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bundeswehr

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von sweetclimber, 2 Dezember 2005.

  1. sweetclimber
    Benutzer gesperrt
    23
    0
    0
    Single
    Hallo

    Vor einiger Zeit gab es den Fall bei der Bundeswehr das ein Informatiker dekradiert wurde weil er sich weigerte ein Transportüberwachungs und koordinationsprpgramm zu schreiben. Er hatte dazu die Begründung man könne mit diesem Programm auch Waffen- und Bombentransporte der USA besser durführen.
     
    #1
    sweetclimber, 2 Dezember 2005
  2. daedalus
    daedalus (37)
    Teammitglied im Ruhestand
    864
    113
    51
    nicht angegeben
    Ich gehe davon aus, dass er bei seiner Einstellung unterschrieben hat, dass er keine Gewissensprobleme dabei hat militaerisch genutzte Software zu entwickeln. Das haette er sich vorher ueberlegen und dann konsequenterweise woanders einen Job suchen sollen.
     
    #2
    daedalus, 2 Dezember 2005
  3. Kleeneflocke
    0
    Er arbeitet bei der Armee. Überraschung deren Job beinhaltet das töten.


    Soll er sich woanders einen Job suchen...
     
    #3
    Kleeneflocke, 2 Dezember 2005
  4. Canis lupus
    Verbringt hier viel Zeit
    356
    101
    0
    Single
    Meine klare Antwort ist ja.Wer bei der Armee als Soldat arbeitet,muss auch damit rechnen,dass sein Wissen für militärische Zwecke genutzt wird.Derjenige wurde ja auch an der Waffe ausgebildet,also muss er auch bereit sein zu töten.Für Gewissensprobleme ist es wohl etwas zu spät.Bei sowas frag ich mich ernsthaft,warum jemand zur Armee geht,wenn derjenige einen Gewissenskonflikt damit hat?
     
    #4
    Canis lupus, 2 Dezember 2005
  5. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.035
    121
    1
    nicht angegeben
    Es kann durchaus einen Unterschied machen, ob ich mich dazu bereit erkläre ein Land zu verteidigen oder ob ich mich dazu bereit erkläre ein land anzugreifen. Wer bei der Bundeswehr unterschreibt, unterschreibt nur das erste, die USA macht aber (s. Irak) auch das andere... Ob das nun realistisch ist zu glauben, man würde bei der Bundeswehr arbeiten können, ohne auch für die USA zu arbeiten, will ich damit natürlich nicht sagen.
     
    #5
    Daucus-Zentrus, 2 Dezember 2005
  6. Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
    641
    101
    0
    nicht angegeben
    Hallo? Das war ja dann wohl Befehlsverweigerung. Hätte ich mich damals geweigert an meinem PC zu arbeiten, weil man damit auch Waffenteile bestellen konnte, wäre die Degradierung ja wohl das mindeste was mich erwartet hätte. Vermutlich auch noch "Cafe Viereck" und so weiter.

    Ein militärische Organisation funktioniert mit einer strengen Hierachie und setzt darauf, dass jeder seine Aufgabe erfüllt. Das kann nicht funktionieren, wenn jeder einfach das macht was er will. Job ist Job und Schnaps ist Schnaps. Wenns einem nicht passt, soll er Zivildienst machen. Obwohl ihm das selbe auch dort passieren kann. Wer nicht macht, was Chef will, fliegt.
     
    #6
    Gravity, 2 Dezember 2005
  7. Galotta
    Galotta (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    72
    91
    0
    Verliebt
    Die Informationen sind ja ziemlich spärlich. :smile:
    Falls es der selbe Fall ist, wurde diesem Degradierten Soldaten damals aber Recht gegeben. Ich weiß jetzt nicht mehr wie genau die sachlage war (werde das mal ergoogeln), doch muß ein Soldate bei der Bundeswehr nicht jeden Befehl befolgen (Befehl ist Befehl war mal vor 60 Jahren), sobald dieser gegen gelten Recht und Gesetz verstößt.

    Nun, wenn es gerade in dem Fall darum ging den USA bei ihren Irak Krieg zu helfen, könnte sich der Soldat darauf berufen das dieser Krieg Völkerrechtwidrig ist (sagt sogar Kofi Annan Offizieler geht's wohl kaum).

    später mehr....

    mfg ß
     
    #7
    Galotta, 2 Dezember 2005
  8. daedalus
    daedalus (37)
    Teammitglied im Ruhestand
    864
    113
    51
    nicht angegeben
    Sicher dass das so genau spezifiziert ist? Ich musste unterschreiben (bei meinem Arbeitgeber, mit der Bundeswehr hab ich bisher nicht wirklich was zu tun gehabt), dass ich keine Gewissensprobleme damit haette in militaerischen Projekten mitzuarbeiten
     
    #8
    daedalus, 2 Dezember 2005
  9. Koyote
    Koyote (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    781
    113
    17
    Verheiratet
    Ja, ich halte das vorgehen für gerechtfertigt.

    Der Mann ist damit noch gut weggekommen,
    in jedem zivilen Unternehmen wäre er seinen Job losgeworden, und hätte wohl auch arge Probleme wieder einen neuen zu finden, schließlich stellt niemand jemanden ein, der die Aufträge des Arbeitgebers nicht ausführt.
     
    #9
    Koyote, 2 Dezember 2005
  10. Kleeneflocke
    0
    Natürlich für die verteidigung Deutschlands. Allerdings ist das ein schlechtes Argument.
    Schliesslich ist es hinlänglich bekannt das Deutschland in der NATO ist und schon alleine deswegen Zusammenarbeit mit verschiedenen Staaten zustande kommt.
     
    #10
    Kleeneflocke, 2 Dezember 2005
  11. Trogdor
    Trogdor (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    472
    101
    0
    nicht angegeben
    Das muss nicht separat spezifiziert werden. Laut GG und daraus resultierend StGB sind für die Bundesrepublik Angriffskriege verboten. Und da geltendes Recht über allen denkbaren Arbeitsverträgen steht, hat ein Soldat nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht einen Befehl zu einem Angriffskrieg zu verweigern.
    Um zu beurteilen, inwieweit die Gesetze die Unterstützung eines Angriffskrieges durch die USA betreffen, müsste man alle Details des Falles beachten. Was die Gerichten tun werden oder schon getan haben.
     
    #11
    Trogdor, 2 Dezember 2005
  12. Canis lupus
    Verbringt hier viel Zeit
    356
    101
    0
    Single
    Das stimmt,allerdings hab ich das so verstanden,dass das Programm zwar theoretisch unterstützend für Angriffshandlungen sein könnte,allerdings die primäre Funktion eine ganz andere war.
    Es ist aber falsch,das man bei Eintritt in die Bundeswehr einen Vertrag "nur" für die Landesverteidigung mit ihr eingeht.Deutschland ist zusammen mit den USA in der Nato und damit unterstützt die Bundeswehr die Erhaltung und Verteidigung dieser Allianz.Da dieses Programm nicht direkt zu Angriffszwecken dient,sehe ich keine Grundlage für eine Befehlsverweigerung.Anders sehe der Fall natürlich aus,wenn dadurch die Bundeswehr aktiv in einem Angriffskrieg verwickelt wird.In diesem Falle sehe ich das nicht so.
     
    #12
    Canis lupus, 2 Dezember 2005
  13. sweetclimber
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    23
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    Single
    Das pProgramm diente zur Tansport abwicklung von Gütern. Und als Tranzportgut kann man alles einsetzten sowohl Lebensmittel, Kleidung und Zelte als auch Waffen Truoppen und Bomben.

    Nach dem Programm Menschenführung 2000 ist die Bundeswehr nichtmehr in der Lage in Kriesensituationen richtig zu reagieren da das Przinp von befehl und gehorsam aufgehoben ist. Nur so konnte es kommen ds er nur degradiert wurde.
     
    #13
    sweetclimber, 2 Dezember 2005
  14. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.035
    121
    1
    nicht angegeben
    Wie T. schon sagte, s. GG - Ob da was anderes im Vertrag steht, weiß ich jetzt natürlich nicht, aber das GG lässt (wie entsprechendes Urteil damals auch besagte) wohl nur diese Interpretation zu. Außerdem bin ich sicher, dass in dem Vertrag steht, dass man das GG achtet, steht nämlich in meinem Vertrag auch drin.
     
    #14
    Daucus-Zentrus, 2 Dezember 2005
  15. sweetclimber
    Benutzer gesperrt Themenstarter
    23
    0
    0
    Single
    Die Frage ist doch wann ein Angriffskrieg beginnt bzw was noch als Verteitigungskrieg zu werten ist. Ist es ein Angriff einen Gegner zu vernichten ehe er angegriffen hat?

    Diese und andere Vorschiften hndern Bundeswehrsoldaten im Auslandseinatz daran verbrechen zu verhindern. Kleies Beispiel: Es befindet sich ein deutscher Scharfschütze im Kosovo in seiner Beobachtungsstellung. Fabei beobachtet er wie eien Frau in einiger Entfernung vergawaltigt wird. Dieser Scharfschütze könnte den Täter töten oder verletzten aber er darf es nicht. Da er nicht persönlcih angegriffen wird. Wo ist da die logik?
     
    #15
    sweetclimber, 3 Dezember 2005
  16. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.035
    121
    1
    nicht angegeben
    mal abgesehen davon, dass dieses Beispiel eher weniger mit der Ausgangsfrage zutun hat: Hier muss man wohl weiter fragen, ob die Möglichkeit einen potenziellen Vergewaltiger zu hindern seine Tötung oder Verletzung durch einen Scharfschützen hindert.
     
    #16
    Daucus-Zentrus, 3 Dezember 2005

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