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das wissen von jugendlichen

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Flitzi, 7 Februar 2008.

  1. Flitzi
    Flitzi (25)
    Verbringt hier viel Zeit
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    7
    vergeben und glücklich
    das wissen von jugendlichen (mich miteingeschlossen) kommt mir manchmal im vergleich zu erwachsenen viiiieeelll weniger vor. obwohl dass doch die zeit ist wo man sich am meisten entwickelt und ich denke mal auch von köpfchen her am meusten entwickelt. liegt das daran dass die menschne immer dümmer werden? (bezogen auf allgemeinwissen und vieles mehr) oder lernt man doch noch einiges in kurzer zeit dazu, sodass man sozusagen aufholen kann :zwinker:
     
    #1
    Flitzi, 7 Februar 2008
  2. Strider
    Strider (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    6
    vergeben und glücklich
    Naja, Erwachsene hatten ja auch ein paar Jahre mehr Zeit zum Lernen als Jugendliche. Schlimm wird es dann wieder, wenn Menschen in das Alter kommen, in dem sie denken, sie wüssten alles und müssten nicht mehr dazu lernen.
     
    #2
    Strider, 7 Februar 2008
  3. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    13
    vergeben und glücklich
    Also ich merk das schon immer deutlich. Hätte z.B. schon Lust auch mal im Politikthreads mitzudiskutieren, aber meine Beiträge haben nicht annäherend die Klasse einiger sehr erfahrenen Leute. Das schreckt mich dann immer ab, schließlich will ich auch nicht als naiver junger Spund, der keine Ahnung von Politik hat, dastehen :schuechte
     
    #3
    Linguist, 7 Februar 2008
  4. Strider
    Strider (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    403
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    vergeben und glücklich
    Och, davon würde ich mich nicht abschrecken lassen. Manchmal merkt man natürlich schon, daß ein Autor doch etwas mehr Ahnung hat als man selbst. Andererseits benutzen viele Menschen auch gern Fachvokabular und eine gestelzte Ausdrucksweise, um "Laien" von vornherein einzuschüchtern. Und schreiben u.a. im Politikforum nicht auch genügend Leute, deren Beiträge nicht unbedingt überragend sind?
     
    #4
    Strider, 7 Februar 2008
  5. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Klar, aber argumentativ in die Ecke gedrängt zu werden und dann einsehen zu müssen, dass die eigenen Vorstellungen/Ideen irgendwie doch falsch sind, ist komisch :tongue: Je älter man wird, destso schlagfertiger und treffender kann man sich artikulieren, oder? Hab ich zumindest so im Gefühl.
     
    #5
    Linguist, 7 Februar 2008
  6. Strider
    Strider (38)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Einmal das und zum anderen kann man jüngere Gesprächspartner als unreife Kinder abkanzeln :zwinker: (nur Spaß!)
     
    #6
    Strider, 7 Februar 2008
  7. User 70315
    User 70315 (28)
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    Verheiratet
    hm weiß ncih woran das liegt. ich denke erwachsene haben aufgrund von erfahrung meist n größeres allgemeinwissen (sie hatten ja auch mehr zeit dinge aufzuschnappen:zwinker:) natürlich kann man sich auch belesen und so.
     
    #7
    User 70315, 7 Februar 2008
  8. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Natürlich wissen ältere Leute auf Grund ihres schon länger andauernden Lebens oft mehr als ich...
    Insbesondere im Bereich der jüngsten Geschichte (also die Jahrzehnte vor meiner Geburt und die Zeit, in der ich ein kleines Kidn war) wissen diese Leute natürlich viel mehr, da sie das selbst erlebt haben.

    Andererseits finde ich es schon seit vielen Jahren erschreckend, wie wenig viele andere Leute in meinem Alter wissen.
    Insbesondere im Bereich Politik haben viele junge Leute meiner Meinung nach einen sehr großen Nachholbedarf! (Für mich ist tägliche Zeitungslektüre inkl. Politikteil einfach selbstverständlich und ich kann mir nicht vorstellen, längere Zeit darauf zu verzichten.)
    Ebenso erschreckend finde ich, dass selbst viele Schulabgänger wirklich elementare Bestandteile der Schulbildung nicht beherrschen (z.B. Prozentrechnen, Rechtschreibung und Grammatik, Fremdsprachen-Grundkenntnisse, etc.).

    Bei solchen "ungebildeten", bzw. "unwissenden" Leuten frage ich mich immer, wie die im Leben überhaupt klar kommen wollen. :ratlos:
     
    #8
    User 44981, 7 Februar 2008
  9. Bis dahin stimme ich dir grösstenteils zu. :zwinker:
     
    #9
    Chosylämmchen, 7 Februar 2008
  10. BABY_TARZAN_90
    Sehr bekannt hier
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    Verliebt
    Einsehen dass ich Unrecht habe, das fällt mir nicht so schwer -
    aber untergehen mit der Wahrheit, weil der Gegner die geschliffeneren Waffen einsetzen kann: das ist hart.

    Ein Trost: Manche Erwachsenen kochen auch nur mit Wasser. Und wo die Jahre als Argument in die Wagschale geworfen werden müssen, ist nichts verloren.
     
    #10
    BABY_TARZAN_90, 7 Februar 2008
  11. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    ich halte mich ja durchaus für intelligent, aber meine allgemeinbildung ist äußerst bescheiden. nur: ich brauche die auch nirgendwo. also wozu dann den kopf damit füllen? ich muss nur wissen, wo es steht ;-)
     
    #11
    wellenreiten, 7 Februar 2008
  12. User 4590
    User 4590 (33)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    nicht angegeben
    Also wenn in deinem Köpfchen keinerlei Allgemeinbildung steckt, dann ist es wohl ganz schön leer und zugig da drin. :zwinker: Abgesehen davon bezweifle ich stark, dass du nie Allgemeinbildung brauchst, ich glaube eher, dir ist nicht ganz klar, was da genau dazuzählt. Würdest du tatsächlich nichts wissen und alles nachschlagen, was an sich als Allgemeinbildung betrachtet werden kann, dann kämst du den ganzen Tag nicht hinter den Büchern vor.

    Und ich z.B. verstehe unter einem intelligenten Menschen auch jemanden, der zumindest bis zu einem gewissen Maß an Bildung interessiert ist ...
     
    #12
    User 4590, 7 Februar 2008
  13. Sie hat ja wohl gesagt 'bescheiden' und nicht gar kein.


    Zu Allgemeinbildung gehören auch viele geschichtliche Daten zb und da finde ich es in Ordnung wenn andere Menschen dass nicht unbedingt wissen wollen, usw.
     
    #13
    Chosylämmchen, 7 Februar 2008
  14. many--
    many-- (32)
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    Verheiratet
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit zunehmendem Alter und menschlicher bzw. intellektueller Reife nicht vor allem das Wissen größer wird, sondern die Fähigkeit, dieses anzuwenden und darzustellen.
    Soll heissen, als 16-jähriger war man nicht notwendigerweise blöder als die Person, die man 10 Jahre später ist. Aber in diesen 10 Jahren hat man seinen Denkhorizont erweitern, sein gelerntes Wissen selbstständig auf andere Bereiche angewendet und durch fortgesetztes sozialen Umgang vor allem die Fähigkeit erworben, dieses Wissen souverän, mit Strategie und auf den Vorredner eigehend ins Gespräch einzubringen. - Als Teenie hat man geplappert, als "Erwachsener" redet man.
    Idealerweise :zwinker:
     
    #14
    many--, 7 Februar 2008
  15. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    och, in meinem kopf sind eine menge dinge: phantasien, erinnerungen, eindrücke, ansichten, gefühle,... fakten sind dagegen so leblos und ohne jegliche faszination. es hätte keine relevanz für meine persönlichkeit, würde ich mir nun ein breitgefächertes wissen aneignen, welches ich nicht benötige. folglich: sinnlos.
     
    #15
    wellenreiten, 7 Februar 2008
  16. nuclear_slug
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    mit dem alter sind eigentlich erst erfahrung und gelehrsamkeit reichlich vorhanden. man hatte zeit und gelegenheit, die dinge von allen seiten zu betrachten und zu bedenken. überhaupt ist es dann erst möglich, die dinge im zusammenhang zu verstehen. deshalb weiss man selbst das, was man in der jugend schon wusste, jetzt viel gründlicher, da man zu jedem begriff auch viel mehr belege hat.
     
    #16
    nuclear_slug, 7 Februar 2008
  17. User 25480
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ach wisst ihr, jetzt habe ich bald ein halbes Jahrhundert geschafft, irgendwann setzt die Altersdemenz ein und dann relativiert sich das alles wieder :grin: :schuechte

    Scherz beiseite.
    Ich denke, die Lebensdauer, die damit verbundene Erfahrung sind das, was den Wissensschatz ausmacht. Wenn ich den Lernstoff in den Schuljahren von mir mit dem heutigen vergleiche, dann habe ich eher das Gefühl, da versuchen irgendwelche "Besserwisser", die vielleicht sogar den gleichen Lernstoff hatten, den ich hatte, den heutigen Kindern (schon in der Grundschule) und den Jugendlichen in der gleichen Anzahl Schuljahre soviel reinzupauken, was früher vielleicht schon ein Teil des Abis war, heute aber noch einige Stufen drunter sind und noch gar nicht an das Bestehen des Abis denken.

    Wenn ich dann vom Lehrer meiner Tochter belehrt werde, dass das, so wie ich es mal gelernt habe, nicht richtig ist, auch wenn es zum gleichen Ergebnis führt und ich auch nicht länger für den Weg brauche, als der Lösungsweg, den der Lehrer will, dann sorry, dann muss ich komplett blöd sein, habe nichts in der Schule gelernt und wie ich meinen Beruf erlernen und die Prüfung bestehen konnte, frage ich mich dann doch. (meine Tochter bekam sogar Punktabzug in der Arbeit, weil sie es so gerechnet hat, wie ich es ihr erklärt hatte und sie es so auch verstanden hatte, im Gegensatz zu dem, was der Lehrer gelehrt hatte)

    Was sagt uns das liebe Eltern? Helft niemals euren Kindern bei den Hausaufgaben, denn ihr dürft ihnen nichts zeigen, es ist eh falsch ist :engel:
     
    #17
    User 25480, 7 Februar 2008
  18. Sternschnuppe_x
    Benutzer gesperrt
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    2
    Single
    Allgemeinbildung ist ja nicht nur stupides Faktenwissen. Zur Allgemeinbildung gehört zum Beispiel auch, daß man einen gewissen Wortschatz hat, um sich ausdrücken zu können. Ich finde es schade, daß gerade sehr viele Redewendungen immer unbekannter werden, das fällt mir auch hier im Forum auf.

    Gerade erst vor ein paar Tagen: Da wurde ein Artikel zitiert, in dem "eine Nachricht durch den Äther geschickt" wurde - und zum Teil wußten die Leute nicht mal, was das überhaupt bedeutet, zum Teil dachten sie, das wäre irgendein merkwürdig-veralteter Ausdruck, kamen aber nicht auf die Idee, daß das auch heute noch eine recht gängige Redewendung ist.

    Ich habe das Gefühl, gerade an Ausdrucksfähigkeit und Wortschatz geht immer mehr verloren, und das ist etwas, was nicht (nur) am Bildungshintergrund liegt, sondern vor allem eine Generationenfrage zu sein scheint. Meine Oma z.B. hatte nur einen Volksschulabschluß, das war damals eben normal, und hat danach eine Lehre gemacht - trotzdem ist sie schon ihr ganzes Leben lang politisch sehr interessiert und aktiv, liest viel Zeitung, hat auch noch ein gewisses Repertoire an Gedichten wenigstens mal kennengelernt und hat einen großen Wortschatz, kennt viele Redewendungen...

    Mein früherer Deutschlehrer in der 5. Klasse hat seine damaligen Diktate aus einem Buch aus den 50er Jahren bezogen - für damalige Verhältnisse völlig NORMALE Texte auf dem Niveau von 11-Jährigen. Für die meisten in meiner Klasse nicht nur schwierig zu schreiben, sondern vor allem auch schon kaum zu verstehen. Die Hälfte wußte nicht, was ein "Klabauter" war, und als es um einen Wald nach dem Regen ging, war der Satz "die runden Schäfte schimmerten vor Nässe" den meisten schlicht unverständlich.

    Gerade diese Facette der Allgemeinbildung scheint wirklich immer mehr verlorenzugehen, schon wenn ich mir so meinen Jahrgang anschaue, und spätestens bei der "nächsten Generation" der heute 13-/14-Jährigen ist es nochmal deutlich schlimmer - und das nicht nur bei Hauptschülern, sondern gerade auch bei vielen Gymnasiasten.

    Wer sagt "ich habe eigentlich nicht viel Allgemeinbildung" und damit irgendwelche Jahreszahlen oder Todesdaten der großen deutschen Dichter meint, der weiß nicht, wieviel Allgemeinbildung er vielleicht doch hat - dazu gehören auch so Dinge wie Rechtschreibung und Grammatik (ja, auch der Unterschied zwischen "das" und "daß"), zu wissen, wie Demokratie in Deutschland funktioniert, wer Wilhelm Busch war oder Heinz Erhardt, was "Überhangmandate" sind oder was ein "Gang nach Canossa" bedeutet oder auch mal die "Feuerzangenbowle" gesehen zu haben...

    Natürlich hat man sein ganzes Leben Zeit, neues dazuzulernen, aber ich glaube, das Fundament für Allgemeinbildung wird schon in der Kindheit gelegt, und zu einem nicht unerheblichen Teil sind dafür die Eltern verantwortlich - wieviel sie selbst wissen und weitergeben, wieviel sie mit ihren Kindern reden und ihnen erklären und erzählen... Allgemeinbildung ist nicht zwingend Schulwissen - viel eher das, was man in der Schule eigentlich gar nicht lernt, aber trotzdem irgendwann mal aufgeschnappt haben sollte.
     
    #18
    Sternschnuppe_x, 7 Februar 2008
  19. wellenreiten
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    17
    nicht angegeben
    gut, den faktor "sprache" müsste ich aus meiner behauptung wohl ausschließen, allerdings ist dieses für mich "erleben" und ist wichtiger bestandteil meiner persönlichkeit.

    aber die anderen beispiele (wilhelm busch, feuerzangenbowle,...) sind für meine persönlichkeit völlig uninteressant. das sind für mich einfach "fakten" ohne weitere bedeutung. ob ich das nun weiß oder nicht, es spielt keine rolle. höchstens für andere, kommentiert mit einem "was? das kennst du nicht?".
     
    #19
    wellenreiten, 7 Februar 2008
  20. Damit bin ich wohl eine Ausnahme, 90% meines Wissen ahbe ich weder von den Eltern noch von der Schule, sondern alles alleine gelernt, weils mich interessiert hab. Obs nun Geschichtliche, Politische oder andere Dinge sind.

    Liegt wohl an meiner Person.

    Aber ich würd das sonst eigentlich auch bejahen - vorallem das mit der Schule - da ich es mir durchaus vorstellen kann. Ausnahmen gibts natürlich immer :zwinker:
     
    #20
    Chosylämmchen, 7 Februar 2008

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