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Dass meine Mutter an Demenz erkrankt ist ...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Final_Dream, 2 Juni 2009.

  1. Final_Dream
    Benutzer gesperrt
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    Single
    ... und mein Vater, der sein ganzes Leben hart gearbeitet hat, nun die Pflege übernimmt. Es ist verdammt schwer, den Menschen so zu sehen, der einem mitunter nicht mehr als Sohn erkennt, der ständig weint und total abbaut. Ich wünsche nur meinem Vater viel Kraft, denn so eine Krankheit wünsche ich keinem anderen.
     
    #1
    Final_Dream, 2 Juni 2009
  2. User 90972
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    das tut mir leid.
    ich wünsche nicht nur deinem vater ganz viel kraft,sondern auch dir.

    den aus eigener erfahrung weiß ich, was mit demenz zusammenhängt.
    mein opa leidet auch darunter und meine mutter und ich haben die pflege übernommen.
    aber wenn man zusammenhält schafft man das,auch wenns schwer ist...
     
    #2
    User 90972, 2 Juni 2009
  3. Kultani
    Verbringt hier viel Zeit
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    88
    1
    Single
    ja dann muss man auch noch viel geduld haben mit den demnezkranken ich bin in der demnezbetreuung und habeb daher ja nur mit demneten zu tun es ist oft sehr anstrengend wünsche Euch von daher sehr viel kraft!!!!
     
    #3
    Kultani, 2 Juni 2009
  4. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    Wenn dein Vater ganz alleine deine Mutter pflegt, andere Verwandte nicht zur Verfügung stehen und ihr keine Pflegestation beauftragt, dann wird ihn das mit hoher Wahrscheinlichkeit unglaublich psychisch und auch körperlich belasten. Du solltest zumindest eine Notfallnummer bereitlegen. Die gibt es extra für überforderte Menschen, die an Demenz erkrankte Familienmitglieder pflegen. Ich weiß wovon ich spreche, ich tue genau das und es ist weiß Gott ein sehr harter Weg. Unvorstellbar belastend.
     
    #4
    xoxo, 3 Juni 2009
  5. Tinkerbellw
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Meine Mutter hat jahrelang meine Oma gepflegt und ist daran psychisch zu Grunde gegangen. Ich würde Kontakt zu Demenangehörigengruppen in deiner Region aufnehmen, dort kann sich dein Vater austauschen und bekommt Beratung bei wichtigen Themen, wie Pflegestufe bekommen etc. Ich wünsche eurer Familie viel Kraft.
     
    #5
    Tinkerbellw, 3 Juni 2009
  6. User 53338
    Meistens hier zu finden
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    offene Beziehung
    Ich denke, es gibt bei dir in der Gegend auch bestimmt Selbsthilfegruppen - vielleicht wuerde es dir und auch deinem Vater helfen, solche Treffen zu besuchen. Um sich mit Angehoerigen auszutauschen und um vorallem nicht ganz so alleine da zu stehen.
     
    #6
    User 53338, 3 Juni 2009
  7. Cassis
    Cassis (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    24
    vergeben und glücklich
    Nachdem das für deinen Vater eine richtig schwierige Situation ist/wird... Denkt immer dran, dass man auch viel Hilfe von anderen Leuten kriegen kann. Es gibt z.B. Betreuungsstätten für Demenzkranke, da können die Leute auch nur für einzelne Stunden hingehen, wenn man einfach mal ne Auszeit braucht und jemanden nicht allein lassen kann.
    Und lasst euch bzgl. Pflegestufe etc. gut beraten (wenn noch nicht geschehen) und seht dann zu, dass das gleich beantragt wird.

    Ansonsten versuch den Kopf hoch zu halten und lass dich da nicht zu sehr runterziehen. Klingt jetzt einfacher, als es wirklich ist, aber alles andere hilft weder dir noch deiner Mutter, die merkt auch, wenn es dir nicht gut geht. Auch wenn das vielleicht nicht so wirkt.
     
    #7
    Cassis, 3 Juni 2009

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