Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Bewusst über das Risiko der Pille?

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von User 68557, 5 März 2009.

  1. User 68557
    User 68557 (26)
    Sehr bekannt hier
    2.084
    168
    391
    in einer Beziehung
    Liebe Pl User

    Ich frage mich aus gegebenem Anlass (unten näheres dazu), ob die jungen Mädchen, die aller Nase nach die Pille verschrieben bekommen, überhaupt wissen, worauf sie sich einlassen.
    Ich erinnere mich gerne an mich selbst, ich war 13 und hatte Akne und wollte gerne die Pille haben, also ausdrücklich nicht zu Verhütung. Die Ärztin schrieb sie mir fröhlich auf ohne mich wirklich nahegehend über die RIESIGEN Nebenwirkungen der Pille aufzuklären.
    Klar gibt es eine furchtbar große Packungsbeilage (, die ja alleine schon abschreckt,), aber das ist ja nochmal was anderes, als wenn der Arzt einen darüber aufklärt.
    Mir wurde nur gesagt, das seien synthetische Hormone und daher nicht so supi für den Körper!
    Toll, wer konnte nach so einer Information ahnen, dass ich durch die Pille epileptische Anfälle kriegen sollte, die mein Leben schlichtweg von Grund auf verändert haben.
    Ohja, vllt ja der kleine Zusatz "Kann Krampfanfälle auslösen" in der Packungsbeilage?
    Meine Freundin, Leistungssportlerin, 18 Jahre alt, Nichtaucherin, Pilleeinnehmerin, hatte eine Thrombose und wird voraussichtlich nie wieder Leistungssport machen können!

    Klar, weiß jeder einigermaßen schlaue Mensch, dass die Pille 'gefährlich' ist, aber nehmen wir uns das überhaupt richtig an? Denken wir uns nur, dass das eh immer nur den anderen passiert?
    Meine Freundin und ich waren die anderen.
    Seid ihr euch bewusst, was ihr da nimmt?

    Pflaster, Nuvaring etc pp sind hier der Pille gleichzusetzen, auch vllt im geringerem Maße, durch die kleinere Dosierung, jedoch geht es hier primär um das Östrogen, das in verschiedensten Präperaten zu finden ist.

    Bitte entfacht daraus keine Streit, ich wollte nur ein bisschen zu denken geben, und vllt auch von anderen Frauen hören, denen die Pille (großen) Kummer bereitet hat.
     
    #1
    User 68557, 5 März 2009
  2. rainy
    rainy (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.090
    123
    1
    vergeben und glücklich
    Zu der Zeit als ich die Pille genommen habe: Definitiv nein! Ich glaube, ich habe, die Risiken einfach zur Seite geschoben. Ich war mir dessen überhaupt nicht bewußt. Die Pille nehmen schließlich soooo viele Frauen und da wird auch bei mir nichts unerwartetes passieren.

    Erst als die Probleme begannen, habe ich mich näher damit beschäftigt und nach dem Absetzen ist es mir erst so richtig bewußt geworden, wie dumm und naiv es von mir, nur wegen einer möglichst bequemen Verhütung meine Gesundheit aufs Spiel zu setzten.

    Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Frauen rauchen und zusätzlich die Pille nehmen. Meist haben sie dann sogar noch Mirgräne - dann darf die Pille garnicht genommen werden.

    Mittlerweile glaube ich, dass viele Frauen es garnicht besser wissen oder bewußt ignorieren ("Mir passiert schon nichts, ich bin nicht die eine von den 100 Betroffenen etc."). Es trifft immer die anderen - solange bis man selbst an der Reihe ist.

    Ich finde dieses Zitat sehr passend:
    Mir ist sehr wohl bewußt, dass Frauen, die keine bleibenden Nebenwirkungen haben, dass ganze nicht auf diese Weise sehen können oder auch wollen.
     
    #2
    rainy, 5 März 2009
  3. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
    12.774
    248
    474
    vergeben und glücklich
    Was hattest du für Probleme?

    Ich bin mir der Risiken bewusst und spüre auch die Nebenwirkungen der Pille (starke Kopfschmerzen z.b.) aber momentan gibt es für mich einfach keine hormonfreie Verhütung, die mir zusagt. Leider...
     
    #3
    User 37284, 5 März 2009
  4. User 68557
    User 68557 (26)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    2.084
    168
    391
    in einer Beziehung
    Sorry, falls das ausfallend klingt, aber solltes du mal eine Thrombose bekommen und ein Bein amputiert kriegen, hättest du im Nachhinein gern ein Kondom verwendet!
     
    #4
    User 68557, 5 März 2009
  5. User 54961
    Verbringt hier viel Zeit
    367
    103
    8
    vergeben und glücklich
    ahja, und wäre frau schwanger geworden (Kondom gerissen etc.), und bei der Geburt wegen Komplikationen gestorben, wäre sie im nachhinein froh, wenn sie die Pille genommen hätte :grin:

    Zum Thema kann ich sagen, dass es nicht nur schwarz oder weiß gibt. Klar hat die Pille Nebenwirkungen, aber auch nicht bei allen, klar kann die Pille Thrombose begünstigen, genauso wie Rauchen und Infektionen, muss aber nicht. Es muss für sich jeder selbst entscheiden, ob man eine mögliche Schwangerschaft oder Nebenwirkungen der Pille in Kauf nehmen will. Meiner Meinung nach kann man auch nicht von dem FA erwarten, dass er über jede einzelne und seltenste Nebenwirkung informiert, wenn er die Pille verschreibt, denn die Packungsbeilage lesen kann wohl jeder selber.
     
    #5
    User 54961, 5 März 2009
  6. User 68557
    User 68557 (26)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    2.084
    168
    391
    in einer Beziehung
    darum geht es ja.
    Jeder soll selbst entscheiden. Aber informiert sich jeder - ja, über jede scheiss kleine Nebenwirkung - und entscheidet dann oder macht man 'mal so lala'?
     
    #6
    User 68557, 5 März 2009
  7. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
    1.392
    123
    17
    nicht angegeben
    ich glaube, die meisten machen sich da einfach keine weiteren gedanken.

    wenn ich mit 13/14 die pille gewollt hätte, ich hätte sie auch einfach genommen und gut. da wäre gar kein anstoß gewesen, mich näher damit zu beschäftigen, wie sie nun genau in meinen körper eingreift. und viele kriegen es doch nicht einmal auf die reihe, dass sie die anwendung der pille 100% beherrschen...

    das problem sind da aber auch die FAs. ich muss einem jungen mädchen wegen pickeln (die in der zeit einfach völlig normal sind) keine pille verschreiben. genauso wie die pille als allheilmittel gegen alles, was evtl. mit hormonstörungen zu tun haben kann, als wundermittel unter die frauenwelt gebracht wird. und da wenig kritische meinungen dazu laut werden, warum sollte es bei der masse da große zweifel geben?

    und bzgl. der verhütung heißt es zwar immer "es gibt ja so viele möglichkeiten bzw. alternativen", aber wirklich grandios ist ja doch nichts. dazu kommt, dass genug absolut kein vertrauen zu kondomen haben und so greift man dann eben zur pille.
     
    #7
    wellenreiten, 5 März 2009
  8. User 29290
    User 29290 (37)
    Meistens hier zu finden
    3.703
    148
    200
    Verheiratet
    Ja, ich bin mir ueber die Risiken bewusst, aber ohne Pille musste ich wesentlich mehr Medikamente nehmen, weil mein natuerlicher Zyklus eine einzige Katastrophe war und das ueber 10 Jahre hinweg bis ich der Frauenaerztin gesagt habe, es reicht und sie soll sich ihr Naturheilzeug (Moenchspfeffer etc.) sonstwo hin stecken. 20 Tage im Monat Schmerztabletten wegen sehr starker Kopfschmerzen, noch mehr Schmerztabletten waehrend der extrem starken und ca. 10 Tage langen Blutung und zusaetzlich noch Magentabletten, weil ich sonst nicht in die Schule oder Uni konnte war auch nicht gut fuer den Koerper. Seit ich die Pille nehme habe ich in 5 Jahren fast nie mehr Schmerztabletten gebraucht, habe keinerlei Magenprobleme mehr und habe 20 kg abgenommen, die ich durch Hormonprobleme zugenommen hatte. Mir geht es endlich richtig gut und das immer und nicht nur mal maximal 1/3 des Monats. Das ist mir die eventuellen Risiken auf jeden Fall wert.
     
    #8
    User 29290, 5 März 2009
  9. User 54961
    Verbringt hier viel Zeit
    367
    103
    8
    vergeben und glücklich
    Ich würde sagen ja, wenn man nicht gerade 15 Jahre alt ist und sich die Pille holen möchte, weil man nicht schwanger werden will. Bis zu einem gewissen Alter denkt man ausschließlich nur daran, dass man eben nicht schwanger werden will, weil es wohl schlimmer und wahrscheinlicher als Migräne, Stimmungsschwankungen oder Thromboserisiko ist. Und irgendwann später fängt man an, sich auch andere Gedanken bzgl Pille zu machen.
     
    #9
    User 54961, 5 März 2009
  10. User 64632
    User 64632 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    107
    101
    1
    Verliebt
    Es gibt ja leider keine wirklichen Alternativen...
     
    #10
    User 64632, 5 März 2009
  11. User 68557
    User 68557 (26)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    2.084
    168
    391
    in einer Beziehung
    Sicher, ich nehme seit einem Jahr die Cerazette, reine Gestagenpille.
    Karrenzzeit ebenfalls 12 Stunden, Perl Index nicht erheblich schlechter. Keine unerwünschten Blutungen blahblah blah.. Packungsbeilage ungefähr 1/5 so groß wie von DER Pille.
    Man wird eben nicht genu aufgeklärt. Die meisten denken noch, man müsse die minipille auf die Stunde genau nehmen und sie sei furchtbar unsicher, dabei ist das totaler Humbug. Klar, viele Frauen haben zu Anfang unerwünschte Blutungen und bei einigen bleiben sie, bei vielen verschwinden sie (wie bei mir)..
    Aber hey.. Thrombosen.. Epileptische Anfälle.... hüüüüüüüüüüüm... Danke ich würde eher schmierbluten.
     
    #11
    User 68557, 5 März 2009
  12. rainy
    rainy (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.090
    123
    1
    vergeben und glücklich
    Neben Kleinigkeiten, war das schlimmste der durch die Pille ausgelöste lokale Östrogenmangel. Die Folge davon waren Pilzinfektionen und phasenweise so starke Schmerzen am Scheideneingang, dass ich längere Zeit keine Sex haben konnte. Oder eben nur mit starken Schmerzen, sodass ich danach stundenlang kaum sitzen oder gehen konnte. So richtig schlimm war es ca. 3 Jahre, danach wurde es langsam besser.

    Mit 20 fingen die Probleme an, jetzt bin ich 25 und habe mittlweile fast immer schmerzfreien Sex oder nur mit leichteren Beschwerden.

    Sicherlich ist das mit einer Thrombose, einem Schlaganfall oder einer Embolie nicht zu vergleichen, aber es hat mir durchaus gereicht und ich hätte liebend gern darauf verzichtet.

    Meine Mutter hatte mit Ende 20 einen durch die Pille ausgelösten Schlaganfall. Gott sei Dank ohne Folgenschäden. Die Lähmungserscheinungen am Körper und im Gesicht ließen nach einigen Stunden nach. Sie konnte dann wieder problemlos gehen und sprechen.

    Lustig :kopfschue
     
    #12
    rainy, 5 März 2009
  13. User 53463
    Meistens hier zu finden
    724
    128
    189
    vergeben und glücklich
    Ich bin mir der Risiken schon bewusst. Ich bin auch nicht jemand der sich mal einfach so aus einer Laune heraus mit 13-14 die Pille hat verschreiben lassen. Bei mir ist es aber definitiv so, dass mein gesundheitliches Risiko ohne Pille höher wäre als mit. Liegt an einem Gendefekt und einer daraus resultierenden Hormonstörung. Theoretisch gäbe es auch andere Behandlungsmethoden. Doch die haben definitiv mehr Nebenwirkungen, die dazu dann auch noch bei fast allen Patienten auftreten. Zudem hat man weniger Erklärungsbedarf, wenn man eben eine relativ gebräuchliche Pille nimmt anstatt anderer Medikamente bei denen man definitiv als krank kategorisiert wird.

    Mit 12-14 hätte ich definitiv noch keine Pille genommen. Es ist ja nichts neues, dass die Hormone der Pille den Schluss der Epiphysen beschleunigen. Und so groß bin ich nun wirklich nicht dass ich auf die paar cm hätte verzichten wollen.

    Ich sehe es jedoch auch als sehr kritisch an, in welcher Art und Weise die Pille von manchen FAs verschrieben wird. Ich war beispielsweise bei einer Gyn und wollte eben das mit den Hormonproblemen abgeklärt bekommen. Die wäre mir ja schon mal fast an die Gurgel als ich gesagt habe dass ich mit Kondomen verhüte. Das schlimme war dann dass sie auf die Probleme gar nichts gegeben hat, die erhöhten Testosteronwerte vom Hautarzt ignoriert hat und mir einfach eine stinknormale Pille verschrieben hat. Hätte ich zudem auch noch selbst zahlen müssen, dabei wollte ich die ja nicht mal für die Verhütung. Aufklärung darüber gab es auch nicht.

    Durch ähnliche Praktiken, oder aber wenn Mädels schon in ganz jungen Jahren die Pille bekommen, wenn sie noch nicht mal merken, ob mit der Periode alles passt oder nicht, wundert es mich dann nicht, wenn dies Mädels dann mit 30 oder so plötzlich Panik bekommen, weil sie nicht schwanger werden. Wenn man da etwas mehr aufpassen würde könnte man das schon eher feststellen und könnte dann eben entsprechend handeln.

    Was man jetzt mit einer sagen wir mal 12-14-jährigen macht, die eben Geschlechtsverkehr haben möchte ist dann eben ein Kompromiss. Die Pille ist gerade bei Leuten die keine Erfahrung mit dem Umgang von Kondomen haben leider sicherer. Und viele in dem Alter sind wohl auch so unreif, dass sie die auch einfach weglassen würden etc. Nimmt man es jetzt in Kauf, dass diese Leute dann eben öfter schwanger werden oder verschreibt man denen eben doch die Pille, auch wenn dadurch gewisse Nachteile entstehen? Ich könnte mich da jetzt nicht so wirklich festlegen. Aber bei einem sind wir uns wohl alle einig, eine ordentliche Aufklärung über die Einnahme und die Nebenwirkungen und Wechselwirkungen ist das a und o des Ganzen wenn sie denn nun verschrieben wird.
     
    #13
    User 53463, 5 März 2009
  14. rainy
    rainy (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.090
    123
    1
    vergeben und glücklich
    ----
     
    #14
    rainy, 5 März 2009
  15. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
    5.437
    298
    1.104
    nicht angegeben
    Besonders dabei möchte ich in Frage stellen, dass es an der Pille lag. Wer mit 18 eine Thrombose schiebt, der hat definitiv eine genetische Veranlagung dafür. Es gibt immer Leute mit so einem Pech. Ich bezweifle stark, dass eine 18-Jährige, völlig unvorbelastete Frau nur aufgrund der Pilleneinnahme eine Thrombose erleidet.

    Ich habe auch schon Patienten erlebt, die mit 35 Jahren einen Herzinfarkt hatten, weder geraucht haben noch übergewichtig waren oder einen nennenswert hohen Blutdruck hatten. Da war die Veranlagung genauso schuld.



    Ich persönlich nehme die Pille seit 4,5 Jahren, habe die Packungsbeilage mehrmals gelesen (mache ich bei jedem Medikament), minimiere die sonstigen Risiken und vertraue darauf, dass nichts passieren wird. Andere Verhütungsmethoden kommen für mich momentan nicht in Frage. Darüber informiere ich mich in einigen Jahren mal. Zur Zeit ist meine Pille perfekt für mich.
     
    #15
    User 18889, 5 März 2009
  16. User 68557
    User 68557 (26)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    2.084
    168
    391
    in einer Beziehung
    Wenn es das nicht geben würde, hätte es keinen SOOO Riesigen Block in der Packungsbeilage. Bei Epilepsie würde ich eher von sowas ausgehen. Bei dem Eingeständnis was sich die Pharmaindrustrie in der Packungsbeilage machen muss, kann das gar nicht 'unmöglich' sein, nur von der Pille sowas zu bekommen!
     
    #16
    User 68557, 5 März 2009
  17. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
    5.437
    298
    1.104
    nicht angegeben
    Die Pille sorgt unzweifelhaft für ein erhöhtes Thrombose-Risiko, aber ich bleibe dabei: Wer mit 18 eine bekommt, der ist erblich vorbelastet. Ohne Pille hätte sich das vielleicht einige Jahre verzögert, aber an der Veranlagung ändert das nichts.

    In der Online-Packungsbeilage meiner Pille stand übrigens nichts von einer Epilepsie-Warnung. Habe mir das gerade extra durchgelesen, weil ich mich wunderte, dass mir das völlig neu war. Das scheint ja auch wieder sortenabhängig zu sein.
     
    #17
    User 18889, 5 März 2009
  18. User 32843
    User 32843 (29)
    Meistens hier zu finden
    1.401
    148
    220
    nicht angegeben
    Ich bin mir über die Risiken bewusst, aber ich schätze dass es für meinen Körper nicht wesentlich besser wäre jeden Monat eine Packung Ponstan verabreicht zu bekommen weil ich sonst schlicht für nichts zu gebrauchen bin.
     
    #18
    User 32843, 5 März 2009
  19. User 68557
    User 68557 (26)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    2.084
    168
    391
    in einer Beziehung
    ²Maria88:
    Darf ich Nachfragen, wie du auf so eine Behauptung kommst?
    Ich begründe ja wenigsten so, als das ich nicht davon ausgehe, dass etwas, was im Gegensatz zu einzeilig erwähnten Nebenwirkungen, auf 5 Absätze gestreckt und beschrieben ist, mit Sicherheit nichts ist, was von dem Präperat nicht alleine, in jedem Alter und Verfassungszustand, ausgelöst werden kann.
    Bist Du Ärztin oder so?! - wenn ja, was für eine? Also ka, mich interessiert halt nur wie Du auf sowas kommst.
    // edit: Frage erledigt sich wohl auf Grund deines Alters.

    edit²//
    Welche Pille nimmst du?! Desweiteren sind die Online Packungsbeilagen nicht immer vollständig.
    Östrogene können nunmal Krampanfälle auslösen, egal wodrin, ich darf nix mit Östrogenen nehmen :zwinker: Aber in der Pille sind sie halt in der Regel
     
    #19
    User 68557, 5 März 2009
  20. User 18889
    Beiträge füllen Bücher
    5.437
    298
    1.104
    nicht angegeben
    Nein, ich arbeite im Rettungsdienst und informiere mich deshalb ganz gern über medizinischen Kram. Thrombosen sind bei uns häufiger Einsatzgrund, deshalb habe ich sowas schon desöfteren mitbekommen, auch bei jüngeren Leuten. Da waren aber auch genug bei, die ansonsten keine Risikofaktoren hatten: Kein Rauchen, keine Pille, genug Bewegung, kein Übergewicht etc. Trotzdem litten sie unter einer Thrombose.

    Es wird in den Packungsbeilagen zwar eine Zahl der Patienten mit entsprechenden Nebenwirkungen angegeben, aber nicht, inwiefern diese schon vorbelastet waren.

    Bei weniger als 45 pro 100 000 Fällen traten plötzliche Verschlüsse der tiefen Beinvenen durch Blutpfröpfe auf (Thrombosen). Diese können sich losreißen und in die Lunge gespült werden (Lungenembolie).

    Quelle: Onmeda, Packungsbeilage Valette


    Niemand weiß, wieviele dieser Frauen sowieso in einer Risikogruppe waren, eben durch erbliche Vorbelastung, mangelnde Bewegung und die sonstigen Risikofaktoren. So etwas wird man auch nie aufschlüsseln können, weil gewisse Dinge gar nicht vorher erkennbar sind.

    Ich würde auch gern die normale Packungsbeilage der Valette lesen, aber leider schmeiße ich die nach dem Kauf weg und nehme nur die Blister heraus. Ich lese ja nicht jede Packungsbeilage von neuem.


    Übrigens möchte ich gar nicht das Thrombose-Risiko durch die Pilleneinnahme anzweifeln. Das ist definitiv gegeben. Allerdings finde ich es falsch, dass du z.B. im Falle deiner Freundin so selbstverständlich davon ausgehst, dass die Pille schuld gewesen sein muss.

    Ich suche nebenbei gerade online nach Seiten, die das mit der Epilepsie erklären. Sehr interessant. Der Zusammenhang leuchtet mir ein. Wieder was gelernt!
     
    #20
    User 18889, 5 März 2009

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Bewusst Risiko Pille
StarSky91
Aufklärung & Verhütung Forum
25 August 2014
7 Antworten
LoLaBunny
Aufklärung & Verhütung Forum
4 Februar 2013
18 Antworten
SandraChristina
Aufklärung & Verhütung Forum
11 November 2009
16 Antworten