Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

beziehungseinschränkung bildung?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Endgegner, 16 Dezember 2005.

  1. Endgegner
    Gast
    0
    in einer umfrage habe ich bereits versucht, herauszufinden, was für beziehungskombinationen bezüglich der schulwege es bereits gab oder häufig gibt. da viel mir zum einen auf, dass hier fast nur gymnasiasten sind und zum anderen, dass diese fast nur mit derengleichen bzw realschülern kehren.

    nun stellt sich mir die frage, ob es für mich einschränkungen gibt, irgend eine partnerin zu wählen. damit meine ich jetzt besonders welche von der hauptschule. klar kann man keinen nach dem abschluss o ä beurteilen, doch ganz leugnen lässt es sich auch nicht.

    ich hab zwar nicht die wahl, in wen ich mich verliebe, doch mit wem ich mich treffe und bei wem ich es zulasse, mich zu verlieben.

    nun weiß ich nicht, ob ich mich für so etwas schämen müsste oder sollte, bzw ob ich dies täte. klar ist es egal, was die anderen denken, aber ganz aus den normen fallen will man eh nicht.

    nun möchte ich noch aufführen, dass manche vorurteile sagen, dass mädchen entweder schön oder intelligent sind... wäre dies der fall, so wäre die summe letztenendes mmer die selbe, und es wäre je nach persönlichem geschmack völlig egal. ist aber wohl nicht so -.-

    dann möchte ich die frage aufwerfen, ob es denn wichtig ist, einen inelligenten patrner zu haben, wenn man es selbst ist. klar ist es bei konversationen o ä wichtig, aber die basis sollte ja eh dieemotionalität sein.

    schließlich möchte ich noch die arrogante these in den raum stellen, dass ich so intelligent bin, dass es letztendlich auf den unterschied der schulwege gar nicht mehr ankommt. das soll jetzt nicht überheblich sein, aber ich denke darüber nach. klar bin ich auch nicht dermaßen schlau, dass das zu 100% greift, jedoch wäre es eine überlegung wert: denkt an den bekannten weiberhelden einstein. bei seiner immensen abstraktion spielt der sprung zwischen den schulebenen in der sumem auch keine große rolle mehr. nun müsste man nur noch wissen, dass die hauptschule auch sicherstellt, dass niemand mit dem intellekt gegen null geht, sondern auch in dem niveau bleibt.

    danke an alle, die wirklich meinen ganzen text gelsen haben.
    über floskelarme antworten würde ich mich sehr freuen :smile2:
     
    #1
    Endgegner, 16 Dezember 2005
  2. Fireblade
    Benutzer gesperrt
    2.529
    0
    0
    nicht angegeben
    also ich bin student, und ich würde auch mit ner hauptschülerin was anfangen.
    weil ich der meinung bin, dass schulbildung nicht die generelle intelligenz widerspiegelt.
    Mir ist es egal, ob meine freundin die relativitätstheorie versteht.
    hauptsache wir sind auf einer wellenlänge.

    dazu gehört z.B. meine art von humor zu teilen ..
    ich hab die erfahrung gemacht, dass es sowohl frauen vom gymnasium, als auch von der hauptschule meine art von humor nicht verstehen. hat also nicht unbedingt was mit bildung zu tun.

    man sollte auf jeden fall vorher die person kennenlernen, und nicht vorverurteilen, nur weil sie haupt- oder realschülerin ist.
     
    #2
    Fireblade, 16 Dezember 2005
  3. Félin
    Félin (30)
    Meistens hier zu finden
    1.302
    133
    26
    offene Beziehung
    Hmm, es gibt ja noch die Sache, dass durchaus auch sehr intelligente Kinder auf Sonder/Hauptschulen landen, weil sie z.B. extrem auffällig sind im Unterricht. Aber die Leute, die bei uns meistens auf der Hauptschule landen, sind schon nicht so gebildet und für mich ist Bildung wichtig.

    Ich sehe das ja an einem Teil meiner Familie, der auf die Hauptschule geht. Ich komm mit denen einfch nicht auf eine Wellenlänge. Obwohl, es gibt auch Leute aus meiner Familie, die haben studiert und mit denen kann ich auch nichts anfangen.

    Von daher würde ich nach dem Typ gehen und nicht durch den Schulabschluss jemandne von vornherein ausschließen.
     
    #3
    Félin, 16 Dezember 2005
  4. Doc Magoos
    Verbringt hier viel Zeit
    3.733
    121
    0
    nicht angegeben
    War Einstein nicht der mit den komischen Eheverträgen alla Kochen und Waschen... :zwinker:

    Mir ist die Intelligenz nicht egal, aber halt auch nicht soooo wichtig. Entscheidender ist für mich, dass ich mich mit ihr unterhalten kann, dass sie mich versteht. Und das sie halt was aus ihrem Leben macht. Denn in solchen Sachen sollte man eher übereinstimmen, als dass man den gleichen IQ hat.
     
    #4
    Doc Magoos, 16 Dezember 2005
  5. Schäfchen
    Schäfchen (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.589
    123
    4
    Es ist kompliziert
    Hm, im Prinzip ist es mir auch egal, v.a. weil es ja auch den emotionalen Intelligenzquotienten gibt (geben soll) und net nur die Schläue etc.
    Aber: sind etz nur zwei Einzelfälle aus meiner Erkenntnis: hab mal vor 2 Jahren ungefähr was mit einer angefangen, die halt Quali hatte und schon arbeitete. Die hat mich dann nur zugetextet wie toll arbeiten is usw. und ich war ihr anscheinend zu "vergeistigt" oder so, auf jeden Fall wars dann scho nachm 1. Date aus weil wir immer aneinander vorbeigeredet haben. Möcht mich auch mal über Literatur, Politik, Geschichte usw. gepflegt unterhalten, ja...
    Und mein Kumpel war am WE mit einer Hauptschülerin weg, eigentlich wollte er mit ihr zusammenkommen, aber die hat a weng Alkohol getrunken (net viel) und hat nur noch dummes Zeug gelabert (vorher wars auch net besser, sondern nur nüchterner) und was weiß ich alles, des sollte ich lieber gar net erzählen. Er hat dann auch gesagt, nie wieder so eine...
    Ne Beziehung beruht nun mal auf verschiedenen Faktoren, die entweder zusammenpassen oder net, des is net nur Schulbildung.
    Ach, noch zwei Beispiele: die eine Freundin von mir - sie hat Abi - is mit nem KFZ-ler zusammen seit 3 Jahren und ne andre Freundin von mir hat auch Abi und is mit nem "Gas-Wasser-Scheiße"-Typen *gg* zusammen. Da klappts auch shcon seit 11 Monaten.
    Aber die meisten die zusammen sind sind Studenten mit Studenten bzw. mit Abileuten bzw. Abileute mit mittlere reife Leuten oder so...
    Wenns passt, dann passts, wenn net, dann solls net sein ---> Ausprobieren!
     
    #5
    Schäfchen, 16 Dezember 2005
  6. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
    12.774
    248
    474
    vergeben und glücklich
    Mir ist Intelligenz schon wichtig aber für mich hat sie nichts mit dem Schulabschluss zu tun! Es gibt genügend Gymnasiasten, die nicht so intelligent sind wie vielleicht Realschüler, aber sie tun sich vielleicht leichter mit dem Lernen!

    Mich zieht es generell eher zu Gymnasiasten, aber das hat für mich eher etwas mit Zufall zu tun.. Mir ist es wichtiger, sich richtig und gut unterhalten zu können über alle Themen (deshalb muss schon eine gewisse Intelligenz vorhanden sein), dass man sich gegenseitig zuhört, füreinander da ist, tiefsinnigere Gespräche führt und sich einfach versteht.

    Ich mag es überhaupt nicht, wenn jemand mit, damit protzen zu müssen, dass er Student ist oder auf dem Gymnasium war.. Genausowenig mag ich es aber auch, wenn man sich selbst immer nieder macht und sagt, mein sei selbst nicht intelligent und Gott hat es nicht gut mit einem gemeint!
     
    #6
    User 37284, 16 Dezember 2005
  7. laura19at
    laura19at (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.365
    123
    4
    vergeben und glücklich
    Hey!
    Also ich bin Studentin und mein Freund hat eine Berufsschule besucht, er arbeitet jetzt als Servicetechniker.
    Mich störts gar nicht, weil Intelligenz echt wenig mit dem Schulweg zutun hat. Klar kennt man sich einbissi mehr im Bereich Literatur, Sprachen ect aus(auch nicht immer!), aber dafür kann mein Freund zum Beispiel soviel zum Thema Technik, damit kann ich nix anfangen. Ich kenn auch wirklich gute Schüler und Studenten, die ausserhalb ihrer Bücher total unfähig im Leben sind und mit denen man nicht normal reden kann- hart ausgedrückt.
    Niemand ist Allwissend und Jeder ist in irgendeinem Bereich intelligent, vorallem, wenn er es sein halbes Leben lang gelernt hat.
    Eine gewisse Intelligenz ist mir schon wichtig in ner Beziehung, aber wie gesagt, das messe ich nicht an der Schulbildung des Menschen.
     
    #7
    laura19at, 16 Dezember 2005
  8. Endgegner
    Gast
    0
    wegen der intelligenz...

    z b @ fireblade, stichwort relativitätstheorie

    mit wem könnte man da schon groß drüber reden, außer den kommolitonen. in dem bereich sind die meisten ungebildet, egal welche schule sie besucht haben.

    aber sonst... was ich mit dem "arroganten" punkt meinte. auch auf dem gymi gibt es unzählige leute, die nur so von dummheit strotzen. es gibt auch studenten, die keinen plan von dem haben, was sie studieren. es gibt unzählige schüler, die nur gut sind, weil sie andauernd lernen. es gibt lehrer, die wissen nicht mal, was sie vermitteln sollten. was ich damit sagen will ist, dass es keineswegs gesichert ist, dass mich jemand versteht, der auf dem gleichen bildungsweg ist wie ich. im endeffekt ist es ja auch egal, bis zu welcher stelle ich noch gerade so verstanden werde, wenn das gesamtthema nicht diskutierbar ist geht es nicht, egal wie tief unten das verständnisproblem ist.

    nur wirkt auf mich etwas wie ein ehrgefühl, dass ich vielleicht nicht verletzen sollte... und dabei bemerke ich meist gar nicht, dass es letztendlich nicht einmal ich bin, der entscheidet, ob es klappt, sondern sie.
     
    #8
    Endgegner, 16 Dezember 2005
  9. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Also ich weiß nicht, bei mir gehört auch die Kommunikation mit meinem Freund zur Basis der Beziehung. Gefühle alleine reichen nicht.

    Ich hab bei meinem Ex irgendwann gemerkt, daß es einfach nicht mehr paßt, daß ich "über ihn hinausgewachsen" bin. Er war auf der Realschule, genauso wie mein jetziger Freund. Nur, der Unterschied war, er hat sich nicht für Politik interessiert, nicht für Fremdsprachen, war zufrieden, wenn er seine 8 Stunden am Tag gearbeitet hatte und nach Hause vor den Fernseher konnte... er war am Ende unserer Beziehung 25, und schon längst fertig mit seiner Entwicklung.

    Das hat nicht hingehauen, weil ich gerade mit dem Studium angefangen hatte und dort sooo viele neue Dinge entdeckt hab, neue Möglichkeiten für mich, Fremdsprachen, die Chance, ins Ausland zu gehen, andere Leute zu sehen als nur die 100 aus meinem Schuljahrgang... Und damit kam er überhaupt nicht klar, weil er Angst hatte, mich zu verlieren, weil er sich "unterlegen" vorkam und Angst hatte, daß mich die vielen Möglichkeiten auch weg von ihm führen könnten.

    Mit meinem jetzigen Freund ist das ganz anders. Er hat die Realschule fertiggemacht, eine Ausbildung, gearbeitet, dann nochmal eine Weiterbildung, Fachhochschulreife gemacht... er interessiert sich für so vieles, hat einfach einen viel weiteren Horizont als mein Ex... und er unterstützt mich in dem, was ich mache. Er ist stolz auf mich, wenn ich zu den Besten gehöre und hat keine Angst, ich könnte ihm "weglaufen" oder später mal mehr verdienen als er. Er will, daß ich meine Chance, ins Ausland zu gehen, nutze, wenn mir das wichtig ist - auch wenn er mich dann ein halbes Jahr nicht sieht, und obwohl er weiß, daß ich da jede Menge andere Leute kennenlernen, viel Neues erfahren und mich vielleicht auch verändern werde.

    Was ich damit sagen will, ist: Nicht der Schulabschluß ist wichtig. Sondern was man DANACH mit seinem Leben anfängt. Ich könnte nicht mit jemandem zusammen sein, der mit Mitte 20 schon völlig am Ende seiner Persönlichkeitsentwicklung angekommen ist, der als Arbeiter irgendwo angestellt ist und eben seine 8 Stunden am Tag runterreißt, nach Möglichkeit ohne groß dabei zu denken. Und das allergrößte Problem hätte ich, wenn mein Freund nicht damit klarkäme, daß ich was mit meinem Leben anfangen will und vielleicht auch mal erfolgreicher sein werde als er. Ich denke, damit hätten einige Männer ein Problem...

    Ich suche mir meinen Freund nicht nach dem Schulabschluss aus. Aber in der Altersklasse, in der ich nach einem Partner suche (bzw. suchen würde, hab ja einen :zwinker:), liegt der Schulabschluß in der Regel ja auch schon eine ganze Weile zurück, und ich merke, was das für ein Typ ist. Ob's ein unfähiger ehemaliger Gymnasiast ist, der dumm wie Brot ist, sich mit Erdkunde-/Sport-LK über Wasser gehalten hat und von den Eltern da hingedrückt wurde, oder ein intelligenter Realschüler, der damals vielleicht nur zu faul oder zu jung war, um ehrgeiziger zu sein und später was aus seinem Leben gemacht und sich weiterentwickelt, vielleicht auch weitergebildet hat.

    Sternschnuppe
     
    #9
    Sternschnuppe_x, 16 Dezember 2005
  10. Endgegner
    Gast
    0
    gut, so seh ich das auch.... bin ja auch schon in dem Alter, in dem die schule eigentlich schon abgeschlossen ist...
     
    #10
    Endgegner, 16 Dezember 2005
  11. Khan
    Gast
    0
    Emotionale Intelligenz und Gesprächsfähigkeit ist wichtiger als Bildungsintelligenz.

    90% der Leute in meiner Klasse (Gym) haben absolut KEINE emotionale Intelligenz (Kein Benehmen, kein Taktgefühl usw) und auch keine Gesprächsfähigkeit ausser es wird gefordert.

    Im Gegensatz kenn ich aber einige Hauptschülerinnen die das besitzen. Und da ist es mir egal ob sie in Bio K13 mitkommen würden oder nich.

    jm2c
     
    #11
    Khan, 16 Dezember 2005
  12. Canis lupus
    Verbringt hier viel Zeit
    356
    101
    0
    Single
    Naja ich denke nicht,dass das eine wichtiger als das andere ist.Beides steht bei mir auf gleicher Stufe.

    Mir persönlich ist der Bildungsweg des anderen auch nicht so wichtig,sprich mir wärs es egal ob es ne Abiturientin oder bspw. jemand mit mittlerer Reife wäre.
    Ich selber hab da auch kein Recht,irgendwelche Ansprüche zu stellen,da ich quasi selber ein ursprünglicher Realschulabsolvent bin und auch bald am Ende meiner Entwicklung stehen werde.
    Bildungsweg und Intelligenz hängen meiner Meinung nach auch nicht direkt zusammen.

    Ich persönlich hab aber die Theorie,dass man trotzdem vermehrt nach Partner/innen aus dem gleichen Milieu Ausschau hält.Ich denke,dass geschieht unbewusst.
    Beispiel:Eine erfolgreiche Mathematikerin,Wirtschaftlerin oder auch Ingenieurin wird sich vermehrt einen Partner ausschauen,der im Beruf ähnlich erfolgreich ist wie sie.Bespielsweise ist der Mann erfolgreicher Techniker,der sich durch sein Engagement eine leitende Position eingeheimst hat.
     
    #12
    Canis lupus, 16 Dezember 2005
  13. Großkoalitionär
    Verbringt hier viel Zeit
    254
    101
    0
    nicht angegeben
    Ist hier eigentlich schonmal jemand auf die Idee gekommen, dass der Partner schlauer sein könnte als man selbst?
     
    #13
    Großkoalitionär, 16 Dezember 2005
  14. Canis lupus
    Verbringt hier viel Zeit
    356
    101
    0
    Single
    Ja natürlich,wieso? :ratlos:
     
    #14
    Canis lupus, 16 Dezember 2005
  15. Endgegner
    Gast
    0
    davon geh ich nie aus, wär aber supertoll ^^
     
    #15
    Endgegner, 16 Dezember 2005
  16. kerl
    kerl (53)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.138
    121
    1
    nicht angegeben
    das ist mir erstaunlicherweise auch aufgefallen.
    wenn ich aber immer wieder lese mit welchen verunglimpfenden vorurteilen hier haupschüler beaufschlagt werden, muss man sich nicht wundern das kaum einer haupschüler sein will, bzw. die meisten behaupten sie wären gymnasiasten. :frown:

    nach wie vor bin ich der überzeugung das bildung keine oder nur bedingt beziehungeinschränkung bedeutet.
    schulbildung sowieso nicht.

    wie sähe es denn mit dem soziologie studenten im 500sten semester und der juradurchstartstudentin aus? :eek4:

    ich glaube so richtig viel zu erzählen haben sich beide nicht obwohl der bildungsstand ähnlich ist. also keine garanie das es passt.

    "unter dem strich" muss es passen und da ist die bildung zweitrangig.
    für uns (meiner frau und mir) ist es wichtig gemeinsame themen/interessen zu haben.
    diese sind unabhängig von unserer erlernten bildung. im übrigen wie auch bei den meisten bekannten pärchen!
    sie liest lieber "frauenversteherromane" ich "sachbücher". unser gemeinsames interesse daran ist zu erfahren um was es in den büchern geht bzw. über inhalte zu diskutieren/erzählen.
    die morgenzeitung/tagespolitik ist ein thema.
    über leute was erzählen. die arbeit.
    es gibt vieles worüber man sich unterhalten kann.

    wenn die partner natürlich "eingeschränkt" sind z.b. nur und ausschliesslich seine autoschrauberei kennt wird es schwieriger. aber auch da gibt es wieder jemanden der das toll findet.
    es wird sicherlich auch schwer wenn sich die partner ihren vorurteilen unterwerfen. mit nem schlaubertistudenten...? niemals!
    mit nem doofmann von der hauptschule...? viel zu üblich!

    wissenschaftliche untersuchungen haben ergeben das sich frauen sowieso instinktiv den partner heraussuchen womit die gene am besten zusammenpassen.
    das geht unterbewusst auf geruchsebene durch die nase.
    und die nase fragt nicht welche schule besucht wurde. :zwinker:

    das erklärt vielleicht auch warum pärchen die rein optisch und intellektuell nicht zusammenpassen eben doch zusammen sind und doch zusammenpassen.

    lg
    kerl
     
    #16
    kerl, 16 Dezember 2005
  17. büschel
    Gast
    0
    also ich denke, ob bildung eine rolle spielt, wird jede person selbst für sich herasufinden/entscheiden müssen..

    am besten man berücksichtigt, dass es viele verschieden erten von intelligenz gibt, und in der scghule nicht alle gleichermassen gefördert werden..
    und dass eine innere einstellung nicht unbedingt was mit intelligenz oder bildung zu tun hat..

    es gibt bestimmt tugenhafte und ehrenhafte bildungspfeifen und hochintelligente und gebildete arschlöcher;

    einstelungen kommen halt nicht immer von intelligenz; und moral auch nicht; und persönlicher geaschmack auch nicht umbedingt..

    und studenten mit guten noten und beschissener emotionalre intelligenz gibt´s auch oder?
     
    #17
    büschel, 17 Dezember 2005
  18. DieDa
    DieDa (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.778
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass jemand mit niederem Abschluss nur sein aufgemotztes Auto kannte und sein Bier nach Feierabend. Die meiste Zeit war er eh Arbeitslos.

    Mein jetziger Freund hat auch kein Abi, aber das ist mir egal. Wenn ich mir mal die Egozentriker aus meiner Stufe angucke, is mir das auch schon fast lieber.
    Er moppert zwar manchmal rum, wenn er meint dass ich "klugscheiße" oder zu abgehoben spreche, aber er überzeugt mich mit andere Qualitäten als super Schulbildung. Stattdessen beeindruckt mich die Hingabe, mit der er das tut, was er macht und dass er sich nicht zu schade ist Dinge zu tun, die meine Mitschüler nie tun würden.
    Ich habe den Eindruck, dass er weniger rational ist, als die Leute mit denen ich sonst täglich zu tun habe, was nicht unbedingt negativ zu sehen ist. Erfahrungsgemäß wägen Gymnasiasten 1000 mal das für und wieder ab, bevor sie etwas tun (was man ja auch in der Schule vermittelt bekommt), wogegen die "anderen" sich öfter von ihren Gefühlen leiten lassen.

    Auch sein Freundeskreis, in dem eigentlich alle einen Haupt- oder Realschulabschluss haben, beindruckt mich eigentlich mehr als die Leute aus der behüteten Welt, in der ich lange gelebt habe.
    Wie mir scheint haben sie einen ganz anderen Sinn für Freundschaft und Solidarität, der zumindest bei mir in der Stufe nie aufkommen wollte und den ich wichtiger finde, als gewisse andere Dinge.
    Natürlich sind diese Menschen anders, haben andere Gesprächsthemen und ich könnte nicht ausschließlich mit ihnen leben (da sie ganz andere Sorgen, Probleme und Bedeutsamkeiten im Leben sehen als ich), aber dennoch kann ich nicht sagen, dass ich nur eine Beziehung zu oder Freundschaften mit Gymnasiasten/Studenten haben könnte.
     
    #18
    DieDa, 17 Dezember 2005
  19. Heiko2609
    Verbringt hier viel Zeit
    56
    93
    0
    nicht angegeben
    Mir geht es so ähnlich wie DieDa. Nur unter dem Kontext des "männlichen Beschützer und Ritter".
    Die Frauen für die ich mich interessiere sind seit ein paar Jahre deutlich jünger als ich. Aber das kommt daher, dass ich in Sachen Partenrschaft einen Entwicklungsrückstand habe und die Frauen in meinem Alter nicht selten schon verheiratet sind. Bis vor kurzem war mir der Bildungsstand auch noch egal.

    Aber im Bekanntenkreis kenne ich einen Fall, da ist der Mann Schreinermeister und hat Hauptschulabschluss. Seine Frau hat einen mittleren Bildungsabschluss und einen kaufmännischen Beruf. Aber der Schwiegervater des Bekannten ist Akademiker(ingenieur) und hat seinem Schwiegersohn schon ein paar Mal zu verstehen gegeben, das er sich einen Akademiker für seine Tochter gewünscht hätte. Die Schwiegereltern sind am Tage der Hochzeit extra in Urlaub gefahren, statt zu r Hochzeit zu kommen.

    Wie denkt ihr eigentlich über das Umfeld, oder welche Erfahrungen werden gemacht, wenn der Partner aus einer anderen Schicht kommt?
    Und oft ist es so das man als männlicher Partner der Partnerin ebenbürtig oder in irgendeiner Hinsicht ein bisschen "höher" sein möchte.
     
    #19
    Heiko2609, 17 Dezember 2005
  20. Sweetlana
    Verbringt hier viel Zeit
    1.549
    121
    1
    vergeben und glücklich
    Ich würde das nicht vom Schulabschluss oder ähnlichem abhängig machen.
    Aber für mich ists wichtig dass mein Partner ungefähr das selbe Niveau hat wie ich.
    Aber ich denk das ist nicht nur in einer Beziehung wichtig, sondern auch in einer Freundschaft.
     
    #20
    Sweetlana, 17 Dezember 2005

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - beziehungseinschränkung bildung
Stefan22x
Beziehung & Partnerschaft Forum
21 Juli 2016
20 Antworten