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  • Wundertüte
    Sehr bekannt hier
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    20 Juli 2009
    #1

    Depression/Mirtazapin/Erfahrungen

    Hallo,

    ich hoffe irgendjemand hier kann mir weiterhelfen.
    In letzter Zeit bin ich immer mehr ohne Antrieb,
    will nichts mehr machen habe auch meinen Job verloren,
    will mit niemandem reden.
    Und bin wieder zuhause eingezogen.
    Habe auch Schlafstörungen und bin immer nur mehr müde
    habe das Gefühl dass ich gar nichts mehr schaffe.

    Nach langem überlegen habe ich mich meinem Arzt anvertraut
    und habe nun MIRTAZAPIN verschrieben bekommen.
    Gibt es irgendjemanden von euch der mit dem genannten
    Wirkstoff Erfahrungen hat ??

    Danke schon mal
     
  • Wipf
    Wipf (30)
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    vergeben und glücklich
    20 Juli 2009
    #2
    Dein Hausarzt hat dir einfach Antidepressivum verschrieben? Keine Überweisung zum Therapeut? Wäre es vielleicht eine Idee es zuerst mit Johanniskraut zu probieren?
     
  • krava
    krava (36)
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    20 Juli 2009
    #3
    Erfahrungsberichte zu dem Medikament gibts 100.000 im Netz, unter anderem hier: http://www.sanego.de/Mirtazapin-und-Depression

    Allerdings wäre es wohl weitaus sinnvoller, die Ursache für deine Antrieblosigkeit zu erforschen, statt dir ein Antidepressivum einzuwerfen.
    Müde und antriebslos bin ich auch von Zeit zu Zeit, käme aber nie auf die Idee, mir deswegen solch ein Präparat zu holen.
    Vielleicht überlegst du mal, woher deine Stimmungsprobleme kommen. Es muss ja einen Auslöser gegeben haben.
     
  • Wundertüte
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    20 Juli 2009
    #4
    Hallo,
    habe keine überweisung zum Therapeuthen bekommen.
    Haben es davor schon mit einigen homäopathischen Mitteln versucht was aber nicht geholfen hat.
    Kann überhaupt nicht mehr schlafen, und habe keine Lust am Leben mehr.
    Zu 90% ist der Verursacher meine alte Arbeit die ich vor ca. zwei monaten gekündigt habe.
    Habe fast zwei Jahre ohne Urlaub volle Pulle durchgearbeitet fast täglich 14 bis 15 Stunden.
     
  • krava
    krava (36)
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    20 Juli 2009
    #5
    Was gibts denn außer deiner ARbeit noch?
    Du musst doch auch ein Privatleben haben, Freizeit, Hobbies, Freunde etc.
    Vielleicht hattest du früher dafür wenig Zeit, aber seit 2 Monaten müsste das doch anders sein. Hast du keine Freunde, die dich aufbauen? Die mal mit dir ausgehen, was unternehmen, dich mal anrufen?

    Wie siehts mit einer neuen ARbeit aus? Suchst du?
     
  • Wipf
    Wipf (30)
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    vergeben und glücklich
    20 Juli 2009
    #6
    Vielleicht Burn-out?
     
  • Wundertüte
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    20 Juli 2009
    #7
    Dass Problem ist in meiner alten Arbeit war ich in einem anderen Bundesland und
    bin jetzt wieder nach Hause gezogen, und die meisten meiner Freunde sind dort geblieben
    und es fällt mir auch sehr schwer mit meinen freunden darüber zu reden.
    Ich habe immer dass Gefühl dass ich alle enttäusche.
    Nein ich suche im Moment nicht.
     
  • Dasimon
    Dasimon (30)
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    20 Juli 2009
    #8
    Hallo Wundertüte,

    also ich kenn mich mit dem Thema ein bischen aus (hab selber sowas wie eine Depression) und ich kann dir nur raten erstmal den Kontakt zu einem sogenannten psychologischen Psychotherapeuten zu suchen. Der kann genau rausfinden, was es mit dir hat (ist speziell für sowas ausgebildet) und stopft nicht einfach gleich irgendwas in dich rein, wie es leider viele Ärzte tun. Wenn du privat versichtert bist, zahlt die Krankenversicherung meistens, wenn nicht, kannst du dir eine Praxis suchen, die auch von den gesetzlichen bezahlt wird.
     
  • Bailadora
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    21 Juli 2009
    #9
    Also für die Symptome, die Du hier beschreibst, ist das Medikament an sich schon das Richtige.
    Nichtsdestotrotz solltest Du Dir dringend psychologische Hilfe holen, denn nur die Symptome zu bekämpfen wird Dich auf Dauer nicht weiterbringen. Und gerade dann, wenn Du das Gefühl hast, mit keinem Deiner Freunden reden zu können oder zu wollen, damit Du sie nicht enttäuschst,
    ist jemand, der genau versteht, weshalb es Dir so geht und Dir wirklich zuhört, eine große Hilfe. Zumal Du dann für Dich lernen kannst, wie Du mit solcher Antriebslosigkeit auch in Zukunft umgehen kannst, ohne auf Medikamente zurückgreifen zu müssen. Und wie Du einen Job findest, der Dich nicht zum Wrack macht.

    Für gewöhnlich ist es auch bei gesetzlichen Krankenkassen kein Problem, eine Therapie bezahlt zu bekommen. Gerade bei solchen schwerwiegenden Gründen wie Verlust der Arbeit nach 2 Jahren komplett ohne Urlaub. Dein Hausarzt soll Dir einfach eine Überweisung wg Burn-out bzw Depression schreiben und den Rest klärt dann der Psychologe mit der Kasse.

    Ich wünsch Dir viel Glück. Das ist jetzt sicher keine schöne Zeit. Aber Du packst das.
     

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