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Cerazette -> Östrogenmangel?

Dieses Thema im Forum "Aufklärung & Verhütung" wurde erstellt von Eisblumenstrauß, 30 Dezember 2009.

  1. Eisblumenstrauß
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    Hallo zusammen

    Ich habe bei meinem letzten Frauenarztbesuch die Cerazette verschrieben bekommen, da ich meine östrogenhaltige Pille eventuell nicht mehr nehmen sollte (da scheiden sich die Geister)

    Wenn ich mir die ganzen Erfahrungsberichte über diese Pille so durchlese, wo extrem häufig über Akne und Haarausfall berichtet wird, habe ich eigentlich gar keine Lust mehr sie auszuprobieren, aber naja, viel Auswahl habe ich momentan nicht..

    Was mich jetzt aber am meisten beunruihgt, ist die Sache mit dem Östrogen. Vllt. habe ich da irgendwo einen Denkfehler..
    Diese Pille unterdrückt ja als einzige Minipille den Eisprung, also habe ich sozusagen keinen Zyklus und demzufolge wird auf natürliche Weise kein Östrogen produziert. Aber da ich auch kein syntetisches Östrogen mehr bekomme, wie es mit der Micropille der Fall war, habe ich ja gar kein mehr..? Ist das okay für den Körper? Oder ist diese Überlegung generell Quatsch?

    PS. Noch eine Frage: Wenn ich von der Micropille zur Cerazette ohne Pause wechsele, muss ich da verhütungstechnisch etwas beachten?
     
    #1
    Eisblumenstrauß, 30 Dezember 2009
  2. User 86199
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    Vielleicht stehe ich jetzt total auf dem Schlauch, aber alle Pillen unterdrücken den Eisprung. So erfolgt ja die Verhütung - ganz egal ob Minipille oder Micropille... Demzufolge gibt es eben auch bei keiner der Pillen einen natürlichen Zyklus.
    Aus welchem Grund sollst du denn keine östrogenhaltige Pille mehr einnehmen?
    Ich habe übrigens eine Weile die Cerazette genommen und bin ganz gut zurechtgekommen. Haarausfall und Akne hatte ich zumindest definitiv nicht.
     
    #2
    User 86199, 30 Dezember 2009
  3. User 48246
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    Lies nicht zu viele Erfahrungsberichte. Meistens schreiben ja nur Leute, die Probleme damit haben - warum soll man auch gute Erfahrungen verbreiten...

    Außerdem reagiert ja jeder anders darauf. Also gib der Cerazette möglicht unvoreingenommen eine Chance :smile:

    Ohne Pause wechseln ist immer gut, dann bleibt auch der Schutz erhalten.
     
    #3
    User 48246, 30 Dezember 2009
  4. User 52655
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    Nein, die klassischen Minipillen unterdrücken den Eisprung nicht, sie verändern lediglich den Schleimpfropf und die Gebärmutterschleimhaut.

    Dass der Östrogenspiegel im Körper bei Einnahme einer Minipille in (ich glaube) der zweiten Zyklushälfte etwas geringer ist, als normal, ist richtig. Soweit ich weiß, wird spekuliert, ob dies Einfluss auf die Knochendichte hat, erwiesen ist es jedoch nicht.
    Dass dein Körper komplett östrogenfrei ist, stimmt jedenfalls nicht.
     
    #4
    User 52655, 30 Dezember 2009
  5. User 86199
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    Habe mich auch gerade auf die Schnelle belesen. Wieder was dazugelernt:

    Östrogen-Gestagen-Präparate verhindern eine mögliche Eizelleinnistung + hemmen den Eisprung + verdicken den Schleim am Gebärmuttermund.

    Reine Gestagenpräparate verhindern eine mögliche Eizelleinnistung + verdicken den Schleim am Gebärmuttermund. Den Eisprung verhindern sie typischerweise nicht. Die Cerazette eben schon, weshalb sie sicherer ist als die anderen Gestagenpräparate.


    Meine Erkenntnis des Tages. :zwinker:
     
    #5
    User 86199, 30 Dezember 2009
  6. Nevery
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    also ich nehm die cerazette jetzt schon knapp ehm.. zwei oder drei? ka :grin: jahre im (sehrlangen) langzeitzyklus, und ich hab null probleme mit ihr. ist zudem die einzige Pille, mit der ich nicht permanent mit pilzinfektionen zu kämpfen hab.
    jedenfalls definitiv weder akne noch haarausfall :zwinker:
     
    #6
    Nevery, 30 Dezember 2009
  7. User 52655
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    Aber die Cerazette nimmt man doch ohnehin immer durch :hmm: Von "Langzeityklus" kann man also nicht wirklich sprechen, es ist halt der normale Einnahmezyklus bei der Cerazette.
     
    #7
    User 52655, 30 Dezember 2009
  8. Eisblumenstrauß
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    vergeben und glücklich
    Das hat sie wohl ironisch gemeint..

    Japp, bei einer normalen Minipille, wo die Eierstöcke intakt sind. Bei der Cerazette hat man aber weder erste noch zweite Zyklushälfte, da es überhaupt keinen Zyklus gibt. Mich interessiert jetzt halt, was dann sonst die Östrogene produziert. Können das die "stillgelegten" Eierstöcke? Sorry, ich bin medizinisch vollkommen ungebildet..


    Bei mir wird venöse Insuffizienz vermutet (Venenschwäche). Ich habe manchmal stechende Schmerzen in den Waden und ließ mich vor kurzem beim Phlebologen untersuchen. Es wurde gemessen, wie schnell das Blut in den Beinen nach unten fließt (je langsamer, desto besser) und auch ein Ultraschall gemacht. Es hieß, alles sei okay, keine Probleme, und ja, ich darf meine Pille weiter nehmen (habe ich extra gefragt, weil ich mal etwas über Krampfadern im Zusammenhang mit der Pille gelesen habe).
    Das habe ich dann bei meiner FA erwähnt. Sie wollte es aber genauer wissen und hat den Phlebologen gleich in der Sprechstunde angerufen. Auf einmal hieß es, die Messwerte seien für mein Alter nicht sooo super. Östrogene Pille? Nein, besser nicht.
    :what:

    Ich war dann bei einem anderen Arzt, da mir der erste natürlich alles Andere als seriös vorkam. Die Messwerte waren wieder nicht sooo gut, Ultraschal war aber wieder super, nichts gefunden. Pille? Ja, kein Problem.
    In der schriftlichen Diagnose hieß es dann aber: chronisch venöse Insuffizienz, Stammastvarikosis.
    Ich bin mehr als verwirrt..

    Sonst habe ich mit meiner Pille überhaupt keine Probleme und wechsele deshalb so ungern zur Cerazette. Eine mitteldosierte östrogene Hautpille und dann reine Gestagenpille.. Die Chancen, dass es gut geht, stehen ziemlich schlecht, denk ich..
     
    #8
    Eisblumenstrauß, 30 Dezember 2009
  9. User 52655
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    vergeben und glücklich
    So war es. Im Vergleich zur zweiten Zyklushäfte des natürlichen Zyklus ist die Östrogenkonzentration niedriger.
     
    #9
    User 52655, 31 Dezember 2009

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