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Dem Linguist seine Öko-Bude

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Linguist, 1 Januar 2008.

  1. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Achso, ich verstehe. Also schickt das ER Stoffe in Vesikeln zu den Dictyosomen und die wissen wo der Bestimmungsort liegt.

    Dank dir :smile:
     
    #61
    Linguist, 4 Januar 2008
  2. ichschonwieder
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Off-Topic:
    Grade den Thread entdeckt. Danke für all die schönen Auffrischungen. Hatte nur Chemie bis zum Abi. Bio war nichts für mich :zwinker:
     
    #62
    ichschonwieder, 4 Januar 2008
  3. Nat-
    Nat- (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Im Grunde genommen schon. Ums etwas verständlicher zu machen, wieso das nicht direkt passiert: Der Golgi verarbeitet die "Stoffe" noch etwas weiter, fügt Teile an oder entfernt andere und sorgt so für die weitere Fertigstellung.
    Es geht allerdings nicht alles an den Golgi, das ER verschickt auch an andere Zellorganellen.
     
    #63
    Nat-, 5 Januar 2008
  4. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Wurde beantwortet :smile:
     
    #64
    Linguist, 5 Januar 2008
  5. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Ich hätte da eine Frage zum Osmose. Ich habe den Vorgang jetzt soweit verstanden, wegen einem hohen Konzentrationsgefälle dringen mehr Wassermoleküle in die Zuckerlösung, die von einer semipermeablen Membran umgeben ist, als hinaus dringen. Das Volumen steigt soweit an, bis der Wanddruck gleich viele Wassermoleküle hinaus drückt wie hinein dringen. Nun habe ich aber folgende Aussage nicht so ganz verstanden.

    Zitat: "Der osmotische Druck steigt mit der Konzentration der gelösten Stoffe."

    Das versteh ich nicht. Der Zeitpunkt, wo z.B. die Schweinsblase so ein großes Volumen fasst und damit der Wanddruck so groß ist das gleichviele Wassermoleküle hinein wie hinaus dringen, hängt doch nicht von der Konzentration ab. Angenommen ich habe zwei Lösungen.

    Lösung1: Eine Zuckerlösung von 100ml wird in eine Schweinsblase gefüllt. Davon sind 80% Wasser und 20% Zucker.

    Lösung2: Eine Zuckerlösung von 100ml wird in eine Schweinsblase gefüllt. Davon sind 50% Wasser und 50% Zucker.

    Klar, in der zweiten Lösung nimmt das Volumen der Schweinsblase schneller zu, da hier das Konzentrationsgefälle höher ist. Aber wenn die Schweinsblase nun maximal 150ml fassen kann, ist es doch völlig egal wie hoch die Konzentration der im Wasser gelösten Teilchen ist. Bei 150ml ist dann Schluss, die Wand drückt so stark auf die Lösung das gleich viele Wassermoleküle rein- wie auch rausgeschleußt werden.

    Wieso steigt dann der osmotische Druck mit der Konzentration gelöster Stoffe?
     
    #65
    Linguist, 5 Januar 2008
  6. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    pass auf:
    ich geh mal ein bisschen weg von der schweineblase :zwinker:

    wenn eine lösung höher konzentriert ist, bräuchte sie mehr wasser als eine niedrig konzentrierte lösung, um das konzentrationsgefälle auszugleichen.dadurch dass mehr wassermoleküle in richtung höher konzentrierter lösung diffundieren müssen als in die andere richtung steigt der osmotische druck (normalerweise, also bei gleicher konzentration, diffundiert ja gleichviel wasser in beide richtungen).je höher die lösung konzentriert ist, desto stärker der drang auszugleichen, desto stärker der osmotische druck.

    zurück zur schweineblase: wenn sie nur 150ml fasst und das nicht ausreicht um den druck auszugleichen platzt sie.
     
    #66
    Sonata Arctica, 5 Januar 2008
  7. Linguist
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    vergeben und glücklich
    Sorry wenn ich nochmal frage. Ich bleib am besten bei der Schweineblase. Also ich tu 200ml destiliertes Wasser in ein Reagenzglas und pack die 100ml Zuckerlösung in die Schweineblase und tu das ganze nun ins Gläschen. Eigentlich müssten ja die kompletten 200ml Wasser in die Zuckerlösung diffundieren, denn ausgeglichen ist das ja nie. Also kann ich nach ein paar Wochen eine vollgesogene Schweineblase aus dem Reagenzglas nehmen und da ist dann kein Wasser mehr drin. Oder diffundiert nur soviele Wassermoleküle in die Blase, bis innen und draußen gleichviele Wassermoleküle sind?

    Wenn ich das nun verstehe kann ich schon fast die komplette Klausur selbstständig lösen :cool1:
     
    #67
    Linguist, 5 Januar 2008
  8. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    das wasser im becherglas (reagenzglas wär ja ein wenig klein :zwinker: ) wird nicht vollständig verschwinden, da ja sowohl wasser nach innen als auch nach außen fließt.
    ansonsten geht das eben solange bis die zelle (oder die schweineblase) platzt.
     
    #68
    Sonata Arctica, 5 Januar 2008
  9. Linguist
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    vergeben und glücklich
    Nett das du mir das erklären willst, aber ich glaub irgendwas im Kopf will nicht klick machen, mir fehlt wohl das Verständnis dafür :geknickt:

    Ich habe leider keinen Scanner hier, also beschreib ich dir mal die Skizze.

    Ein Becherglas ist zur Hälfte mit destiliertem Wasser gefüllt. Eine Schweineblase ist mit einer 50%igen Lösung befüllt und am Ende der Blase wurde ein Röhrchen befestigt, um den osmotischen Druck zu bestimmen und wird ins Glas gegeben.

    Nun wollen die Wassermoleküle das Konzentrationsgefälle ausgleichen. Das Volumen der Lösung steigt, solange bis der Gegendruck den das Röhrchen ausübt, soviel Wasser hinausdrückt wie hineindringt. Aber das ist doch unabhängig davon ob die Lösung konzentrierter ist oder nicht. Wenn das Volumen der Lösung ansteigt und die Lösung schon 10cm am Röhrchen emporsteigt und dann bei 10cm genug Gegendruck ausübt, ist es doch egal wieviel Zucker in der Lösung drin ist.

    Ich begreif das einfach nicht :kopfschue
     
    #69
    Linguist, 5 Januar 2008
  10. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    ehrlich gesagt raff ich das mit dem röhrchen nicht, aber wenn ich dir nen tipp geben darf: frag nicht warum! sieh es als gegeben an.du sollst lernen, dass der osmotische druck bei höherer konzentration anteigt (PUNKT).wieso das so ist fragt dich keiner.

    so jetzt versuch ich trotzdem mal zu erklären was ich glaube (keine ahnung obs stimmt^^):

    normalerweise schwimmen die wassermoleküle in dest. wasser zwischen so einer membran 50/50 hin und her.der osmotische druck sorgt dafür, dass falls ein konzentrationsgefälle ensteht, wenn man zb auf eine seite zucker dazugibt, sich das ändert.danns chwimmt es meinetwegen zu 30/70 hin und her.und je höher die zuckerkonzentration, desto stärker wird das, durch den erhöhten osmotischen druck.

    und dein röhrchen da oben zeigt halt nur ab wann der druck ausgeglichen ist, nämlich, wenn es nicht mehr steigt.

    vielleicht kann mir ja jemand sagen, ob das so stimmt, ich hab keine ahnung.
     
    #70
    Sonata Arctica, 5 Januar 2008
  11. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Ja, ich denke mal das reicht aus, so genau wills bestimmt niemand wissen. Eine letzte Frage für heute und die ist auch ganz kurz:tongue:
    Wenn ich ein Stück rote Beete in destiliertem Wasser koche, ändert sich die Form der Beete nicht aber das Wasser ist komplett rot.
    Ich musste in der Klausur schreiben wieso das so ist. Ich denke weil die Biomembran zerstört wird bei 100 Grad, oder? Also ist die Zelle praktisch tot und da die Membran ja völlig kaputt ist, läuft auch der Farbstoff aus den Chromoplasten ins Wasser.

    Danke, wenns stimmt einfach ja sagen ^^
     
    #71
    Linguist, 5 Januar 2008
  12. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    nein.ich glaube das destillierte wasser fließt in die vakuolen, wegen dem konzentrationsgefälle.dann platzen die vakuolen und der farbstoff läuft aus.

    sicher dass das wasser in der aufgabe gekocht wird?dann kanns natürlich auch sein, dass die durch die hitze kaputtgehen, aber wäre ja komisch, wenns eigentlich ums thema osmose und ihre folgen geht.
     
    #72
    Sonata Arctica, 6 Januar 2008
  13. Linguist
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    vergeben und glücklich
    Schreibe mal die genaue Aufgabe auf.

    "Mit einem Korkbohrer werden aus einer Roten Rübe mehrere Zylinder ausgestochen, auf genau 50mm Länge gebracht und auf folgende Bechergläser verteilt:

    a) Becherglas mit destilliertem Wasser.

    b) Becherglas mit destilliertem Wasser, welches nach Zugabe des Zylinders einige Minuten zum Sieden (ca. 100 Grad Celsius) erhitzt und wieder abgekühlt wird.

    c) Becherglas mit gering konzentrierter Salzlösung.

    d) Becherglas mit hoch konzentrierter Salzlösung.

    Nach einem Tag sind folgende Veränderungen zu beobachten:

    a) Die ausgestanzten Zylinder sind länger geworden, fast 60mm lang, sie erscheinen straff, das Wasser ist farblos geblieben

    b) Es sind keine Längen- oder Formveränderungen zu beobachten, das Wasser im Becherglas ist jedoch leuchtend rot gefärbt.

    c) Hier ist ebenfalls keine Längen- oder Formveränderung zu beobachten, die Salzlösung ist klar geblieben.

    d) Die Zylinder sind erheblich kürzer als vorher, fast 40mm lang, sie erscheinen schlaff, die Salzlösung ist klar.

    Anmerkung: Erhitzt man Eiweiß über 50 Grad Celsius, so verändert es endgültig, also irreversibel, seine Form. Man sagt, das Eiweißmolekül denaturiert.

    1. Erklären sie für jedes einzelne Becherglas die dargestellten Befunde! Benutzen Sie dabei die im Unterricht erarbeiteten Begriffe!
    Boah, das ist alles so kompliziert.
     
    #73
    Linguist, 6 Januar 2008
  14. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    was war denn bei a)?
    oft kann man das ergebnis ja vom anderen ergebnis ableiten.

    wir hatten so ne aufgabe mit a)dest. wasser und b) salzwasser und einem ei. bei a) platzt es und bei b) verschrumpelt es.
    plasmolyse und deplasmolyse eben.
     
    #74
    Sonata Arctica, 6 Januar 2008
  15. Linguist
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    vergeben und glücklich
    Achso, das hab ich noch nicht gelernt. Dachte das was ich kann reicht, weil die Überschrift ja auch "Vorgänge der Diffusion/Osmose" lautete. Dann setz ich mich morgen nochmal davor, hoffentlich bringts dann auch was.
     
    #75
    Linguist, 6 Januar 2008
  16. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    wenn man die ganze aufgabe sieht hattest du wegen der farbe recht, der rest lässt sich dann mit plasmolyse und deplasmolyse erklären.guck dir das morgen an, wenn du fragen hast, frag :zwinker:
     
    #76
    Sonata Arctica, 6 Januar 2008
  17. Linguist
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    vergeben und glücklich
    Also hier mal ein Zwischenergebniss:

    Ich habe jetzt fast vollständig aufgeholt, in Stichworten festgehalten u. Skizzen aus dem Buch ins Heft gezeichnet. Konnte aber mein neu erlangtes Wissen (leider) noch nicht unter Beweis stellen, da die Lehrererin krank war. Ich schreibe morgen warscheinlich einen Test über Enzyme und dazu lese ich mir gleich noch 2-3 Seiten durch. Ich hoffe das das glatt geht, eine 2-3 wäre schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ansonsten muss ich noch das ganze Chemiezeugs aufholen und da habe ich am meisten Angst vor. Ich war schon in der Unterstufe in Chemie eine Niete und ich hoffe das mich Aminosäuren, Peptide und das ganze Zeug nicht verzweifeln lassen.

    Grüße :smile:

    PS: Ein dickes Danke an alle die sich Zeit genommen haben mir aus meiner Misere zuhelfen. Besonders Sonata, deren Geduld ich sicher überstrapaziert habe :grin: Aber in Zukunft biste mich sicher noch nicht los :zwinker:
     
    #77
    Linguist, 8 Januar 2008
  18. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    gern geschehen :zwinker:

    übrigens bin ich selbst einmal beinahe wegen chemie sitzengeblieben und bin zu schulzeiten nie über eine 4- hinausgekommen.ABER jetzt in der ausbildung ist mir chemie das liebste und beste fach.so schwer ist es garnicht, wenn man nicht sofort panik schiebt und denkt das wär so kompliziert.manche dinge sind echt so simpel, da weiß man, wenn mans erstmal kann garnicht wo jemals das problem gelegen hat *gg*

    viel erfolg bei dem test :downunde_alt:
     
    #78
    Sonata Arctica, 8 Januar 2008
  19. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Jesus, Maria und Josef... Nachdem ich die Enzymfunktionen auf Anhieb verstanden habe, machte mir das ganze Chemiezeugs wie erwartet ziemlichen Stress. Angefangen habe ich mit Aminosäuren und Peptiden, danach habe ich noch versucht die Bindungskräfte in Proteinmolekülen zu verstehen, ohne Erfolg :frown:
    Fällt mir auch schwer Fragen zu formulieren, da ich eigentlich garnichts verstanden habe, aber ich geb mein Bestes.

    1. Kationen=Positiv geladen, Anionen=Negativ geladen?

    2. Was bedeutet basisch und sauer und in woran erkennt man den Unterschied?

    3. Polarität ist abhängig von der Elektronegativität, oder? Also z.B. beim H²O, ist das H elektronegativer als das O und deshalb zieht das H Elektronen an und wird mit einem Minus gekennzeichnet. Negativ geladen=unpolar, positiv geladen=polar?!

    Puh, ich hoffe ich krieg das hin, bei so theoretischen Dingen bin ich die totale Niete, daran scheiter ich :frown:
     
    #79
    Linguist, 12 Januar 2008
  20. Pornobrille
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    basische oder alkalische lösungen erkennst du an den hydroxidionen (oh-) und saure lösungen enthalten h3o+-ionen (hydroniumionen).

    bei molekülen mit verschiedenen atomen werden die bindenden elektronen von den atomen unterschiedlich stark angezogen, somit entsteht eine partialladung.die ladungsschwerpunkte positiver ladung und negativer ladung fallen nicht zusammenf, stellen also einen dipol dar.
     
    #80
    Pornobrille, 12 Januar 2008

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