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Bewerbung um Doktorandenstelle

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Dirac, 8 November 2006.

  1. Dirac
    Dirac (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich schreib momentan meine Diplomarbeit (Physik) und bin damit im März fertig. Danach möchte ich eine Doktorarbeit an einer anderen Uni machen (hier bleiben wäre sinnlos für mich, da es hier keine wirklich interessanten Forschungsgebiete gibt) und ich denke, ich sollte mich wohl so langsam um eine Doktorandenstelle bemühen. Da ich ja wie gesagt die Uni wechseln will ist das Problem natürlich, dass ich mich an der neuen Uni erstmal vorstellen muss. Das Problem dabei ist, dass ich ein wenig irritiert bin, wie die erste Kontaktaufnahme am besten stattfinden soll. Wenn man auf den einschlägigen Internetseiten und den zugehörigen Foren nachschaut, dann wird fast immer mit Nachdruck davon abgeraten, eine Mail zu schreiben und um einen Termin für ein persönliches Gespräch zu bitten sondern man soll sofort einen solchen Termin vereinbaren. Ein Komillitone von mir, der auch im Frühjahr mit seiner Diplomarbeit fertig ist, hat aber auf Anraten seines Betreuers doch eine Mail geschrieben und einen Termin für eine persönliche Vorstellung bekommen. Er meinte auch, sein Prof hätte diesen Weg als den normalen und üblichen bezeichnet. Ja, was denn nun? :ratlos: Ist das OK erstmal eine Mail zu schreiben oder ist das wirklich eher schlecht? (Klar kann das von Prof zu Prof unterschiedlich sein und man kann auch Pech haben einen zu erwischen, der es anders haben will als die meisten, aber was wäre denn wohl normalerweise das bessere?)


    Ich hab heute mal versucht, so eine Mail zu verfassen, aber irgendwie gefällt mir das alles so nicht. Falls diese Art der Kontaktaufnahme OK ist (s.o.), dann fände ich es schön wenn sich das jemand mal anschauen könnte und mir vielleicht Tipps geben, wie ich das besser formulieren kann. Vor allem der einleitende Absatz kommt mir irgendwie schlecht geschrieben vor, aber vielleicht ist das so ja gerade richtig. :ratlos: Hier die Mail:

    Die physikalischen Details hab ich größtenteils entfernt um niemanden zu langweilen. :zwinker: So OK? Was kann/sollte man anders bzw. besser formulieren?

    Danke schonmal!

    Dirac
     
    #1
    Dirac, 8 November 2006
  2. Daucus-Zentrus
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    nicht angegeben
    Ich bin mir nicht sicher, wie das speziell in der Physik ist, aber es ist grundsätzlich meiner Erfahrung nach üblich (ausdrücklicher Hinweis: habe selbst noch nie Stelle gesucht) sich auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben unabh. von dem Diss.-Thema. D.h. du suchst dir eine freie Stelle und klärst bei dem persönlichen Gespräch ab, über was du promovieren möchtest. Die Dotorandenstellen an unserem Institut wurden alle vergeben, bevor die Kandidaten wussten, worüber sie promovieren wollen und sollen. - Etwas anderes ist es, wenn du nur einen Betreuer suchen würdest für deine Arbeit als Erweiterung deines Diplomthemas.
     
    #2
    Daucus-Zentrus, 9 November 2006
  3. User 29290
    User 29290 (37)
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    Bei meiner Doktorandenstelle in Deutschland lief es so, dass mich mein Prof angesprochen hat, ob ich bei ihm promovieren will und die Bewerbung bei der Uni nur noch Formsache war. Ich habe die Stelle dann aber letztendlich doch nicht angetreten, weil ich nach meinem MSc in Edinburgh bleiben wollte. Ich habe dann meine jetzige Doktormutter angemailt, ihr erzählt wofür ich mich interessiere und gefragt, ob sie mein Thema betreuen würde. Sie war bereit dazu und hat sich dann bei meiner Bewerbung für einen Studienplatz (in GB ist man als Doktorand research student) für mich eingesetzt. Sie hat mir vor allem auch Tipps bei der Erstellung des Exposés, bzw. research proposals gegeben. Du musst ja auch in Deutschland nachdem du einen Prof gefunden hast noch von der Uni zugelassen werden und dafür ein Exposé einreichen (zumindest war das in den Geisteswissenschaften so).

    Eine e-mail an den Prof für den du dich interessiert finde ich jedenfalls eine gute Idee. Man muss ja erstmal sehen, ob er/sie überhaupt Interesse hat dich zu betreuen.

    Stimmt, die Möglichkeit gibt es auch. Viele Stellen werden aber auch für einen bestimmten Bewerber ausgeschrieben. Die Auschreibung ist ja Pflicht, aber das heisst noch lange nicht, dass eine faire Chance besteht. Der Prof hat oft schon vorher seinen Wunschkandidaten und die Anforderungen in der Auschreibung werden auf denjenigen oder diejenige zugeschnitten. So war es bei mir und 99% aller anderen Doktoranden an meiner alten Uni. Von anderen deutschen Unis kenne ich das auch.
     
    #3
    User 29290, 9 November 2006
  4. luke.duke
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    nicht angegeben
    email ist definitiv möglich, wenn es dir nicht möglich ist, mal schnell vorbei zu schauen. aber es sollte schon die übliche form haben. also lebenslauf etc. und richtige anrede und was weiß ich was
    mein prof hat mir auch mal gesagt, dass er mails, die ihm nicht passen, gleich löscht.
    da solltest du dir schon die angemessene mühe geben!
     
    #4
    luke.duke, 9 November 2006
  5. Ike
    Ike (35)
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    Off-Topic:
    Das Diplomthema klingt so abgehoben theoretisch, das ist einfach cool. Auf eine verrückte Art beneide ich dich um deine Tätigkeit. :jaa_alt:
     
    #5
    Ike, 9 November 2006
  6. User 29290
    User 29290 (37)
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    Es müsste eigentlich "XXX, MSc" heißen wenn mich nicht alles täuscht und es für Deutschland keine neuen Sonderregeln gibt. Ein Diplom wird vor dem Namen geführt, aber ein MSc nach dem Namen.
     
    #6
    User 29290, 9 November 2006
  7. Tobi1982
    Tobi1982 (34)
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    Single
    Also ich wüsste nicht, was gegen diese E-Mail sprechen sollte. Ein halbwegs normaler Mensch wird dir darauf die Auskunft geben, die du haben wolltest. Ich denk eher nicht, dass man bei dieser Anfrage schon Lebenslauf etc. mitschicken sollte. Das kann man dann ja immernoch tun, wenn es überhaupt eine entsprechende Stelle gibt.

    Ich kann nur von unseren Professoren sprechen, aber da sind die wenigsten so abgedreht oder arrogant, dass sie auf diese Mail nicht antworten würden. Wenn es einer nicht täte, würde ich bei dem auch nicht promovieren wollen...

    Gruß
    Tobi
     
    #7
    Tobi1982, 9 November 2006
  8. Mausebär
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    nicht angegeben
    Ja, sehe ich auch so, allerdings falls der Professor auch zeitnah in die Emails schaut. Bei uns gabs Profs, die eben nur so sporadisch in die Mailbox geschaut haben. Und wenn sie reingeschaut haben, haben die sich nicht die Zeit genommen zu antworten. Sie kriegen ja auch so viele Emails, je nach Forschungsthema.

    Wie wäre es denn, wenn Du ihn direkt ansprechen würdest? Also anrufen und das erste am Telefon klären und Termin vereinbaren.
    Oder Du schickst die Email ab und dann meldest Du Dich eine Woche später?
     
    #8
    Mausebär, 9 November 2006
  9. Melia
    Melia (37)
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    vergeben und glücklich
    Ich würde Dir DRINGEND von einer Mail abraten. Doktorandenstellen werden erstmal intern besetzt, erst wenn sich keiner findet, wird sie ausgeschrieben. Ich selbst bin in einer Geisteswissenschaft tätig, und kann von dort nur berichten, dass Mails dieser Art häufig nicht einmal gelesen werden (Zumeist von der Sekretärin rausgefiltert). Dass eine Stelle auf diesem Weg besetzt wird, ist in meinem Umfeld noch nie vorgekommen. Ich würde Dir raten, das Ganze über Deinen jetzigen Betreuer abzuwickeln. Er kann ein paar Zeilen an den entsprechenden Prof verfassen -- am besten ist es natürlich, wenn sie sich auch noch kennen -- und Du fügst dann evtl. Deine Mail anbei. Mails von Profs kann man schlecht ignorieren, das wäre grob unhöflich. Ich habe Deine Mail jetzt nicht gelesen, aber ich würde in jedem Fall um ein persönliches Gespräch bitten, mich flexibel zeigen und den Brief auf den entsprechenden Prof abstimmen.
     
    #9
    Melia, 9 November 2006
  10. Trogdor
    Trogdor (40)
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    nicht angegeben
    Ich würde stark vermuten, dass man dir zu der Frage keine allgemeingültige Antwort geben kann, weill das bei jedem Fach und jedem Prof anders ist. Bei meinem Chef beispielsweise wäre es von vornehrein vergebene Liebesmühe, weil er grundsätzlich nur Leute anstellt, die er vorher praktisch im Labor arbeiten sehen hat, etwa bei Studien- und Diplomarbeiten, und von denen er weiss, dass sie nicht nur fachlich gut sind sondern auch an begrenzten Ressourcen gemeinsam mit anderen arbeiten können.

    Ganz dumme Frage: Hast Du über das Thema mal mit deinem jetzigen Prof geredet? Wenn der im gleichen Gebiet ist hat er ja eventuell schon die nötigen Kontakte.
     
    #10
    Trogdor, 9 November 2006
  11. Dirac
    Dirac (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Danke schonmal für die Antworten! :smile:

    Also "mal schnell vorbeischauen" wäre bei mir in der Tat schwierig, wegen der Entfernung. Lebenslauf etc. finde ich aber übertrieben, das ist ja eigentlich erstmal ne Anfrage, ob überhaupt Interesse seitens des Profs besteht, sich genauer mit mir zu befassen. Hab halt schonmal ein paar Infos reingepackt, damit ich nicht völlig wie ein unbeschriebenes Blatt daher komme. Da schon alles reinpacken ist doch eher schlecht, wer soll das denn alles lesen? :eek:

    Öh, ja, danke... :ratlos: Theoretisch ist es, aber "abgehoben" keinesfalls, da gibt es weitaus schlimmere Sachen. :grin: Hat sogar eine recht praktische Relevanz, da es um ein Modell zur Erzeugung der Materie-Antimaterie-Asymmetrie im frühen Universum geht. Und ohne diese gäbe es das Universum mit allen seinen Strukturen nicht und uns auch nicht. :zwinker:

    Ups, wie peinlich, das wusste ich nicht. :schuechte Danke für den Hinweis!

    So in der Art wird es wahrscheinlich auch ablaufen, sofern ich halt nicht vorher schon ne Antwort bekomme.

    @Melia: Ja, bei euch in den Geisteswissenschaften ist das wohl so, weiß ich auch von einer Bekannten, die Soziologie und Politikwissenschaft studiert. Sie meinte auch, Kontakte zu anderen Unis dürfen nur über den Prof bzw. bestehende Kooperationen zustandekommen, meldet man sich direkt, gilt das als Geschleime und Anbiederung. Finde ich aber bescheuert, da ich den Wechsel der Uni zur Doktorarbeit als was relativ normales ansehe. :rolleyes:

    Natürlich werde ich noch mit ihm reden, bevor ich was abschicke, alleine schon weil ich es grob unhöflich fände, das "hinter seinem Rücken" zu tun. Ich hab zwar schon klar gemacht, dass ich die Uni wechseln werde und nicht hier in Dortmund bleibe (da er eh schon emeritiert ist und auch wohl bald ganz aufhört bestand da auch keine Gefahr, dass er das persönlich hätte nehmen können), aber natürlich werde ich ihn noch darauf ansprechen. Kontakte nach Heidelberg hat er wohl keine, der Name des Profs war ihm nichtmal geläufig (dabei ist der gar nicht so unbekannt). Er arbeitet eben nicht auf dem Gebiet, meine Diplomarbeit übersteigt-ohne Übertreibung-auch schon seinen Kenntnisstand, genauso wie die Doktorarbeit meines in der Mail erwähnten Kollegen. (Mein Prof hat halt manchmal "verrückte" Ideen, bei denen er selbst gar nicht absieht, in was für tiefe Abgründe das führen wird, und genauso so eine bearbeiten mein Kollege und ich halt. Das hat sich mittlerweile schon so weit von seinen alten Arbeiten zu dem Thema entfernt dass er manche Teile nicht mal mehr im Ansatz kapiert. Er versucht öfter mal, irgendwelche Vorschläge für Näherungen und Vereinfachungen zu machen, aber die sind leider oft so seltsam und absurd und zeigen einfach mangelndes Verständnis des Themas, das kann ich ohne Überheblichkeit sagen und bin mir darin mit meinem Kollegen einig. Na ja, lassen wir das, die schlechte Betreuung bei meinem Prof ist ein Thema für sich... :rolleyes: ) Und ich möchte von der methodischen Seite her ja ein wenig in eine andere Richtung gehen, für die die Arbeitsgruppe in Heidelberg schon eine gute Adresse ist. Das kann ich hier in Dortmund nicht machen, es gibt nur einen Prof, der ansatzweise was in die Richtung macht (bzw. früher gemacht hat), aber auch der hört zum WS 07/08 auf und nimmt daher klarerweise keine Doktoranden mehr an. (Und selbst wenn würde ich bei dem nicht gerne meine Doktorarbeit schreiben wollen.)

    Ich hab heute nochmal mit dem erwähnten Komillitonen, der über Mail erfolgreich einen Kontakt hergestellt hat, gesprochen und er hat sich meinen Entwurf angeschaut. Er meinte, die Mail sei so in Ordnung, nur ich müsse noch expliziter klar machen, warum ich die Uni wechseln möchte. Zumindest habe ihn sein Betreuer davor gewarnt, das zu unterlassen, da das den Eindruck erwecke, man sei an der momentanen Uni nicht mehr erwünscht und daher gezwungen zu wechseln. :eek: Da wäre ich gar nicht drauf gekommen (sehe so einen Wechsel ja wie gesagt als relativ normal an), aber na ja, werde ich wohl noch 1-2 Sätze hinzufügen müssen.

    Da ich mich nun definitiv entschieden habe, den Kontakt per Mail herzustellen, bitte ich nochmal drum, dass ihr euch meine Formulierungen anschaut und mir sagt, was da noch nicht optimal ist und wie verbessert werden sollte. Perfekt wird die Mail ja kaum sein, oder? :zwinker:
     
    #11
    Dirac, 9 November 2006
  12. Event Horizon
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Also, erstmal denke ich, in der Physik ist es allgemein üblich, so ziemlich alles über den elektronischen weg zu machen, insbesondere, wenn die Gruppe eh recht viel mit Computern zu tun hat.

    Dann denke ich, ist es auch halbwegs normal, daß dein Prof deinen Kram nicht so ganz versteht. Das sind ja keine Hausaufgaben sonder du forschst ja selbst ganz schön. Und überall auf dem Laufenden zu bleiben, ist für nen Prof natürlich auch schwer. Ich kenn das von mir. Ich mache schreibe jetzt als Physiker eine Informatikarbeit (...), die zudem ziemlich hardwarelastig ist. Es geht letztendlich um den Betrieb von ATLAS, das sagt dir doch sicher was. Mein Prof versteht aber was das angeht eher etwas von der Auswertung der Messungen, weniger vom Betrieb selbst. In sofern bin ich ganz froh, denn dann gibt's später keine bösen fragen ;-)


    aber nun zu deiner Mail: Ich finde den ersten Satz ein wenig merkwürdig. Das Thema würde ich evtl auch erst im zweiten Absatz nennen, und mir den Satzbau nochmal anschauen. (im ersten Satz wird UND zwei mal zum verbinden von Hauptsätzen benutzt)

    Ansonsten, naja, das wäre nicht mein Schreibstil, aber ich denke, es ist OK!
     
    #12
    Event Horizon, 10 November 2006
  13. Dirac
    Dirac (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Na ja, aber bei einer Diplomarbeit würde ich erwarten, dass der Betreuer die Grundlagen des Themas beherrscht, die entsprechende Literatur kennt etc. Das ist bei ihm aber nicht der Fall. Alles, was irgendwie explizit über seine alten Arbeiten (bzw. alte Diplom-/Doktorarbeiten) zu dem Thema hinausgeht, hält er entweder für unwichtig (dabei macht es mittlerweile jeder der ein paper dazu veröffentlicht so und auch aus nachvollziehbaren Gründen) oder er versteht es nicht bzw. will es oft auch gar nicht verstehen. Zudem ist er recht vergesslich und selbst wenn mein Bürokollege und/oder ich ihm eine Sache schon dreimal erklärt haben, irgendwann fragt er da doch irgendwann wieder nach, warum wir das so und so machen und nicht irgendeine von ihm erdachte, obskure Näherung oder Annahme verwenden. Er ist einfach geistig extrem unflexibel und bemüht sich meist gar nicht, neue Aspekte zu verstehen. Gleichzeitig gibt er uns aber die Freiheit, diese zu benutzen, wenn wir es für richtig halten-nur verstehen wird er unsere Arbeiten am Ende nicht. :kopfschue (Bei mir wird er zumindest einen großen Teil noch verstehen, aber bei der Doktorarbeit von meinem Kollegen vermutlich kein Wort. Da beherrscht er noch nichtmal die Grundlagen, um überhaupt was mit dem Modell anfangen zu können. Traurig und kaum zu glauben, aber leider wahr.)

    Das klingt nicht ganz so extrem wie in meinem Fall, kommt dem aber nahe. Klar sagt ATLAS mir was, die Dortmunder Teilchenphysikgruppe baut da kräftig dran mit. :zwinker: (Der Lehrstuhl für Experimentelle Physik IV ist am ATLAS-Pixeldetektor beteiligt.)
    Ich finde sowas irgendwie traurig. Die Profs sollten doch erfahren genug sein zu wissen, wovon sie was verstehen und wovon nicht... :rolleyes:

    Hab's nochmal ein bisschen überarbeitet, der erste Absatz war echt Schrott. :schuechte

    Hab heute auch mit meinem Prof darüber gesprochen und ihm den Text ausgedruckt. Er hat versprochen, sich das über das WE gründlich anzuschauen und Verbesserungsvorschläge zu machen. Er meinte jedenfalls schon, das sei insgesamt viel zu lang geworden (irgendwas muss ich doch über mich schreiben :ratlos: ) und Gründe anzuführen, warum man die Uni wechselt wie von meinem Komillitonen geraten (s.o.) hält er für Blödsinn. Wenn ich Angst hätte, es könnte ein falscher Eindruck entstehen und unbedingt sowas haben will, dann fände er es besser, wenn er einen kurzen Empfehlungstext schreibt und ich den gleich mitschicke. Na ja, hört sich auch nicht schlecht an. Oder was meint ihr? Wäre ein Empfehlungsschreiben vom Prof (was irgendwann ja sowieso fällig wird) zu diesem Zeitpunkt verfrüht?
     
    #13
    Dirac, 10 November 2006
  14. Die_Kleene
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    vergeben und glücklich
    Kleine Bemerkung am Rand... heißt es nicht Doktorantenstelle...?
     
    #14
    Die_Kleene, 11 November 2006
  15. Tobi1982
    Tobi1982 (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Also ich kenn Doktorand nur mit "d" am Ende, aber bei der neuen Rechtschreibung kann man bestimmt auch "Tocktorannt" schreiben ;-)

    Empfehlungsschreiben von deinem jetzigen Professor ist denke ich auf jeden Fall was wert, dann wird deine Anfrage sicher nicht ungelesen im Müll landen.

    Gruß
    Tobi
     
    #15
    Tobi1982, 11 November 2006
  16. User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich hab zwar nicht nach einer Promotionsstelle gesucht, aber ich hab eine gefunden... Oder besser, die Stelle hat mich gefunden.

    Aber wenn ich mich hätte bewerben müssen, dann ganz normal, wie bei einer gewöhnlichen Bewerbung.
    Bei einer Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle hätte ich sogar eher auf einen Brief gesetzt, als auf eine Mail.
    Bei einer Initiativbewerbung hätte ich zumindest vorher mal die Sekretärin des Profs angerufen und gefragt, welche der üblichen Prozeduren der Prof bevorzugt.
     
    #16
    User 9364, 11 November 2006
  17. Schildkaempfer
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Nein, finde ich nicht verfrüht. Ein Empfehlungsschreiben ist doch eine gute Unterstützung.

    Ich würde auch nicht zuviel Energie in die Argumentation in Bezug auf den Uni-Wechsel aufwenden. Ein Hochschulwechsel sollte doch in Zeiten des Bolognaprozesses ohne weitere Begründung normal sein.
     
    #17
    Schildkaempfer, 11 November 2006
  18. Die_Kleene
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    vergeben und glücklich
    Aba wenn man Doktorant in die mehrzahl setzt hört man doch eindeutig ein t und kein d... es heißt doch nicht die doktoranden sondern die doktoranten oder lieg ich da falsch^^ will mich nicht nur auf meine weisheit setzen^^
     
    #18
    Die_Kleene, 11 November 2006
  19. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    Single
    Du liegst falsch, definitiv. Es heißt "DoktoranDen", und man spricht es auch so aus. :zwinker:
     
    #19
    Sternschnuppe_x, 11 November 2006
  20. Die_Kleene
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    k, ich zieh meine überlegungen zurück...^^ hab eben auch extra noch ma nachgeguckt...:zwinker: mal wieder was gelernt... LG
     
    #20
    Die_Kleene, 11 November 2006

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