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Das eigene, kleine, Unternehmen *lach*

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von sum.sum.sum, 21 August 2004.

  1. sum.sum.sum
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    Moin...
    Ich und ein Freund haben neulich zufälligerweise einen kleinen Wisch einer Firma in die Hände gekriegt, die gewisse Dienstleistungen in Bezug auf Computer-Zusammenstellung, Aufrüstung und Installation anbieten. Die Preise sprachen für sich - installation von Windows = 50 € :grin:

    Nunja, da wir selbst auch schon ein paar Berichte im TV drüber gesehen habe, über sogenannte "Private Supporter", kam uns die Idee: Warum nicht?

    Ich meine, im Gebiet Software und Hardware bin ich und mein Freund (23 jähriger Student) nicht unbedingt unerfahren... *hust*.

    Deshalb mal meine Fragen...
    1) Geht das "so einfach" ? Ist es irgendwie mit Rechtlichem Verbunden, wenn man eine Anzeige in die Zeitung stellt, die sich mit Dienstleistungen befassen?
    2) Gibt es Regeln, oder Gesetzte, die dabei zu beachten sind?
    3) Was wird von folgendem "Ansatz" gehalten?
    + Anzeige in die Zeitung
    + Leute melden sich, Termin via Telefon ausmachen
    + Wenn man helfen kann, schön und gut, kleine "Pauschale" (ich red nich von wucherpreisen...)
    + Und wenn nicht: Keine Kosten für den Hilfe-Erfragenden

    Soviel zu dem... jetzt zu was anderem.
    Angenommen obiges würde sich bewahrheiten, und es läuft gut.
    Wie sieht es mit der Gründung einer kleinen "Firma" aus? Muss sich ja nichtnur auf obiges Gebiet beschränken, nur mal angenommen:
    Wieviel kostet es, eine Firma anzumelden bzw. was muss man beachten?
    Was genau hat es auf sich mit diesen Steuer-Nummern, wie man sie oft auf Shop-Seiten sieht? Mir ist klar das man irgendwas dem Finanzamt blechen muss... aber was genau? Kriegt man Vergünstigungen wenn man z.b. ne Mutter hat, die beim Finanzamt arbeitet? ( bitte nich schlagen, ich kann doch auch nix dafür... :smile:)

    Also imho würd mich das schon mal interessieren... ist meiner Meinung nach wie ein Nebenjob, und idR macht mir sowas auch spaß...

    dann lasst mal hören...
     
    #1
    sum.sum.sum, 21 August 2004
  2. Ich glaube, wenn du Dienstleistungen gegen Geld anbieten möchtest, musst du sowieso eine kleine Firma gründen. Wegen dem Steuern und so. Der Staat will ja seine Umsatzsteuer haben.
    Informiere dich doch mal in der nächsten Handelskammer, wenn mich nicht alles täuscht, können die dir genug Informationen zu diesem Thema geben!
     
    #2
    Lumière de lune, 21 August 2004
  3. sum.sum.sum
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    "Muss" man das den Geschäftlich laufen lassen? Brauch ich für sowas kleines wirklich ne Firma?
    Ich mein... das läuft ja nich wie bei shops & co mit Rechnungen o.ä.
     
    #3
    sum.sum.sum, 21 August 2004
  4. muenti
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    Die Idee mit der eigenen Firma ist immer genial...Würde ich auch machen!


    Natürlich kannst du so eine Anzeige mit deinem Angebot in die Zeitung setzen, allerdings schauen auch die Leute vom Gewerbeaufsichtsamt und Finanzamt öfters mal in die Zeitung. Von daher wäre es schon mal besser ein Gewerbe bei der Gemeinde anzumelden (kostet nur ein paar 10 €, plus tonnen von Formularen). Mit einer Gewerbeanmeldung kann euch dann keiner was.
    Sucht euch auch jemanden der sich mit Buchhaltung und Steuern ein wenig auskennt, denn das Finanzamt wird sich auch bei euch melden, um zu erfahren, wieviel ihr ungefähr verdient. Evtl. redet mal mit einem Steuerberater oder jemanden vom Gründerzentrum (gibts in jedem Ort). Die helfen auch beim Abstreichen von Zuschüssen.


    Regeln sind mir eigentlich keine bekannt, die eingehalten werden müssen. Allerdings sind Zertifikate von Cisco oder Microsoft für was auch immer, sehr werbewirksam, denn sie schinden Eindruck beim Kunden.
    Gesetze, die einzuhalten sind: Einkommenssteuergesetz (Steuererklärung), Umsatzsteuergesetz (immer schön Rechnungen schreiben, sonst gibts Mecker --> Steuerhinterziehung!).
    Zudem macht euch darüber im klaren, dass ihr auf Schadensersatz verklagt werden könntet, wenn ihr Mist baut. Das kann u.U. richtig teuer werden. Besser hier mal einen Anwalt fragen.



    Eigentlich gut. Zudem könnt ihr noch Flyer in Schulen, Unis, Sportstudios, Edeka, Rewe, Altersheim verteilen.


    Steuernummer vergibt das Finanzamt, geschieht automatisch.


    Keine Chance! Muttern darf nicht mal deine Sachen prüfen!


    Wenn noch fragen sind, frag!
     
    #4
    muenti, 21 August 2004
  5. sum.sum.sum
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    Interessant :grin:

    Nun, hört sich nicht wirklich teuer an (mutter meinte mal was von Startkapital *hust* *g*)

    Bezüglich der Steuererklärung usw, ich denke, da kann Mutter zur Seite stehen.. da sie sowieso im Finanzamt arbeitet, und auch so in der Bekanntschaft bei der Steuererklärung hilft, wird das wohl kein Problem sein.

    Was genau hat es mit diesen zertifikaten auf sich, wie bekomme ich sie, für was sind sie gut?


    Du sagtest das man ein Gewerbe bei der Gemeinde anmelden kann. Da ich mich mit Firmen nicht wirklich auskenne - was muss ich dort angeben? Den Namen der Firma, usw.? Was genau steht dann z.b. am Ende des Firmennamens? GmbH? (tschuldigung für die noobliche frage.. ^^)


    Bezüglich der Rechnungen, die man ausstellen sollte: Was genau muss ich dort beachten? Gibt es im Netz jegliche Rohlinge oder Muster für sowas?

    Und das wichtigste: Das anmelden eines Gewerbes: Auch genehm wenn der, der das anmeldet, unter 18 ist? Wahrscheinlich brauch ich dann ne Genehmigung der Eltern, ja?
     
    #5
    sum.sum.sum, 21 August 2004
  6. muenti
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    Startkapital brauchst du schon, aber das hast du ja in Form von PC, Wissen, Erfahrung, Räumlichkeiten, etc.


    Diese Zertifikate sagen aus, dass du mit dem Ding (Hard-/Software) umgehen kannst und dafür einen Kurs besucht hat.
    Diese Kurse werden z.B. von Microsoft angeboten (einfach mal auf der MS-Hp suchen). ABER: Diese Kurse KOSTEN eine richtige Stange Geld! Das Niveau darin, ist auch nicht auf VHS-Dummy-Kurs-Niveau.


    Bei der Gewerbeanmeldung füllst du einfach das Formular aus :zwinker: : Die Fragen dich dort nach Name des Unternehmens, Inhaber, Anschrift, Unternehmenszweck, usw. Was man halt so frägt...
    Stichwort Firmenname: Um eine GmbH zu gründen braucht ihr einen notariellen Gesellschaftsvertrag, sowie mindestens 25' € Stammkapital, entweder Cash oder als Sacheinlage (Pc, Auto, etc.).
    Scheidet, denke ich mal, aus!
    Alternativ habt ihr noch die GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts). Allerdings solltet ihr, um eventuelle spätere Streitigkeiten zu vermeiden, hier auch einen Vertrag machen. Das macht jeder Anwalt/Notar. Kostet aber ein paar 100 €. Der klärt euch auch mal darüber auf. Kurzinfo: klick


    Da gibts tonnenweise Software, die das alles richtig macht. Lexware oder KHK sei hier mal genannt.


    Ich nehme es mal stark an...
     
    #6
    muenti, 21 August 2004
  7. 123hefeweiz
    0
    Tja, weißt du... ganz so einfach ist das nicht. Natürlich klingen 50 € für eine Windows-Installation erstmal viel. Wenn du aber selber mal anfängst, sowas beruflich zu machen wirst du feststellen, das das noch recht günstig ist.

    Beispiel: Ich hatte früher einen Stundensatz von 55,- netto, also 63,80 €. Das klingt viel. Ist es aber nicht. Jeder Handwerker verrechnet ähnliche Stundensätze. Und du solltest berücksichtigen, dass du in den seltensten Fällen mehr als zwei Stunden pro Tag verrechnen kannst. Der Rest geht drauf für Wareneinkauf, Kundenberatung, Buchhaltung, Instandhaltung von eigenem Material und hunderttausend anderen Sachen mehr. Strom, Miete, Telefon, Internet, Heizung und Versicherungen (!!!) wollen bezahlt sein. Reich wirst du also nicht werden, obwohl man durchaus damit leben kann. Aber verabschiede dich mental am besten von freien Wochenenden oder Abenden.

    Was ihr noch beachten solltet:

    - Ihr dürft keine Festverkabelungen vornehmen, z. B. Netzwerk, ISDN etc. Das darf nur ein Elektriker. Außerdem kommt es unklug, beim Durchbohren der Wand die Hauptwasserleitung zu erwischen und nicht versichert zu sein :tongue:

    - Ihr dürft keine "Reparaturen" anbieten. Nennt es Service, Instandsetzung oder was auch immer... aber auf das R-Wort fahren manche IHKs immer noch ab und wollen einen Meisterbrief sehen. Sie haben zwar idR keine Chance, aber unnötiger Ärger sollte vermieden werden.

    - Bleibt um Himmels willen sauber, was Softwarelizenzen betrifft. Auch beim Kunden - ohne Lizenznachweis keine Installation.

    - Backt für den Anfang kleine Brötchen. Lieber weniger Kunden und die zufrieden als eine Warteliste von 14 Tagen. Gerade Privatkunden werden schnell beleidigt und lassen dann doch lieber den Neffen vom Arbeitskollegen kommen. Außerdem spricht sich sowas schnell rum. Faustregel: ein zufriedener Kunde empfiehlt die Firma 3 bis 4 Leuten weiter, während ein unzufriedener Kunde diese Erfahrung mindestens 10 Leuten mitteilt.

    Gruß
    hefe
     
    #7
    123hefeweiz, 22 August 2004

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