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Bin ich mit meinem Leben überfordert? Help

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von SearchingLove, 16 Oktober 2007.

  1. SearchingLove
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verliebt
    Hey Leute,

    ich hasse mich und mein Leben. Und es kommt mir so vor, als ob ich damit total überfordert bin. Seit nun fast 2 Jahren schreibe ich hier tausend Beiträge und komme einfach nicht mehr klar.

    Angefangen hat es vor paar Jahren. Ich fing an regelmäßig an den Wochenenden an zu saufen und war immer auf Parties. Irgendwann kamen dann leichte Drogen dazu und wir machten die Nächte durch. Ich habe mich geschlagen, sodass ich agressiv wurde. Somit lief/läuft es zuhause schlecht, ich habe öfters mal beleidigt und zugeschlagen.
    Nun wohne ich nicht mehr zuhause, bin wegen der Arbeit in eine andere Stadt gezogen - zu meinem Onkel.

    Wenn ich an den Wochenenden zuhause bin, versuche ich mich zusammenreißen - gehe aber nach wie vor weg und saufe mit meinen Kumpels.

    Ich bin total fertig, die Arbeit macht keinen Spaß mehr - obwohl es mein Traumberuf ist, für den ich lange gekämpft habe.

    Am Wochenende war ich in der Disko, total voll und high, sodass ich mich nur in diesem Zustand wohl fühl, da ich gut abschalten kann.
    Ich bin total down, schlecht gelaunt und fertig mit mir, meinem Leben und einfach allem.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter und ihr werdet dazu wohl eh nicht antworten, da ihr es schon so oft gemacht habt:ratlos: aber ich halte nichts von Therapie bzw. traue mich nicht dahin zu gehen.

    Ich bin total ratlos und würde am liebsten abhauen, egal wohin ...ins Ausland damit ich abschalten kann, aber es wird eh nichts bringen, denn dort holen mich meine Probleme wohl wieder ein...

    verdammte scheiße :-( :-:smile:wuerg:
     
    #1
    SearchingLove, 16 Oktober 2007
  2. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hm...so blöd das auch klingt, aber: Stell dich deinen Problemen!
    Anders wirst du sie nicht los und lösen kannst du sie ja auch gleich.
    Ich kenne deine anderen Beiträge nicht, aber wenn du magst, kannst du ja mal schreiben. :knuddel:
     
    #2
    Kiya_17, 16 Oktober 2007
  3. -itz-
    -itz- (26)
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Ich gehe zwar noch zur Schule, aber ich bin dem Trinken und vor allem dem Kiffen auch nicht abgeneigt; nüchtern fühle ich mich erst recht nicht wohl in meiner Haut, bekifft oder angetrunken zwar auch nicht wirklich, aber da fühle ich mich wenigstens ein bisschen besser.

    Wie stellt man sich denn seinen "negativen Gedanken", von denen ich nicht weiß, ob sie eine Depression darstellen?
     
    #3
    -itz-, 16 Oktober 2007
  4. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Das Problem an der Wurzel beheben. Änder was, sodass du dich zufriedener und erfüllter fühlst. Ist schwer da Rat zu geben da ich dich nicht kenne und gerade "negative Gedanken" ja auch von ganz vielen persönlichen Faktoren abhängig sind. Wenn Veränderungen nichts an deiner seelischen Verfassung ändern solltest du überlegen professionellen Hilfe in Anspruch zu nehmen... Oftmals sind Depressionen in der Pubertät keine Seltenheit, bedingt durch die Hormone.
     
    #4
    Linguist, 16 Oktober 2007
  5. marta0801
    marta0801 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    ich glaube du hast das schon oft gehört,drogen und alk sin keine lösung!
    ich kenne das gefühl ich bin auch in einem job total unzufrieden und kippe mir am we die rübe zu!
    doch ich habe gelernt das ich in diesem moment nur in einer scheinwelt lebe"!!!
    auf jeden fall musst du deinen freundeskreis wechseln sonst wird es nicht besser!
    versuch positiv zu denke echt denn an solchen sachen kann dein ganzes leben den bach runtergehen!!!!:geknickt:
     
    #5
    marta0801, 19 Oktober 2007
  6. SearchingLove
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verliebt
    boah ich bin das weekend zuhause geblieben nichts getrunken fühle mich richtig scheiße ich hasse mich und mein leben:geknickt:
     
    #6
    SearchingLove, 21 Oktober 2007
  7. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Wäre das anders, wenn Du gesoffen und gekifft hättest? Danach, meine ich? Wohl kaum. Da würde es Dir genauso dreckig gehen wie ohne. Deine Probleme verschwinden nicht durch Alkohol und Drogen. Du magst sie vielleicht betäuben, aber was für ein Leben ist das? Ein Leben, von dem Du im Rausch nichts mitkriegst - das ist, als würdest Du gar nicht leben.

    Ohne es zu wissen, hast Du aber schon mal den ersten Schritt zur Besserung geschafft. Du hast Dich nicht volllaufen lassen. Es geht Dir beschissen, aber Du hast nicht die Flucht angetreten - das ist ein guter erster Schritt, und viele an Deiner Stelle wären daran schon gescheitert (es gibt DAS Beispiel schlechthin dafür: Amy Winehouse, die in 2-3 Jahren den gleichen Karriereverlauf nehmen wird wie Janis Joplin, wenn sie sich und ihr Leben nicht in den Griff bekommt). Dafür erstmal Respekt und Anerkennung! [​IMG]

    Allerdings ist das, wie gesagt, nur der erste Schritt. Der zweite ist, dass Du das Problem an der Wurzel anpacken musst. Deine Aggression hat Gründe. Deine Beleidigungen haben Gründe. Du bist in Deinem Traumberuf unglücklich. Du bist es gewohnt, vor Deinen Problemen zu flüchten, aber das gelingt Dir nicht. Und dass die Sucht nicht die Lösung sein kann, hast Du offensichtlich auch schon gemerkt, sonst wärst Du dieses Wochenende nicht trocken.

    Und, so leid es mir tut: Wenn Du selbst nicht weißt, woher Deine Probleme kommen, dann kommst Du nicht drumherum, jemanden zu Rate zu ziehen, der Dir dabei hilft. Warum denkst Du, dass eine Therapie nichts bringt bzw. warum hast Du Angst davor? Hast Du Angst vor dem, was dabei als Ursachen zu Tage kommen könnte? Oder davor, Dich auf Dinge einzulassen, die Dir nicht behagen, die anders sind und die nicht Deinem Selbstverständnis entsprechen? Oder woher kommt Deine Einstellung? Angst davor, was andere von Dir denken, wenn herauskommt, dass Du eine Therapie machst? Angst davor, Schwäche zu zeigen?

    Eigentlich ist es doch so, dass Du nicht weißt, was andere wirklich über Dich denken, oder? Das weiß doch so wirklich keiner. Ist es wirklich schlimmer, wenn es Leute gibt, die sich über eine Therapie das Maul zerreißen würden, als wenn sich diese Leute das Maul darüber zerreißen, was für ein kaputter, süchtiger Freak man ist? Wer sich selbst an den vermeintlichen Schwächen anderer hochziehen muss, ist selbst nicht viel wert, von daher werden Leute, die sich über das eine mokieren, über alles mokieren. Nur, dass Dir das eine (Therapie) auf Dauer hilft und das andere (Rauschmittel) nicht. Und was für Freunde sind das, die einen immer tiefer ins Elend reißen? Ich sag es Dir: Falsche Freunde. Dir geht es schlecht - kümmert es sie? Oder sind sie erst Deine Freunde, wenn Du total zu bist?

    Du kannst vor Deinen Problemen nicht weglaufen. Sie sind in Deinem Kopf, und egal, wohin Du gehst: Dein Kopf ist immer bei Dir. Es ist keine Schande, anderer Leute Hilfe anzunehmen. Das zeugt von Größe und Selbsteinschätzung, wenn man weiß, wo man seine Grenzen hat.
     
    #7
    User 76250, 21 Oktober 2007

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