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  • JuliaB
    JuliaB (33)
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    nicht angegeben
    9 Februar 2005
    #1

    bis zu welcher temperatur kann es schneien?

    ich hab grad ausm fenster geguckt und es hat geschneit.

    so weit so gut.

    ABER: es sind hier plus 5 grad, und trotzdem blieb der schnee auch einigermaßen liegen...?

    wie geht das?
    ich dachte immer, dass wasser so um 0 grad seinen gefrierpunkt hat, es über 1 grad oderso also auch nicht schneien kann...?

    woran liegt das, dass es auch bei höheren temperaturen schneien kann?
     
  • MoD17
    MoD17 (31)
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    9 Februar 2005
    #2
    vorrausgesetzt, deinem termometer kann man glauben daran, dass die luft in grösseren höhen ziemlich kalt ist und der schnee auf dem weg runter noch nicht schmilzt. und liegen bleibt er, da der boden kälter ist als die luft, besonders jetzt, da es nachts noch oft friert!

    gruss
    MoD17
     
  • Shad-afk
    Shad-afk (35)
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    9 Februar 2005
    #3
    bis zu welcher temperatur es genau schneien kann weis ich nicht, das es bei relativ hohen temperaturen auch ncoh schneit liegt daran, das es in höheren luftschichten kälter ist als auf dem boden, bis er auf dem boden aufkommt ist er noch nicht getaut

    wieso der schnee liegen bleibt: ok lange bleibt er in der regel bei positiven temperaturen nicht liegen, im schatten aber doch relativ lange

    schnee ist ein relativ guter isolator, die kälte wird innen gehalten, daher kann der schnee nicht tauen, da er noch "kalt" ist

    wenn man dann noch ein bisserl an die physischen zusammenhänge denkt und weis das es um einen feststoff zu schmelzen unmengen an mehr energie benötigt im vergleich dazu wasser anzuwärmen, und diese energie nur in 2-3 grad zugeführt wird ist es auch verständlich das es eine gewisse zeit dauert

    ok, wer fehler findet darf mich gern korrigieren, hoffe aber das ich das noch richtig hinbekommen hab

    mfg shad

    edit: ok MoD17 hat natürlich auch recht, boden ist auch noch kalt und braucht auch noch bis er mal so warm is das der schnee taut, das natürlich die einfachere erklärung :zwinker:
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    nicht angegeben
    9 Februar 2005
    #4
    ok, danke. :schuechte
    war schon immer ne niete in so naturwissenschaftlichen fragen...
     
  • User 18168
    User 18168 (34)
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    nicht angegeben
    9 Februar 2005
    #5
    andersrum ist es schon problematischer.. ich glaub unter -12°C ist nix mehr mit schneien, weil es zu kalt ist..
     
  • Daucus-Zentrus
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    9 Februar 2005
    #6
    ...ja, und es ist sogar so, dass die Temperaturen steigen, wenn Schnee fällt... - erklären kann ich das jetzt aber nicht, das muss dann mal n Ühysiker machen...

    DIRAC????
     
  • Ambergray
    Ambergray (31)
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    9 Februar 2005
    #7
    Also ich leb' in ner Gegend, wo wir super oft Schnee haben. Und wenn es unter Null Grad ist, also so beispielsweise -5° dann schneits bei uns net, weils halt einfach zu kalt ist. Das würd direkt gefrieren.
    Deswegen kann ich nur zustimmen, es kann auch zu kalt zum schneien sein. Die beste Temperatur zum schneien ist so zwischen +2 und +5 Grad.
    Ansonsten kuck einfach mal bei wetter.de oder so, da siehst du bei den Schneevorhersagen auch, dass es nicht immer unter 0 ist.
    Anni
     
  • thomas
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    9 Februar 2005
    #8
    Danke Julia, das sich endlich einmal einer ausser den Hausmeistern Gedanken macht.
    Klar kanns bei 5 Grad schneien.
    Haben die Leutz gut erklärt.
    Bin froh, wenn alles vorbei ist. Freu mich schon auf den Frühling.
     
  • JuliaB
    JuliaB (33)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    9 Februar 2005
    #9
    und warum schneits bei -15 grad nicht?

    inwiefern kanns denn zu kalt für schnee sein?
     
  • Nabla
    Nabla (39)
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    vergeben und glücklich
    9 Februar 2005
    #10
    Hallo Julia,

    ich habe mir gerade mal angesehen, was los war, hatte in der Uni mal ein wenig Meteorologie... Es ist ganz einfach so gewesen, daß in ein paar hundert Metern Höhe kältere Luft war in der hat sich der Schnee gebildet und der ist dann durch die wärmere Luft gefallen und das war nur ein so kurzes Stück, daß das zum schmelzen nicht gereicht hat. Und der Boden war halt kälter als die Luf, weil es in den letzten Tagen bei euch Frost gegeben hat, da wurde der Schnee also vom Boden "gekühlt" und hat sich eine Zeit lang gehalten.
     
  • Dirac
    Dirac (36)
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    10 Februar 2005
    #11
    Sorry, da muss ich passen-der Effekt ist mir nicht geläufig. :ratlos: Wo wird es wärmer, in der Luft oder am Boden, wo der Schnee liegt? Könnte mir höchstens vorstellen, dass es was mit der Bewölkung zu tun hat und nicht direkt mit dem Schnee (zumindest wenn es um die Lufttemperatur geht).
     
  • whitewolf
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    10 Februar 2005
    #12
    Seit wann kann es denn unter -12° nicht schneien????????

    [​IMG]

    Wenn es schneit, ist logischerweise der Himmel bedeckt und dann kann es nachts nicht so stark auskuehlen, wie bei klaren Naechten. Das ist aber auch schon alles....
     
  • Lenny85
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    10 Februar 2005
    #13
    Bei -15 schneits nicht ? ne is klar. Was soll das heissen, es würde sofort gefrieren ? Schnee ist sowieso gefroren ?
    geht mal nach Kanada, da sinds zum teil -38 grad, und es schneit wie dumm.
    wenn hier D bei sagen wir -10 grad schnee fällt, ist der einfach anders als bei null grad. null grad schnee ist der beste zum schneemann bauen und rodeln, denn der pappt am besten. bei -10 isses nur noch pulverschnee, damit kann man nix machen.
     
  • User 18168
    User 18168 (34)
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    10 Februar 2005
    #14
    das mit den -12°C hab ich hier gelesen :grrr:
     
  • whitewolf
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    10 Februar 2005
    #15
    Muuuuaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!

    www.haha.at

    Tolle Quelle!!!!!!

    Ich zitiere aus der Quelle:


    -15 Grad Celsius
    Amerikanische Autos springen nicht mehr an.

    -18 Grad Celsius
    Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.

    -20 Grad Celsius
    Der Atem wird hoerbar.

    -22 Grad Celsius
    Franzoesische Autos springen nicht mehr an.
    Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.

    -23 Grad Celsius
    Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.

    -24 Grad Celsius
    Deutsche Autos springen nicht mehr an.

    -26 Grad Celsius
    Aus dem Atem kann Baumaterial fuer Iglus geschnitten werden.

    -29 Grad Celsius
    Die Katze will unter den Schlafanzug.

    -30 Grad Celsius
    Japanische Autos springen nicht mehr an.
    Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.

    .....

    -273,15 Grad Celsius
    Absoluter Nullpunkt.
    Keine Bewegung der Elementarteilchen.
    Die Lappen geben zu: "Ja, es ist etwas kuehl, gib mir noch einen Schnaps ...."


    Na denn :bier: :bier:

    LooooooL
     
  • Trogdor
    Trogdor (41)
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    10 Februar 2005
    #16
    Ich denke es gibt da noch eine zweite Komponente: Soweit ich weiss, kann kalte Luft deutlich weniger Wasser transportieren, als warme. Für viel Schnee müsste es eigentliche zumindest in den hohen Luftschichten wärmer sein.
     
  • Pimpjuice
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    12 Februar 2005
    #17
    Luft kann im warmen Zustand erheblich mehr Wasser speichern als im kalten. Im Prinzip ist Luft ein Gemisch aus trockener Luft und Wasserdampf. Hier mal ein paar ungefähre Werte, was die Luft so an Wasser ( in form von dampf) maximal aufnehmen kann :

    Bei -15 ° - 2g Wasserdampf je kg Luft, bei -10 sind 2.5g , bei -5 sinds 3 , bei 0 sinds 3.5, bei 10 sinds 7.5 , bei 20 sind es 17, bei 30 sind es 27 , bei 40 sind es 48 g. Die relative Feuchte ist ein Begriff, den Ihr bestimmt auch schon mal gehört habt. Diese liegt zwischen 0 und 1 ( oder 0 und 100%) , die Maximalwerte wie eben angegeben beziehen sich dabei auf 100% relative Feuchte. Bei 0 % relativer Feuchte ist die Luft vollkommen trocken.



    Niederschläge gibt’s dann, wenn so eine Luftmasse ankommt und sich abkühlt, sodass bei der niedrigeren Temperatur zu viel Wasser vorliegt und die Luft dieses Wasser nicht mehr in Form von Wasserdampf aufnehmen kann . Kommt eine Luftmasse von 30 Grad an und kühlt sich ab auf 20 Grad ab, so würde sich theoretisch 10 g Wasser pro kg Luft in Form von Regen ausscheiden. 1 kg Luft nimmt etwa 1 Kubikmeter Raum ein . So ne richtige grosse Wolke kann also schon erhebliche Mengen an Wasser speichern.


    Ob es sich beim Niederschlag um Regen oder Schnee handelt, kommt darauf an, welche Temperatur der Wasserdampf in der Luft hat ( -> sog Feuchtlufttemperatur) . Die Temperatur des Wasserdampfes in der Luft ist immer niedriger , maximal gleich ( bei 100% der relativen Luftfeuchte) der Trockenlufttemperatur.



    Mit tieferer Temperatur kommt es einfach seltener zum ergiebigen Schneefall, weil die Luft einfach kaum mehr Wasser aufnehmen kann. Das kennt man ja auch praktisch , im Winter ist die Luft extrem trocken, und die Haut wird rissig etc. Praktisch kann es glaub ich bis zu ca. 6-8 Grad schneien .


    Gefährlich wird es übrigens eher bei heissen Temperaturen, dann, wenn die Feuchtlufttemperatur ( also die des Wasserdampfes) grösser wird als die Körpertemperatur. Die eingeatmete Luft würde sich dann in der Lunge abkühlen und kondensieren , sprich , sich Wasser in der Lunge bilden. Deshalb darf zB in einer Sauna bei zB 80° nicht mehr als so ca. 15 % relative feuchte sein. Schaut mal auf den Hygrometer wenn ihr das nächste Mal sauniert , die Dinger sind allerdings oft auch einfach kaputt . In der Natur kommt das praktisch nicht vor, dass die Feuchtlufttemperatur je so hoch wird. Am höchsten ist die Feuchtlufttemperatur am persischen Golf , da kann man schon mal an die 33-34 Grad messen , allerdings auch sehr sehr selten.

    Wer sich mal Details anschauen will, der muss sich mal ein Mollier Diagramm für feuchte Luft anschauen.
    In der Realität sit das alles antürlich noch ein bisschen komplizierter, aber im Prinzip sollte das oben gesagte stimmen.




    So jetzt bin ich selbst ganz verwirrt.


    Pimpi
     

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