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Bleibt nur noch der Gang zum Psychologen? Wie läuft das ab?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von hiT mYselF!, 19 Mai 2008.

  1. hiT mYselF!
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Tag,

    also ich hab das problem das ich seit längerem lustlos, demotiviert, extrem launisch und ohne Ziel bin bzw Angst vor der Zukunft habe.

    Meine Fragen sind:

    - sollte ich lieber mal zum Psychologe?
    - was kostet mich das?
    - kann ich da einfach so vorbei?
    - Muss das über den Hausarzt gehen? Ich kenn den sehr sehr gut und ist mir ehrlich gesagt mega peinlich
     
    #1
    hiT mYselF!, 19 Mai 2008
  2. Katarn2005
    Katarn2005 (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Kenn ich. Dürftest gerade durch ne Depression gehen. Psychologe kann evtl helfen, aber ich wär da wenn vorsichtig. Da gibts welche die verschreiben verdammt schnell gleich Antidepressiva, teils richtige Kracher. Deswegen hab ich mich bisher von so einem Besuch gedrückt.

    Hausmittelchen die gegen Depression helfen können wenns keine allzu schwere ist:
    - Unter Leute, sich zwingen den Hobbies nachzugehen die einem Spaß gemacht haben, am besten die, bei denen Freunde dabei sind.
    - Viel Sonne und raus aus der Bude - Lichttherapie
    - Zink-Brausetabletten. Klingt komisch, aber Zink ist ein natürlicher Stimmungsaufheller (bzw ist im Körper notwendig für die Produktion körperinterner Stimmungsaufheller), funktionierte bei mir teilweise ganz gut. Zink+C Tabletten. Aber nur eine am Tag.
    - Nicht zu lange schlafen. Übermäßiger Schlaf verstärkt auch Depressionen.
    - Körperkontakt. Lass dich mal öfter von ner guten Freundin in den Arm nehmen. Einfach mal freundschaftlich gedrückt werden hilft Wunder hin und wieder.
     
    #2
    Katarn2005, 19 Mai 2008
  3. hiT mYselF!
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Zu meinem Hobby hab ich mich die letzten Tage gewzungen (Fotografie) ... dabei war ich auch viel draußen, aber gebracht hat es nichts :-(

    Zum Thema Nähe, ich bin zur ZEit net gerne in großen Menschenmassen und daheim will ich eher meien Ruhe als kuscheln :-(

    Kostet der psychologe was oder zahlt das die KRankenkasse?
     
    #3
    hiT mYselF!, 19 Mai 2008
  4. Munky
    Munky (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    ich habe auch teilweise solche phasen, da hilft es mir unheimlich rauszugehen und sport zu treiben! meisst gehe ich mit mieser laune hin und nachdem ich total ausgepowert bin gehts mir wie von geisterhand besser. man muss sich halt nur manchmal dazu zwingen, auch wenn das wetter nicht passt oder man keine lust hat.

    ansonsten sind freunde ein super mittel!

    haste dich denn schon bei einem freund "ausgeheult"? mir hilft das Erzählen von meinen problemen auch oft schon
     
    #4
    Munky, 19 Mai 2008
  5. brainforce
    brainforce (33)
    Beiträge füllen Bücher
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    Single
    also sorry aber wenn man keine Ahnung hat sollte mal lieber etwas vorsichtig mit solchen von dir getroffenen Aussagen sein!

    - erstens halte ich es für sehr gewagt das du das ganze ohne jegliches Wissen bzw. Information als "Depression" bezeichnest.

    - zweites ist eindeutig zwischen Psychologen, Psychiater und Psychotherapeut zu unterscheiden!!! so darf ein "einfacher" Psychologe sicher keine Psychopharmaka verschreiben!
     
    #5
    brainforce, 19 Mai 2008
  6. Katarn2005
    Katarn2005 (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Wenn du tatsächlich Probleme hast bezahlt natürlich die Krankenkasse. Ist ja ne Krankheit wie jede andere auch.

    Ich würds trotzdem mit o.g. Tips probieren. (Den erwähnten Sport hab ich übrigens vergessen, danke für den Beitrag nach oben).
    Erstens wird der Psychologe dir diese Tips denke ich auch erstmal geben, und wenn du wen zum Reden brauchst, würde ich auch erstmal nen guten Freund suchen.

    Dass die Hobbies "Nix bringen".. machs aus Spaß, nicht in Erwartungshaltung. Behalte das bei. Bei allem zu denken "bringt nix, bin trotzdem schlecht drauf, kann ich dann ja auch sein lassen", das bringt dich dazu immer mehr daheim zu bleiben, dich zurückzuziehen und zu vergraben, und das ist bei ner Depression genau das was du nicht tun darfst. Raus, unter Leute (müssen ja keine Menschenmassen sein. Was spricht gegen Grillen mit paar Männers beim Bier), Hobbies beibehalten.
    Wie gesagt, ich würd mit Psychologe erstmal noch warten. So eine Depression geht auch mit der Zeit wieder weg oder wird zumindest schwächer. Wenn das chronisch wird und du regelmäßig solche extremen Down-Phasen hast.. dann würd ich über nen Besuch nachdenken ja. Aber solche Downphasen haben mehr Leute als du denkst. Grad Studenten.
     
    #6
    Katarn2005, 19 Mai 2008
  7. Amian
    Amian (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    manchmal hilft einem eine therapie wirklich. das kann auch ohne medikament gehen. es ist möglich, dass du nicht gerade auf anhieb den passenden therapeuten findest.

    die diagnose deiner probleme würde ich jemandem professionellem überlassen.

    aber zuerst mal sind die Tipps, die du bekommen hast, kein schlechter anfang. wenn du dich aber zu gar nichts mehr aufraffen kannst, dann wäre der gang zum therapeuten sicher keine schlechte wahl.

    mir geht es schlecht, wenn ich keine ziele habe.
     
    #7
    Amian, 19 Mai 2008
  8. Sanityandgrace
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Psychologen sind keine Mediziner und dürfen überhaupt keine Medikamente verschreiben.
    Psychiater/Neurologen behandeln eher schwere Fälle und das dann häufig medikamentös, außerdem sind sie zuständig. Es gibt auch welche, die Psychotherapie anbieten.
    Außerdem wird Psychotherapie angeboten von Ärzten mit entsprechenden Zusatzausbildungen.
    Die Krankenkasse bezahlt dir bei jedem Psychotherapeuten deiner Wahl max. 5 probatorische Sitzungen. In diesen checkt ihr ab, ob eine Therapie sinnvoll/nötig ist und ob ihr "zusammen paßt". Wenn ja, schreibt der Therapeut Gutachten und Antrag für die Krankenkasse. Falls er Psychologe ist, mußt du dann nochmal zu einer Untersuchung zu einem Arzt, der feststellen soll, ob es ev.körperliche Ursachen für deine seelischen Beschwerden gibt.

    Ist übrigens gar nicht so selten (Schilddrüse, Eisenmangel). Von daher ist es angenehmer, wenn dein Therapeut selber Arzt ist. Sonst mußt du dir dann 1x im Quartal einen Überweisungsschein für Psychotherapie holen.
    Ich würde dir empfehlen, Vorgespräche zu vereinbaren - ich fürchte, du wirst dich ganz schön darüber erschrecken, wie schwer es ist, einen Termin zu bekommen, die Wartelisten sind meist voll.
    Eine erste Anlaufstelle für dich wäre die psychologische Beratung in der Uni, um für dich zu klären, ob und welche Art von Therapie du brauchst (dort gibt es oft auch Gruppen zu studentenspezifischen Problemen/Ängsten).
     
    #8
    Sanityandgrace, 19 Mai 2008
  9. Iona
    Iona (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    in einer Beziehung
    Mal was Allgemeines zum "Prozedere":

    Normalerweise ist es so, dass die Krankenkasse ohne Probleme erstmal 25 Stunden bezahlt. Auch eine eventuel notwendige Verlängerung um weitere 25 Stunden wird meistens gewährt.
    Dafür musst du aber zu einem Arzt (Hausarzt), der dir das beantragt.
    Das ist noch der einfachste Schritt.

    Schwieriger ist es nämlich dann, einen Psychologen zu finden, der dir passt sag ich mal und der auch eine Kassenzulassung hat. Mit ein wenig Pech haben die dann Wartelisten und -zeiten von bis zu einem halben Jahr.
    Das heißt, überwinden und die gelben Seiten durchtelefonieren.
    Hast du einen gefunden, wird dir zunächst ein Testtermin angeboten. Das heißt bis zu 5 Termine sind unverbindlich pro Therapeut und werden von der Kasse bezahlt, ohne dass der 25-Stunden Antrag gestellt wird.
    Das dient dazu herauszufinden, ob man mit dem Gegenüber klarkommt und ob man bei ihm eine Therapie beginnen möchte.

    Nun etwas konkreter zu deinem Fall:
    Auf jeden Fall ist es so, dass du, wenn es die Kasse bezahlen soll, nicht an einem Arztbesuch vorbeikommst. Was ist denn das Problem? Grade wenn du den Arzt gut kennst, kannst du ihn doch drauf ansprechen!
    Das muss dir auch nicht peinlich sein - hey, du fühlst dich nicht gut und das muss sich ändern.
    Der Arzt wird unter Umständen erstmal schaun, ob es nicht eine physische Ursache gibt. Vielleicht wirklich eine Schilddrüsenfehlfunktion oder etwas anderes, was man mit einer Blutuntersuchung herausfinden kann.
    Aber in der Regel machen die keine großen Probleme. Wenn du ihm klar sagst, dass du eine Psychotherapie möchtest, dann wird er dir den Antrag stellen (der im Grunde nur daraus besteht dass er sagt, es sind Probleme vorhanden, die nicht (nur) auf physische Ursachen begründet sind).

    Ich bin wohl (anders als sanityandgrace) eher geneigt zu raten, einen "reinen" Psychologen zu suchen. Also keinen, der nebenbei noch Arzt ist. Nichts gegen Einzelfälle, aber die Psychologen (als Überbegriff für alle, gibt da ja auch Unterschiede) sind wirklich darauf spezialisiert, haben Psychologie studiert, eine Therapeutenausbildung gemacht usw.
    Ärzte machen sowas meist nur nebenbei und haben meistens nur wenige Therapiepatienten, da sie ja noch ihre normalen Patienten haben. Ich bin da eher für die detailliertere Ausbildung und einfach auch die Erfahrung. Aber wie gesagt, ist meine persönliche Einschätzung.

    Wünsche dir alles Gute!
    Wenn du noch konkretere Fragen hast kannst du dich gerne an mich wenden.
     
    #9
    Iona, 19 Mai 2008
  10. Starla
    Gast
    0
    Ich rate Dir, erstmal zur psychologischen Beratungsstelle an Deiner Uni zu gehen, denn das kannst Du ohne großen Aufwand machen und dort findest Du auch Fachleute.
     
    #10
    Starla, 19 Mai 2008
  11. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    4.660
    nicht angegeben
    Hmm, kommt vor oder? Also zumindest ich hab auch schonmal so Scheissphasen, wo nix geht und man nur vor dem PC vor sich verrottet. Aber deswegen gleich Psychologe? Das sind auch keine Wunderheiler, letztlich muss man sich doch aus der Lethargie aus eigenem Willen hochraffen. Zum Sport aufraffen ist immer noch das beste, joggen oder so.
     
    #11
    Schweinebacke, 19 Mai 2008
  12. 0rN4n4
    Gast
    0
    Gehe gerade durch ne ähnliche Phase, nur sehe ich das eben als Phase an und versuche erstmal die "Basics" zu regeln: Soll heissen: Liebe, Leben und Beruf :zwinker:

    (Vor allem Beruf)

    Ich HOFFE das nimmt mir zumindest auch etwas die Angst vor der Zukunft.

    Ich denke ab und zu (flüchtig) auch daran zu nem Psychologen zu gehen, aber vielleicht nützt es mir ja mehr mit anderen Leuten darüber zu reden, solche die mich auch kennen?

    Ich versuche jedenfalls erstmal das ohne fachliche Hilfe zu regeln, wenn s nicht klappt kann ich dann immernoch gehen.

    Ansonsten rate ich Dir dasselbe wie Iona: Geh nicht gleich zu nem "echten" Arzt, im Medizinstudium ist eben genau das nicht inbegriffen: Psychologie. Und Du brauchst ja nicht direkt Psychopharmaka sondern erstmal ne Beratung. Soweit ich das verstanden habe.

    Lg
    N4n4
     
    #12
    0rN4n4, 19 Mai 2008
  13. Die_Kleene
    Verbringt hier viel Zeit
    1.789
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Das hab ich auch gedacht. Ich hab im Moment auch gerade ne doofe Phase. Einmal im Jahr immer um diese Zeit komme ich ins Grübeln und erschrecke meine gesamte Umwelt, weil ich sonst der optimistischste und glüklichste Mensch der Welt bin.
    Wie gesagt, ich denke auch, jeder hat mal so eine Phase und ob einem da ein Psychologe helfen kann, weiß ich nicht, weil ich denke, dass man sich da mehr so "von innen" wieder hochziehen kann.
    Aber ich bin eben auch keine Fachfrau, ich sage nur, was ich dazu denke. :zwinker:
     
    #13
    Die_Kleene, 19 Mai 2008
  14. Iona
    Iona (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    301
    101
    0
    in einer Beziehung
    Das ist klar, so Phasen gibt es. Aber grade bei diesem "von innen" wieder aufbauen - dabei kann ein Psychologe richtig gut helfen unter Umständen. Man lernt wahnsinnig viel über sich selbst, allein dadurch, dass dir jemand im Gespräch hilft, Ursachen, Gründe was auch immer für sein Verhalten zu finden und einfach mal seine Verhaltensweisen oder Gedankengänge zu reflektieren.

    Klar kann man so Gespräche auch mit guten Bekannten führen, aber man darf nicht vergessen dass es einen ganzen Berufszweig gibt, der sich auf sowas versteht. Sie stellen halt meistens die richtigen Fragen, drücken wir es mal so aus.

    Bin auch nicht der Meinung, dass man wegen irgendner Kleinigkeit und mal schlecht fühlen dahin gehen sollte, aber wenn man einfach meint, es alleine so nicht mehr zu schaffen sollte man es tun.

    Ich bin damals wegen meine Migräne zu einer Psychologin geschickt worden. Kann/Konnte auch nicht gut mit Stress umgehen, hab dann immer prompt mit Migräneattacken reagiert und von den Nebenwirkungen, die ich von so einem Migräneprophylaxemedikament bekommen habe, reden wir mal besser nicht...
    Bin sehr froh, dass ich diesen Schritt damals gemacht habe, es hat mir wirklich sehr geholfen.
     
    #14
    Iona, 19 Mai 2008
  15. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
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    248
    474
    vergeben und glücklich
    Wie läuft das dort eigentlich ab, mit welchen Problemen kann man denn dort hingehen?
     
    #15
    User 37284, 19 Mai 2008
  16. Starla
    Gast
    0
    Zu wissen, wie man mit Problemen umgeht oder wie man sich selbst "von innen" wieder hochzieht, das ist nichts angeborenes, sondern das ist erlernt.

    Und wenn man das nie adäquat erlernt hat, kann man es logischerweise i.d.R. auch nicht anwenden. Deshalb kann es sogar entmutigend oder demütigend für den anderen sein, wenn man durchblicken lässt, dass zur Problemlösung doch nicht mehr als ein "Zusammenreißen" gehört.

    Seid lieber froh, dass ihr es gelernt habt :zwinker: Alle anderen müssen es sich eben noch aneignen (ob im Alleingang oder unter Anleitung).



    Du kannst dort mit jedem Problem auftauchen, welches Dich bedrückt :smile: Es muss auch nichts Pathologisches wie eine vermutete Depression sein, sondern auch wenn Du unter Redeangst leidest oder keinen Anschluss an der Uni findest etc. findest Du dort einen Ansprechpartner. Weiß nicht, ob das überall gemacht wird, aber in unserer Beratungsstelle gibt es immer Seminare, die sich z.B. der Referatserstellung und den damit verbundenen Ängsten etc. widmen.

    Näheres kann man aber auf seiner Unipage erfahren :zwinker:
     
    #16
    Starla, 19 Mai 2008

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