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biolog. Benachteiligung der Männer <= vs. => berufliche B. der Frauen

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Quendolin, 25 März 2004.

  1. Quendolin
    Ist noch neu hier
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    0
    Single
    Hi,

    möglicherweise bewege ich mich hier im Grenzbereich der Geltung dieses Unterforums. Angesichts des Titels würde ich es dennoch lieber hier als etwa in Offtopic einordnen.
    Eine Umfrage soll es auch nicht direkt sein, da dort die mögliche Diskussion zu kurz kommt und die wilde Ja/Nein-Klickerei in diesem Fall wohl nicht sonderlich objektiv sein wird.
    Ggf. bitte verschieben, danke.

    Stellt euch vor, jemand kommt zu euch und stellt folgende
    Hypothese (Behauptung) auf der Grundlage von 1.) und 2.) auf:

    1.) Die gesellschaftlich-berufliche Benachteiligung der Frauen im Vergleich zu Männern ist nicht gerechtfertigt.

    2.) Der Mann ist jedoch im biologischen Nachteil: Ironischerweise hat es die Natur unfairerweise so eingerichtet, dass Männer Sex oder eine Frau allgemein nur durch
    hohe Anstrengungen und Bemühungen um die Frau erreichen können. (Und das, obwohl sie Sex aufgrund der Einrichtung der Natur meist öfters bräuchten.)

    Frauen dagegen - gleich, ob sie es bestreiten oder nicht - haben viel häufiger als Männer die Chance, sich irgendeinen Kerl zu schnappen, wenn sie einfach mal so Sex wöllten. Bei Männer dagegen stehen diese Chancen naturgemäß wesentlich schlechter. Er muß um eine Beziehung kämpfen, aber vor allem der schnelle Sex ist ihm nicht möglich (fiktiv gesagt vielleicht 1% Chance, Frauen 99% - ich weiß, muß zusammen keine 100% ergeben)

    => Hypothese:
    Wird das aber in etwa durch den biologischen Nachteil der Männer gegenüber der Frauen aufgewogen oder doch nicht?

    Es geht mir vordergründig um den Vergleich der Nachteile der Geschlechter allgemein, auch wenn sie so direkt nicht vergleichbar sind ("Äpfel und Birnen"). Dennoch haben ja bekanntermaßen beide Geschlechter Vor- und Nachteile auf den verschiedensten Ebenen.
    Es stellt sich hier die Frage, ob zu Recht stets von der nicht von der Hand zu weisenden Benachteiligung der Frauen im gesellschaftlich-beruflichen Umfeld die Rede ist, während man von der biologischen Benachteiligung der Männer im obigen Sinne (der Partnerschaft oder Triebbefriedigung) nie etwas hört oder es gar gegeneinander aufwiegt.

    Wie seht ihr das?

    Ich hoffe, es war nicht zu lang bzw. zu mißverständlich (also zu kurz? :zwinker: ).


    Quen
     
    #1
    Quendolin, 25 März 2004
  2. El Mariachi
    0
    :bandit:


    ich beginne mal mit 2.)

    man kann hier wohl kaum von vor und nachteilen sprechen sondern von eigenschaften und spezialisierung!
    da unser grundverhalten imme rnoch urzeitlich ist versuchen sich die männer so oft und schnell wie möglich fortzupflanzen und die frauen such sich den genetisch geignetsten mann aus (oder versuchen es) der ihnen nachwuchs beschert und den beschützen/versorgen kann. das ein mann dazu muskeln braucht und die frau die fähigkeit viele dinge gleichzeitig konzentriert zu machen erklärt sich von selbst.

    männer haben eben jagd eigenschaften - frauen hingegen soziale und pädagogische !

    Das ist natürlich alles in einem großen allgemeinen rahmen gesprochen, dennoch hat man zb bei 1000 männern sicher mehr fähige förster/holzfäller als kindergärtner/erzieher.

    1.)wie weit jetzt gelichberechtigung in allen berufen sinnvoll ist sei also dahin gestellt..
     
    #2
    El Mariachi, 26 März 2004
  3. el-mejor
    el-mejor (34)
    Verbringt hier viel Zeit
    29
    86
    0
    Single
    zu 1) Der gesellschaftliche-berufliche Nachteil der Frau ist auf die Dominanz des Mannes in den letzten paar Jahrtausenden zurückzuführen und wird zuweilen immer geringer. Zwei Nachteile, die der Frau immer bleiben werden sind:

    a) Mutterschaftsurlaub und Erziehung. Es ist nicht abzustreiten, dass eine Frau dafür besser geeignet ist, obwohl auch der Mann das Recht hätte in den Vaterschaftsurlaub zu gehen. Für angenommen 2 Kinder mindestens 4 Jahre aus dem Berufsleben zu scheiden ist viel.

    b) größere Körperliche Belastbarkeit und größere Widerstandsfähigkeit (z.B. auch gegen Stress)

    zu 2) Wie El Mariachi schon geschrieben hat, ist die Biologische Aufgabe des Mannes sich zu vermehren und die der Frau sich auszusuchen mit wem sie sich vermehren wird.

    Die Frage ist nur, wie ich diese Nachteile miteinander vergleichen soll. Ein Mann wird sich nicht damit trösten können seinen "Nachteil" gegen den der Frau abzuwägen und zum Schluss zukommen "naja, halb so schlimm"... genausowenig umgekehrt.

    Allerdings gefällt mir die Tatsache aus Punkt 2 wirklich nicht ...
     
    #3
    el-mejor, 26 März 2004
  4. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    Danke für die bisherigen Antworten. Ich sehe schon, es entweigt sich in verschiedene Richtungen, aber das ist vielleicht auch ganz interessant und gut so. Für den einen oder andren wird schon stets was interessantes dabei sein. :zwinker:

    Um nochmal darauf zurückzukommen, welche Richtung mir vielleicht am ehesten im Sinn lag (was nicht heißen soll, dass ich andre Denkrichtungen nicht begrüße):
    El kommt der Sache schon ziemlich nahe. Wie ich versuchte anzudeuten, kann man diese Vor-und Nachteile wirklich nicht miteinander vergleichen - sie sind verschiedenartig, wie Äpfel und Birnen. Aber doch haben sie ein gewisses Gewicht. Aber es ist nicht gerecht, dass jeweils ein Geschlecht bestimmte Nachteile hat und das andere ebenfalls welche, nur anderer Art.

    Es ist zwar weder gerecht, noch einfach so änderbar, und außerdem verschiedenartig, aber hat der Nachteil "1." der Frauen (Beruf etc.) ein ähnliches Gewicht wie der Nachteil "2." der Männer?
    Beide haben schließlich damit zu leben und darunter zu leiden, für sich eine Lösung zu finden. Und beide Nachteile sind schwerwiegend - gleichgewichtig?
    Auch wenn das das Problem nicht löst, wenn man sagt, es ist gleichgewichtig: Es sind ja komplett verschiedene "Kategorien".

    Und hier ist der Punkt: . *g*

    Kann man nicht z.B. sagen, der Nachteil (1.) der Frauen beeinträchtigt ihren Lebensstandard bzw. ihr Wohlfühlvermögen gleichschwer, wie es der Nachteil (2.) der Männer für sie tut?


    (Sorry für viel Bla, aber ich hab keine Zeit, es knapp & besser zu formulieren - hat sich so ergeben. *g*)

    Quen
     
    #4
    Quendolin, 26 März 2004
  5. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    0
    Single
    Interessant. Ist das ein Tabuthema wie der Tod?

    Nicht mal eine Frau, die alles kritisiert? Oder ein Kerl, der sich traut, hier mal was zu sagen? *g*

    Stillschweigende Zustimmung? Oder gibt's die angedeuteten Probleme gar nicht?

    Fragen über Fragen...laßt uns nicht dumm sterben. :zwinker:

    Quen
     
    #5
    Quendolin, 26 März 2004
  6. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
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    vergeben und glücklich
    Ich sehe beides nicht als sonderlichen Nachteil, deswegen bleibt es sich in meinen Augen gleich. Ich kann nur von den Menschen ausgehen, die ich so kenne. Aber weder bei Männern noch bei Frauen hab ich den Eindruck, dass das eine oder das andere irgendwie ihre Lebensqualität beeinflußt.
    Vllt. liegts daran, dass ich keine krampfhaften Emanzen kenne :zwinker:

    Die Sache mit den Männern und dem Sex ist meines Erachtens sowieso kein "Nachteil", sondern die Funktion der natürlichen Auslese, die man bei sogut wie jedem Lebewesen beobachten kann. Männliche Lebewesen balzen, weibliche Lebewesen wählen (manchmal auch mehere, falls es dem biologischen Zweck oder dem Überleben dient). Nur der "Stärkste" darf sich eben fortpflanzen, so hats die Natur gewollt - da können wir uns noch so wehren und distanzieren vom Tier sein ... wir sind eins :zwinker:
    Ansonsten haben Männer biologisch gesehen sogar sehr viele Vorteile - man braucht nur mal ein Auge auf das pfeilschnell y-Chromosom werfen, oder auf Erbkrankheiten, etc.

    Und Frauen und iher Berufe ... *schulterzuck*. In einer Welt mit Männern gewöhnt man sich an einiges :link:
     
    #6
    Teufelsbraut, 26 März 2004
  7. Naturefreak
    0
    ok,ich trau mich*mitdenmuskelnspiel*.ich finde,daß sich das größteteils ausgleicht,kommt aber auch immer drauf an,wie wichtig einem sex im leben ist.wenn man sich wirklich nicht vorstellen könnte,ohne sex zu leben wär 2) wahrscheinlich schlimmer,aber daß ist nicht bei so vielen in meiner näheren bekanntschaft auftretend.sonst gleicht sich das wie gesagt aus,auch wenn 2) nicht als "benachteiligung ausdrücken sollte.


    Greetz Naturefreak
     
    #7
    Naturefreak, 26 März 2004
  8. hannale
    Gast
    0
    Hallo

    also ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz, was Du sagen willst?

    Ob man die angeblichen Nachteile von 1 geg. die angeblichen Nachteile von 2. aufwiegen kann?

    zu 1.) sicher sind Frauen in gewisser Hinsicht wie el-major bereits gesagt hat beruflich benachteiligt, gerade auch durch die Zeit, in der die Karriere in den meisten Fällen durch Kinder unterbrochen oder später vielleicht auch hintenangestellt wird (geringere Belastbarkeit bei Stress würd ich jetzt aber nicht unbedingt sagen :zwinker:)
    Andererseits könnte man auch sagen, Frauen haben den biologischen Vorteil, Kinder bekommen zu können :zwinker:, und z.b. bei Scheidungen wird meist den Frauen die Kinder zugesprochen.

    zu 2.) sorry, aber hier von Vorteil/Nachteil zu reden, halte ich für Quatsch.
    Wenn man schon so pauschalisiert, zu sagen, Männer wollen immer und Frauen können immer, wenn sie wollen, (was, wie ich denke, nicht so ist) dann kann man auch aus weiblicher Sicht sagen: Männer hams so einfach, denken nur mit ihrem Schwanz und Frauen dürfen dann darunter leiden, wenns der Kerl nix anderes als Sex wollte.
     
    #8
    hannale, 26 März 2004
  9. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    Huhu Teuferl. :zwinker:

    Ich meinte die Nachteile ja auch bezogen auf die Person ansich, nicht auf die Evolution/Biologie. *g*

    Und so hart und wahr, wie du diese biologisch gewollte Sache da nennst, zeigt es doch eigentlich, dass es tatsächlich so ist und für den einzelnen Mann doch einen erheblichen Nachteil darstellen kann, den die Frau nunmal nicht hat.

    Du schreibst ja sogar, dass Frau sogar wählen kann/muß.

    Und genau das halte ich für kritikwürdig, auch wenn es naturgegeben ist, seinen evolutionären Sinn hat und unabänderbar ist. Umso schlimmer, dass manN also diesen Nachteil für sich als männliche Person nicht von sich absäbeln kann. :zwinker:

    Es sei denn, mann...lebt glücklich und zufrieden in einer Beziehung oder er holt sich anderweidig seine Triebbefriedigung. Aber immer ist es mit Aufwand oder gar Kosten verbunden, während eine Frau nur mit dem Beinchen wippen und lächeln braucht... :zwinker:

    Joa das mit dem Beruf könnte ich jetz weiter ausführen, aber mir fehlt die Zeit. Schreit ja auch keiner danach. :zwinker: Denke, es kann sich jeder halbwegs vorstellen, was gemeint ist: Ausgrenzung aus "Elitenjobs", unterbezahlte typische Frauenberufe wie etwa Kindergärtnerin, Frauen werden geringer entlohnt für gleiche Leistung (mal abgesehn von ihren Ausfallzeiten durch Kinder, häufigere Krankheiten etc.)...
     
    #9
    Quendolin, 26 März 2004
  10. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
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    2
    vergeben und glücklich
    Naja, so ein harter Nachteil isses ja auch wieder net, weil man ja mittlerweile (im Gegensatz zu unseren frühen menschlichen Anfangszeiten), net nur auf Vermehrung sondern auch auf Partnerschaft wert legt.
    Und da kann ein Jagdversuch oder eine Balz schon ein Treffer sein und man lebt als Männchen glücklich und zufrieden ... weil, in der Beziehung gleicht sich dieses "wer bringt wen dazu" meistens sehr schnell aus, weil man sich aneinander anpaßt :zwinker:
    Aber bei der freien Jagd aufm Single-Markt haben Männer wahrscheinlich tatsächlich einen realistischen Nachteil, da stimm ich dir zu.
     
    #10
    Teufelsbraut, 26 März 2004
  11. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    hi naturfreak,

    es geht bei 2. ja nich nur um sex, sondern auch ums zueinanderhalten, kuscheln usw. männer halten untereinander höchstens durch "männliche spielerische raufereien", sportwettkämpfe etc. zueinander, aber die intimität wie zw. frauen oder mann und frau in einer beziehung ist so nicht gegeben...

    scheiße, ich muß echt offline arbeiten...aber einen comment noch:
    es is nich pauschal, aber die zeit für genauere aussagen und ausdrücke fehlt.
    als fakt kann man aber PAUSCHAL festhalten, unter berücksichtigung der wahrscheinlichkeit :zwinker:

    a) männer wollen häufiger sex als frauen (unabänderbare natürliche begebenheit -> dafür sollte man sie übrigens nicht noch dumm anmachen, wenn er sich benehmen kann, meine meinung! d.h., ich gebe dir recht, dass er nicht NUR auf sex aus sein sollte und shcon gar nicht die frau als objekt betrachten, sondern er sollte sie schon als besonderes und einmaliges individuum lieben)

    b) es werden wesentlich mehr fische ins netz laufen, wenn eine frau 100 zufällig gewählte männer um sex "bittet" als umgekehrt. der unterschied ist krasser natur: bei frauen dürfte die erfolgsquote unter annahme, dass es sich um one night stands zwischen singles handelt, bei 90% liegen, ein mann könnte dagegen glück haben, wenn bei 100 frauen mal 2-3 lust haben und anbeißen...

    welche frau traut sich, das zu widerlegen? bitte am praktischen beispiel. :link:
     
    #11
    Quendolin, 26 März 2004
  12. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    teufelsbraut: ich seh das aber etwas anders. ich kenn das eher so, dass mann sich zeit-/beziehungslebens für die frau den arsch aufreißen muß, sonst is sie ganz schnell weg vom fenster. is jetz nich direkt auf mich bezogen.
    daher kommen ja auch die ganzen gesellschaftstauglichen "balzregeln" wie in den mantel helfen, tür aufhalten, oder eben bei generationen, wo sowas im sinne der gleichberechtigung und modernität "out" ist, ist es dennoch zumindest so, dass der mann sich um die frau bemühen muß und nicht etwa umgekehrt. zumindest meistens hat er diese balz-"arbeit" bzw. den großteil davon am hals, oder zeig mir die frau, die um einen mann kämpft usw. das sind doch alles ausnahmen, was man durch ne stichprobe bei 100 personen ja leicht belegen könnte...oder?

    nun bin ich aber wirklich erstmal weg, so nett es hier auch is :zwinker:

    edit: dieses umsorgen oder was auch immer...das muß der mann aber für die ganze dauer der beziehung machen, es betrifft also nicht nur singles.

    ich stimme natürlich zu, wenn nun der einwand kommt, dass es männliche "arschlöcher" gibt, wo sich die frau einfach nich lösen kann und alles für ihn tut. da ist's natürlich genau umgekehrt. sowas hab ich aber selbst oder im umfeld noch nicht erlebt, was allerdings nix heißen muß, also liebe mädels, bitte melden. :zwinker:
     
    #12
    Quendolin, 26 März 2004
  13. hannale
    Gast
    0
    ich geb Dir in gewisser Hinsicht recht. Natürlich ist es richtig, dass Männer in der Regel häufiger Sex wollen, ich möchte deshalb auch wirklich niemand dumm anmachen.
    Ich wollte nur ausdrücken, dass es - was auch eine unabänderliche Tatsache ist - für die meisten Frauen schwerer ist, Sex und Gefühle zu trennen, deshalb ist es nur die logische Folge, dass die "Erfolgsquote" für Männer -> unter b) geringer ist.

    Was ich damit sagen wollte: wenn so junge Mädels mit einem ins Bett steigen, und der eben vielleicht doch nichts ausser Sex von ihr wollte, leidet sie sicher wesentlich mehr, als wenn der Junge halt mal nicht darf.

    (Das heisst aber natürlich auf keinen Fall, dass ich sage, dass für Männer Gefühle nicht wichtig sind oder sie immer nur auf Sex aus sind, wär ja schlimm.
     
    #13
    hannale, 26 März 2004
  14. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    nice text. :zwinker:

    damit könnte ich mich anfreunden.

    ich find's nur dumm, pauschal immer die männer als die gefühllosen hinzustellen (nich auf dich bezogen), insbesondere dann, wenn es eigentlich genau umgekehrt ist. oder alle beide leiden.

    wenn alle mit so viel verstand und gefühl rangehn würden, wie du, kämen wir weiter. :zwinker:
    wenn männer respektieren, dass für frauen meist viele gefühle dazugehören und er darauf acht gibt, diese nicht zu verletzen. das setzt natürlich voraus, dass frauen nicht von vornherein pauschalisierend männer als schweine verurteilen und damit den feinen unterschied verwischen zw. rücksichtslosen, gefühlslosen arschlöchern und "normalen" männern mit einem ganz natürlich erhöhtem trieb gegenüber dem trieb der frauen. dann gibt es ja auch noch den verstand und "sich drosseln", aber die triebe beseitigen wäre ja zu viel verlangt. deswegen sind männer ja keine schweine - und wenn doch, dann sind sie es von natur aus und können nix dafür, genauso, wie die frau nix dafür kann, wenn sie nunmal nich so oft lust hat. :zwinker:

    also wenn ich mal zwischenresumiere, dann gibt es zwar recht kontroverse meinungen, aber ganz unstrittig ist 1.) und 2.) im ersten post nicht.

    der zusammenhang der "lebensqualität" bezüglich der chancen im beruf und für (den erhalt oder das zustandekommen einer) beziehung/one-night-stand ist stark geschlechtsabhängig. während die frauen damit leben müssen, in der beufswelt gewisse nachteile hinnehmen zu müssen, müssen die männer damit leben, mit weniger oder keiner intimität auszukommen bzw. sich das hart erarbeiten müssen.
    die frau hat den "trost", dass sie wenigstens eine intakte beziehung oder einen ONS habewn kann, beides mit wesentlich weniger aufwand und problemen wie ein mann.
    ein mann dagegen hat es leichter, karriere zu machen und kann somit seine lebensqualität durch z.B. geistige arbeit statt fließbandarbeit und durch hohe einkommen und entspechend ausgefallene hobbies (oder was auch immer) verstärken, muß dafür aber in kauf nehmen, nicht immer zum zuge zu kommen, wenn es um liebe (beziehung) oder sex (one night stand) geht.

    anmerkung:

    berufswelt für frauen: es sind nicht unbedingt ungerechtigkeiten, aber das ist sicher eine graue zone, wo auch unrecht herrscht oder z.B. in frauenberufen die nachfrage am markt fehlt und die konkurrenz zu groß ist -> "naturgegebene nachteile", ungerecht

    "sex- und liebeswelt" :zwinker: für männer: abgesehen von der evolution ist es für sie selbst ein nachteil, ein mann zu sein, ganz klar. allerdings hat die frau keinen vorteil dadurch, weniger häufig lust zu haben - es ist halt einfach so. *g*
    einen vorteil hat sie jedoch sehr wohl, wenn es eine frau ist, die einfach nur "irgendwen ficken" will - und die gibt es ja auch. wenn man die gefühle berücksichtigt, dann sucht sie sich eben jemanden, der ihr wenigstens sympathisch ist. ein mann hat solche leichten chancen definitiv nicht, egal, wie erfolgreich oder gutaussehend er ist. nur für ne mille vielleicht kann er die chancen hochschrauben, aber so viel wert is es dann doch nich. *g*

    daher finde ich, dass man 1. und 2. im ausgangsposting durchaus gegeneinander aufwiegen kann und hoffe, es war nich zu lang und zu unverständlich (wahrscheinlich schon, aber egal). :zwinker:

    hat noch jemand lust, nochmal bezüglich dem kern der behauptung(en) was zu sagen? alle zufrieden bzw. kein bock mehr? keine einwände? *g*
     
    #14
    Quendolin, 26 März 2004
  15. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
    957
    0
    0
    Single
    frauen sind in gewisser weise auch "schweine", weil sie so wählerisch sind, dass mann kaum eine chance hat, sie zu erreichen und erst einen riesen eroberungs- und sicherungszug starten muß. :zwinker:

    das merkt euch, bevor ihr wieder einen normalen mann als schwein betituliert. :zwinker:
     
    #15
    Quendolin, 26 März 2004
  16. klärchen
    klärchen (35)
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    nicht angegeben
    meiner meinung nach sind frauen nicht nur beruflich benachteiligt, sondern auch biologisch, wobei mich die berufliche benachteiligung persönlich weniger anhebt.
    biologisch gesehen haben wir vielleicht leichteres spiel bei der auswahl des partners....aber der rest ist dann asche.
    der weibliche körper unterliegt ständigen zyklischen hormonschwankungen.
    man fühlt sich dadurch nicht nur körperlich mies, sondern manchmal auch seelisch...unterleibsschmerzen, vaginalpilze, zysten im eierstock, ausfluss
    außerdem werden wir schwanger und gebären kinder. man muss nicht drüber reden, was das für eine tortur ist.
    wieder hormonumstellung, übelkeit, verstopfung, haarausfall, wochenfluss, eingerissene geschlechtsteile, schwangerschaftsstreifen, wochenbettdepression.
    später kommen die wechseljahre...was passiert? hormonumstellung natürlich.
    osteoporose, haarausfall, depressionen, unterleibsschmerzen...
    dazu kommt noch die geringere muskelmasse-> man ist körperlich unterlegen, friert eher.

    ich finde es einfach lächerlich, wenn ein mann sich in dem zusammenhang über biologische benachteiligung beschwert.
    das ist, als ob sich jemand mit gebrochenem zeh bei einem querschnittgelähmten beklagt, wie schlechts ihm doch ginge.
    :mad:
     
    #16
    klärchen, 26 März 2004
  17. User 9402
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    vergeben und glücklich
    gut gesagt :bier:

    so long
    Finalizer
     
    #17
    User 9402, 26 März 2004
  18. el-mejor
    el-mejor (34)
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    Single
    Hey, unter Haarausfall leiden wir mehr als ihr :grin: :grin: :grin:

    Aber du hast wohl recht, was diese biologischen Nachteile angeht, im Ernst: Ich möchte nicht tauschen!
     
    #18
    el-mejor, 26 März 2004
  19. Schlumpf Hefti
    Benutzer gesperrt
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    0
    0
    nicht angegeben
    Höhö, endlich sagts mal einer
    :grin: :grin: :grin:

    @ klärchen:
    Männer bekommen Haarausfall, Hoden- & Prostatakrebs, leiden wesentlich öfter an Erbkrankheiten,... Außerdem futtert man als Mann deutlich mehr, was ordentlich ins Geld geht. Männer haben statistisch vielleicht bessere Karrierechancen, unterliegen aber auch einem wesentlichen höheren Leistungsdruck. Und durch die biologische Veranlagung aggressiver & risikofreudiger zu sein, liegt die Lebenserwartung deutlich unter der der Frauen...
    Außerdem weiß eine Frau, daß ihr Kind wirklich von ihr ist... :grin:
    Naja ich glaube daß sich die biologischen "Benachteiligungen" der Geschlächter jeweils die Waage halten :zwinker:
     
    #19
    Schlumpf Hefti, 26 März 2004
  20. El Mariachi
    0
    :bandit:


    @ Quendolin

    Bitte nicht "el" nennen !!! :angryfire :angryfire

    Ich nenn dich ja auch nicht "Qu" oder "in" !
    Danke, bitte nicht falsch verstehen..
     
    #20
    El Mariachi, 26 März 2004

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