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Das leidige Thema: Haushalt

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von gemini, 1 April 2010.

  1. gemini
    gemini (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    in einer Beziehung
    Ich habe jetzt schon länger nichts mehr geschrieben, aber es liegt mir mal wieder was am Herzen. Und zwar geht es um meinen Freund und das Thema: Haushalt. Ich fühle mich von meinem Freund da total im Stich gelassen. Vor ca. 2,5 Jahren sind wir zusammengezogen. Ich hatte vorher schon meine eigene Wohnung, mein Freund hat noch zu Hause gewohnt bzw. war da noch beim Bund und hatte seine Stube in der Kaserne.

    Anfangs hatten wir mal ausgemacht, uns den Haushalt zu teilen und meine Freund hat auch in Aussicht gestellt waas er denn alles so machen würde….bügeln, Bad putzen, staubsaugen usw…

    Die ersten Monate war er unter der Woche noch in einer anderen Stadt (wegen der Bundeswehr) und war nur am Wochenende zu Hause. Ich habe da natürlich das meiste im Haushalt gemacht bzw. war da auch gar nicht so viel Unordnung. Dann war mein Freund mit dem Bund fertig und hat auch noch zu anfangs das eine oder andere im Haushalt gemacht.

    Aber jetzt lässt das immer mehr nach! :hmm: Und da ich seit Anfang des Jahres arbeitslos bin, meint er jetzt hätte ich ja noch mehr Zeit und er bräuchte so gut wie gar nichts mehr zu machen.
    Ich kann das ja auch etwas verstehen und ich verlange ja auch nicht, dass er 50% vom Haushalt macht solange ich noch arbeitslos bin, aber zumindest mal etwas um mich zu unterstützen.
    Zudem macht mir durch sein Verhalten zusätzlich das Leben schwer bzw macht mir noch mehr Arbeit.

    Er lässt immer und überall alles liegen und stehen: Leere Packungen, leere Flaschen, dreckige Klamotten.
    Wenn ich eine Packung leer mache oder was Gekauftes auspacke, dann schmeiße ich das gleich weg. Er lässt es an Ort und Stelle liegen. Wer räumt es weg ICH!
    Wenn ich eine neue Flasche aus dem Flur hole, nehme ich die letzte leere Flasche gleich mit. Er lässt seine leeren Flaschen im Wohnzimmer liegen. Wer räumt seine leeren Flaschen weg: ICH.
    Wenn ich meine dreckigen Klamotten ausziehe, werfe ich sie gleich in den Wäschekorb, er wirft sie auf den Boden. Wer räumt sie in den Wäschekorb: ICH.
    Wenn er seine Socken auszieht, zieht er die nicht auseinander, sondern wirft das Knäuel dann so in den Wäschekorb, so dass ich die nicht waschen kann. Wer zieht die stinkigen Socken dann wieder auseinander: ICH.
    Wenn ich einen Brief öffne, werfe ich den leeren Umschlag gleich in den Papierkorb. Der steht mitten Im Flur! Er lässt die überall in der Wohnung liegen. Wer sammelt die dann alle ein: ICH

    Bevor ich den Trockner anschalte, leere ich den Wasserbehälter und reinige das Flusensieb. Er nie. Wer darf es beim nächsten Mal wieder maschen: ICH.
    Wenn er Wäsche gewaschen hat, bleibt die saubere Wäsche im Wäschekorb solange liegen bis ICH die dann zusammenlege.
    Nach dem Bügeln räume ich die Wäsche gleich in den Schrank. Er lässt es tagelang im Wohnzimmer liegen. Wer räumt seine saubere Wäschen in den Schrank: ICH.
    Wenn ich eine DVD angeschaut habe, räume ich diese danach wieder ins Regal. Er lässt zwei Stapel auf dem Fernsehschrank liegen. Ein Stapel DVDs und ein Stapel dazugehöriger Hüllen. Wer sortiert die DVDs wieder in die Hüllen und räumt die dann wieder ins Regal: ICH.
    Letzte Woche hat er den leeren Waschmittelkarton demonstrativ neben der Waschmaschine stehen lassen und einen neuen aufgemacht. Wer bringt den leeren Karton zum Papiermüll: ICH.
    Die leere Tüte vom Streusalz hat er einfach ins Regal im Keller gestopft. Wer macht die leere Tüte in den gelben Sack: ICH
    Nach dem Kochen mache ich die Küche sauber. Er lässt alles stehen und am nächsten Morgen ist alles schön angetrocknet: Wer räumt ihm hinterher: ICH.
    Wir kommen von einem Wochenende bei seinen Eltern wieder. Wer räumt die Tasche aus: ICH.
    Wir wollen übers Wochenende zu seinen Eltern. Wer packt die Tasche: ICH.
    Ist mal wieder der Papiermüll voll, wer bringt ihn weg: ICH. Dabei fährt er jeden Tag an dem Container vorbei.
    Wer bringt leere Flaschen, Glasmüll was auch immer weg: ICH

    Ich ich ich, immer ICH.

    Ich könnte noch ewig so weiter schreiben. Ich könnte mir echt schon einen Zettel aus die Stirn kleben wo „Sklave“ draufsteht. Ich habe keine Lust mehr, ständig diesem Mann den Hintern hinterher zu tragen.

    Soweit ich weiß hat seine Mutter ihm früher auch alles so hause abgenommen und Sohn musste nix machen. Ich glaube wenn ich dem nicht ein Ende mache, dann bin ich bald wie seine Mama bzw. verhalte ich mich ja schon so. Aber ich mag es eben sauber und ordentlich. Er hat da eine wesentlich höhere Schmerzgrenze. Ich habe das mal versucht. Ich fand es echt schon eklig mich im Bad zu waschen, da fand er es noch OK.
    Und den Versuch mit einem Haushaltplan habe ich auch schon aufgegeben. Da stand dann nach ein paar Tagen nur mein Name bei den ganzen gemachten Sachen. Er hat sich dann entschuldigt und Besserung versprochen. Dann hat er zwei Tage lang wie ein Verrückter sauber gemacht, aber nach einer Woche war das dann auch wieder vorbei.

    Ich bitte, ich bettel, ich werde sauer, aber das scheint ihn nicht zu ändern. Wenn ich meckere, heißt es nur ich soll mich nicht so aufregen. Er sei halt so, er sei halt nicht so ordentlich. Er würde ja auch was machen – ja klar mal kochen, etwas aufräumen wenn ich meckere und bügeln. Aber mehr sehe ich nicht – und er würde ja nach meinem Auto schauen (alle paar Monate) und er wäre ja im Winter immer früh aufgestanden und hätte Schnee geschippt. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll!?
    Wir kriege ich diesen Mann dazu von selbst mal was zu machen? Ich habe keine Lust ihn ständig wie ein Kommandeur auf alles hinzuweisen. Von ihm kommt ja jetzt schon dauern: du meckerst ja dauernd. Das müsste ich aber nicht wenn er mal selber den Hintern hoch bekäme.

    Soll ich es nochmal mit dem Haushaltsplan versuchen? Aber was mache ich wenn er sich mal wieder nicht dran hält? Mit was soll ich ihn dann „betrafen“?

    Ich bin schon fast soweit meiner Zeit in meiner eigenen Wohnung hinterher zu trauern. Da hatte ich meine Ordnung. Hier sitze ich mal wieder in der Unordnung und fühle mich absolut unwohl und weiß gar nicht wo ich anfangen soll mit aufräumen. Weil sobald ich irgendwo anfange, macht er wieder Chaos! :hmm:
     
    #1
    gemini, 1 April 2010
  2. darkangel001
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    vergeben und glücklich
    Ich kann verstehen, dass du dich aufregst. Es kann wirklich nervig sein, wenn die Ansichten über den Haushalt zu weit auseinander gehen. Trotzdem erst einmal: Wenn du zu Hause bist, weil du keine Arbeit hast, und er den ganzen Tag arbeitet, bleibt zwangsweise das meiste an dir hängen. Ist auch in Ordnung, schreibst du ja selber. Trotzdem immer wieder ins Gedächtnis rufen: Es ist nicht so, dass er nichts macht den Tag über, er macht nur etwas anderes.

    Für alle Dinge, die du genannt hast, kann ich dir keine Tipps geben. Grundsätzlich solltest du ihn immer wieder drauf ansprechen, vielleicht auch direkt auffordern. Du hast gekocht, ihr habt gegessen, sitzt am Tisch und du sagst ihm: "Räumst du schnell auf? Ich hab gekocht, das ist nur fair." Andersrum natürlich genauso, wenn er gekocht hat.

    Was seine Wäsche angeht: Es ist sein Problem, wenn seine Klamotten nicht gewaschen sind. Wenn sie auf dem Boden liegen, schieb sie zu einem Haufen zusammen und lass sie da liegen, bis er auf die Idee kommt, sie in den Wäschekorb zu legen. Genauso bei frisch gewaschener Wäsche: Leg deine zusammen und pack sie weg, ignoriere seine oder pack den vollen Wäschekorb auf sein Bett. Irgendetwas wird er dann ja machen müssen.

    Bei leeren Packungen und Briefumschlägen würd ich zwischendurch immer mal wieder demonstrativ fragen: "Brauchst du den noch? Wenn nicht, warum steht er hier dann?"

    Wenn du es schaffst, ihn ein bisschen in die richtige Richtung zu schubsen, müsste das ja schon reichen. Ansonsten solltest du froh sein, dass du den ganzen Tag Zeit hast zum Aufräumen, stell dir vor, wie die Wohnung aussehen würde, wenn er zu Hause wäre und du arbeiten würdest ... :zwinker:
     
    #2
    darkangel001, 1 April 2010
  3. User 75021
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    :jaa: So würd ich es an deiner Stelle auch machen.

    Klar das du grad mehr im Haushalt machen kannst/solltest, da du den ganzen Tag zu Hause bist-aber er sollte sich nicht auf die faule Haut legen.
    Wenn du irgendwann wieder einen Job hast, dann hast du nämlich den Salat: einen faulen, verwöhnten Pascha!

    Männer sind oft etwas schusseliger und unordentlicher, das bedeutet aber nicht das sie nicht in der Lage sind den Haushalt vernünftig zu führen-oft brauchen sie einen Schubs in die Richtung oder auch mal eine konkrete Ansage: "Ach du fährst jetzt einkaufen? Super, dann nimm doch den Müll bitte mit"
    "Bügelst du bitte die Wäsche, dann kann ich in der Zeit das Bad putzen"
    "Ich hab gekocht, dann räumst du bitte die Küche auf. Morgen können wir es ja auch umgekehrt machen"
    Usw.
    So handhabe ich das und es klappt gut. Ohne meine konkreten Anweisungen weiß mein Kerl oft gar nicht was zu tun ist. Er findet es immer gemütlich, egal wieviele Krümel rumfliegen und wieviel Chaos herrscht.
    Er hat anscheinend eine andere Ansicht von "Sauberkeit und Ordnung". Ich bin zwar auch nicht so wahnsinnig ordentlich, aber sauber muss es sein und da helfe ich ihm dann gern auf die Sprünge :grin:

    Viel Erfolg.
     
    #3
    User 75021, 1 April 2010
  4. Damian
    Damian (36)
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    Oha...

    Schwierig. Das Grundproblem sehe ich eher darin, dass er nicht verstanden hat, dass dir das wichtig ist, bzw es ihm egal ist. Er beschäftigt sich nicht genug mit dir um zu begreifen, was er dir da an tut.
    Nun bin ich mit sicherheit nicht der Welt ordentlichste Mensch und wenn ich demnächst jetzt mit meiner Freundin zusammen ziehe werde ich da wohl etwas anziehen müssen, weil dir das wichtig ist. Ich habe mit ihr schon jetzt abgemacht, dass ich im schlimmsten Fall eine Putzfrau einstelle :zwinker:

    Du solltest, statt des Haushaltsplans, nochmal mit ihm reden und ihm ganz klipp und klar sagen, dass das so nicht weiter geht. Es ist respektlos das Zeug einfach vor dir auf den Boden zu werfen und dann zu verlangen, dass du's aufhebst. Radikal währe es, wenn du sein ganzes Zeug einfach nimmst und z.B. auf seinen Schreibtischstuhl oder seine Bettseite packst. Ruhig auch frische Wäsche mit stinkigen Socken.
    Du könntest ja die Regel aufstellen, dass die Wäsche die ordentlich im Wäschekorb liegt gewaschen wird, der Rest landet auf dem Bett. Der Müll, der im Mülleimer liegt wird weggebracht, der Rest landet...auf dem Bett. Die leeren Flaschen kann man ihm mal ins Auto stellen, wenn er da eh vorbei fährt...

    Ich denke nicht, dass meckern der richtige Weg ist. Er muss verstehen, dass es dir ernst ist...sehr ernst. Das erreicht man weder mit schreien, noch mit meckern. Es muß Abmachungen geben und im Zweifelsfall auch "Vertragsstrafen" (1 Euro in die Kasse des anderen oder Eben den Müll auf eine Stelle packen, die dem jeweils anderen sicher nicht behagt).
     
    #4
    Damian, 1 April 2010
  5. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Abgesehen von den Tipps die die anderen schon genannt haben - Also ihn daruaf hinweisen und seine Sachen liegen lassen - Wenn ich du wäre, würde ich wohl mal drei Wochen zu einer Freundin ziehen ("Urlaub machen", auf's Bewerbungen schreiben konzentrieren), damit der Herr mal merkt, was Haushalt machen bedeutet, ist ja kein Wunder, dass er keine Peilung hat, bei Mutti, Bund und jetzt dir.
     
    #5
    xoxo, 1 April 2010
  6. aiks
    Gast
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    Haha ich könnte glatt dein Freund sein :grin:

    Wir haben das gleiche Problem, mein Freund besteht immer auf Ordnung und mir ist Ordnung ziemlich egal und ich sehe nicht ein, warum ich darin meine Zeit investieren soll.
    Er regt sich auch immer über leere Packungen, alte Zeitungen, etc. auf und mittlerweile hat er auch eingesehen, dass wir ein anderes Verständnis von akzeptabler Ordnung haben und Kompromisse machen müssen.

    Wenn er die Wohnung auf Hochglanz poliert, dann macht er das für sich und kann mir das nicht vorwerfen, weil er mir damit keinen Gefallen tut - im Gegensatz versuch ich immer wieder was zu tun.

    Mir ist es ehrlich gesagt zu blöd wegen jeder Kleinigkeit zum Müllkübel zu rennen und warte bis es sich ansammelt und werf dann alles auf einmal weg. Genauso beim Abwasch - mich macht das total deppert, wenn ich jeden Teller, den ich grad gebraucht hab abwaschen zu müssen und finde es sinnlos. Und so eine Einstellung muss man genauso akzeptieren wie die des Partners.

    Uns hilft es, dass mein Freund sagt, was er wann gern hätte und das mach ich dann auch so. So haben wir das ausgemacht und wenn ich das Zeugl nicht erfüll darf er dann sauer sein. Natürlich mach ich aber auch was ohne, dass er es sagt :grin:

    Wenn die Ordnung für ihn so passt, dann kannst du aber lange drauf warten, dass er anfängt plötzlich total gewissenhaft aufzuräumen. Warum soll man etwas von sich aus tun, das man unsinnig findet?

    Ich finde die Tipps meiner Vorredner auch sehr gut und füge somit noch an: Macht euch bessere Regeln aus, Regeln die auch er sinnvoll findet.
     
    #6
    aiks, 1 April 2010
  7. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Alternativ wäre die Holzhammer-Methode: Demonstrativ im Internet nach einer (neuen) eigenen Bude suchen...
     
    #7
    User 76250, 1 April 2010
  8. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Für mich ist das eigentlich keine fehlende Hausarbeit, sondern fehlender Respekt dir gegenüber und asoziales Verhalten. Tut mir leid, wenn das jetzt etwas hart klingt, aber es gibt für mich einen Unterschied, zwischen einem Mann, der nicht sieht, ob ein Boden gewischt werden muss oder das Bad dreckig ist und einem, der überall seinen Dreck rumliegen lässt und dabei weder Essrensreste noch getragene Klamotten wegräumt.

    So wie dein Freund sich verhält, finde ich das echt unter aller Sau. Die Sachen, die du beschreibst, sind doch ein Minimum an Ordnung und keine großen Ansprüche, die du an ihn stellst.

    Ich finde es nichtmals dramatisch, wenn du aufgrund deiner Arbeitslosigkeit den gesamten Haushalt alleine machen würdest. Aber das Verhalten von deinem Freund geht darüber echt noch hinaus.

    Ich würde ihn wohl permanent darauf aufmerksam machen, es ihm sagen und es ansonsten ausstehen. Die Sachen werden eben nicht gewaschen, wenn sie nicht im Wäschekorb sind. Schmutzwäsche zur Wäsche legen, kann doch jeder, das ist keine Hausarbeit, das ist ganz normales Verhalten.
    Hör auf, ihm die Sachen hinterherzuräumen. Kümmer dich um den Haushalt an sich und lass seine Sachen einfach liegen. Ich würde ihm vielleicht Stapel oder Häufchen machen. Wenn er keine Klamotten mehr hat, wird er es schon merken.
    Wenn du die Böden wischst oder saugst, stell ihm seine Sachen aufs Bett. Das merkt er dann, wenn er schlafen gehen möchte. Meiner hat dann eine Weile nur sein Bett freigeräumt und es wieder auf den Boden gelegt. Man muss da echt starke Nerven haben :zwinker:

    Ich kenne ein Paar, die hatten 3 Wochen keinen Besuch, weil sie ihm "beibringen" wollte, dass man einen Elektrogrill nach dem Gebrauch reinigen muss. Das Ding stand dann eben 3 Wochen im Verwesungszustand rum.

    Man braucht da nur Konsequenz und Gelassenheit und darf sich nicht darüber aufregen, dass die eigene Wohnung eine zeitlang eben an einigen Stellen nicht so toll aussieht.
     
    #8
    User 20579, 1 April 2010
  9. Damian
    Damian (36)
    Doctor How
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    Verheiratet
    Diese Art von Holzhammer währe ne ziemlich zickige und hilflos erscheindende Aktion... (bezog sich auf BigDigger)
    Nee..ich sehe das Problem auch nicht darin, dass er unordentlicher ist als sie..ich sehe es darin, dass er nichtmal ihr zu liebe die kleinsten Kleinigkeiten umstlellen kann. Es kann mir niemand erzählen, dass es ein Mehraufwand ist seine Klamotten in den Wäschekorb zu befördern...dazu muss ich nichtmal aufstehen...und wenn man kocht, dann lässt man den dreck nicht stehen, weil es eben eintrotznet und ca. das 3-Fache der Arbeit bereitet...für den anderen. Es ist auch effizient ne leere Flasche mitzunehmen, wenn man eine neue holt...
    Alles was darüber hinaus geht, fand die TS auch nicht wirklich schlimm...
    Ich denke einfach (und das von einem notorischen unordnungshalter), dass es was mit Respekt zu tun hat. Ich würde auch nicht einfach meinen Müll fallen lassen, danach am Mülleimer vorbeigehen, und dabei meine Freundin zusehen lassen..DAS hat etwas mit Respekt vor der anderen Person zu tun...
     
    #9
    Damian, 1 April 2010
  10. Dandy77
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    nicht angegeben
    Hallo TS,

    dann sei froh, dass ihr nicht in einem Haus mit Garten lebt und auch noch Kinder habt.
     
    #10
    Dandy77, 1 April 2010
  11. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    :ratlos:
     
    #11
    User 12900, 1 April 2010
  12. aiks
    Gast
    0
    Ich finde, dass es genauso fehlender Respekt ist, wenn man die Einstellung seines Partners als total falsch und die eigene total richtig findet.
    Nur weil man ordentlicher ist, heisst das noch nicht, dass man automatisch immer im Recht ist :hmm:

    Die TS hat noch gar nix darüber geschrieben, dass er meint, dass das Frauenarbeit ist und dass er das nicht machen will. Er ist einfach nur unordentlicher und daran find ich nix macho/paschahaft. Damit muss man einfach gemeinsam arbeiten und eine Lösung finden.
     
    #12
    aiks, 1 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 3
  13. Erdbeerfee
    Erdbeerfee (29)
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    Verheiratet
    Oh je, du Arme bist ganz schön genervt! :knuddel:
    Ich kann dich aber sehr gut verstehen.
    Wenn du schon öfters mit ihm geredet hast und er nicht bereit ist einen Kompromiss einzugehen würde ich ihm einfach all seinen Müll und Dreckwäsche direkt auf seine Bettseite legen.
    Klar, DU bist den ganzen Tag zu Hause und DU hast sehr viel freie Zeit, aber das heißt noch lange nicht, dass DU alles machen musst!
    Es ist ja nicht nur dein Schmutz, sondern auch seiner!
    Bei uns ist das auch so: Nur weil ich Semesterferien habe, heißt das noch lange nicht, dass ich deshalb den kompletten Haushalt machen muss! Klar mache ich das meiste, aber nicht ALLES.
    Insbesondere würde ich es nicht akzeptieren, wenn mein Freund mir noch zusätzliche Arbeit macht indem er alles stehen und liegen lässt!
     
    #13
    Erdbeerfee, 1 April 2010
  14. User 53463
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    vergeben und glücklich
    Wenn der eine Partner ganztags zuhause ist, der andere jedoch Vollzeit arbeitet wäre meine Ansicht schon, dass derjenige ohne Arbeit dann den Haushalt macht. Was jedoch bei dir der Fall ist geht darüber hinaus. Sinnlos muss man dem Partner definitiv nicht hinterher räumen. Das sind Sachen die normalerweise jedes Kind kann. Wie du das jetzt ändern kannst kommt vermutlich ziemlich auf deinen Partner an. Evtl. kann es helfen, wenn du einfach bei jeder Gelegenheit bei der er etwas liegen lässt etwas sagst. Wenn ihm das wirklich nicht so bewusst ist, was ja durchaus sein kann, dann könnte das schon helfen. Wenn ihn das trotzdem kalt lässt müsstest du vermutlich seine liegen gelassenen Sachen wirklich demonstrativ auch liegen lassen und eben nicht waschen, wegräumen oder so.
     
    #14
    User 53463, 1 April 2010
  15. Damian
    Damian (36)
    Doctor How
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    Verheiratet
    Da hast du aber überlesen, dass ihr das garnicht so sehr stinkt...es sind diese vielen Kleinigkeiten, die eben ganz deutlich aussagen, dass er kein bißchen ihrzuliebe ändern möchte...es geht wie gesagt nicht um ORDNUNG..es geht um ein respektvolles normales Verhalten! Das ist nicht so sehr schwer...einfach den Arm beim Wäsche ablegen einen Meter weiter nach links bewegen und den Kram in den Wäschekorb statt auf den Boden schmeissen...KEINE Mehrarbeit..lediglich ein wenig Respekt vor der Arbeit von anderen..
     
    #15
    Damian, 1 April 2010
  16. User 20579
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    Für mich geht überall rumliegende Schmutzwäsche und dreckiges Geschirr klar über die Frage, wer Recht hat, hinaus. Für mich ist das einfach respektlos und völlig unnötig, egal wer arbeitet.
     
    #16
    User 20579, 1 April 2010
  17. Bailadora
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    nicht angegeben
    Ganz ehrlich, wie lange räumst Du schon seinen Scheiß hinter ihm her? Die kompletten 2,5 Jahre?

    Dass er nichts ändert, wundert mich einerseits nicht. Es klappt ja schließlich 1A - für ihn. Das Einzige, was ihm zu seiner perfekten Welt noch fehlt, ist, dass Du mit dem Meckern aufhörst. Aber ansonsten hat er den Himmel auf Erden.
    Du meckerst zwar, ziehst aber keine Konsequenzen. Das würde ich mal einen Monat machen - sprich einen Monat lang keinen Briefumschlag, keine Socke, keine Flasche und NICHTS wegräumen, das von ihm stammt. Ich würde für eine gewisse Grundsauberkeit sorgen (schließlich willst Du Dich nicht ekeln), das wars aber auch schon. Er will was essen? Muss er sich erst seinen Teller waschen!
    Er will was anziehen? Muss er erst seine Wäsche waschen. Du wäscht nur Deine Wäsche!
    Den Papier-/Glasmüll bringst Du auch nicht weg. Und wenn sich alles im Flur stapelt!

    Und wenn er Dich fragt, was das soll: "Nichts. Ich will nur nicht mehr Deine Sklavin sein. Also mach ich nur noch meinen Teil des Haushalts."
    Wenn es ihm allerdings noch nicht mal auffällt, würde ich nach diesem Monat noch exakt ein Gespräch mit ihm führen, in dem ich ihm klipp und klar sage, dass er mich auf diese Weise verliert. Zeigt er dann innerhalb eines weiteren Monats keinen Änderungswillen, gäbe es noch ein letztes Gespräch in dem ich sage: "Prima! Das wars."
    Und dann würde ich so lange zu einer Freundin oder meinen Eltern ziehen, bis ich eine eigene Wohnung ohne ihn gefunden habe.

    Klingt hart, ich weiß. Aber ehrlich gesagt wäre ich an Deiner Stelle noch härter. Jemand, der so respektlos mit mir und meinem Bedürfnis nach einer ganz normalen Grundordnung umgeht, würde ganz schnell meine Zuneigung verlieren.
    Ich könnte es verstehen, wenn er konsequent an sich arbeiten und das Ganze verbessern würde. Klar, ganz kriegt man den Hang zur Unordnung nie raus. Ich könnte damit leben, wenn nur noch 2mal die Woche ein Glas von ihm stehen bleibt, weil er es vergessen hat. Aber so eine offensichtliche Faulheit, so eine offensichtliche Unlust wie die Deines Freundes würde mich fuchsteufelswild machen. In einer gemeinsamen Wohnung sollen sich doch beide wohl fühlen können, nicht nur einer. Ihm scheint aber völlig egal zu sein, wie Du Dich fühlst. Das würde mich persönlich so tief kränken und verletzen, dass ich an seine Liebe zu mir gar nicht mehr glauben könnte. Denn würde er mich lieben, würde er sich immerhin bemühen, ordentlicher zu werden.
    Zudem fände ich so einen Mann total abstossend und würde ganz schnell keine Lust mehr auf körperliche Nähe zu ihm haben. So ein unreifer, fauler Kerl ist doch total unattraktiv - egal, wie sexy er aussieht.

    Bitte, lass Dich nicht weiter versklaven. Glaubst Du wirklich, dass Du so eine Behandlung verdient hast? Egal, wie sehr Du an ihm hängst (wobei ich mir da nicht vorstellen kann, woran) - das ist einfach nicht gesund. Du erniedrigst Dich doch total, indem Du ihm ständig hinterher putzt.
    Ehrlich, ist es nicht besser Single zu sein und in seinem zu Hause durchatmen zu können - als vergeben zu sein und sich ständig unwohl zu fühlen?
     
    #17
    Bailadora, 1 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 4
  18. aiks
    Gast
    0
    Jeder hat halt eine andere Definition von Grundordnung, wahrscheinlich würde es ihn jetzt nicht besonders stören, wenn jetzt - oh Gott oh Gott - ein paar Teller herumstehen und Altpapier herumliegen würde.

    Nirgendwo steht, dass er von ihr verlangt, dass sie jeden Briefumschlag sofort wegräumt, nachdem er es liegen gelassen hat.

    Wenn sie so eine super Ordnung haben will, dann soll sie das machen und er soll dankbar dafür sein. Nirgendwo steht, dass er das nicht ist. Sie schreibt, dass er versucht daran zu arbeiten. Aber wie soll man das Tagein Tagaus machen, wenn man es einfach sinnlos findet? Das ist für mich ein Gefallen und hat nichts mit Respekt oder sonstwas zu tun.
     
    #18
    aiks, 1 April 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  19. munich-lion
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    nicht angegeben
    Hallo,

    wieso soll sich jemand ändern, dem bisher sein ganzes Leben alles gemacht wurde? Erst von Mama und dann lückenlos weiter von der Partnerin, die bittet, bettelt, schreit und fleht, aber dennoch nie konsequent bleibt und sein bequemes Dasein trotz Wut, Ärger und Enttäuschung auch noch unterstützt.
    Tut mir leid, aber dafür habe ich wenig Verständnis, denn mit mir würde man(n) das nicht auf diese Dauer machen, wobei ich jetzt nicht weiß, ob bei dir bisschen das schlechte Gewissen durchkommt, weil du ja momentan arbeitlos bist und er dich ggf. durch Übernahme von Mehrkosten quasi finanziell unterstützt.

    Mich würde ja weniger seine Unordnung stören, weil mein Ordnungssinn ggf. als übertrieben hoch gelten könnte, als die Tatsache, dass ich in seinen Augen vielleicht nur noch als Putzteufel, Hausmütterchen, Dienstmädchen und keifende/meckernde "Alte" gesehen werde und nicht als gleichberechtigte Partnerin und eine Frau, die man Ernst nehmen und respektieren kann und als bezaubernd, begehrenswert und erotisch gilt.

    Nochmals einen Haushaltsplan aufstellen? ---> Vergiss es!
    Ihn ständig auf seine "Verfehlungen" ansprechen---> Lass mal stecken!
    Bestrafen? ---> Dazu bist du wahrscheinlich gar nicht der Typ dazu!
    Wäsche liegen lassen? ---> Dann rennt er mit der Schmutzwäsche zu Mami, aber alles andere bleibt beim Alten.

    Das einzige, was eventuell noch nützen kann, ist die Strategie zu ändern.
    Vielleicht bringt es ja schon etwas, wenn du den ganzen Tag das Lied von der Johanna v. Koczian "Das bisschen Haushalt" laufen lässt...und zwar so lange, bis er seinen Scheiß total genervt aufräumt.
    Na ja, Spaß beiseite, obwohl dieser sicherlich mit einer großen Portion Humor (neben Spitzfindigkeit, Gelassenheit und Ausdauer) benötigt wird, um deinen Partner weiterhin "ertragen" zu können bis er zu einem "annehmbareren Wohnungsinsassen" geworden ist.
    Wie wäre es, wenn du statt ständiger Diskussionen, Befehle, Kommandos das Reden aufgibst und ihm eine Liste schreibst, was ER ganz alleine zu tun hat?
    Wenn er das dann in dem von dir vorgegebenen Zeitraum erledigt, dann gibt es eine entsprechende Belohnung. (und da kannst du dir dann gerne mal etwas aussuchen, wovon du auch etwas hast *g*)
    Das, das und das bis zum ... erledigt ergibt einen entspannenden Handjob, einen aufregenden Blowjob unter der Dusche, eine sanfte Nackenmassage während seiner Lieblingsserie, sein Lieblingsgericht am Wochenende, ein Ausgehen mit HighHeels, die er so gerne an dir sieht u.s.w.

    Viele Männer wollen einfach das Gefühl erhalten, dass sie auch gebraucht werden und wenn sie das nicht besitzen, muss ihnen mit Ansporn und Belohnung auf die Sprünge geholfen werden.
    Sollte auch das wieder scheitern und mich die Dinge weiter nerven und aufregen, dann wäre bei mir der Ofen aus und ich würde ihm knallhart getrennte Wohnungen vorschlagen.
     
    #19
    munich-lion, 1 April 2010
  20. kickingass
    Beiträge füllen Bücher
    2.099
    248
    1.051
    vergeben und glücklich
    zu solchen genervtheits-sachen gehören doch immer zwei.

    du meckerst zwar, aber ändern tust du auch nichts. ich hab zwar herausgelesen das du gesagt hast was du von ihm willst und ihn auch schon vollgenörgelt hast, aber ich konnte noch nirgends finden, wie er es sich denn vorstellt. hast du ihn schon gefragt?

    vl reicht es ihm, wenn eine basisordnung herrscht, aber wie er die definiert musst du schon in einem gespräch herausfinden und ihm nicht immer nur deine wünsche aufs auge drücken.

    sonst finde ich den vorschlag mit nur noch deinen teil machen gut. weil dann brauchst du dich nicht mehr ärgern und gut ist. räum deine sachen weg. seine schmutzwäsche leg ihm in eine ecke, in der sie dich nicht stört. seine gewaschene auch(die er selbst gewaschen hat), wenn er sie nicht weggräumt. darauf stappel seine briefe und flaschen. wenn er was sucht, weiß er dann ja wo er es findet und du hast die restliche wohnung sauber.

    aber im endeffekt müsst ihr einen kompromiss finden
     
    #20
    kickingass, 1 April 2010

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