Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Brustkrebs

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Mirabella18, 16 Oktober 2005.

  1. Mirabella18
    0
    hallo, habe soeben erfahren, dass meine tante an brustkrebs erkrankt ist. :frown:
    das macht mich total fertig ... wie hoch ist denn das risiko das ich es auch haben könnte, weil es halt familiär aufgetreten ist. zuvor hatte noch nie jemand in unserer familie irgend eine art von krebs.
     
    #1
    Mirabella18, 16 Oktober 2005
  2. Springmausl
    Verbringt hier viel Zeit
    139
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Hallo..

    Mach dir erst mal nich soviel Gedanken.. Ich würde an deiner Stelle mal zu deinem FA gehen und bei ihm rat suchen!!

    LG
     
    #2
    Springmausl, 16 Oktober 2005
  3. gravemind
    Benutzer gesperrt
    417
    0
    0
    nicht angegeben
    Hallo,
    zuerst einmal wünsche ich deiner Tante und dir viel Kraft und natürlich eine hoffentlich schnellsmögliche Genesung :smile:

    Dann kann ich mich meiner Vorgängerin nur anschliessen und dir zu einer Vorsorgeuntersuchung bei einem Arzt deines Vertrauens zu machen...

    Mfg, Daniel
     
    #3
    gravemind, 16 Oktober 2005
  4. *lupus*
    *lupus* (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.811
    123
    5
    nicht angegeben
    Hallo Mirabella,

    ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich fühlst. Vor einem Jahr ist meine Mutter an Brustkrebs erkrankt :frown: Mittlerweile hat sie die ganze Behandlung gut überstanden.
    Darf ich fragen, wie alt Deine Tante ist? Ist sie die Schwester Deiner Mutter oder Deines Vaters?

    Ich wünsche Dir und Deiner Tante alles Gute und das sie das alles ohne große Schwierigkeiten gut übersteht. Wenn Du Fragen hast auch zur Therapie usw. , kannst Du mich gerne fragen.
     
    #4
    *lupus*, 16 Oktober 2005
  5. Serendipity84
    Verbringt hier viel Zeit
    32
    91
    0
    nicht angegeben
    Meine Mutter und meine Oma hatten vor einigen Jahren auch kurz nacheinander Brustkrebs. Sie haben aber beide die Therapie gut überstanden (meine Oma mit Chemo, meine Mutter mit Bestrahlungen) und sind wieder gesund. Nur leider hat der Arzt gesagt die Wahrscheinlichkeit dass ich es auch bekomm ist relativ hoch, weil diese Art vererbbar ist. Naja, immerhin bin ich jetzt vorgewarnt und geh regelmäßig zur Vorsorge (was man ja sowieso machen sollte). Es ist aber wohl so (wenn ich das damals richtig verstanden hab) das es verschiedene Arten gibt und nicht alle vererbbar sind.
     
    #5
    Serendipity84, 16 Oktober 2005
  6. Mirabella18
    0
    vielen dank für eure lieben antworten!
    meine tante ist die schwester von meiner mutter und ist 40 jahre alt, also noch relativ jung.werde auf jeden fall bald mal wieder zur vorsorge gehen, aber ist es nicht ziemlich unwarscheinlich das es schon vor 20 (bzw 30) auftritt?kann man daran heutzutage noch sterben? wie verläuft denn so eine chemo?ich hoffe ihr hilft mir weiterhin so lieb!
     
    #6
    Mirabella18, 17 Oktober 2005
  7. *lupus*
    *lupus* (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.811
    123
    5
    nicht angegeben
    40 Jahre? Das ist tatsächlich jung. Deine Mutter sollte sich auch in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen.
    Ich gehe jetzt alle 6 Monate zum Brustabtasten. Aber es ist vor allem wichtig, daß man das selber macht und ein Gefühl für seine eigene Brust bekommt. Die meisten Frauen entdecken den Tumor selber. Mir wurde auch angeraten schon etwas eher als sonst angedacht eine Mammographie anfertigen zu lassen. Allerdings muß ich dazu sagen, daß es noch mehr Brustkrebsfälle in meiner Familie gibt.

    Bei meiner Mutter wurde er bei einer Mammographie entdeckt.
    Meine Mutter wurde dann sehr schnell operiert- brusterhaltend, daß heißt man hat nur ein kleines Stück des Drüsenkörpers entfernt und die Lymphknoten aus der Achselhöhle.
    Noch während der Operation hat sie die erste Bestrahlung bekommen.
    Diese Bestrahlungen hat sie dann auch noch 3 Wochen lang täglich nach der Operation bekommen. Sie fühlte sich danach immer etwas schlapp, aber das ging auch recht schnell wieder weg.

    Nach der Bestrahlung bekam sie dann eine Chemotherapie, da sich bei der feingeweblichen Untersuchung herausstellte, daß er sehr bösartig war.

    Sie hat eine etwas "mildere" Form der Chemotherapie bekommen. Bei dieser Chemo waren die Chancen etwas größer, daß sie ihre Haare behält.
    Die Chemo ging bei ihr so über 4 Monate. Jede Woche bzw manchmal auch mit zwei Wochen Pause gab es wieder einen Stoß dieses Mittels.

    Übelkeit hatte sie eigentlich weniger, denn dagegen gibt es mittlerweile sehr wirksame Medikamente. Sie war nur sehr anfällig für Infektionen und durfte dann meist auch nicht viel unter andere Menschen, da ihre weißen Blutkörperchen immer sehr niedrig waren.

    Jetzt hat sie alles gut überstanden, die Zeit war nicht immer leicht für uns und oftmals wollte sie alles hinschmeißen. :frown:
    Letzten Monat war sie zur Nachuntersuchung und da war alles in Ordnung. :smile:
    Wenn sie die nächsten 5 Jahre ohne Rückfall übersteht, hat sie sehr große Chancen ganz geheilt zu werden.

    Du hast gefragt, ob man da heutzutage auch noch daran sterben kann. Diese Frage muß ich leider mit einem "Ja" beantworten. Aber das ist von vielen, vielen Faktoren abhängig. Je eher man den Krebs entdeckt, desto größer sind die Heilungschancen.
     
    #7
    *lupus*, 17 Oktober 2005
  8. Mirabella18
    0
    sie hatte zwei knoten, einer 2 cm, der andere 1,5 cm.
    sie haben ihr die ganze linke brust abgenommen, aber das ist für sie kein zu sehr großes übel. wenn sie das alles überstanden hat lässt sie sich dort einen muskel (ich glaube vom rücken) einsetzen und dann soll das alles wieder wachsen. sie meint auch das es ihr sonst bestens geht, die wunde nur ein wenig schmerzt. morgen fängt chemo an.fallen dann immer die haare raus, also ist das der normalfall?ihr wurd gesagt das sie gleich das ''volle'' programm bekäme, das sei am sichersten.steigt denn auch bei mir das übel es eher zu bekommen? weil es wie gesagt der erste krebsfll überhaupt in unserer familie ist?!?liebe grüße, mira
     
    #8
    Mirabella18, 18 Oktober 2005
  9. *lupus*
    *lupus* (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    3.811
    123
    5
    nicht angegeben
    Ob die Haare alle ausfallen, kommt wie gesagt auf die Chemo an. Bei meiner Mutter sind die Haare nur dünner geworden.

    Du solltest das auf jeden Fall Deiner Frauenärztin erzählen, daß Deine Tante daran erkrankt ist. Damit sie das im Auge behält.
     
    #9
    *lupus*, 18 Oktober 2005
  10. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
    6.884
    0
    2
    Single
    Bei einer Freundin von meiner Mutter wurde vor kurzem auch Brustkrebs diagnostiziert. Sie hatte selbst einen Knoten ertastet, ist montags drauf gleich zum Frauenarzt, der sofort reagiert und sie ins Krankenhaus geschickt hat, sie wurde gleich am nächsten Tag operiert.

    Die Brust wurde ihr nicht abgenommen, es ging alles sehr schnell und direkt nach der OP hatte sie wohl selbst noch nicht so wirklich realisiert, daß das eben nicht nur so ist, wie wenn man ein kleines Muttermal weggeschnitten bekommt oder so. Hat drüber geredet, ob sie in zwei, drei Wochen wieder arbeiten kann, was der Chef sagt, wie lange sie fehlen "darf", etc...

    Ganz so schnell war die Sache allerdings doch nicht ausgestanden. Anscheinend handelte es sich bei ihrem Knoten wohl um eine sehr bösartige Form, auch wenn es noch keine Metastasenbildung gab. Trotzdem macht sie jetzt gerade eine Chemo-Therapie, auch das "volle Programm", auch um "sicher zu gehen".

    Meine Mutter besucht sie öfter mal, ihr sind jetzt auch sämtliche Haare ausgefallen. Allerdings hat bei ihr die Krankenkasse schon davor die Anfertigung einer Perücke bezahlt (inwieweit sie die auch trägt, weiß ich nicht). Ich hoffe, daß bei ihr bald alles überstanden ist, sie ist doch gerade mal 46.

    Die Frau meines Großonkels war vor einigen Jahren auch schonmal an Krebs erkrankt (allerdings angeheiratet, bin also nicht verwandt mit ihr), in den Lymphdrüsen (? kann das sein? Vielleicht auch nur Brustkrebs, und die Lymphdrüsen wurden auf der Seite entfernt?). Sie wurde operiert, bekam auch Chemo, war dann aber soweit geheilt. Gerade letzte Woche musste sie mal wieder zu einer Kontrolluntersuchung, da haben sie wieder was gefunden... :rolleyes2 Genaueres weiß ich allerdings leider auch nicht...

    Mein anderer Großonkel (Bruder meiner Oma, ist glaube ich so ca. Ende 50/Anfang 60) ist Anfang des Jahres ebenfalls an Krebs erkrankt, entweder Magen oder Speiseröhre, irgendwas in der Richtung. Er wurde operiert, war wohl ziemlich kompliziert, der Eingriff. Hat auch wahnsinnig abgenommen, war lange in der Reha, sieht auch jetzt noch nicht wirklich gesund aus, war früher ja schon dünn, aber jetzt... Und er muß natürlich auch immer wieder zu Nachuntersuchungen, steht bald wieder eine an...

    Ich weiß nicht, manchmal bekomme ich das Gefühl, Krebs ist so verdammt verbreitet... ok, EIN Fall in meiner Verwandtschaft bedeutet jetzt nicht gleich eine erblich bedingte Neigung, daß ich auch irgendwann mal daran erkranken werde.

    Ich gehe natürlich regelmäßig zum Frauenarzt zu Vorsorgeuntersuchungen, da wird auch die Brust abgetastet. Ist in meinem Alter zwar sehr unwahrscheinlich, an Brustkrebs zu erkranken, aber schaden tut die Vorsorge ja auch keinen Fall!

    Sternschnuppe
     
    #10
    Sternschnuppe_x, 18 Oktober 2005
  11. ChillKing
    Gast
    0
    in erster linie kannst du froh sein dass es "nur" brustkrebs ist, denn bei dieser mutation überleben 90% der opfer.
     
    #11
    ChillKing, 18 Oktober 2005
  12. Dreamerin
    Gast
    0
    Ja, das gibt es... Lymphdrüsenkrebs hatte meine Oma auch.
    Heute ist das ganz gut heilbar, sogar wenn man es spät findet, sind die Chancen relativ gut im Gegensatz zu früher.

    Ansonsten sag ich hier nichts...

    Brustkrebs kriegen viele schon mit Mitte 30. Ich sag mir, wenn es nicht reicht, dass man sich 1-2 mal im Jahr durchchecken lässt, dann weiß ich auch nicht. Normal müsste man da das rechtzeitig entdecken.
     
    #12
    Dreamerin, 18 Oktober 2005
  13. Mirabella18
    0
    meine tante ging jedes halbe jahr zur untersuchung.. hat aber vor kurzen einen kleinen sohn bekommen, da meinte der arzt er könne sofort nach einer geburt nichts feststellen weil die milchkanäle usw. sehr ausgeprägt sind und sie halt in einem halben jahr wiederkommen müsse.da surde der brustkrebs dann festgestellt.
    dazu muss ich sagen das meine tante nicht in deutschland wohnt, dort aber sehr gute ärzte hat.
     
    #13
    Mirabella18, 18 Oktober 2005
  14. Mirabella18
    0
    also eure verwanten haben den krebs gut überstanden, ja?
     
    #14
    Mirabella18, 19 Oktober 2005

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Brustkrebs
Love96
Kummerkasten Forum
11 Juni 2015
7 Antworten
Drachengirlie
Kummerkasten Forum
22 April 2008
12 Antworten