziehung
    22 Januar 2008
    #2
    Wenn ich eine Handgeschriebene Bewerbung abgegeben habe dann habe ich diese immer mit Füller auf weißem Papier geschrieben. Es sieht einfach besser und gewissenhafter aus als wenn man was mit dem Kugelschreiber hin kritzelt .

    Unter Nachweis der Konfession verstehe ich eigendlich nur die Frage danach ob man getauft ist oder nicht. Wäre eine Taufe denn so wichtig für den Beruf für den du dich bewirbst ?
     
  • may
    may (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    216
    103
    1
    vergeben und glücklich
    22 Januar 2008
    #3
    Na dann mal mein Versuch dir zu helfen :zwinker:

    Vom Aufbau her würde ich mich an deinem ganz "normalen" Lebenslauf orientieren...damit mein ich den computergeschriebenen :zwinker:

    Bezüglich der Lückenlosigkeit bin ich mir nicht ganz sicher. In meinem Lebenslauf habe ich die Punkte

    Schulbildung (von Grundschule bis Ausbildung/Hochschule) und

    Berufliche Tätigkeiten und Praktika (alles aufgeführt was ich schon so gearbeitet habe, wobei ich dort nicht immer alles aufführe was ich jemals gearbeitet habe sondern schaue, dass es für die jeweilige Bewerbung auch relevant sein könnte)

    Jeder dieser Punkte sollte chronologisch geschrieben sein und dass muss sich der Arbeitgeber dann "zusammensetzen"; Ich denke, dass es nicht schlimm ist wenn kleinere Lücken auftauchen

    Wenn die einen handgeschriebenen Lebenslauf wollen, dann muss auch wirklich ALLES handgeschrieben sein :zwinker: Ich würde einfaches Blanko-Papier nehmen (nicht zu dünn; evt. Druckerpapier) und auf jeden Fall NICHT mit Kuli schreiben. Füller oder Fineliner vielleicht.

    Wenn die schreiben, dass sie Bewerber mit einer religiösen Ausrichtung wollen, dann werden sie diese bevorzugen, bewerben würde ich mich aber trotzdem! Versuchen kann mans ja.

    Die Passbilder würde ich vielleicht mit einer Büroklammer an den Lebenslauf heften (eins aufkleben natürlich--> rechts oben :zwinker: ); Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, wenn du dir eine richtige Bewerbungsmappe kaufst, dann haben die oft so ein kleines Einsteckfach oder so. Jedenfalls würde ich sie nicht einfach lose in den Umschlag stecken.

    Das Motivationsschreiben musst du auf alle Fälle extra der Bewerbung beilegen!!! Inhaltlich sollst du halt darstellen warum gerade du der richtige Mann für den Job bist bzw. deine Motivation für den Job darstellen. Warum hast du dich auf die Stelle beworben und warum meinst du, dass sie genau das richtige für dich ist. So in etwa....

    Zu dem tabellarischen Lebenslauf bzw. dem Motivationsschreiben kannst du ja auch nochmal googlen, da findest du vielleicht auch Textbeispiele.

    Nun denn hoffe dir ein wenig geholfen zu haben :smile:
     
  • User 72148
    Meistens hier zu finden
    1.551
    148
    172
    vergeben und glücklich
    22 Januar 2008
    #4
    Off-Topic:
    Darf ich fragen in welcher Branche man sich heutzutage noch mit einem Handgeschriebenen Lebenslauf bewirbt?


    May hat das ja schon ganz gut beantwortet :smile:
     
  • Koyote
    Koyote (39)
    Verbringt hier viel Zeit
    783
    113
    17
    Verheiratet
    22 Januar 2008
    #5
    Off-Topic:

    Ich musste damals für den Bund auch einen handgeschriebenen Lebenslauf abgeben, einfach weil der Rest der Bewerbung im Prinzip ja nur ein Formular ist.
    Daher kann ich mir gut vorstellen dass alle größeren Organisationen (meist Behörden) die eine Formularbewerbung haben, immer noch auf dem handgeschriebenen Lebenslauf bestehen.


    Ansonsten sollten in einem Lebenslauf nie Lücken auftauchen, wenn es Zeiten gibt in denen man keiner Tätigkeit nachgegangen ist, dann sollte man das entsprechend erklären.
    Zum Beispiel "Vorbereitung auf Studium", damit kann man die meist 2 Monate zwischen Schulentlassung und Studiumsbeginn sehr gut erklären.
    Zeiten einfach Ausblenden ist nie gut, dann lieber ehrlich schreiben dass man da nichts gemacht hat, als das versuchen auszublenden.

    Gruß Koyote
     
  • NihilBaxter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    245
    101
    0
    vergeben und glücklich
    22 Januar 2008
    #6
    ok danke schonmal, werde mir morgen mal papier kaufen und gucken ob ich das ordentlich hinbekomme, mit kugelschreiber kann ich zwar besser schreiben als mit füller, aber das wird schon.

    möchte mich als hebamme bewerben, da wollen die das in vielen schulen so sehen (handgeschrieben)

    ich hoffe dass ich das motivationsschreiben gut hinbekomme.

    aber danke schonmal für die vielen tips!

    :gruppe: :anbeten_alt:
     
  • Chimaira25w
    Verbringt hier viel Zeit
    912
    101
    2
    nicht angegeben
    23 Januar 2008
    #7
    Also wenn es eine Konfessionsgebundene Einrichtung ist, nehmen die auch nur Frauen/Männer die deren Konfession haben. Zumindest werden diese bevorzugt. Ich würde mich vorher erst erkundigen, ob es sich lohnt die Bewerbung zu schicken.
     
  • Druss
    Druss (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    259
    101
    0
    Single
    23 Januar 2008
    #8
    das wäre gesetzlich nicht zulässig :zwinker:




    Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das ungerechtfertigte Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll.
     
  • wanci
    Gast
    0
    23 Januar 2008
    #9
    Leider ist das für Kirchen schon zulässig. Die haben vom Gesetzgeber eine Ausnahme erhalten - was ich als extrem unschön empfinde. In anderen Ländern wäre soetwas nie möglich.
     
  • Energy2006
    Verbringt hier viel Zeit
    218
    101
    0
    Single
    23 Januar 2008
    #10
    also eignetlich ist die kofession vollkommen uninteressant. aber eben nur eignetlich. ich weiß ja ncith wo du dich beworben hast. wenn du dich z.b. in einem katholischen krankenhaus oder was weiß ich beworben hast, dann ist dsa ein tendenzbetrieb und eine zulässige frage. d.h. aber nicht das du dich deswegen garnicht erst bewerben brauchst.
     
  • Druss
    Druss (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    259
    101
    0
    Single
    23 Januar 2008
    #11
    kann nicht glauben das die kirche von dem gesetz ausgenommen wird...
     
  • Mephorium
    Mephorium (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.489
    121
    1
    Verheiratet
    23 Januar 2008
    #12
    Dann google mal nach "Kirchenklausel" die Kirchen haben da schon irgendwie mehr rechte bekommen.
     
  • squarepusher
    Sehr bekannt hier
    2.516
    198
    445
    Single
    23 Januar 2008
    #13
    ich glaub es macht einen schlechteren eindruck, wenn man mit "vorbereitung auf studium" blenden will, als wenn man die wahrheit hinschreibt: zwischen matura und studiumsbeginn hab ich _nichts_ gemacht. spaß gehabt, in urlaub geflogen, mir eine bleibe in der unistadt gesucht.
    dieses übergenaue geht IMO in richtung "um jeden preis gefallen wollen", und auch wenn das bei "vorbereitung auf studium" nicht so schlimm ist, kann das, wenn man im lebenslauf um jeden preis gefallen will, völlig nach hinten losgehen, wenn das ergebnis lächerlich und irgendwie lustig wirkt.

    dass man in den lebenslauf keine größeren lücken lassen soll ist klar - wer ein jahr lang arbeitslos war, sollte das reinschreiben, weil er/sie dann garantiert danach gefragt wird. aber es gibt so viele übergangsperioden, die per se nicht schlecht sind, aber durch "vorbereitung aufs studium" herabgewürdigt werden. man könnte da auch mangelndes selbstwertgefühl rauslesen.
     
  • NihilBaxter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    245
    101
    0
    vergeben und glücklich
    24 Januar 2008
    #14
    hey, danke für die vielen antworten. ich versuche mich gerade am handgeschriebenen lebenslauf, aber das ist ganz schön schwer, weils auf keinen fall so hinkommen will wie man es sich am pc vorgeschrieben hat, ganz schön unentspannt. meint ihr es ist auch in ordnung wenn der 2 seiten lang ist? (hab ne etwas größere schrift)
     
  • *keksi*
    *keksi* (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    738
    113
    73
    Verlobt
    24 Januar 2008
    #15
    aber bloß nicht auf der rückseite weiterschreiben!
     
  • NihilBaxter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    245
    101
    0
    vergeben und glücklich
    24 Januar 2008
    #16
    nene, das ist klar :zwinker:
     
  • NihilBaxter
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    245
    101
    0
    vergeben und glücklich
    1 Februar 2008
    #17
    also, ich habe jetzt mal einen guten lebenslauf hinbekommen. meint ihr ich sollte das wirklich mit füller schreiben? weil mit kugelschreiber kann ich wesentlich besser ordentlich und schön schreiben als mit füller... ich weiß ja nicht ob man das dann trotzdem mit füller schreiben sollte...
     
  • Lunababy
    Lunababy (27)
    Benutzer gesperrt
    334
    103
    5
    Verheiratet
    1 Februar 2008
    #18
    hab meinen damals auch mit kulli geschrieben
     
  • Starla
    Gast
    0
    1 Februar 2008
    #19
    Ich würde es mit Füller schreiben, ggf vorher einfach noch was üben, um eine ordentliche Handschrift zu produzieren. Das wirkt mMn "edler" und angemessener, aber ich weiß auch nicht, inwiefern das heutzutage noch Wert besitzt.
     
  • twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
    1.567
    168
    269
    Single
    2 Februar 2008
    #20
    Füller, definitiv.
    Auch auf solche "Kleinigkeiten" wird heute noch extrem geachtet. Genau aus diesem Grund und der Detailgenauigkeit wollen die überhaupt einen handschriftlichen Lebenslauf.

    Als kleiner Tipp, wenn du die Bewerbung noch nicht abgeschickt hast, ruf dort einmal an und kläre das mit der Konfession, durch einen kurzen Anruf dort.
    Es gibt in der Tat immer noch Einrichtungen, die nur Bewerber mit dem entsprechenden religiösen Hintergrund einstellen. z.B. ein katholischer Kindergarten oder ähnliches mit religiöser Trägerschaft, hat dieses Recht und da bekommst du dann die Bewerbung postwendend zurück, wenn du Pech hast.

    Desweiteren, steht in der Anzeige, handgeschriebener oder handgeschriebener tabelarischer Lebenslauf?
    Wenn dort nur handgeschrieben steht, dann ist in der Regel ein ausführlicher Lebenslauf gemeint, also volle Sätze.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste