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Bindungsangst loswerden

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Fertility, 26 Februar 2010.

  1. Fertility
    Fertility (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Hallo alle zusammen,

    ich leide seit etwa 5 Jahren an extremer Bindungsangst, ist Resultat meiner negativen Erfahrungen im Elternhaus/mit Beziehungen/mit Freunden. Ich habe sehr sehr starke Verlustängste und oft herrscht der Gedanke vor "warum überhaupt versuchen, wenn es doch wieder so weh tun könnte, das risiko ist zu hoch".

    Auch wenn ich wirklich gerne eine längere Beziehung hätte, es wird dadurch sehr erschwert. Entweder es kommt gar nicht erst soweit, weil ich mich irgendwann, trotz Interesse, zurückziehe. Oder aber IN der beziehung lebe ich meine ängste total aus was sich durch absolut an den haaren herbeigezogenen vorwürfen, ausrastern und der grundüberzeugung sowieso nicht geliebt werden zu können, äußerst. Diese grundüberzeugung ist sehr stark. es ist quasi die annehme und dagegen muss mein partner dann arbeiten was echt nicht leicht ist.

    jetzt habe ich jemand netten kennengelernt und würde es wirklich gerne versuchen.
    nur weiß ich nicht, was ich aktiv tunkönnte.
    bisher fällt mir nur ein: - wenn ich mich zurückziehen will es einfach nicht tun und damit gegen die innere stimme arbeiten
    - versuchen den vorwürfen rationale argumente entgegenzusetzen
    - mit dem partner drüber reden

    ich wäre sehr dankbar, wenn Leute, die damit auf irgendeine Weise erfahrunge haben, mir helfen könnten.
    Auf kommentare ala "wenn du immer ausrastet hätte ich auch keinen bock auf ne beziehung mit dir" bitte verzichten. (kam schonmal hier im forum vor als ich sowas erzählt hatte)

    Ich leide schon genug darunter und das ist ein psychisches problem und damit genauoernst zu nehmen wie jede andere krankheit auch.

    bin gespannt auf eure antworten:smile:
     
    #1
    Fertility, 26 Februar 2010
  2. Seeker2010
    Gast
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    Hmmm... also deine Fragestellung ist schon recht interessant, denn du hast das Problem eigentlich sehr gut umrissen und beschrieben. Eigentlich liegt der Weg zur Lösung in der Erkenntnis des Problems - aber wenn du das Problem selbst schon so gut kennst - und das scheint ja so zu sein - was hält dich von der Lösung fern?

    Im Wesentlichen geht es meist darum, dass du dich selbst - lernst - genau zu beobachten. Achte darauf, wie sich die Momente kurz vor deinen Ausrastern, ungerechten Auseinandersetzungen, etc. anfühlen...

    Diese Momente "davor" musst du kennenlernen und sie lernen "zur Laufzeit zu erkennen" - dann kommt der nächste Schritt: das stoppen. Sobald du die Situation in dir wiedererkennst, musst du die Handbremse ziehen und dir innerlich eine kurze Auszeit nehmen um erst zu reflektieren, - bevor du reagierst.

    Ein schwieriger Schritt, der in vielen Fällen nicht ohne Hilfe funktionieren wird. Da du ja schon jemanden kennengelernt hast, wäre es vielleicht auch fair, ihn einzuweihen und ihm zumindest klar zu machen, dass da ein Problem ist, dass du daran arbeitest und dass er dir bitte nicht so schnell böse sein soll, falls dir doch wieder einer "durchrutscht"....

    Letztendlich heißt die Medizin gegen Verlustängste wohl "Vertrauen" - aber dieses muss sowohl dir selbst gegenüber vorhanden sein - also Selbstvertrauen - als auch deinem Gegenüber...

    Ich kann die Stärke der Ausprägung bei dir hier so nicht einschätzen, deshalb würde ich dir schon anraten wollen, dir hier externe Hilfe zu holen, der deine Bemühungen wie ein Berater / Freund begleitet und mit dir gemeinsam die einzelnen Situationen reflektiert.

    Deinem Wunsch nach einer langjährigen Beziehung kann das eigentlich nicht abträglich sein - und man muss sich dafür auch in keiner Weise schämen...

    Falls du aber noch detailliertere Fragen dazu hast, - dann nur zu...

    Grüße vom Seeker
     
    #2
    Seeker2010, 26 Februar 2010
  3. Fertility
    Fertility (31)
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    hallo seeker,

    danke für deine antwort. ja das stimmt ich bin bezüglich meines problems sehr reflektiert. wahrscheinlich mehr, als ich es früher war. ich wusste zwar immer, dass ich dazu neige auszurasten und sehr starke nähe zu meiden etc. aber ich wusste NICHT woran es liegt. Deshalb hoffe ich auch, dass es diesmal besser wird.

    die momente kurz davor fühlen sich sehr stark an. es sind intensive gefühle von angst die mich wie in eine spirale reinziehen aus der ich dann nicht mehr so schnell rauskomme. ab diesem punkt wird alles extrem negativ gesehen. vielleicht wäre dann das beste mich einfach zurückzuziehen?hm...

    der, den ich kennengelernt habe, weiß in ansätzen davon. ich hab bisher einmal überragiert und er war mir überhaupt nicht böse, ich musste nichtmal groß was erklären er sagte einfach es ist ok und ich brauche mich dafür nicht zu entschuldigen.das fand ich toll:smile:

    bei der letzten Beziehung war es z.b. so, dass ich zwar länger mit ihm zusammen war, aber die beziehung nicht so richtig "In meinen alltag" gelassen habe. haben selten beeinander übernachtet oder alltägliche dinge zusammen verrichtet, das waren eher immer "dates". Lag halt daran, dass mir das sonst zu viel gewesenwäre.
    aber mittlerweile hatte ich gerne eine beziehung, die auch im Alltag da ist. Jemand, der mir sehr nahe steht, einen guten Freund und Liebhaber. Und ich hab das Gefühl dazu nun mehr bereit zu sein als noch vor einem jahr, da ich viel nachgedacht und erkannt habe.

    selbstvertrauen habe ich auch mehr aufbauen können doch es ist noch nicht besonders hoch....

    hast du denn erfahrungen mit demthema gehabt?

    ich fänds schön wenn sich noch jemand melden würde, der quasi "geheilt" ist, der das problem auch hatte aber damit nun besser klarkommt


    lg
     
    #3
    Fertility, 26 Februar 2010
  4. User 12616
    User 12616 (27)
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    nicht angegeben
    Ohje.
    Ich habe exakt eben dieses Problem, selbst der Zeitraum passt und die Gründe sind identisch.

    Ich hatte hier auch schon Threads zu dem Thema erstellt, ich habe Nächte damit verbracht, an mir herumzuanalysieren, habe meine Freunde stundenlang damit behelligt - aber ehrlich gesagt bin ich bisher kein Stück weiter gekommen.

    Ich kenne die Ursachen und die Symptome, ich weiß, welche Aktion welche Reaktion in mir auslöst, aber einen Weg, aus diesem Kreislauf auszubrechen, konnte ich bisher nicht finden.

    Meine letzte Beziehung lief auch ganz ähnlich, wie die deine, ich habe meinen Expartner weitestgehend aus meinem Privatleben herausgehalten, um es länger "ertragen" zu können.
    Doch irgendwann wird da selbstverständlich jeder noch so verständnisvolle Zeitgenosse unruhig und auf meine Distanz folgte sein Klammern. Mir blieb dann nichts, als unter fadenscheinigsten Begündungen (und auch vor mir selbst habe ich mich bemüht, mir diese Gründe glaubhaft zu machen... Weil ich mir nicht ein weiteres Mal ein Scheitern eingestehen wollte.) kam dann die Trennung.

    Vor Kurzem habe ich einen weiteren Versuch gestartet, das Ergebnis kann man wohl erahnen.

    Inzwischen resigniere ich. Ebenso wie du, sehne ich mich nach einer Beziehung. Aber mit meinem Gewissen kann ich mein Verhalten mittlerweile nicht mehr vereinbaren und sitze es aktuell einfach aus, in der naiven Hoffnungen, das Problem möge sich mit der Zeit von selbst auflösen.

    So, das hat dir nun nicht im Geringsten weitergeholfen, aber: Hallo, und willkommen im Club.
     
    #4
    User 12616, 26 Februar 2010
  5. Fertility
    Fertility (31)
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    hallo leidensgenossin *seufz*

    hast du denn momentan jemanden? und wenn ja wie läuft es?
     
    #5
    Fertility, 26 Februar 2010
  6. User 12616
    User 12616 (27)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Jein.

    Es gibt/gab jemanden, für den ich mich interessiere. Zum Zeitpunkt des Kennenlernens war er in einer festen Beziehung.
    Ich habe erkannt, dass mein Interesse solange ein aufrichtiges ist, wie mein Gegenüber für mich unerreichbar bleibt.
    Ich bin sozusagen in "Sicherheit", denn zu einer Beziehung und zu meinem Fluchtverhalten kann es dann nicht kommen.

    Inzwischen hat er sich getrennt und bekundet eindeutiges Interesse an mir.
    Das schockte mich und ich ging auf Abstand.
    Inzwischen habe ich ihm die Situation erläutert. Er hat verstanden und mich erleichterte meine "Beichte" auch durchaus. Gebracht hat es jedoch nichts.
    Wir treffen uns und verbringen eine nette Zeit, aber er dürfte keinen Schritt weitergehen, dann bin ich weg, das weiß ich leider :frown:
     
    #6
    User 12616, 26 Februar 2010
  7. Seeker2010
    Gast
    0
    Angst kommt meist schon vorher - i.a.R. ist der Moment kurz vor einem Ausbruch von dem Gefühl der Hilflosigkeit geprägt. D.h. du siehst einer bestimmten Situation gegenüber - einem bestimmten Gefühl gegenüber - keinen gangbaren Weg: Hilflosigkeit.

    Diese führt dann zum eigentlichen Ausbruch, zu dem Moment, an dem du die Waffen wechselst, ungerecht wirst, auf anderen, vergangenen negativen Dingen rumreitest, etc...

    Die Erkenntnis dieser Hilflosigkeit ist aber zentral für die Bewältigung: Dass du dir bewusst machst, wovor du Angst hast und inwieweit du dich hilflos fühlst. Wer diese beiden Dinge herausfinden kann, der kann sich in einer ruhigeren Minute andere Strategien erarbeiten, diese in sich verankern und beim nächsten Mal versuchen aufzustoppen, sobald er die Situation wiedererkennt.

    Meist ist es aber nicht eine bestimmte Angst, sondern wie du schreibst, eher eine allgemeine Verlustangst.

    Es ist also wichtig zu wissen, welche Verluste du am meisten fürchtest, in welchen Situationen sie im Allgemeinen eintreten. Themen wie Sex, Kontakt des Partners zu anderen Frauen (Kolleginnen, deine Freundinnen, Bekanntschaften beim Weggehen, etc.), - also Eifersucht, etc... - es können aber auch ganz alltägliche Dinge sein wie Kochen, der Haushalt, etc... sein - hier kann selbst leise Kritik dazu führen, dass bei dir Ängste freiwerden, dass er deine Arbeit nicht respektiert, dass er sich jemand anderen suchen könnte, und so weiter....

    Deshalb ist auch der Selbstwert sehr entscheidend.

    Wie gesagt - alles in allem doch sehr komplex... Hier im Forum kann ich dir nur in etwa den Weg aufzeigen, - aber so ganz ohne Hilfe?

    Grüße vom Seeker

    P.S.: Inzwischen gab es weitere Beiträge - ihr seht schon, ich bin nicht bei dem Problem, wie ihr es schafft euch wieder auf eine neue Beziehung einzulassen, sondern wie man in einer Beziehung die Verlustängste bekämpfen kann. Ich denke, wenn ihr hier einen Weg findet, dann kann man sich auch eher wieder an eine Beziehung wagen - oder seht ihr das anders?
     
    #7
    Seeker2010, 26 Februar 2010
  8. SinTek
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    Auch wenn es hier einige anders sehen, mit ziemlich sicher solch einer Frau hatte ich kürzlich eine Beziehung (sie hat wohl Angst beziehungsunfähig zu sein bzw Bindungsängste zu haben). Es lief mit ihr genauso ab wie bei dir. Dann war es auch aus. Das ist für den anderen Part schon sehr schlimm! Da steht man mit einem großen Fragezeichen auf dem Kopf dannach da...

    Ich hoffe für euch, dass ihr das in den Griff bekommt. Ich habe für mich wieder was dazugelernt. Es ist schade, da ich diese Frau sehr schätze.
     
    #8
    SinTek, 26 Februar 2010
  9. Fertility
    Fertility (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Toll, so viele hilfreiche Beiträge...

    @diorama

    auf deinen letzten thread habe ich ja schon geantwortet..bevor ich das hier las. naja kommt in etwa hin:smile:

    @seeker

    ich habe in diesen momenten angst davor, die wahrheit herauszufinden. und die ist, dass er mich nicht liebt.
    glaube ich. einfach diese grundüberzeugung in mir, dass ich nicht geliebt werden kann zumindest von männern. mein vater hat meine liebe nämlich immer zurückgewiesen.
    meine erstegroße liebe hat sich dank dieser ausraster von mir entfernt. damals waren wir total jung erst 16 und ich war lange nicht so reflektiert. so ne richtige enttäuschung hatte ich seitdem, wenn ich so drüber nachdenke, nicht.

    einmal gabs einen, der hat mich verlassen, was sehr schmerzhaft war. doch er war von anfang an bindungsscheu was mir hätte bewusst sein müssen. ich denke nur deshalb hab ich es überhaupt versucht(?)

    die letzte beziehung da wars schon besser. ich war auch immer sehr verletzt als es streit gab dh ich hab mich eingelassen. hatte ab und an ausraster aber nicht so stark wie früher. er konnte damit überhaupt nicht umgehen und es wurde immer schlimmer:frown: warum ich mich auf ihn eingelassen habe? hm. vielleicht weil er sich auchnur bis zu nem gewissen punkt auf mich eingelassen hat, ka. darüber lässt sichnur spekulieren. oder ich war zu dem punkt schon"weiter". auch dass ich ihn aus dem alltag eher rausgehalten habe, war kein problem. er war ziemlich "devot", nichts mit klammern oder so

    auf jeden fall will ich jetzt aufhören immer szenen zu machen. eigentlich hab ich davor grad mehr angst als davor, dass ich weglaufen könnte vor ihm. wobei diese angst natürlich auch noch präsent ist. dass ich vor ihm weglaufe.bisher ist alles toll, er findet mich toll, und ich freue mich:smile:
    ich hab angst dass es beimnächsten mal nicht mehr so sein wird. eigentlich komischer gedanke, ja.aber es war halt schon öftersso. vor etwa zwei jahren gabs mal einen der war total toll. wir wurden immer enger und irgendwann wollte er mehr. mir wurde klar dass ichnichtkann ich bekam angst und hab nen rückzieher gemacht.

    der "neue" will auch mehr und ich will es eigentlich auch.....

    hm die situationen in denen es auftriff ist, wenn es zu streitereien kommt. eifersucht, ja auch, doch nicht hauptsächlich. eher, dass ich unterstelle, er steht nicht zu mir oder ich sei nur für sex gut, sowas.
     
    #9
    Fertility, 26 Februar 2010
  10. Seeker2010
    Gast
    0
    Alle diese Ängste von denen du hier schreibst, enden letztendlich in deinem Selbstwertgefühl, d.h. du kannst /willst nicht daran glauben, dass es mehr als ausreichend liebenswerte Eigenschaften an/in dir geben könnte.

    Mit diesem Misstrauen gehst du bereits in die Beziehung, selbst wenn du dich dazu überwindest, - ständig von der Angst begleitet, der andere "könnte es herausfinden". Um das zu vermeiden, wird der Partner aus dem Inntersten herausgehalten, den Gefühlen, vor allem den Ängsten - also eine Vermeidungsstrategie...

    So wie es klingt, bist du aber bereits auf halbem Weg :smile: - Ich finde, du hast bisher alles gut verarbeitet und deine letzte Beziehung lief schon etwas besser.

    Hast du schon einmal versucht, für dich selbst deinen Selbstwert zu bestimmen? Einfach mal alle gute Eigenschaften aufschreiben - und die schlechten Eigenschaften dagegenhalten? Schreiben ist hier wichtig, damit du auch immer wieder etwas Gutes - oder etwas Schlechtes hinzufügen kannst, sobald du wieder etwas entdeckt hast...

    Versuche das mal, und du wirst zunächst vermutlich feststellen, dass die Granularität der Eigenschaften nicht zusammenpasst. D.h., die negativen Eigenschaften sind recht pauschal, recht unbestimmt, und stellen meist gleich einen ganzen Themenkomplex dar... - die positiven relativ exakt, aber klein. Falls du das bei deinem Versuch genau so feststellen solltest, achte darauf, dass die positiven und negativen Eigenschaften "gleich groß" sind. Auch hier ist eine außenstehende Person als Schiedsrichter hilfreich, damit du nicht zu hart mit dir ins Gericht ziehst. Pauschalitäten sollte man hier vermeiden, wie z.B.: "Man kann mich gar nicht lieben", oder "Ich bin nicht gut im Bett" - es sollten schon konkrete Dinge sein.

    Die Situationen, in denen du deinem Partner unterstellst, dass er nicht zu dir steht, - dass er nur Sex mit dir haben möchte... - die Sichtweise ist ja schon unfair, WEIL er in dein Problem gar nicht eingeweiht ist - damit läuft er potentiell immer in Gefahr sich ungeschickt zu verhalten, im Streit "das falsche" zu sagen, etc...

    Aber dass es unfair ist, weißt du ja selbst...

    Wichtig ist also, die Hilflosigkeit vor dem Ausbruch besser kennenzulernen, damit einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen - und dann entweder Ausweichstrategien - oder Bewältigungsstrategien zu entwickeln. All das geht natürlich immer nur in ruhigen Minuten (Stunden), in denen du die letzten Situationen reflektierst, den entscheidenen Punkt findest, an dem du hättest reagieren müssen, - und eine wirksame Strategie für dich findest, wie du künftig an diesen Punkten vorbei kommst.

    Im Wesentlichen beschreibe ich damit also zwei Punkte: "Selbstwert" und "Ausweich-/Bewältigungsstrategien für den Alltag" - diese beiden Punkte scheinen mir nach deinen Schilderungen der nächste logische Schritt zu sein - und es sind keine leichten Schritte.

    Also überlege dir das mit der Hilfe - hast du da schon mal Gespräche mit den Profis gehabt?

    Wenn du hier Sicherheit aufbauen kannst - wirklich Wege entwickelst, wie das in der Beziehung besser laufen könnte, - begleitet von einem reellen Blick auf deinen eigenen Selbstwert - dann werden die Bindungsängste von ganz alleine weniger werden - nicht von heute auf morgen - aber mit der Zeit eben immer weniger...

    Auf dem Weg bist du da ja bereits - aber eben noch nicht am Ziel...

    Grüße vom Seeker
     
    #10
    Seeker2010, 26 Februar 2010
  11. Augen|Blick
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    Borderline-Problematik?
    Da sind ein paar Anzeichen - Ausraster, Selbstwertzweifel, ich mag da nicht psychologisieren, aber das sind ein paar handfeste Hinweise. Schon mal damit beschäftigt?
     
    #11
    Augen|Blick, 26 Februar 2010
  12. Seeker2010
    Gast
    0
    Off-Topic:
    Dafür fehlen einige typische Eigenschaften - der Selbstwert würde zwischen "unten" und "oben" wechseln, wäre also instabil - keine Anzeichen für euphorische Phasen - Gefühl der Leere - etc...

    Aber du hast recht - da kann man hier nicht psychologisieren - darum ja auch der Rat, sich Hilfe zu holen... Ich zeige die möglichen Schritte nur deshalb auf, damit man hier auch ein wenig die Scheu verliert - so ganz alleine ist so etwas wirklich schwer zu bewältigen...

    Grüße vom Seeker
     
    #12
    Seeker2010, 26 Februar 2010
  13. Fertility
    Fertility (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Danke, Seeker, für deinen sehr ausführlichen Beitrag.

    In dem was du schreibst finde ich mich komplett wieder. Dass ich mit dem Misstrauen in die Beziehung gehe, dass ich an dem Selbstwert arbeiten muss. Wie gesagt bin ich da schon recht gut dabei.

    Das Gefühl vor so einem Ausbruch ist recht präsent. Schwierig wird es nur, den Punkt zu finden, an dem ich mit den Ausweichs/Bewältigungsstrategien (welche könnten das sein?? ) beginnen sollte. Sobald ich es merke ist es meist "zu spät" bzw ES passiert in Streitereien mit dem Partner generell recht häufig.

    dass es dem partner gegenüber unfair ist ist mir bewusst. die frage die ich mir stelle ist deshalb, wie offen ich damit umgehen sollte. Ob ich es einem potenziellen Partner sagen solte. Aber "Ich hab so Verlustangst" klingt ja auch ein wenig diffus....


    bei dem neuen hab ich jetzt z.b. auch schon wieder angst, dass, wenn wir uns wieder sehen(nächste woche) die gefühle weg sind, es langweilig wird oder ich ihn bzw er mich nicht mehr toll findet.

    ich denke es ist trotzdem ganz gut es weiter zu versuchen und IN einer Beziehung daran zu arbeiten. Auch wenn die angst da ist. Nur so kann ich sie überwinden *seufz*
     
    #13
    Fertility, 27 Februar 2010
  14. Seeker2010
    Gast
    0
    Ich gebe mal ein Beispiel für eine solche Mechanik - etwas, worauf man in den Zeiten der Reflektion achten kann - so wird es vermutlich einfacher, so mechanisch / analytisch vorzugehen...

    Nehmen wir mal an, ihr seid in einer Diskussion - hmmm - er ist Stunden zu spät nach Hause gekommen und du hast dich gesorgt, deine Ängste waren super präsent, er kann aber deine Aufregung gar nicht so recht verstehen, denn er ist ja auch nicht wirklich eingeweiht...

    Du machst ihm Vorwürfe, dass er sich nicht telefonisch gemeldet hat...
    Er entgegnet, dass er in einem Meeting war, und da nicht einfach raus konnte...
    Du sagst ihm, er hätte ja morgens schon sagen können, dass es evtl. länger dauern könnte
    Er entgegnet, dass er das ja nicht riechen kann - potentiell können solche Termine ja "immer" länger dauern
    Du sagst ihm, dass er ja spätestens hätte anrufen können, als er ins Auto gestiegen ist...
    Er entgegnet, dass die Heimfahrt ja nur 30 min dauert, das hätte es ja auch nicht besser gemacht
    Du sagst ihm, dass es ihm überhaupt nicht wichtig ist, dass du dich immer sorgen musst
    Er entgegnet, dass du dich ja immer "so anstellst"
    Du sagst ihm, wenn er dich lieben würde, dann wäre ihm das auch wichtig, dass du dich nicht unnötig sorgen musst
    Er entgegnet, dass er aber trotzdem nicht riechen kann, dass der Termin länger dauert
    Du sagst ihm, dass ihm das ja anscheinend ja eh unwichtig ist, denn wenn es nur 30 min Fahrtzeit wären, würde er dann ja ohnehin nimmer anrufen
    Er entgegnet, man könne ja nun auch aus einer Mücke einen Elefanten machen
    Du sagst ihm, dass der Elefant dann ja auch auf der Couch schlafen könne

    So - genug phantasiert :zwinker:

    Du kannst dir selbst deine Gedanken machen, ab wann dieser Disput unsachlich und unfair wurde - aber wenn du nach dem Beginn der Pauschalierungen suchst, wirst du vermutlich nicht ganz verkehrt liegen...

    Eine wesentliche Mechanik ist trotzdem verborgen, denn er sagt relativ weit unten den Satz: "...dass er aber trotzdem nicht riechen kann, dass der Termin länger dauert" - und er wiederholt damit ein Argument, welches er schon viel früher angebracht hatte.

    Das bedeutet, dass er ein Argument bringt, dass du "dachtest" bereits ausgeräumt zu haben, - danach geht der Disput beliebig lang weiter, und dann macht dein Gesprächspartner ad hoc einen Salto rückwärts, und greift ein bereits zuvor ausgeräumtes Argument wieder auf. Dieses erneut vorgebrachte Argument wird um das "Mörderwort - trotzdem" erweitert. Uff!

    Das bringt dich nicht unbedingt beim ersten mal aus der Fassung - aber es sind z.B. solche Mechaniken, die in einem Menschen Aggressionen schüren können. Du widersprichst diesem Argument natürlich erneut - viellleicht genauso sachlich wie beim ersten mal, denn da kam das Argument, dass er ja hätte beim losfahren anrufen können - beim zweiten mal in diesem Beispiel, setzt du aber schon eine Schippe drauf, denn eigentlich bist du schon ein wenig sauer, dass er das Argument noch einmal bringt.

    Irgendwann wird er dann bringen: "Wenn du immer gleich die wilde Luzie spielst, nur weil ich noch 30 min Auto fahren muss bis nach Hause" - dann ist vermutlich dieser Salto rückwärts zum 3. oder 4. mal passiert - jetzt wird er in seiner Argumentation auch endgültig ungerecht - man hat sich hochgeschaukelt - und die Aggression steigt und steigt...

    Damit hast du eine mögliche Mechanik, wie Aggressionen entstehen können in einem Disput, schon einmal erkannt. Ab irgendeinem Punkt siehst du keine Möglichkeit mehr zu gewinnen - er zieht eine rhetorische Schleife nach der anderen und greift die selben Argumente immer und immer wieder auf - während du in deinen Entgegnungen auch immer unsachlicher wirst - fühlst du dich im Recht - UND in dir entsteht: "Hilflosigkeit" - und genau diese Hilflosigkeit lässt die Situation eskalieren. Genau das ist der Musternährboden für Eskalation in der Aggression.

    Jetzt geht es dann in die Ausweich- oder Bewältigungsstrategie. Du könntest aufstoppen, weil du gelernt hast auf solche Dinge zu achten - die Mechanik im Untergrund zu erkennen - zu wissen: stopp - das führt zu nichts Gutem - und ihn fragen, ob wir diesen Punkt nicht schon behandelt hätten - oder Vermeidung: den Disput schon aus Prinzip an dieser Stelle abzubrechen, denn dein Gegenüber hat diese Schleife nicht ohne Grund gewählt, - ihm sind evtl. die Argumente ausgegangen, oder er hat deine ursprüngliche Antwort nicht wirklich akzeptiert / anerkannt, - etc...

    Der schlimmste Weg hier zu reagieren - der falscheste - ist der, jetzt wie im Beispiel noch eine Schippe aufzulegen, - vielleicht aus der Vermutung, der andere hätte dein ursprüngliches Argument vielleicht nicht richtig verstanden - oder noch schlimmer: das Pauschalieren - "du machst das ja immer" - "immer absichtlich" - "überall" - "mit jedem" - es gibt da so Schlüsselbegriffe, die man in Diskussionen nahezu ausschließen sollte.

    Etc... Etc... Etc...

    Es geht hier nur darum, dass man für die Bewältigung von solchen Situationen viele Dinge lernen kann um brisante Situationen überhaupt mal zu erkennen, sie zu verstehen - insbesondere in ihrer Mechanik - und man kann viele Strategien erlernen, wie man solche Dinge umgehen kann, - oder sogar positiv auflösen...

    Ihr seid da beiweitem nicht so hilflos, wie sich das manchmal anfühlen mag - aber das sind Dinge in die man Zeit investieren muss, und Mühe - man benötigt die richtige Hilfe, den richtigen Helfer - einen möglichst außenstehenden Berater, der einem hilft die Situation zu verstehen und mögliche Strategien zu erarbeiten.

    Die kann man dann bei den nächsten Malen ausprobieren, verwerfen, erweitern, verfeinern - bis sie für einen selbst passend ist. Die nächsten Male deshalb im Plural, da nicht immer davon auszugehen ist, dass irgend etwas beim ersten Mal perfekt klappt... Irgendwann achtet man dann (nur unser Beispiel hier) nahezu automatisch in Gesprächen darauf, ob das Gegenüber anfängt seine Argumente zu wiederholen - 1 x ist ok, beim 2ten mal wird nachgefragt - beim 3ten mal wird abgebrochen - Gespräch beendet, bzw. auf einen "ruhigeren Termin verschoben".

    Wer so unter Leidensdruck steht wie du - und auch sicher noch andere die bis hierher im Thread noch still waren - der wird sicher keine Mühe scheuen, wenn der Weg erst einmal sichtbar ist, - oder?

    Grüße vom Seeker

    P.S.: Ich habe jetzt nur eine einzige deiner Fragen beantwortet - hier ging es jetzt weder um Selbstwert, noch um die Reflektion deiner Ängste oder der Hilflosigkeit - das ist jetzt nur ein mögliches Beispiel für eine Bewältigungsstrategie in Streitgesprächen - und du siehst, selbst für so ein bischen Zeugs muss der olle Seeker tippen wie ein Berserker :zwinker:
     
    #14
    Seeker2010, 27 Februar 2010
  15. Fertility
    Fertility (31)
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    Single
    hallo seeker,

    wirklich beeindruckend wie du anhand dieses Beipiels die Mechanismen aufzeigst. Und du liegst vollkommen richtig. Wenn sich die Diskussion im Kreis dreht fange ich innerlich an zu verzweifeln. Und "durchzudrehen". Auch wenn ich das Gefühl habe das Gegenüber versteht michnicht oder will mich nicht verstehen, obwohl ichmir solche Mühe gebe das deutlich zu machen.

    Irgendwann ist dann in mir nur noch das Thema: er liebt mich sowieso nicht.

    wenn ich das jetzt so drüber schreibe erscheint es mir selbst absurd, wie aus so nem alltagsdisput eine solche sache werden kann:frown:

    erinnere mich grade daran wie mein ex und ich mal streit hatten weil ich einen schneemann bauen wollte und das vorher halt noch nie gemacht hatte und er nicht. ich dachte mir zuliebe könnte er ja mit zumal er es vorher versprochen hatte und dass es ihm ja wohl total egal ist dass ich das noch nie gemacht hab etc..
    man. echt aus heutiger sicht greif ich mir da nur noch an den kopf.

    wobei ich mich jetzt nicht als alleinige schuldige hinstellen will. zu sowas gehören immer zwei und bei ihm hatte ich das gefühl dass er oft gar nicht kapiert hat worum es mir eigentlich geht.

    ich denke das den-disput-erstmal-ruhen-lassen wird für mich anfangs das beste sein. ich bin dann so aufgebracht dass jede kleinste kleinigkeit mich noch mehr aus der fassungbringt.


    ein weiteres großes problem auf das ich bisher kaum eingegangen bin ist die angst vor zuviel nähe. die angst davor auch den alltag zusammenzuverbringen. dass ich mich eingeengt fühle so ..als ob ich meine persönlichkeit verliere.
    dagegen kann ich ja prinzipiell nichts machen außer a) sobald ich merke dass es so wird zurückfahren,w as darauf hinausläuft, dass wir uns nur ein paarmal die woche sehen und da wird sich bei mir auch nichts daran ändern die erste zeit
    b) ich dann trotzdem weiter zeit mit ihm verbringe, auch wenn ich mich eingeengt fühle.

    beides nicht so toll:frown:

    p.s. dein tippen hat sich gelohnt ich finde die strategie wirklich super und werde sie auch anweden, danke:smile:
     
    #15
    Fertility, 28 Februar 2010
  16. Seeker2010
    Gast
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    Freut mich zu hören... :smile:

    Bedenke bitte, dass mein Beispiel über Gesprächsstrategie / Aggressionsbewältigung / Mechanik der Aggression nur ein einziges Beispiel war - es gibt hier noch viel zu lernen...

    Gut - du hast einen weiteren Aspekt angsprochen: die Angst vor Nähe...

    Das mit der Angst vor Nähe ist leider ein Kuckucksei, denn die hast du eigentlich gar nicht. Das schwierigste Problem von allen ist es, Ursache und Wirkung auseinanderhalten zu lernen.

    Das mit der Nähe fühlt sich deshalb für dich so komisch an, weil du sie dir einerseits sehnlichst wünscht, - andererseits aber auch Angst davor hast. Der Kuckuck dabei ist, dass sich deine Angst aber eigentlich gar nicht gegen die Nähe selbst richtet, sondern gegen die Begleiterscheinungen der Nähe.

    Zunächst: Für Nähe muss man sich öffnen. Nähe funktioniert nur gegenseitig. Es kann sich in einer Beziehung nicht der eine öffnen, - wo der andere verschlossen bleibt - das ist wie mit Funkwellen - wo ein Sender ist, muss auch irgendwo ein Empfänger sein, damit es zu einer Übertragung kommen kann...

    Wenn du dich aber öffnen musst für Nähe, dann wirst du auch verletzbar. Du musst all deine Mauern abbauen, die du dir zu deinem eigenen Schutz mit viel Mühe errichtet hast - über deren Hilfe du so viel Schein vor das tatsächliche Sein gezimmert hast. Wenn du dich öffnest, sind deine Gefühle, deine Ängste, dein Innerstes nackt - und falls dein Gegenüber damit nicht umgehen kann und die Heizung abdreht, - dann wird dein Innerstes frieren müssen - sprich - du bist dem Gegenüber ausgeliefert.

    Je verletzbarer man aber ist, desto weniger möchte man eigentlich IRGENDWEM ausgeliefert sein. Die Gefahr fühlt sich einfach zu groß an - wieder verletzt zu werden... - wieder enttäuscht zu werden...

    DAS ist es, wovor man eigentlich Angst hat. Nicht vor der Nähe, - sondern vor der zwangsläufigen Möglichkeit, verletzt zu werden. Die Nähe an sich wünscht man sich sogar. Um das alles aber zu vermeiden, vermeidet man bereits die Nähe. Also schon wieder eine Vermeidungsstrategie...

    Du weißt selbst, wie schwer für einen Außenstehenden deine - teilweise ja überzogenen - Ängste zu erschließen sind. Du fühlst dich weder liebenswert, noch stark, noch begehrenswert - und wenn der andere das herausbekommt, dann wird er dir weh tun, dich verlassen - oder noch schlimmer, auslachen...

    Jetzt merkst du, warum ich gleich in meinem ersten Beitrag auf deinen Selbstwert gekommen bin. Ich bin sofort zur eigentlichen Ursache gesprungen, denn je stärker dein Selbstbewusstsein sein wird, desto leichter kannst du mit der gegenseitigen Offenheit umgehen, - desto eher wirst du bereit sein, ein Risiko einzugehen, - desto schwerer wirst du verletzbar sein.

    Wenn dir dann jemand vorwirft, dass du dies oder jenes nicht richtig kannst, dann wird sich dein Selbstwert, - dein Selbstbewusstsein aufbäumen und erstmal das Gegenteil behaupten - du stehst endlich auf und kämpfst die Kämpfe, die auch eine Beziehung so mit sich bringen kann.

    Was ich damit sagen will ist, dass die Lösung des einen Problems nicht immer nur zwingend ein Problem löst, - sondern es kann gleich eine ganze Kette auslösen - einen Dominoeffekt.

    Keiner ist wirklich so wertlos, dass er so schlecht gemacht werden darf, wie man das mit sich selber am allerbesten kann. Du solltest aufhören die schlechten Dinge überzubewerten und die guten Dinge zu entwerten - du solltest anfangen dich selbst fair zu bewerten. Hier liegt der Schlüssel für fast alles - auch für den Mut zur Offenheit, - und damit auch der Mut zur Nähe...

    Aber auch hier kann ich dir nur den Weg beschreiben - die Mechanik im Untergrund, wie die Dinge meist funktionieren... Der Weg ist aber ein längerer, - ein Weg, für den du vermutlich Begleitung brauchst...

    Grüße vom Seeker
     
    #16
    Seeker2010, 28 Februar 2010
  17. Fertility
    Fertility (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    328
    103
    11
    Single
    Hallo,

    es ist schon eine ganze Weile her, seit ich den Thread startete, aber die Beiträge von Seeker habe ich seitdem einige Male gelesen.

    Ein wenig ist es besser geworden.
    Die Ausraster kamen so gut wie gar nicht mehr vor. In letzter Zeit sind diese "er will mich doch eh nicht" und "er macht ja eh bald schluss" niedrig selbstwertgefühl gedanken wieder vermehrt da. Versuche das jetzt irgendwie zu stoppen weiß aber noch nicht wie. Immerhin will nicht nicht zur selbsterfüllenden prophezeierin werden


    Die angst vor nähe wg alltag sache ist grad gar nicht so relevant, da mein freund und ich beide nicht sonderlich viel zeit füreinander haben. Beieinander übernachten machen wir allerdings oft und ich finde es schön und gar nicht zu "nah":smile:

    seeker, hast du zufällignoch ein paar Tipps oder gar buchtipps?:smile:
     
    #17
    Fertility, 12 Juli 2010

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