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Bin einfach nur noch verzweifelt...

Dieses Thema im Forum "Schwangerschaft, Geburt & Erziehung" wurde erstellt von User 15352, 5 Mai 2009.

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  1. User 15352
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    Hallo zusammen!


    Wie manche von Euch vielleicht wissen, habe ich schon recht lange (genauer gesagt: seit fast 6 Jahren :ratlos: ) einen stark ausgeprägten Kinderwunsch.

    Früher, mit 19, war mir klar, dass - auch wenn ich mir schon damals ein Kind gewünscht habe - ich noch viel zu jung für so viel Verantwortung bin und dass ich auf jeden Fall erst einmal studieren werde.

    So.
    Nun neigt sich aber auch das Studium langsam dem Ende zu und in spätestens einem Jahr habe ich dann den Magister in der Tasche :cool1: .

    Aber dann?
    Klar, viele werden sagen, man sollte erst einmal gearbeitet haben, bevor man ans Kinderkriegen denkt und ich gehe mit dieser Einstellung eigentlich auch konform - nur mein Wunsch nach einem Baby wird von Tag zu Tag stärker und momentan ist es wieder so schlimm, dass ich beim Anblick eines kleinen Kindes in Tränen der Rührung ausbreche. Total bekloppt! Ich kenne mich ja selbst nicht so und als Außenstehende würde ich betreffende Dame als vollkommen plem-plem abstempeln. Aber so empfinde ich nun einmal. Wenn ich könnte, würde ich diesen dämlichen Kinderwunsch auch einfach beiseite schieben, erst einmal Karriere machen, die Welt erkunden - aber es funktioniert einfach nicht :geknickt: . Auch wenn es für viele junge (kinderlose) Frauen in meinem Alter nicht nachvollziehbar erscheinen mag, aber das einzige, was ich mir wünsche, ist ein Kind. Nix Karriere, nix große weite Welt.

    Dazu muss ich sagen, dass ich mein Studium relativ zügig abgeschlossen habe (resp. zumindest vorhabe): Ich werde wohl in 8 Semestern fertig sein (9 sind bei mir die Regelstudienzeit, 13 die Durchschnittsstudienzeit :grin: ) - und das alles nur, damit ich meinem Wunsch nach einem Kind möglichst schnell näher kommen kann :schuechte...

    Nun habe ich mir also gedacht: "Gut Mädel, Du studierst jetzt flott zu Ende, suchst Dir einen Job (sofern ich überhaupt einen finde - das ist bei meiner Fachrichtung nämlich noch ein weiteres Problem :rolleyes:), arbeitest dort mindestens ein halbes Jahr und dann geht's ans Basteln (die Vernunft hat mich dann nämlich doch so weit im Griff, dass ich ein Jahr gearbeitet haben möchte - allein schon wegen des Elterngeldes)."
    Bis dahin ist es zwar auch noch ein Weilchen hin, aber es wäre ein absehbarer Zeitraum.

    Jetzt aber zum eigentlichen Problem: Zum Kinderkriegen gehören ja bekanntlich immer zwei. Nun ist es aber so, dass mein Freund noch mindestens 1,5 Jahre studiert (sofern ihm alle Scheine anerkannt werden und er in den folgenden Semestern alle Veranstaltungen besuchen kann - er hat nämlich gerade die Uni gewechselt und es steht noch in den Sternen, ob das alles so glatt läuft, wie er das gerne hätte. Kann also auch gut sein, dass es noch länger dauert), dann sein Staatsexamen (ca. 6 Monate) und schließlich ein ca. 2-jähriges Referendariat macht. Summa summarum sind es also noch gut 4 Jahre bis zum Ende seiner Ausbildung. Dann bin ich fast 30 und wahrscheinlich schon am Ende meiner Kräfte, weil mich der Kinderwunsch so mitnimmt...

    Wir haben auch schon darüber gesprochen, ob wir nicht eventuell schon während des Staatsexamens mit Basteln anfangen können, aber darauf meinte er, dass ihm das zu risikoreich sei: Nacher bekomme ich noch eine Fehlgeburt :smile:ratlos: ) und er verhaut vor lauter Kummer das Examen. Während des Referendariats hält er auch für problematisch, da er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich permanent im Stress sein wird und weder Zeit für mich noch für das Kind aufbringen kann. Noch dazu wird er total unausgeschlafen sein, weil das Baby die Nächte durchheult, usw. :geknickt: ...

    Letztendlich kamen wir zu dem Ergebnis, dass es müßig ist, sich auf einen Termin festzulegen ("Ab Tag-X geht's los mit Üben!"), weil noch überhaupt nichts feststeht. Mein Freund meinte, wir sollten damit noch mindestens ein Jahr warten, bis Genaueres bekannt ist.

    Aber ich sehe es jetzt schon kommen, dass einfach NIE der richtige Zeitpunkt für ein Kind da sein wird. Und selbst WENN es wirklich mal soweit sein sollte, spielen ja immer noch gesundheitliche Faktoren eine Rolle (Fruchtbarkeit, etc.). Und ich hätte doch so gerne viele Kinder :geknickt: ...


    Ich bin momentan einfach nur total verzweifelt und am Boden zerstört und weiß einfach nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll :frown:. Wie ich meine Gefühle unterdrücken kann und soll. Ich tue dies ja schon seit vielen Jahren und irgendwann kann ich einfach nicht mehr...


    Herrje, hoffentlich quält sich überhaupt jemand durch diesen ellenlangen, absolut konfusen Thread...



    Falls ja: Danke fürs "Zulesen".


    Liebe Grüße
    Daylight
     
    #1
    User 15352, 5 Mai 2009
  2. Beastie
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    du wolltest für dich selbst doch noch warten, bis du ein jahr gearbeitet hast.
    dann mach das doch erstmal.
    danach werden die karten neu gemischt. :smile:
    und ihr könnt sehen, wie es dann bei euch aussieht.
     
    #2
    Beastie, 5 Mai 2009
  3. mia1985
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    hey du!

    ich kann dich wirklich gut verstehen..bin auch 24 und hab einen starken kinderwunsch. und eigentl.hätt ich mir seit ich 20 war schon immer vorstelln können mama zu werden...da hat da mann dazu noch gefehlt :zwinker: ich befinde mich zwar nicht direkt in so einer situation, weil mein freund auch bald kinder möcht...aber den starken kinderwunsch hab ich auch schon lange...und bin auch schon eine zeit heimliche stille leserin dieses forums und werd ganz sentimental wenn ich die ganzen beiträge, tagebücher usw. lese :engel:

    und ich kann gut nachvollziehen, dass es schwer ist mit einem so stark ausgeprägten kinderwunsch zu leben...weil sich wirklich alles um baby usw. dreht...und manche dich dann nur skeptisch ansehen und sich ihr ding denkn...denn nicht jeder will so jung schon kinder, vorallem in der heutigen zeit wo viele (verallgemeinern will ich das auf keinen fall) einfach IHR LEBEN leben wollen ohne rücksicht auf verluste, einschränkungen usw. und irgendwann dann mit 30, mitte 30 drauf kommen doch ein kind in die welt setzen zu wollen..

    Ich hab auch schon immer gesagt, dass ich mal früh mama werden will...und das schlimmste, stell ich mir mal vor, wär,wenn ich keine kinder kriegen könnt...aus welchen gründen auch immer...

    und daylight...deine situation ist sicherlich nicht einfach, wenn dein kinderwunsch sooo stark vorhanden ist und dein freund aber noch nicht will und mit dir an einem strang zieht...das ist sicher schwer, vorallem weil in deinen augen 4 jahre oder so, die dein freund für s studium und dem rundherum benötigt für dich eine lange zeit sind...und ganz besonders weil du dir nichts sehnlicher wünscht wie ein baby... und darum ist es auch schwer dir wirkl.Tipps zu gebn, weil ich weiß, dass wenn man ganz fest versucht sich einfach auch andre schöne dinge im leben konzentrieren zu wollen z..b. hobbys, freunde usw....das thema BABY kommt immer wieder...so gehts halt mir....

    ich kann dir leider keine guten tipps gebn, wie du mit dieser situation umgehen kannst um die zeit am besten zu meistern, weil ich glaub ich, wär ich in der selben situation wie du -> . d.h. mein freund will erst einmal fertig studiern will (was einerseits ja vernüftig und sein recht ist, andererseits ich dich aber einfach nur sooo gut verstehen kann, weil auch ich es schon gar nicht mehr erwarten kann, schwanger zu sein...und die 9 monate der schwangerschaft zu erleben usw.) ich glaub ich wär auch zunächst fix und fertig, und wüsst nicht was ich machn soll....
    den den partner zwingen, kann man nicht...dafür ist das WUNDER MENSCH zu schade, und nicht ein objekt zum spielen und unvernüftigem handeln....

    aber daylight...wer weiß...
    erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
    wer weiß wie dein freund in einem jahr drüber denkt...da schaut oft vieles ganz anders aus :smile:


    glg,
    mia

    p.s. tut mir leid...war wohl bisschen lang..aber bei so einem thema könnt ich romane schreibn.... und tipps hab ich dir auch keine geben können... :frown:
     
    #3
    mia1985, 5 Mai 2009
  4. User 35546
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    Ohje... aber ich denke wie Beastie! Du hast dir einen eigenen Plan in den Kopf gesetzt! Versuche dein Studium gut abzuschließen und einen Job zu finden! Vielelicht sieht es dein Freund bis dahin ja ganz anders? Meinungen können sich so schnell verändern, aber den beruflichen Weg solltest du erstmal so fortführen, wie du es dir überlegt hast!

    Alles Gute!
     
    #4
    User 35546, 5 Mai 2009
  5. Yava
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    Ich bin zwar nicht in der Situation, dass Kinder ein Thema währen für mich, aber Ich denke, dass der wirklich 100% perfekt passende Zeitpunkt nie kommen wird.
    Mach deine Studium zu ende und dann sprech noch einmal mit deinem Freund. Wenn Ihr Euch Beide ein Kind wünscht, dann schaft ihr das auch während seiner Ausbildung (da steht schaft, nicht das es einfach wird :zwinker: )
    Ich drück Euch die Daumen
    lg
     
    #5
    Yava, 5 Mai 2009
  6. mia1985
    mia1985 (31)
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    da gib ich yava recht...DEN perfekten zeitpunkt wird es nicht gebn :smile: und es ist vieles machbar, wenn man wirklich will....
    nur darf nichts überstürzt werden...schon gar nicht beim thema "kinder in die welt setzen"
     
    #6
    mia1985, 5 Mai 2009
  7. User 20976
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    Wenn Du die mögliche Gesamtwartezeit betrachtest, sieht es aus wie eine Ewigkeit. Versuche, einfach erst einmal Etappenziele anzusteuern: Semesterende samt Prüfungen, Abschlussprüfungen/Magisterarbeit, Uniabschluss, erste Arbeitsstelle. Und sieh bitte Deinen Abschluss nicht nur als "Mittel zum Zweck", Dein Studium ist einfach als solches etwas wert - nicht nur als Station auf dem Weg zur Familiengründung.

    Ggf. kannst Du ja auch überlegen, ob Du mal die psychologische Beratung des Studentenwerks/an der Uni aufsuchst. Nicht, um Dir Deinen Wunsch ausreden zu lassen -aber um vielleicht Strategien zu entwickeln, wie Du diesen Wunsch "entmachten" kannst, solange er nicht erfüllbar ist. Vielleicht kannst Du Dir privat auch noch andere Ziele setzen?

    Ein Kinderwunsch ist ja nichts Schlechtes - aber wenn Dich so sehr fertigmacht, dass Du Dir diesen Wunsch einstweilen nicht erfüllen kannst, dann ist das natürlich nicht so schön.

    Es ist nur bedingt vergleichbar, aber bei mir war es so, dass ich mir seit meinem sechsten Lebensjahr inniglich einen Hund wünschte. Wir hatten andere Haustiere - Kaninchen und Meerschweinchen und sogar Schafe -, aber ich wollte einen Hund. Mit 13 war es dann soweit, wir legten uns einen Hund zu (und es war auch richtig, dass ich vorher keinen Hund bekam, da wären dann meine Eltern die Hauptverantwortlichen gewesen, mit acht oder zehn kann ein Kind einen Hund nicht allein und verantwortlich versorgen...).
    Die Tiere vorher und auch das Ausführen fremder Hunde waren nur ein schwacher Ersatz, denn ich wollte eben so gern einen Hund haben :zwinker:, aber es war "immerhin etwas Lebendiges". Und mein Kaninchen hat auch ertragen, dass ich es anleinte und im Garten spazierenführte :engel:.
    Mir ist also bewusst, dass zum Beispiel das Hüten fremder Kinder bzw. der Kontakt mit ihnen Deinen Wunsch nicht "stillen", ggf. sogar noch befeuern und die Sehnsucht anheizen, dennoch: Suche Dir "einen Ersatz". Eigenes Kind geht jetzt nicht. Was kann Dich stattdessen glücklich machen?

    Alternative: GANZ was anderes als Beschäftigung suchen (außerhalb von Uni etc.).

    Ich kann auch verstehen, dass Dein Freund zögert und von der Idee, während des Studiums oder im Referendariat Vater zu werden, nicht so hingerissen ist, auch wenn das für Dich erst einmal nur heißt, dass Du NOCH länger warten musst.
    Mein Ratschlag: Gedankenkarussell bremsen. Etappenziele anvisieren. Aber wer weiß, wie seine Ansicht dazu ist, wenn es soweit ist? Es ist möglich, dass die Wartezeit kürzer ist, als Du jetzt annimmst. Es gibt bei der Lebensplanung der nächsten paar Jahre verdammt viele Unwägbarkeiten, ob für sich selbst oder als Paar. Nicht zu sehr die Zukunft verplanen...

    Du siehst jetzt permanent, was NICHT geht, statt das wertzuschätzen, was Du hast. Jedenfalls wirkt es auf mich so. Es könnte sein, dass Du später bedauerst, Deinem einen Ziel "Familiengründung" so viel anderes untergeordnet zu haben, also zum Beispiel durchs Studium quasi "durchgerannt" zu sein, weil Du eben zwecks möglicher Familiengründung gern SCHNELL fertigsein wolltest.

    Der Wunsch begleitet Dich schon lange, ist aber eben nicht jetzt und auch nicht sehr bald erfüllbar. Du weißt noch nicht, inwiefern die Rahmenbedingungen sich noch ändern, schiel nicht zu sehr auf das, was Du in ein paar Jahren als gegeben vermutest, sondern konzentrier Dich auf nähere Ziele.

    Kannste damit was anfangen?
     
    #7
    User 20976, 5 Mai 2009
  8. User 15352
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    Hui, so viele Antworten.
    Dankesehr :smile:!


    Naja, "wollen" ist was anderes. Meine Vernunft sagt mir eben, dass es besser wäre. Und ich möchte eigentlich nicht ein Jahr arbeiten und dann mit dem Kinderkriegen anfangen, sondern im Optimalfall schon nach einem halben Jahr mit "Üben" anfangen. Klappt ja vielleicht nicht allzu schnell und das Baby ist ja auch noch eine ganze Zeit lang "in der Mache" :tongue: .
    --> Ich würde gerne in 1,5 Jahren mit dem Basteln anfangen. Das wäre ja gar nicht mehr sooo lange hin (für mich zwar schon, aber es wäre auszuhalten :schuechte ), aber mein Freund meinte, wir sollten frühestens in einem Jahr nochmal über das Thema REDEN - und ob es dann wirklich ans Kinderkriegen geht, wage ich doch stark zu bezweifeln :geknickt: ...

    @mia1985: Schön zu lesen, dass es jemandem ähnlich geht :knuddel:. Es ist aber nicht so, dass mein Freund keine Kinder will (zumindest hat er bisher immer das Gegenteil behauptet), er hält die Situation für ihn persönlich einfach für mehr als suboptimal :frown:.

    Wenn man das Ganze aber mal von meiner Warte aus betrachtet: Angenommen, ich würde noch vier weitere Jahre warten - abgesehen davon, dass ich das psychisch wohl kaum aushalten könnte - so wäre es wohl für mich durchaus schwerer, nach vier Jahren Job, nach denen eventuell ein Karrieresprung in Aussicht stünde, meine Arbeit "hinzuschmeißen" und für mehrere Jahre auszusetzen. Ich glaube, ein Wiedereinstieg ist mit zunehmendem Alter schwieriger. Noch dazu möchte ich gerne viele Kinder (am liebsten drei :schuechte ) und 30 ist für mich für das erste Kind einfach viel zu spät. Das hieße ja dann, die anderen noch später zu bekommen (wenn man nicht gerade im 1-Jahres-Rhythmus Babys produzieren möchte) und das möchte ich ehrlich gesagt nicht. Ohne jetzt verallgemeinern zu wollen oder eine Grundsatzdiskussion à la "Wann ist man 'zu alt' für ein Kind?" - ich sehe es jetzt an meiner Mutter, die sich mit zwei pubertierenden Kindern herumschlagen muss (meine Geschwister sind wesentlich jünger als ich) und selbst dabei in den Wechseljahren steckt. Das ist ein Horror, den ich mir ehrlich gesagt ersparen möchte :ratlos: ...

    @Yava: Eben, den perfekten Zeitpunkt gibt es eben nicht und so wie mein Freund das darstellt, möchte er den aber versuchen zu finden. Ich kann ja verstehen, dass er nicht unbedingt während des Studiums Kinder möchte, aber während des Referendariats, wenn er wenigstgens schon Geld verdient (auch wenn das keine Unsummen sein werden) sollte das doch durchaus machbar sein? Aber wenn er dann damit argumentiert, dass er NIE Zeit haben wird und im Dauerstress sein wird und das Kind ihm den Job kosten wird, weil es ihm schlaflose Nächte bereiten wird , dann frage ich mich schon, wann denn jemals der "perfekte Zeitpunkt" für ihn gekommen sein wird. Wenn er in Rente geht oder was :ratlos: ?

    Und es belastet mich einfach wahnsinnig, dass er mich so "hinhält". Ich weiß, es ist kein böser Wille von seiner Seite - er kann ja einfach noch nicht abschätzen, wann er sein Studium beendet haben wird. Aber allein diese Ungewissheit macht mich vollkommen fertig :geknickt: . Diese Ohnmacht! Dass ich nichts habe, kein Datum, keinen ungefähren Zeitpunkt, an den ich mich "klammern" kann...
     
    #8
    User 15352, 5 Mai 2009
  9. Malin
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    vlt würde es deinen Freund ja beruhigen, wenn du dich im ersten Jahr hauptsächlich ums Kind kümmerst und nachts aufstehst, während er im Ref ist? Du würdest ja dann Elterngeld bekommen :smile:
     
    #9
    Malin, 5 Mai 2009
  10. User 15352
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    Den Beitrag von mosquito seh ich ja erst jetzt :schuechte ...

    Ich versuche es, ja.
    Aber es fällt mir leider unglaublich schwer. Mein Abschluss ist mir einfach nichts wert :ratlos: . Ich weiß, dass erscheint für viele schwer nachvollziehbar - aber mein Studium/die Uni hat mir nie viel Freude bereitet. Ich bin froh, wenn ich das Ganze schnell hinter mich gebracht habe. Dabei habe ich sehr gute Noten und alles - aber das wissenschaftliche Arbeiten macht mir einfach keinen Spaß (auch wenn mir das bisher kein Prof abnehmen wollte :tongue: )...


    Naja - schreien würde das nachts ja trotzdem. Man kriegt die kleinen Quälgeister ja nicht immer mit Milch und Herumtragen still (habe ich selbst bei meinen beiden Geschwistern zur Genüge erleben dürfen :engel: ) und ich glaube, dass sowohl er als auch ich es nicht so gut fänden, wenn er gar nichts von dem Kleinen mitbekommt resp. ich alles machen muss. Ich finde, beide Elternteile sollten das Kind wickeln, nachts aufstehen, es baden, etc. Klar kann es sein, dass einer mehr macht als der andere, aber dass einer die ganze Arbeit macht, ist ja auch nicht das Gelbe vom Ei...
     
    #10
    User 15352, 5 Mai 2009
  11. User 20976
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    vergeben und glücklich
    Du hast also schon was unternommen (Therapie), finde ich gut. Schade, dass es nicht so ergiebig war... vielleicht probierst Du es noch einmal? Bei einem anderen Therapeuten.
    Es ist sehr schade, dass Du so unglücklich bist und keine Freude an dem empfindest, was Du hast, kannst, bist. Ein Patentrezept zur Änderung habe ich leider nicht. :zwinker:

    Zum Thema Aufraffen (Tanzkurs): Verstehe ich. Aber: Du hast es Dir vorgenommen und Dich angemeldet. Das ist ein Pflichttermin. Genauer: MACH es Dir zum Pflichttermin. Und wenns noch so scheiße ist zu Anfang, weil Dir die Motivation fehlt: Lass keine Ausreden gelten. Manchmal muss man sich zwingen. Und die Überwindung lohnt sich meistens. Und das Tanzen ist ja eher etwas, das Du Dir GÖNNST.

    Ich denke schon, dass es sich lohnte, mal zu ergründen, warum Du so stark auf DIESEN Wunsch "fixiert" bist - so sehr, dass nichts anderes daneben bestehen kann.

    Wünsche sind eigentlich etwas Schönes. Aber bei Dir klingt das fast schon wie ein Zwangsgedanke: "Ohne Kind bin ich unglücklich!" Wenn jemand nur EIN Ziel/EINEN Wunsch hat, um den er kreist, kann das wirklich gefährlich werden. Weil eben nicht jedes Ziel erreichbar und nicht jeder Wunsch erfüllbar ist. Weil es manchmal verdammt lange dauert, bis so ein Wunsch überhaupt erreichbar ist.

    Überlege Dir, ob Du Dir selbst das Leben erleichtern könntest, wenn Du erneut einen Psychotherapeuten aufsuchst und konkret mit ihm über Strategien sprichst, wie Du Dir andere Ziele für die Gegenwart setzen und vermeiden kannst, so sehr unter der Tatsache des Wartenmüssens zu leiden. Projekt Lebensfreude! :zwinker:
     
    #11
    User 20976, 5 Mai 2009
  12. User 15352
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    Ja, im Prinzip hast Du recht.
    Morgen ist es wieder so weit.
    Ich werde mich "zwingen", hinzugehen...

    Selbst das habe ich schon probiert.
    Problem hierbei: Die Krankenkasse bewilligt nur eine gewisse Anzahl an Stunden, danach muss man zwei Jahre pausieren resp. eine andere "Therapieform" wählen. Und außer der klassischen Verhaltenstherapie fällt mir eigentlich kein würdiges Äquivalent ein...

    Ja, ich habe mich auch schon oft gefragt, woran es liegen könnte, dass ich so sehr aufs Kinderkriegen "fixiert" bin :schuechte . Ich mag Kinder einfach unglaublich gerne. Lieber als Erwachsene. Natürlich lässt sich das nicht pauschalisieren, aber Kinder sind in der Regel noch unvoreingenommener, ehrlicher und offener. Nicht so vorurteilsbehaftet und verlogen wie Erwachsene. Ich unterhalte mich gerne mit Kindern. Einfach, weil sie Sachen so darstellen, wie sie wirklich sind. Auch finde ich es toll, mit wie viel Spaß und Wissensdurst sie die Welt erkunden. Und mir macht es im Gegenzug auch sehr viel Freude, Kindern etwas zu erklären, ihnen zu helfen, ihnen etwas beizubringen, etc.

    Das war schon bei meinen Geschwistern so.
    Ich bin/war halt immer die "Große", die auf sie aufgepasst hat - mehr vielleicht, als andere 12-Jährige: Ich habe sie Tag und Nacht gehütet, auf sie aufgepasst, täglich für sie gekocht, sie quasi miterzogen. Und auch wenn ich aus heutiger Sicht sagen würde, dass das ganz bestimmt nicht "gut" für ein junges Mädel war, so vermisse ich diese Zeit sehr. Meine Geschwister waren und sind sicher alles andere als pflegeleicht (zumal sie nur 14 Monate auseinander sind und man somit wirklich viel zu tun hatte), aber die Zeit, die ich mit ihnen verbringen durfte, war einfach toll...
     
    #12
    User 15352, 5 Mai 2009
  13. User 35546
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    Guten Morgen!

    Warum denn mehrere Jahre? Du kannst doch auch nach dem 1. Kind nach einem jahr wieder losgehen und deinen Job wieder aufnehmen und dann liegt oft nur 1 Lebensjahr deinerseits dazwischen! Und es ist ja nicht so, das du 40 beim ersten bist, sondern vielelicht 30... das ist doch noch kein Alter! Und selbst dann kannst du noch 3 Kinder bekommen und bist dann noch keine 40 :zwinker:

    Ich denke eher, dass ein AG lieber eine studierte Mama mit 30 und vielleicht schon mit 2 Jahren Berufserfahrung nimmt, als ein ganz junges Küken!! Wenn du vorher gute Arbeit machst, wieso sollte er dich dann nicht mehr einstellen?
     
    #13
    User 35546, 6 Mai 2009
  14. SandraChristina
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    nicht angegeben
    ich kann dich sehr gut verstehen. ich habe einen starken kinderwunsch seit ich 16 bin.

    in der zeit bis 20 wollte ich tatsächlich für "mich" ein kind, eben weil mir das, was man unter einer "familie" kennt mein leben lang gefehlt hat.
    mit zunehmendem alter merke ich, wie schrecklich diese einstellung für ein kind ist.
    dieser massive druck eine lücke füllen zu müssen, die nicht zu füllen ist.
    die lücke war nämlich in mir selber.
    mal abgesehen, von den rahmenbedingungen, wäre es rein emotional in eine katastrophe ausgeartet.

    irgendwann, vor ein-zwei jahren hat sich mein kinderwunsch verändert.
    es ging mir plötzlich nicht mehr drum, was ich will, sondern darum, was für ein kind das beste wäre.
    und für ein kind braucht es nunmal reife, zwei ausgereifte persönlichkeiten als eltern, eine stabile paarbeziehung und gute materielle umstände.

    da ich das meiste eh nicht vorweisen konnte, war mir klar: nein, damit schadest du einem potentiellen kind.

    komischer weise hat mich durch diese innere veränderung etwas das streben nach karriere gepackt.
    ich werden in der nächsten zeit noch (ich bin 3 monaten mit dem studium fertig) in großem aufwand ausbildungen absolvieren.
    plötzlich will ich hoch hinaus :engel:

    vorher dachte ich auch immer: bloß noch das blöde studium fertig, damit ich endlich mit dem anfangen kann, was ich wirklich will.

    das hat sich stark verändert.

    der kinderwunsch ist immer noch stark da, aber er ist nicht mehr im vordergrund.
    der gedanke noch 7 jahre warten zu warten (das geht sogar von mir aus, mein partner könnte es sich schon in drei jahren vorstellen) macht mich schon etwas traurig, aber nicht mehr besonders.

    ich sehe auch die vorteile: karriere, traute zweisamkeit in der Beziehung und materieller aufbau. supi, besser kanns nicht laufen :smile:


    was auch gut hilft: ich bin derzeit an vier nachmittagen eh mit kindern zu gange:
    zum einen hat mein kleiner bruder (5) mindestens einen festen termin pro woche, an dem wir was unternehmen und er bei mir übernachtet.
    zum anderen gebe ich auf 400 Euro Basis Nachhilfe.

    ich muss sagen: es ist auch mal schön, heim zu kommen und keine kinder da zu haben :grin:

    ich finde deinen wunsch mehr als nachvollziehbar, aber doch sehr extrem ausgeprägt.
    extrem im sinne davon, dass es dir enorm an die substanz geht.

    mich beschleicht der verdacht, dass ein kind in deinem leben doch etwas auffüllen soll.
    vielleicht solltest du in diese richtung noch mal hilfe in anspruch nehmen.
    denn so schadet es momentan dir, evtl. auch deiner beziehung, und gegebenfalls auch einem kind.
    ich finde ein kind soll schon gewünscht sein, aber es soll nicht "gebraucht" sein.

    ich wünsch dir alles liebe
     
    #14
    SandraChristina, 6 Mai 2009
  15. User 15352
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
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    1.502
    Verheiratet
    @Lillaja: Hm, ich stelle mir das irgendwie nicht so optimal vor, mit 30 dann das 1. Kind zu bekommen, ein Jahr auszusetzen, ein weiteres Jahr zu arbeiten, dann wieder ein Jahr auszusetzen, dann wieder ein Jahr zu arbeiten, nur um dann kurze Zeit später wieder auszusetzen :ratlos: . Das macht doch kein Arbeitgeber mit!

    Noch dazu ist es in der Regel schwer, schon mit einem Kind einen Job zu finden. Da heißt es dann: "Aha, ein Kind haben Sie schon, da folgt das zweite sicher auf dem Fuß...". Und hat man dann gar zwei oder drei, nimmt einen sowieso keiner mehr, weil man dann für den Arbeitgeber untragbar ist: Kinder werden schließlich öfters mal krank und bei mehreren ist die Wahrscheinlichkeit noch größer - das will sich kein Arbeitgeber antun, wenn er sich auch locker eine kinderlose Jobkandidatin nehmen kann (und die gibt's zur Zeit ja immer öfter)...

    Meiner Mutter wurde etwa gekündigt, weil sie zu mir nach Hause musste (etwa 300km entfernt), weil ich mit Scharlach im Bett lag und meine Oma unbedingt zum Bridge wollte :ratlos: .

    Und neulich habe ich auch eine Reportage über Mütter und den Wiedereinstieg in den Job gesehen. Auch einen Artikel (ich glaube, es war in der Maxi"?) zu diesem Thema, der Ähnliches anklingen ließ, hat mich doch stark verunsichert.

    Davon ab ist mir 30 für's erste Kind einfach "zu spät". 27/28 finde ich noch im Rahmen, aber später? Wie gesagt: Ich möchte nicht in den Wechseljahren sein, wenn meine Kinder in die Pubertät kommen. Das ist vielen Mitt-Dreißigern beim Anblick ihres kleinen süßen Fratzes oft gar nicht bewusst, aber ich erlebe es ja gerade im engsten Familienkreis, dass so etwas einfach nur horrös ist: Die frühreife 12-Jährige macht ihre ersten Erfahrungen mit Jungs und Alkohol, der 13-Jährige ist ein hochbegabter Computernerd, der niemanden an sich heranlässt und dazwischen eine von Hitzewallungen und depressiven Schüben geplagte 50-Jährige. Nee, danke :ratlos: !



    @SandraChristina: Danke für Deinen Beitrag! Ja, ich denke, das hast Du alles sehr gut erfasst - wie hast Du es denn geschafft, von diesem starken Kunderwunsch "loszukommen", wenn ich fragen darf :schuechte?
     
    #15
    User 15352, 6 Mai 2009
  16. Amygdala
    Verbringt hier viel Zeit
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    113
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    Verheiratet
    Daylight, ich sehe es ein bisschen so wie Sandra Christine.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Menschen mit so einem heftigen Kinderwunsch eine Lücke zu füllen haben. Kinderwunsch ansich ist ja ganz schön und gut, aber so extrem, dass das Leben nur noch aus Kind, Kind und nochmals Kind besteht, das ist einfach nicht gesund. Für dich nicht und für das Kind auch nicht.
    Ein kleines süßes Baby bleibt ja schließlich auch nicht immer klein und süß, sondern wird auch mal erwachsen und was wenn deine Kinder später mal aus dem Haus sind und es keine Mama-Rolle mehr für dich gibt? Klar bleibt man immer "Mutter", aber eben nicht so wie man sich das in seinen Träumen vorstellt.
    Was erhoffst du dir denn von der Muterrolle oder was erhoffst du dir von einem Kind? Ich verstehe den Wunsch ansich ja schon gut, ich stelle es mir auch schön vor mit meinem Freund zusammen ein Kind zu haben, aber es läuft mir ja nicht weg.

    Abgesehen davon, wenn du mit 30 ein Kind bekommst (was ja noch gar nicht gesagt ist, denn in 4 Jahren bist du grad mal 28), dann bist du 42, wenn deine frühreife 12-jährige Erfahrungen mit Jungs und Alkohol macht und du bist auch erst 43 wenn dein nerdiger 13-jähriger am Computer sitzt. Also noch weit entfernt von den Wechseljahren und Hitzewallungen.:zwinker: Abgesehen davon glaube ich nicht, dass deine Kinder besonders anders werden, nur weil du um 2-3 Jährchen jünger bist. Wahrscheinlich werden sie genau so frühreif und genau so nerdig (was einfach mit der heutigen Zeit zusammenhängt), also versteh ich nicht was das mit dem Alter der Mutter zu tun haben soll.
    Meine Mutter war 50, als ich 15 war und sie war weder im Wechsel, noch wäre es ihr schwer gefallen mich sonst irgendwie zu händeln. Heute rennen 50-jährige Menschen nicht mit dem Stock durch die Gegend. :zwinker:
     
    #16
    Amygdala, 6 Mai 2009
  17. Starla
    Gast
    0
    Kleiner Denkanstoß: Sollte eine Schwangerschaft nicht die Krönung einer gutfunktionierenden Beziehung sein? Bei Dir aber klingt es immer so, als sei diese nur Mittel zum Zweck...
     
    #17
    Starla, 6 Mai 2009
  18. User 4590
    User 4590 (33)
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    nicht angegeben
    Ich finde, das ist ein ganz entscheidender Punkt. Du scheinst nur für deinen Kinderwunsch zu leben, alles dreht sich bei dir darum, ein Kind zu kriegen bzw. im Moment keins kriegen zu können. Du machst den Eindruck, als fände sonst in deinem Leben eigentlich nicht mehr wirklich was statt, als wäre dir alles egal, dein Studium, deine berufliche Zukunft, Interessen etc. - du arbeitest nur Stationen ab, damit du möglichst schnell ein Baby haben kannst.

    Das Problem dabei ist: Wenn du ein Kind zu deinem Ein und Alles machst, dann machst du letztlich euch beide unglücklich, dich und das Kind. Du wirst unglücklich werden, sobald dein Kind größer wird und sich dir zunehmend entzieht; und das Kind wird unglücklich werden, weil es von dir und deinem Anspruch erdrückt wird, dass es dein ganzer Lebensinhalt und Fokus deiner gesamten Aufmerksamkeit sein muss.

    Insofern ist es wahrscheinlich sogar gut, dass du jetzt in nächster Zukunft noch nicht Mutter werden kannst, denn bevor du das wirst, solltest du unbedingt herausfinden, warum du so aufs Kinderkriegen fixiert bist und etwas dagegen unternehmen - um deinetwillen und für deine zukünftigen Kinder.
     
    #18
    User 4590, 6 Mai 2009
  19. User 15352
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    Es ist ja nicht so, dass ich nichts anderes denke und mache - auch wenn das hier vielleicht so rüberkam :schuechte . Ich wünsche es mir sehr - das ja. Aber ich bin nicht so "fixiert", dass ich gleich das erstbeste Kind kidnappe :tongue: . Wie gesagt: 1-2 Jahre zu warten - damit hätte ich kein Problem. Aber es ist ja noch nicht einmal "fest", dass es in 4 Jahren überhaupt soweit sein wird :geknickt: ...


    Dass Kinder nicht klein und süß bleiben - Danke für die Info, aber das weiß ich selbst :zwinker: . Ich erlebe es ja gerade hautnah bei meinen Geschwistern. Und ich denke auch nicht, dass ich zur Mama-Glucke mutiere, die nur Mutter sein will und als Hausfrau versauern möchte. Wenn dem so wäre, hätte ich sicher nicht studiert...

    Schwer zu beantworten.
    Ich bin einfach ein Familienmensch und mag es, wenn viel rumwuselt und immer Action herrscht. In gewisser Weise vermisse ich wohl die Zeit, in der meine Geschwister noch Kinder waren...

    Und was ich mir von der Mutterrolle erhoffe?
    Ich denke, wenn man Kinder hat, fühlt man sich nützlicher, das Leben erscheint in einem neuen Licht und man trägt Verantwortung für ein kleines Lebewesen. Auch die Liebe, die man einem Kind gibt und die man so bedingungslos zurückbekommt, finde ich wundervoll.

    Ich werde in drei Monaten 25 und in vier Jahren können wir frühestens mit Üben anfangen --> 30 Jahre minimum :zwinker: .

    Nein, natürlich nicht. Meine Mutter ist auch noch junggeblieben und sieht höchstens aus wie 40. Dennoch schlaucht sie die Pubertät meiner Geschwister mehr als die meinige. Aber vielleicht ist sie da auch ein Ausnahmefall...


    Off-Topic:

    Ich glaube, das hast Du mir schon einmal gesagt und ich kann mich nur wiederholen: Mein Freund dient ganz sicher nicht nur als Samenspender meiner potentiellen Kinder :ratlos: ! Ansonsten könnte ich auch zur Samenbank gehen oder einen ungeschützten ONS mit 'nem Fremden haben - oder ihn gar verlassen und mir 'nen Fertigstudierten suchen, weil mir die Warterei zu blöd ist!

    Als ich mit ihm zusammenkam, habe ich überhaupt nicht darüber nachgedacht, ob er vielleicht ein guter Vater sein könnte oder ob ich mit ihm Kinder möchte - das kam erst nach einer gewissen Zeit. Kurz nach der Trennung von meinem ersten Freund wollte ich sowieso keine Kinder, weil ich nicht glauben konnte, nochmal glücklich mit einem Mann zu werden. Es geht mir also in keinster Weise darum, ein Kind um jeden Preis zu bekommen.

    Und ja: Die Krönung einer gutfunktionierenden Beziehung - soll das eine latente Unterstellung sein, dass diese bei mir nicht gegeben ist? Du weißt doch gar nichts von meiner Beziehung?
     
    #19
    User 15352, 6 Mai 2009
  20. User 48246
    User 48246 (30)
    Sehr bekannt hier
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    108
    vergeben und glücklich
    Erstmal, ich kann total gut verstehen, wie es dir geht :knuddel_alt:

    Ich hatte selber schon Phasen mit einem total ausgeprägten Kinderwunsch. Und irgendwas spricht immer dagegen. Man will einem Kind ja auch was bieten können... Mittlerweile genieß ich einfach mein Leben und gerade im Moment hab ich viel zu viele andere Pläne, da ist der Kinderwunsch wieder in den Hintergrund getreten...

    Aber, eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein wenig Berufserfahrung ist doch kein schlechter Grundstein.... Und vielleicht solltest du dich einfach da mehr "reinhängen".
    Wie mosquito schon gesagt hat, sind Etappenziele wichtig und die sind dann auch gar nicht so weit weg.

    Natürlich, es gibt keinen perfekten Zeitpunkt, aber es gibt Zeitpunkte wo es wirklich ungünstig wäre ein Kind zu bekommen.
    Und die Zeit Staatsexamen/Referendariat gehört definitiv zu einem sehr, sehr ungünstigen Zeitpunkt.
    Ich kann deinen Freund da super verstehen, da ich mich selbst gerade in dieser Phase befinde.
    Hat dir dein Freund denn schon mal geschildert, wie die 2 Jahre Ref so ablaufen?
    Es ist purer Dauerstress und das ist noch untertrieben :zwinker:
    Und auch das "Geld-Argument" - auch wenn du schon sagst, es sind keine Unsummen (und das sind sie wirklich nicht), davon geht das meiste auch gleich für den Beruf wieder drauf.
    Man kann das nämlich nicht mit normal-arbeiten vergleichen. Es ist nochmal eine 2-jährige Ausbildung, in die man Geld und Zeit investieren muss und ständig Prüfungen hat!

    Glaub mir, du würdest dir (und ihm) keinen Gefallen tun, wenn ihr in der Zeit ein Baby bekommen würdet. SChließlich will man dann doch auch Zeit zusammen verbringen... und er würde viel verpassen.
    Und das muss doch nicht sein... natürlich müsst ihr nicht bis zur Rente warten :zwinker:
    Nach dem Ref wirds ja besser!

    Und ja, das schaut aus, als wäre das noch ewig weg. Aber solange ist das doch nicht! Und in der Zwischenzeit kann so viel passieren.
    Kümmer dich ein wenig um dich und um eure Zweisamkeit, macht Urlaub etc...

    Ich weiß, man kann da viel vernünftiges reden... wenn der Wunsch einfach so stark ist, dann kann man einem sagen was man möchte und es ändert trotzdem nichts...
    und das ist gar nicht böse gemeint :zwinker:
     
    #20
    User 48246, 6 Mai 2009

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