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Brauche hilfe - Bodenbelastung berechnen

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Spiderprincess!, 12 Dezember 2007.

  1. Spiderprincess!
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    vergeben und glücklich
    Hallo zusammen.

    Ich hab mich grad zusammengerissen und lern - hab morgen test :grin: ''

    Ich hab hier ein komisches Beispiel mit dem ich absolut nichts anfangen kann. Vielleicht kann mir jemand helfen und mir das kurz erklären. wär super nett.

    Angabe:

    Können Sie 800 Paletten von denen jede 780kg schwer ist, auf einem Boden einlagern der 21 x 60 m misst und eine Bodenbelastung von 500kg/m² zulässt? Die Grundfläche einer Palette wird mit 1m² angenommen.

    Wenn ja - wieviel reserve bleibt übrig?


    Leider habe ich absolut keine Ahnung. In Mathe bin ich total schlecht und kann mir nicht vorstellen wie das funktionieren soll. Habe leider noch keines dieser Beispiele ausgerechnet. Oh man :/ Das ist echt peinlich ^^'

    Hoffe mir kann jemand helfen.

    Glg. spiderPrincess!

    edit:

    Habe gerade noch ein anderes Beispiel gefunden dass ich nicht kapiere... Vielleicht weiß da auch jemand was dazu?

    In einem Raum beträgt die Lager-bruttofläche 824m², 65% sind für die Lagerung nutzbar; die Raumhöhe beträgt 3,8m. Die im Durchschnitt 1,60m hohen Palettenladungen werden ohne Stapelung auf dem Boden gelagert. Welcher RAumnutzungsgrad wird erreicht?
     
    #1
    Spiderprincess!, 12 Dezember 2007
  2. Chris81
    Chris81 (35)
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    PISA läßt grüßen? :tongue:


    Als für die erste Aufgabe brauch ich gar nicht rechnen:
    Die zulässige Bodenbelastung von 500kg/m² wird mit 780kg/m² deutlich überschritten. Entscheidend ist nicht, ob der Lagerraum größer oder kleiner ist, sondern ob die zulässige Flächenpressung überschritten wird. Da nützt es auch nichts, die Paletten weiter auseinanderzustellen.



    Raumnutzungsgrad = genutztes VOLUMEN(!)/ Gesamtvolumen

    Nutzbare Aufstandsfläche = 824m² * 65% = 535,6m²
    Nutzbares Raumvolumen = Nutzbare Aufstandsfläche * 1,60m = 857m³

    Gesamtvolumen = Aufstandsfläche * Raumhöhe = 3131m³


    Raumnutzungsgrad = 857m³ / 3131m³ = 0,274 = 27,4%



    Merke:
    Es ist im Wesentlichen wesentlich, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden.
     
    #2
    Chris81, 12 Dezember 2007
  3. Spiderprincess!
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Danke schonmal.

    Zum zweiten Beispiel hab ich jetzt auch schon die Lösung rausbekommen. Die gleiche wie deine. :cool1:

    Aber bei der ersten Aufgabe nicht... Da bekomm ich jetzt raus dass noch 6 Tonnen reserve sind. :eek:

    ich kenn mich nicht aus.

    Ich hab das so gerechnet:

    21m x 60m x 500 kg/m² = 630 000 kg Belastung total

    800 Pal x 780 kg = 624 000 kg total .

    Das bedeutet doch dann das 6000 kg übrig bleiben oder nicht??? Ich bin echt zu blöd..
     
    #3
    Spiderprincess!, 12 Dezember 2007
  4. Chris81
    Chris81 (35)
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    Single
    Schön. Du hast gerechnet, aber nicht verstanden, was zu rechnen ist. :smile:

    Stell Dir vor, Du hast 199 Kollegen und ein Auto. Jeder von euch kann 5kg tragen. Könnt ihr das Auto dann wegtragen?

    Sehr wahrscheinlich ja, wenn ihr es in Einzelteile zu je 5kg zerlegt.

    Das Problem ist nur, daß es in einem Stück ist, also 1000kg wiegt. Da es in einem Stück ist, kannst nur Du anfassen. Deine 199 Kollegen können Dir nicht helfen.

    Dem Lagerboden geht es genauso. Wenn er 500kg/m² aushält, kannst Du dort keine 780kg/m² hinstellen. Du könntest höchstens vorher die Anzahl der Paletten verdoppeln und das Material verteilen, um die Flächenlast zu halbieren.
     
    #4
    Chris81, 12 Dezember 2007
  5. Spiderprincess!
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Klingt sehr logisch. Hm :/ Aber ich bin im logischen Denken nicht so gut drauf ^^' *hust* gottseidank weiß hier niemand dass ich lagerlogistikerin werde. :tongue:

    Ich sitzt hier jetzt eh schon ne stunde oder länger an diesen beispielen und ich bin einfach zu blöd um das zu kapieren. :geknickt:

    Wie kann man denn dann rechnen, wieviel Gewicht zuviel gelagert wird?

    Glg.
     
    #5
    Spiderprincess!, 12 Dezember 2007
  6. Chris81
    Chris81 (35)
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    Single
    Gewicht gar nicht, höchstens Flächenlast:

    Lagerlast - zulässige Lagerlast = Überschuß
    780kg/m² - 500kg/m² = 280kg/m²

    Bezogen auf die zulässige Last wäre das:
    280kg/m² / 500 kg/m² = 56% zuviel


    Bitte zieh nicht in die Wohnung über mir! :cool1: Nachhilfe in Sachen Flächenlast gibts dafür kostenlos.
     
    #6
    Chris81, 12 Dezember 2007
  7. Spiderprincess!
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Hm, okay. Dann werd ich dir mal vertrauen und das so berechnen.

    Danke :zwinker:
     
    #7
    Spiderprincess!, 12 Dezember 2007
  8. Chris81
    Chris81 (35)
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    Wenn ich mich vertan habe, sollte morgen besser niemand mehr mit seinem Auto fahren. :ratlos:
     
    #8
    Chris81, 12 Dezember 2007
  9. physicist
    physicist (30)
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    Ich glaube, hier wurden zwei verschiedene Probleme vermischt.
    Man stelle sich mal einen Boden vor, der auf der gesamten Fläche nach unten abgestützt ist, aber der an sich eine begrenzte Belastbarkeit hat. Ein gutes Beispiel dürfte eine geschlossene Schneedecke sein. Tritt man einfach darauf, sinkt man ein, verteilt man das Gewicht, indem man Skier oder Schneeschuhe benutzt, kann man darauf stehen. Ein Boden dieser Art entspricht der Argumentation von Chris81.
    Nun stelle man sich stattdessen folgende Konstruktion vor: Eine gegen Verbiegen und Verwinden sehr steife Platte liegt auf einem Unterbau mit begrenzter Stabilität (Tischbeine, Hauswände, was auch immer). Die Belastbarkeit dieser Konstruktion wird durch den Unterbau bestimmt. Und auch hier kann man eine Belastbarkeit in kg/m² angeben. Dabei ist es aber überhaupt kein Problem, ein sehr kleines und schweres Objekt auf der Platte abzulegen, solange die mittlere Belastung über die ganze Fläche der Platte nicht zu hoch wird.
    Ein realer Boden ist natürlich eine Mischung aus diesen beiden extremen, aber ich würde eigentlich annehmen, dass der Boden einer Lagerhalle eher der zweiten Art nahe kommt.



    Also das kann so auch nicht korrekt sein. Du gehst also nur von der Auflagefläche der abgestellten Objekte aus. Dann müsstest du aber berücksichtigen, die Kontaktfläche einer Palette zum Boden sich auf ein paar Bretter beschränkt. Und somit würdest du auf eine noch viel größere Last pro Fläche kommen.
    Oder wie groß sollte deiner Meinung nach z.B. die zulässige "Flächenpressung" eines Bodens sein, auf dem ein Auto abgestellt werden soll? Die Fläche, auf die sich das Gewicht konzentriert (nämlich die Kontaktfläche von Boden und Reifen) ist ziemlich klein. Da käme eine ganz schön überdimensionierte Zahl bei raus, wenn man das so rechnen würde.

    Woher nimmst du diese Argumentation? Wenn du "vom Fach" bist, also bei einer Spedition oder sowas arbeitest, und das in der Branche so üblich ist, dann will ich das mal so stehen lassen. Aber die ganze Wahrheit kann das nicht sein.


    Das wäre auch meine Interpretation der Sache.
    Aber wie gesagt: Falls es in der Branche so üblich ist, das nicht so zu rechnen, dann mach es eben so wie üblich, auch wenn die physikalische Realität etwas anders aussieht.
     
    #9
    physicist, 12 Dezember 2007
  10. Chris81
    Chris81 (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Das ganze kann man noch etwas auffächern. Dazu muß man aber in die Materialwissenschaft gehen, was mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr Inhalt einer Ausbildung ist. :zwinker:
     
    #10
    Chris81, 12 Dezember 2007
  11. Spiderprincess!
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Also was jetzt? :grin:

    Materialwissenschaft? Hat das etwas mit Materialwirtschaft zu tun?

    Ich bin verwirrt ^^''
     
    #11
    Spiderprincess!, 12 Dezember 2007
  12. physicist
    physicist (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Du wirst doch wohl hoffentlich in deinem Unterricht mal was aufgeschrieben haben. Da solltest du jetzt nachschauen, welche der beiden Interpretationen gemeint ist. Ganz sicher wird dir das hier vermutlich keiner sagen können.
     
    #12
    physicist, 12 Dezember 2007
  13. Spiderprincess!
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Leider habe ich - wie gesagt - noch keines dieser beispiele gerechnet. War die letzten 4 stunden nicht dabei. :/ Muss es nun selbst ausarbeiten und da ich so faul bin, hab ich natürlich erst am letzten tag angefangen zu lernen.

    Ich habe mir jetzt erstmal beide Varianten aufgeschrieben und werde sonst vor der Stunde nochmal meinen Lehrer fragen, wie das nun gemeint ist.

    Also danke nocmal für eure Hilfe :smile2:
     
    #13
    Spiderprincess!, 12 Dezember 2007
  14. Trogdor
    Trogdor (40)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich bin kein Bauingenieur, aber das erscheint rein anschaulich auch mir nahelieger zu sein. Der kritische Punkt wird doch vermutlich die Verankerunk der Deckenplatte an den tragenden Elementen sein. Und da wirkt sich ja das summierte Gewicht aus. Wobei eine günstigere Gewichtsverteilung die Paletten näher an die Stützpfeiler und Tragwände platziert.
     
    #14
    Trogdor, 12 Dezember 2007
  15. Chris81
    Chris81 (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    129
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    Single
    Es sind alle drei Schnittlasten relevant: Querkraft, Normalkraft und Biegemoment. In der Aufgabe ist nur keine Information zur Beschaffenheit des Gebäudes, sodaß ich nicht von einer Berücksichtigung dessen ausgehe.
     
    #15
    Chris81, 13 Dezember 2007
  16. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Mein erster Gedanke war auch: Wenn das rein Formale gemeint ist und im Unterricht gelehrt wurde, dass man eine Palette von 780 kg/m² nicht auf eine Fläche mit 500 kg/m² stellt, dann kriegt man die 800 Paletten natürlich nicht unter.

    Wenn gemeint ist, ob die 800 Paletten auf eine Fläche passen, die in ihrer Gesamtheit eine durchschnittliche Bodenbelastung von 500 kg/m² hat, dann komme ich auch zu den 6 Tonnen Reserve. Gemäß der Rechnung:
    a = (21 x 60 m²) x 500 kg/m² - 800 x 1 m² x 780 kg/m²

    Bliebe noch die flächenmäßige Rechnung, und rein rechnerisch ist auch das möglich, denn 800 x 1m² < 21 x 60 m².

    Das wäre der Ansatz eines ITs... :zwinker:
     
    #16
    User 76250, 13 Dezember 2007
  17. Spiderprincess!
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    253
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    vergeben und glücklich
    Danke nochmals für eure Hilfe. Richtig war dann doch dass mit den 6 Tonnen Reserve.

    Ich habe den Lehrer nach der zweiten Variante gefragt, doch er hat mir keine richtige Antwort gegeben.
    Naja, ich hab jetzt ne 3 bekommen und das passt mir :zwinker: danke
     
    #17
    Spiderprincess!, 16 Dezember 2007

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