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Das erste Treffen

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von SottoVoce, 19 Juni 2004.

  1. SottoVoce
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    Es war nun schon zwei Wochen her, dass die erste Mail gekommen war. Und dieser ersten Mail waren massenhaft weitere gefolgt – meistens mehrere an einem Tag – und dennoch konnte sie die Entwicklung des Ganzen irgendwie nicht so ganz glauben. Auch jetzt, als sie ihren Computer anschaltete, um nachzusehen, ob eine neue Nachricht da war, schüttelte sie innerlich den Kopf über sich. Es ging nicht einmal um Liebe. Es ging eigentlich um reinen Sex – aber es hatte selten etwas gegeben, auf das sie so gespannt gewesen war und wo sie sich so darauf gefreut hatte.
    Während sie auf den Bildschirm starrte, über den Buchstaben und Zahlen huschten, die ihr immer wie Symbole einer Geheimsprache erschienen, die sie nicht verstand, war sie mit ihren Gedanken meilenweit weg. Es hatte alles völlig überraschend angefangen. Sie hatte eine Mail geschrieben, ohne sie völlig Ernst zu meinen. Als Antwort kam eine überrascht klingende Mail – die zu ihrem eigenen Erstaunen aber schon Ernst gemeint zu sein schien. Völlig verblüfft hatte sie geantwortet. Und so war aus einer Laune, einem längeren, heimlichen Wunsch, plötzlich ein handfester Plan geworden.
    Während ihrer Schreiberei hatten sie sich inzwischen auch so noch etwas besser kennen gelernt. Und nun war sie immer gespannter geworden auf das Treffen, das nächstes Wochenende stattfinden sollte.
    Der Computer war endlich hochgefahren und sie konnte versuchen, ihr Modem zu überreden, ins Internet zu gehen. Da das meistens länger dauerte (sie brauchte eigentlich dringend ein neues, aber im Moment fehlte ihr dazu mal wieder das Geld), konnten ihre Gedanken in Ruhe weiterschweifen.
    Sie erinnerte sich noch gut daran, als sie einmal eine Mail gelesen hatte, in der als letzter Satz stand „hach ich FREU MICH SCHON“. Sie hatte ein Grinsen nicht unterdrücken können. Sie hatte sich davor einige Male überlegt, es selbst zu schreiben, jedoch nicht den Mut gefunden. Es sollte ja auch nicht so aussehen, als wäre sie total scharf auf dieses Treffen (auch wenn sie das in Wirklichkeit war – aber das würde sich nicht einmal vor sich selbst zugeben!). Nachdem jedoch der Anfang schon gemacht war, war es ihr dann auf einmal nicht mehr schwer gefallen.
    Das Modem gab einige komisch Pieptöne von sich und schaltete sich aus. Resigniert zog sie den Stecker ab und startete einen neuen Einwählversuch, während sie den richtigen Moment abwartete, um den Stecker wieder anzuschließen. Dieses Theater nervte langsam!
    Das nächste Wochenende war nun nur noch 4 Tage entfernt. Ihre Angst vor dem Treffen war nach der endlosen Schreiberei (zwei Monate war die erste Mail nun schon her) eigentlich völlig verschwunden. Irgendwann hatte sie in einer Mail mal zugegeben, Angst zu haben, allerdings war dann als Antwort gekommen, dass das völlig unnötig sei. „Zudem stell ich mich da ja net mit ner Peitsche hin und schlag dich wenn ichs net gut find oder sowas.“ hatte sie zu lesen bekommen – und musste laut lachen. Danach war die Angst verschwunden. Es war ja wahr – warum sollte sie sich Sorgen machen?
    Das Modem gab einen Piepton von sich und dann die typischen Wählgeräusche. Sie atmete auf. Das war ja heute richtig schnell gegangen, verglichen mit all den letzten Tagen! Sie sah zu, wie die Verbindung aufgebaut wurde und musste an all die Dinge denken, die sie sich geschrieben hatten.
    Mit der harmlosen Frage „Bist du rasiert?“ hatte es angefangen. Danach hatten sie sich gegenseitig zu ihren Vorlieben ausgefragt und waren an allen möglichen Sexspielzeugen, Fesseln und sogar Videokameras vorbei gekommen. Oftmals hatte sie eine Mail geöffnet und dann erst einmal zu lachen angefangen – weil sie selbst anscheinend dieselben Vorlieben zu haben schien und weil die Mails ausnahmslos in einem lockeren, lustigen Tonfall geschrieben waren. Auch jetzt musste sie in Erinnerung daran lächeln.
    Endlich war die Netzverbindung komplett, das Modem hatte sogar ihr Passwort perfekt weitergeleitet. Sie öffnete die Seite, um ihre Mails abzufragen. Ihr Computer arbeitete hörbar – auch da musste irgendwann einmal ein neuer her. Allerdings reichte die magere Gehaltserhöhung, die es letzten Monat gegeben hatte, dafür noch nicht aus.
    Während sich die Seite aufbaute, wanderten ihre Gedanken wieder zu kommendem Wochenende. Sie war neugierig. Sie war richtiggehend gespannt auf das, was alles passieren mochte. Und sie freute sich darauf.
    Als die Seite aufgebaut war und sie sich angemeldet hatte, musste sie lachen. Es war wieder eine Mail da. „Freu mich schon soooo!“ war darunter geschrieben. Und sie freute sich darüber, dass es so war.
    Ihre Antwort begann mit den Worten „Ich freue mich auch schon unheimlich!“. Sie hatte das Gefühl, mit ihrer Schreiberei nicht nur jemanden kennen gelernt zu haben, mit dem sie Wünsche und Fantasien ausleben konnte – sondern zudem noch eine gute Freundin gefunden zu haben. Am liebsten hätte sie einen Luftsprung gemacht.
     
    #1
    SottoVoce, 19 Juni 2004
  2. [sAtAnIc]vana
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    nicht angegeben
    ........

    ..........und dann.. war DAS Wochenende gekommen...

    Sie steht mit vollgepackter Reisetasche.. (lauter Reizwäsche...-. net nur mann muss beeindrucken :smile: ) auf dem Bahnsteig...so viele Leute laufen umsie herum und sie haben keine Ahnung was ihr bevorsteht..
    Die Durchsage.. das der Zug Einfahrt erhält macht sie noch nervöser als zuvor. Der Zug fährt an ihr vorbei bis vorn an die Spitze des Gleises, Leute drängeln sich an ihr vorbei um im Zug ja noch einen Sitzplatz zu bekommen.. ganz geistesabwesend schlürft sie mit ihrer Reisetasche zur nächstgelegenen Einstiegstür und drängelt sich mit der Tasche und dem Handgepäck *NERVS* durch die Menschenmasse.. alte, gut und schlecht riechende Leute.. junge Leute.. Kinder.. sie läuft durch die verschiedenen Abteilungen um sich einen geeigneten SItzplatz zu suchen.. und hofft dabei nicht im Raucherabteil sitzen zu müssen, da sie ja noch gut riechen möchte wenn sie bei an ihrem Ziel ankommt ankommt..

    Geschafft. Sie hat einen Sitzplatz gefunden.. Sie sitzt in einem "vierer- abteil" mit einem Mann der ganz fasziniert auf sein Notebook schaut.. "wenn der wüsste" denkt sie sich und schaut aus dem Fenster.. hibbelig wartet sie darauf das er losfährt.. Als er dies dann tut, zückt sie ihr Handy und schreibt eine SMS "Ha der Zug fährt nun los........ :smile:" Die ".." sprechen viel Nervösität aus.. Sie legt das Handy vor sich auf den Tisch und schaut aus dem Fenster..alle paar Sekunden liebäugelt sie mit dem Handy ob es ihr nicht doch eine SMS schicken möchte *G.. und plötzlich vibriert es.. aufgeregt versucht sie, sie zu öffnen.. kommt auf die falsche Taste und schon is die SMS verschwunden *ARGHS..denkt sie sich und atmet noch einmal tief durch und beginnt den Versuch von neuem.. und es hat geklappt.. "ok, bis gleich..." steht drinn.. sie sit ein wenig enttäuscht das nicht mehr drinn stand.. aber sie hat ja selber auch net mehr geschrieben..also tut sie ihr Handy in die Jackentasche und hört Musik.. steigt ein paar mal um und ihr Herz klopft immer mehr..

    Dann.. der Umstieg in den letzten Zug.. wieder sucht sie sich einen Platz- eine SMS "huhu, wollte nur sagen das ich nun in dem Zug XY sitze und nach Plan auf Gleis X ankomm :smile:)) )" und sie legt das Handy nicht auf den Tisch.. sondern kann vor Aufregung das Handy nicht mehr sehen und steckt es in die Tasche.-...
    Der Schaffner kontrolliert nun zum letzten mal ihre Fahrkarte.... "In kürze erreichen wir den XY Hauptbahnhof"... sie kramt ihr zeug zusammen und drückt sich zur Tür.. der Zug kommt dem Gleis immer näher.. sie schaut aufgeregt durch das Fenster vor ihr... die Tür geht auf.. und "ohoh.. ich muss aussteigen" kreist durch ihren Kopf.. sie steigt aus.. und ................

    vana *G
     
    #2
    [sAtAnIc]vana, 19 Juni 2004
  3. SottoVoce
    SottoVoce (34)
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    Nervös und aufgeregt stand sie auf dem Bahnsteig. Bald musste der Zug ankommen, auf der Anzeigentafel stand nicht, dass er Verspätung hatte. Sie wippte auf den Fußballen und tastete zum hundertsten Mal nach dem Handy in ihrer Jackentasche. Es gab leider keinen Mucks von sich und sie zog es wieder einmal aus der Tasche, um auf das Display zu starren. Keine neue Nachricht. Resigniert stopfte sie es zurück und schwor sich, es nicht mehr herauszuziehen, ehe es gepiepst hatte.
    Am Nachbargleis fuhr ein Zug ein. Der Doppel-Bahnsteig wimmelte auf einmal vor Leuten, Gepäck, Kindern, sogar Hunden. Eine Welle der Panik überschwemmte sie, dass sie vielleicht nicht finden würde, auf wen sie wartete. Fotos waren doch so eine schlechte Hilfe - vor allem wenn man absolut kein Gedächtnis für Bilder hatte! Sie krampfte die Hände verschlungen ineinander, wie meistens, wenn sie nervös oer aufgeregt war.
    Sie hatte auf die Sms, die sie heute erhalten hatte, nur knapp geantwortet, weil ihr absolut kein lustiger, lockerer Text einfallen wollte, den man unverfänglich schreiben konnte. "ich freu mich auf Dich" hätte so steif geklungen und "ich bin schon ganz hibbelig" hätte wieder zuviel preisgegeben. Was war, wenn sie als Einzige aufgeregt war? Sie wollte sich ja nicht verraten! So hatte sie ihren Tag also nervös in ihrer Wohnung verbracht und versucht, in das normale Alltagschaos Ordnung zu bringen. Jetzt sah es sogar passabel aus. Das Bett war frisch bezogen, Sekt für das Abendessen war im Kühlschrank - vielleicht lockerte der Alkohol die Stimmung, wenn sie angespannt werden sollte.
    "Bitte vorsicht am Gleis 10! Zug aus XY fährt ein!" tönte es über die Lautsprecher. Sie fuhr zusammen. Tatsächlich, ganz hinten erkannte man einen Zug, der unverkennbar auf ihr Gleis zufuhr. Ihr Herz machte einen nervösen Sprung. Lauter panische Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Was, wenn sie sich gar nicht leiden konnten? Was, wenn sie sich nicht verstanden und die gemeinsame Zeit einfach nur schrecklich wurde? Und - am allerschlimmsten - was, wenn gar niemand für sie aus dem Zug ausstieg???
    Und dann hielt der Zug mit kreischenden Bremsen vor ihr an. Der Gedanke daran, dass Raucher zu beneiden waren, weil sie sich in solchen Situationen mit einer Zigarette beruhigen konnten, schoss ihr durch den Kopf und unwillkürlich musste sie lachen. Sie straffte die Schultern und stellte sich auf Zehenspitzen. Die Türen wurden mit Schwung aufgerissen, Leute ergossen sich auf den Bahnsteig.
    Und zu ihrer allergrößten Überraschung erkannte sie sie gleich. Etwas zögerlich quälte sie sich mit der Reisetasche aus einer der vorderen Türen.
    Jetzt kam es darauf an. Sie holte tief Luft, tastete unwillkürlich nach der Kette um ihren Hals ("denk jetzt an mich!" flehte sie im Stillen) und ging dann möglichst ruhig auf die Tür zu, um mit der Reisetasche zu helfen....
     
    #3
    SottoVoce, 19 Juni 2004
  4. [sAtAnIc]vana
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    nicht angegeben
    hmmm.....

    ... Sie schauen sich ins Gesicht.. und vergessen für einen Moment das drumherum.. sie könnten noch stunden lang da stehen.. wenn nicht so ein tölpel sie angerempelt hätte und ihr den Koffer in den Rücken gerammt :angryfire

    Sie sagen sich "hallo" grinsen leicht verschämt.. und gehen das Gleis entlang.. sie atmen tief durch und versuchen krampfhaft sich nicht einander anzuglotzen..
    "Wie war die Fahrt?!".... fragt die Person, die sie abholte.. und sie antwortet "Gut.. aber langweilig"... und regt sich noch über ein paar Passagiere oder gergleichen auf um ihrer Aufregung etwas Luft zu verschaffen..


    (Also wenn wir jetz hier die einzigen sind die hier weiter schreiben wirds ""langweilig""" *g)

    vana
     
    #4
    [sAtAnIc]vana, 19 Juni 2004
  5. SottoVoce
    SottoVoce (34)
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    (Ja, da könnt mal wer mitschreiben... *sfg*)
     
    #5
    SottoVoce, 19 Juni 2004
  6. Pr0-Gam0r
    Gast
    0
    ...und da kam von hinten ein lautes hupen, sie drehten sich um, doch es war zu

    spät.

    Ein Hochgeschwindigkeitszug erfasste die beiden, und dann waren sie tot.
    :blablabla

    ne aber ich würd gerne wissen wie die Geschichte weitergeht, bin nur leider so

    schlecht im geschichtenschreiben... :cry:

    mfg, der liebe gute "Pr0-Gam0r"
     
    #6
    Pr0-Gam0r, 19 Juni 2004
  7. [sAtAnIc]vana
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    nicht angegeben
    Gut,, dann ignorieren wir jetz mal deinen Kommentar :zwinker:

    Sie gehen aus dem Bahnhof raus und fahren ein paar Minuten mit dem Auto.. Sie schauen bald krampfhaft aus dem Fenster.. Autos.. Kinder... Hunde kreuzen ihr Blickfeld.. dann, das Gefährtkommt zum stehen.. sie steigen aus...
    (den beiden mal Namen gebs: also die, die aus dem Zug aussteigt nenn ich jetz mal Jenny und die, die sie abholt nenn ich einfach Anna *g)
    So.. Jenny schaut sich die hohen Häuser an.. und denkt sich.. "wenn ich immer so rumstarre denkt sie noch, ich mag sie nicht,.. aber evtl ist sie ja auch froh drum das ich sie nicht anschaue?!".. Anna´s ruf "hier gehts lang" reisst sie aus ihren Gedanken und lässt sie anna hinter her laufen... Jenny kann es nicht lassen und glotzt einwenig auf anna´s po.. "ohho" denkt sie sich und versucht nicht zu stolpern.. ^^
    Nun ist es soweit.. Anna steckt den Schlüssel ins Loch.. aeh.. ins Schloss und dreht ihn um.. drückt die Tür auf.. eine kleine Duftwolke schwebt an Jennys nase vorbei, den der Luftzug aus der Wohnung weht.. Hm.. "Heute gibt es was leckeres zu essen" denkt sie sich und wartet ungeduldig darauf endlich in die Wohnung zu kommen ... ^^

    Anna stellt die Tasche dahin wo gerade Platz ist und läuft vor um doch noch ein paar Sachen wegzuräumen die ihr, bei der Fahrt vom Bahnhof zur Wohnung eingefallen sind.. Jenny steht nun da und versucht sich unauffällig ein Bild von der Wohnung zu machen.. und fragt wo die Toilette zu finden ist..
    Sie geht auf die Toilette und .........................

    SO nun is ma WER ANDERS DRANN *G

    vana
     
    #7
    [sAtAnIc]vana, 20 Juni 2004
  8. Pr0-Gam0r
    Gast
    0
    Kommt schon, ihr seit doch so gut aner Geschichte dran, wäre doch schade jetzt aufzuhören... :flennen:
     
    #8
    Pr0-Gam0r, 27 Juni 2004
  9. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    Wir haben per PN weitergemacht... Die wäre auch wieder FSK 18 geworden, dann hätt Vana gar nimmer mitlesen dürfen... :tongue: Wir sind jetzt bei 23 DinA4 Seiten. *ggg*
     
    #9
    SottoVoce, 1 Juli 2004
  10. sweet-dolphin
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    na schade...*gg*...find die sehr intressant....vll könntet ihr die mir per mail schicken :tongue:

    is echt spannend...*kicha*

    Greetz
    sweet-dolphin :blablabla :schuechte
     
    #10
    sweet-dolphin, 6 Juli 2004
  11. -Sternchen-
    Verbringt hier viel Zeit
    137
    101
    0
    vergeben und glücklich
    wie schade. hätte auch gern gewusst wie's weitergeht...
    schließe mich sweet-dolphin an: vllt schickt ihr sie mir per email? *lieb-guck* :zwinker:
     
    #11
    -Sternchen-, 17 August 2004
  12. Peter-Pan
    Peter-Pan (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    will ich es mal versuchen... meine erste story


    Jenny ging auf die Toilette. Eigentlich mußte sie garnicht doch brauchte sie einfach Abstand. Sie hatte so ein komisches Gefühl... nein es war nicht ein Gefühl sondern gleich mehrere. Angst, Nervösität sogar Erregtheit. Wie mochte wohl der nächste Schritt aussehen? "Egal, denk nicht daran. Laß es einfach auf dich zukommen" Ein kurzer Blick in den Spiegel ob alles richtig saß.
    Mit einem kleinen positiven Lächeln öffnete sie die Tür vom Bad und ging in Richtung des Geruches der ihr beim Betreten der Wohnung aufgefallen war. Leise betratt Jenny die Küche ohne das Anna es merkte und musterte sie dabei. Anna sah sogar noch besser aus als Jenny es sich anhand der Fotos in ihren Träumen vorgestellt hatte. Ihre Kleidung zeigte aber auch gut ihre Figur. Enges Top und ein recht kurzer Rock. Gewagt war wohl das richtige Wort dafür. Zu dem Lächeln kamen nun auch läuchtende Augen hinzu. Anna drehte sich um und sah nun erst Jenny in der Tür stehen. "Ich hoffe es ist alles ok?! Setz dich ruhig schon ins Wonhzimmer. Das Essen ist gleich fertig".
    Wenig später kam Anna mit dem Essen. Jenny war überrascht wie gut sie sich unterhalten konnten, als würden sie sich schon länger kennen. So wie der Wein weniger wurde, stieg das Vertrauen bei beiden mehr an. Viel essen konnte Jenny nicht, was wohl mehr an der Situation lag als am Essen. Nach einiger Zeit machte Anna den Vorschlag sich auf dem Sofa bequem zu machen. Als Jenny aufstand erschrak sie innerlich. Was sie sah war nämlich nichts. Eigentlich wollte sie ja nicht unter Annas Rock schauen. Aber sie saß genau gegenüber und der Rock war hochgerutscht glaubte/hoffte sie.
    Jenny machte es sich auf dem Sofa bequem während Anna das Licht dämmte und leise Musik anmachte. So langsam konnte sie doch die Nervösität ansich bemerken. Anna setzte sich neben sie, zwar mit einem gewissen Abstand aber doch recht nah. Sie unterhielten sich vorerst weiter und Jenny beruhigte sich innerlich wieder. Beide kamen zum Thema Handlesen voraufhin Anna meinte das sie dieses beherschen könnte. Anna nahm Jenny's Hand und strich behutsam über ihre Handlinien. Jenny gefiel das Gefühl von Anna berüht wurde. Sie hörte ihr garnicht mehr richtig zu sondern konzentrierte sich mehr auf die Berührungen. Langsam merkte sie wie Anna mit ihrer Hand nach oben glitt. Zuerst den Unterarm und dann weiter beim Oberarm. Jenny schaute nach oben und merkte das Anna sie dabei beobachtet. Beide schauten sich tief in die Augen. Man konnte die Spannung regelrecht spüren welche zwischen ihnen war. Behutsam strich Anna durch Jenny's blonden Haare. Langsam kam Anna's Kopf Jenny näher. Nun war es soweit. Weitermachen oder Rückzieher? Jenny bewegte sich vor und spitze ihre Lippen. Ja, sie wollte es. Dafür hatte sie den weiten weg auf sich genommen. Ihre Lippen berühten sich und es fühlte sich schön an. Es war ein sinnlicher Kuss. Ein Kuss der scheinbar eine Ewigkeit dauerte und doch nur ein paar Sekunden lang ging.
    Jenny spürte auf einmal die andere Hand von Anna auf ihrem Oberschenkel, wie diese nach oben glitt.....
     
    #12
    Peter-Pan, 17 August 2004

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