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Darwin-Award

Dieses Thema im Forum "Fun- & Rätselecke" wurde erstellt von DocDebil, 3 November 2002.

  1. DocDebil
    DocDebil (42)
    im Ruhestand
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    248
    447
    nicht angegeben
    Der Darwin-Award wird alljährlich denjenigen "verliehen" (in der
    Regel "posthum"), die sich um den Genpool der Menschheit verdient
    gemacht haben, indem sie ihre eigenen Gene diesem entzogen.
    Anders ausgedrückt:
    Menschen, die sich durch eigenes Verschulden um ihr Leben gebracht
    haben, werden hier "verewigt".
    Alle Angaben sind durch unabhängige Medien geprüft und bestätigt - so
    unglaublich sie manchmal auch sein mögen.


    Die Gewinner des Jahres 1998

    Frank Hobbs und Jo Markus aus Toronto waren mit Hund und ihrem
    nagelneuen Grand Cherokee zum Angeln auf einem zugefrorenen See
    hinausgefahren.
    Bald stellten sie fest, daß das Eis so dick war, daß man mit einem
    Pickel sehr lange würde graben müssen.
    Daher entschieden sie sich kurzerhand für eine Lösung mit
    Dynamit. Sie zündeten eine Stange Dynamit an und warfen sie weit
    weg von ihrem Auto.
    Der bis dahin gelangweilt dasitzende Hund sah dies und
    begann das Dynamit zu aportieren.
    Panisch schossen die Männer mit ihren Revolvern auf den
    herangallopierenden Hund, der sich daraufhin ängstlich unter dem
    Auto versteckte (samt Dynamit).
    Die Explosion zerstörte Eis, Auto und Hund.
    Durch die Druckwelle wurden die beiden Männer mehrere Meter
    weggeschleudert und verloren das Bewußtsein.
    Beide sind in der Eiseskälte erfroren.


    Der Gewinner des Jahres 1997

    Ein Zivilangestellter der US Air Force, dem es gelang, eine
    Starthilferakete zu entwenden. Diese Feststoffraketen werden verwendet,
    um Transportflugzeugen auf kurzen Startbahnen zusätzlichen Schub zu
    verleihen.
    Er befestigte die Rakete an seinem Auto und zündete sie auf einem
    geraden Landstraßenstück um die Beschleunigung zu testen.
    Diese war in der Tat so enorm, daß das Fahrzeug ca. 450 Km/h erreicht
    hatte,

    als es nach 6 Km einen metertiefen Krater in eine Felswand schlug.
    Da die Reifen diese Geschwindigkeit (und die panischen Bremsversuche
    des Fahrers) nicht aushielten, legte er die letzten 1, 5 Km eher
    fliegend zurück. (Feststoffraketen lassen sich nicht abschalten,
    sie brennen bis der Treibstoff erschöpft ist. . . )


    Der Gewinner des Jahres 1996

    Bei den Versuchen, eine Coladose ohne Bezahlung aus einem
    Automaten zu entnehmen, wurde der Täter vom umstürzenden Automaten
    erschlagen.



    Weiterhin nominiert wurden:

    Ein Mann, der seine Schrotflinte am Lauf packte, um die
    Windschutzscheibe des Autos seiner Exfreundin wie mit einer
    Keule einzuschlagen. Aus der (geladenen) Waffe löste sich,
    durch die Wucht des Aufpralls, ein Schuß, der den Täter
    in die Brust traf und sofort tötete.

    Stefan Macko, 55, aus Toronto, Kanada: er stürzte vom Balkon aus
    dem 23. Stock seines Wohnhauses.
    Er hatte versucht, den Käfig seines Papageis zu reinigen
    (der auf dem Balkon stand) - von einem Drehstuhl mit Rollen aus!

    Ken Charles Barger, 43, aus Newton, North Carolina: als er spät
    abends stark alkoholisiert auf dem Bett liegend angerufen wurde,
    griff er statt zum Telefon zum Revolver Kal. 38. Beim "Abheben"
    löste sich ein Schuß und traf ihn in den Kopf.

    Garry Hoy, 39, Rechtsanwalt in Toronto: er warf sich gegen die
    Scheibe im
    24. Stock eines Hochhauses um die Stabilität der Fenster zu
    demonstrieren. Das
    Fenster gab jedoch nach, er schlug wenig später auf dem Boden auf
    und war
    sofort tot.

    Michael Anderson Godwin, wegen zweifachen Mordes zum Tod auf dem
    elektrischen Stuhl verurteilt; seine Strafe wurde in
    lebenslänglich umgewandelt. Er
    wurde auf einer Metalltoilette sitzend durch Stromschlag getötet,
    als er
    versuchte den Fernseher in seiner Zelle selbst zu reparieren.

    Gregory David Pryor, 19, wurde durch einen Schuß aus dem
    Vorderladergewehr seines Vaters getötet. Er hatte versucht,
    mit einem Feuerzeug in den Lauf zu leuchten, um dessen Sauberkeit
    zu kontrollieren. Die Flamme entzündete Pulverreste,
    die Waffe explodierte.

    Matthew David Hubal starb in Maromoth Lake. Er war auf einem
    Kunststoffkissen, das Wintersportler vor den Masten eines Skilifts
    schützen soll und das er zuvor von einem der Masten entfernt hatte,
    einen Steilhang herunter gerutscht.
    Er prallte dabei, auf dem Kissen sitzend, gegen genau
    jenen Mast, auf dessen Kissen er saß.

    Zwei Landarbeiter in Polen wurden beim " Elektrofischen" getötet.
    Sie wollten die Fische erbeuten, indem sie ein Stromkabel in den Teich
    hielten.
    Einer der beiden urinierte gerade in den Teich, als der Stromstoß
    einsetzte. Der andere ließ das Kabel fallen und wollte seinem Freund
    helfen; auch er starb an den Folgen des Stromstoßes.

    John Pernicky und Sal Hawkins versuchten stark angetrunken, ein
    Open-Air-Konzert zu erreichen. Da man den Einlaß verweigerte,
    wollten sie über einen 3 Meter hohen Zaun klettern. Dazu benutzten sie
    ihren Pickup als Leiter.
    Als der erste über den Zaun sprang, bemerkte er, daß sich auf der
    Rückseite ein 15 Meter tiefer Graben befand. Nach 4 Metern Fall
    verfing er sich jedoch mit seinen Shorts in den Ästen eines Baumes.
    Er schnitt sich mit seinem Taschenmesser los, woraufhin er den Rest
    im freien Fall zurücklegte und sich beide Beine brach.
    Sein Freund wollte ihn heraufziehen und warf ihm deswegen ein Seil zu,
    dessen anderes Ende er am Pickup befestigte. Betrunken und aufgeregt, wie
    er
    war, erwischte er jedoch den falschen Gang.
    Das Fahrzeug durchbrach den Zaun und stürzte den Abhang hinunter
    auf seinen Freund. Beide wurden bei dem Unfall getötet.

    Santiago Alverado, 24, starb in Lompoc, Kalifornieren, bei einem
    versuchten Einbruch. Er hatte sich eine MagLite- Taschenlampe zwischen die
    Zähne geklemmt, um die Hände frei zu haben. Er stolperte im dunkeln,
    fiel vornüber auf sein Gesicht.
    Die Taschenlampe wurde in den Rachen gedrückt und zerstörte seine
    Nackenwirbel.

    Steven Hill Epperson, 36, wollte als Partygag den 20 cm langen
    Tropenfisch des Gastgebers lebendig verschlucken. Er erstickte jedoch an
    dem
    Fisch, da dieser seine Rückenstacheln aufrichtete, als er verschluckt
    wurde.

    Ein 49- jähriger Börsenmakler aus San Francisco starb beim Joggen,
    als er eine 60 Meter hohe Klippe "übersah". Seine Frau sagte später aus,
    ihr Mann würde bei seinem Sport immer völlig abschalten...

    Ein 41-jähriger Vertreter aus Detroit ertrank im 30 cm tiefen
    Wasser eines Straßengullies bei dem Versuch, seinen Autoschlüssel
    aus dem Gully zu holen.
    Er war mit den Schultern in der Umrandung stecken geblieben.

    Zwei schießfreudige Texaner tranken in der Wüste Bier und schossen
    mit Schrotflinten auf Kaktuspflanzen, bis diese umfielen. Am nächsten
    Morgen war einer von beiden noch nicht wieder zurück. Man fand ihn abends,
    erschlagen von einer der Kakteen, die er " gefällt" hatte.

    In Mineral Wells, Texas, wurden zwei Mexikaner bei dem Versuch
    getötet, Kupferkabel von einer Baustelle zu stehlen.
    Zwei der Kabel waren noch angeschlossen und standen unter Starkstrom.


    Nicht immer enden Fehlversuche tödlich. Daß Dummheit aber auch
    strafbar sein kann, sieht man hier:
    Die 45 jährige Amy Brasher wurde in San Antonio, Texas, wegen
    Rauschgiftbesitzes verhaftet. Sie hatte 18 Kilo Marihuana im
    Motorraum ihres Autos versteckt, als sie dieses zum Ölwechsel
    in eine Werkstatt brachte.
    Der Mechaniker fand das Rauschgift und verständigte die Polizei.
    Mrs. Brasher sagte später aus, ihr sei nicht klar gewesen, daß zum
    Ölwechsel die Motorhaube geöffnet werden müsse...

    Karen Lee Joachimi, 20, wurde in Lake City bei einem
    Überfallversuch auf ein Motel verhaftet. Sie hatte als
    einzige Waffe eine elektrische Kettensäge, und diese war
    nicht angeschlossen.

    Ein beherzter Burger-King-Angestellter konnte einen Raubüberfall
    vereiteln:
    ein Gast zog eine Waffe und verlangte Geld. Der Angestellte
    erklärte, er könne die Kasse nur öffnen, wenn etwas zu Essen
    bestellt würde.
    Der Räuber verlangte einen Hamburger mit Zwiebeln. Als der
    Angestellte sagte, Zwiebeln seien im Moment nicht verfügbar,
    zog der Räuber enttäuscht ab. Er wurde vor dem Laden verhaftet.
     
    #1
    DocDebil, 3 November 2002
  2. BJ
    BJ
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    Mein Favorit war ja der Typ, der zu Fuß vor der Polizei floh. Er schoß dann im Laufen über die Schulter auf die Polizisten. Als diese um eine Ecke bogen, sáhen sie den Flüchtigen tot auf dem Boden liegen. Die Polizisten hatten nicht geschossen; er hatte sich selbst in den Kopf geballert. *g*

    Und noch ein Honorable Mention:

    Nailed!
    2001 Darwin Awards
    Confirmed True by Darwin
    (23 January 2001, Pennsylvania) Every home needs a handyman for those essential home remodeling tasks. But not every homeowner knows how to get the job done, so professionals are sometimes called in to help. Enter William, 25, whose employer sent him to the home of a Bethlehem man to help renovate the basement.William was using a portable miter saw that requires quite a bit of concentration. When our hero's attention slipped, so did the saw, which sliced off his hand at the wrist. As if losing a limb weren't bad enough, the injured man proceeded to shoot himself in the head a dozen times with a pneumatic nail gun in an attempt to end his misery.The homeowner ventured downstairs to check on the remodeling, but found the basement empty. He was about to leave when his dog discovered William whimpering in the corner, nails protruding from his scalp. The owner of the company arrived at the scene, located the missing limb, wrapped it in a clean plastic sandwich bag, and sent it with William to the hospital. At least a dozen 1-1/2 inch nails were removed from William's head at St. Luke's Hospital in Fountain Hill, and the severed hand was reattached.
     
    #2
    BJ, 4 November 2002

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