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Depressionen?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von ChrisK., 21 August 2004.

  1. ChrisK.
    ChrisK. (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Also ich habe da ein kleines Problem von dem ich ganz gerne wüsste ob ich es wirklich hab. Klingt chaotisch, es sollte aber noch klarer werden was ich damit meine. Alöso ich habe sehr oft und meist auch grundlos Phasen in denen ich sehr nachdenklich bin. Meistens drehen sich dann meine Gedanken auch um Themen wie Leben und Tod, der Sinn des Lebens usw. und ich fange an über mein Verhalten nachzudenken. Einige Vorteile hat das schon. Mir fällt dabei schnell auf wenn ich Fehler mache oder mich falsch verhalte und ich habe mich besser unter Kontrolle. Aber doch bin ich in diesen Phasen immer sehr Traurig und mir ist mehr oder weniger grundlos zum weinen zu mute. Doch was mich daran am meisten belastet ist die tatsache dass ich an meinen Freundschaften und sogar an der Liebe zu meiner Freundin zweifel. Diese Zweifel sind allerdings wieder wie weggeblasen wenn ich wieder "normal" bin. Aber egal wie ich mich Fühle, wirklich gefreut hab ich mich auch schon lange nichtmehr. Meistens bin ich entweder total euphorisch obwohl ich keinen Grund dazu habe, oder eher irgendwie...naja...neutral. Ich bin weder glücklich noch traurig (außer halt in diesen "Trauerphasen"). Könnten das Depressionen sein? Und ich muss auch dazu sagen dass ich 16 bin und es ist ja bekannt dass es solche Phasen in der Pupertät gibt.
     
    #1
    ChrisK., 21 August 2004
  2. Kolibri
    Gast
    0
    Hallo,
    also ich kenne solche Gefühle. Manchmal bin ich in einer nachdenklichen Stimmung und zweifel an allem, frage nach dem "warum?" und werde traurig, obwohl ich dazu keinen besonderen Grund habe. Ich glaube viele haben mal solche Phasen, egal wie alt sie sind und ich glaube, dass das "normal" ist :zwinker:.
    Ich bin zwar keine Psychologin oder Ärztin (die solch eine Frage wahrscheinlich eher beantworten könnten :zwinker:) - dennoch denke ich nicht, dass diese Verhaltensweisen sofort daraufhin deuten, dass du Depressionen hast.
    Es passiert schonmal, dass man niedergeschlagen und betrübt ist. Aber, dass vergeht auch wieder (wie du selbst sagtest). Manche Menschen sind eben etwas mehr in sich gekehrt (introvertiert), nachdenklich, "philosophieren" gern :smile:. Das ist nichts schlimmes.
    Besonders in der Jugend, der Pubertätsphase befassen sich einige mit dem Sinn des Lebens, denken über den Tod nach etc... Man versucht sich selbst kennenzulernen, herauszufinden was man will, welche Träume man hat und Gefühlsschwankungen kommen auch häufig vor.
    Ich würde mir nicht zu viele Sorgen darum machen. Zwar bin ich jetzt keine Fachspezialistin, aber ich glaube, dass solch "depressive Phasen" in einem gewissen Rahmen in Ordnung sind und, dass du dir keine ernsthaften Gedanken darüber machen musst, ob du Depressionen hast.

    Kolibri :gluecklic
     
    #2
    Kolibri, 21 August 2004
  3. piOEt
    Gast
    0
    hallo chrisk.

    Kann es sein das du evt. Probleme in der Schule hast? Schulischer Druck kann sich auf die Persönnlichen Gefühle übertragen. Stress in der Schule?
    Oder sind es vielleicht Probleme mit den Eltern? Auch diese Dinge können sich übertrage, ist glaub klar.
    Im Allgemeinen: überleg mal: gibt es Falle bei denen du dich nervst oder ergerst und anschliessend deine Laune sinkt?

    Versuch mal diese Faktoren zu überprüfung, und wenn du die Fehler evt. entdeckst darüber zu reden und sie zu beseitigen.
     
    #3
    piOEt, 21 August 2004
  4. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    Single
    also grundsätzlich würde ich auch sagen, dass du keine depressionen hast.. das äußert sich anders.. ich kenns von meinem bruder...

    was natürlich sein kann: das es welche werden...

    einen rat hab ich leider nich, sorry
     
    #4
    Beastie, 21 August 2004
  5. Damian
    Damian (36)
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    Verheiratet
    Hallo ChrisK!

    Ich habe ein bißchen erfahrung in Sachen Depressionen..habe es häufiger mal gesehen.
    Depressionen sind RICHTIG übel. Wenn du welche hast, dann WEIßT du das!! Es ist wie ein schwarzes Loch. ALLES ist negativ..ALLE mögen dich nicht. DU magst dich nicht. Die ganze Welt ist böse! Alle Menschen sind scheiße!
    Tlw bekommst du nicht mal was von deiner Umwelt mit. Du kannst dich nur noch bruchstückhaft, oder gar nicht mehr an das erinnern, was an einem Tag passiert ist, an dem es losging!
    USW...

    Aus dem wenigen, was du geschrieben hast würde ich als Laie schließen, daß es tatsächlich auf Testosteron schübe bzw andere Hormone zurückzuführen ist. --> Pubertät.
    Wenn du es nicht mehr unter kontrolle hast, wird es gefährlich!
    Ich glaube aber nicht, daß es dazu kommt...

    Grüße

    Damian
     
    #5
    Damian, 22 August 2004
  6. Kaneda
    Gast
    0
    Das was du hast ist keine Depression, sondrn das nennt man Melancholie.
    Dazu hört man am besten richtig gute Musik (Boa - Duvet; Aluminium - Try; Lamb - Gabriel; Sneaker Pimps - Half Life...) und ist halt in gechillter Stimmung. Muss manchmal sein, mach dir da keine Gedanken drum.
     
    #6
    Kaneda, 22 August 2004
  7. MooonLight
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Als Depressionen würd ich das auch nicht bezeichnen - eher als depressive Phase. Wie sie wahrscheinlich jeder, vorallem auch in der Pubertät, wenn gefühlsmäßig vieles durcheinander läuft, mal hat.
    Ich würde mal überlegen, ob das ganze Ursachen hat, die man beheben kann oder ob es 'einfach so' ist.
     
    #7
    MooonLight, 22 August 2004
  8. ChrisK.
    ChrisK. (28)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Also die richtige Musik hab ich ja. Ich hör hauptsächlich Gothic und Metal.

    Das kann gut sein. Meine Eltern sind Alkoholiker. Zumindestens eine relativ seltsame Form davon. Einige wochen Trinken sie garkein Alkohol aber plötzlich (meistens wenn 's irgendwie Ärger oder Stress hier im Haus gibt) fangen sie dann an und sind über mehrere Wochen wieder Betrunken. Aber mittlerweilen interessiert mich das garnicht mehr weil ich genug möglichkeiten hab mich zurückzuziehen.
     
    #8
    ChrisK., 22 August 2004
  9. Ich habe oft das selbe problem wie du, ChrisK.
    Schon seit Jahren.

    Aber sei froh, dass du ne Freundin hast... die ist doch sicher hilfreich, wenn es darum geht, dich wieder aufzuheitern, oder?

    Als ich ne Freundin hatte, sagte sie mir immer sachen wie "Nun stell dich nicht so an!" "Anderen geht es schlechter als dir" und solche sachen... :rolleyes2

    Zum glück kann ich das ganze so stark unterdrücken, dass mein umfeld es kaum mitbekommt.

    ich wüsste auch gerne, was man dagegen tun kann.
     
    #9
    WerwolfTalbain, 22 August 2004
  10. Maus_86
    Gast
    0
    Hey Chris!

    Du brauchst dir (noch?) keine Sorgen zu machen. Hört sich für mich alles normal an, da ich dasselbe wie du durchgemacht habe. Ist meist typisch für die Pubertät. Leider.

    Triff dich öfter mit Freunden und Freundin, damit du nicht wieder auf solche Gedanken kommst. :smile:
     
    #10
    Maus_86, 23 August 2004
  11. Jazz
    Gast
    0
    hi

    ich hab ma in meinen schulbüchern gekrahmt, da ich ja eigentlich auch keine psychologin bin. aber ich schließe mich den anderen an. ich denke auch nicht, dass du an depressionen leidest, sondern eher, so wie ich, vereinzelt einfach melancholisch bist :smile:

    also:
    depressive Menschen sind niedergeschlagen, bedrückt und freudlos. einige bezeichnen sich als traurig, andere betonen, dass sie noch nicht einmal echte traurigkeit empfinden können, sie eien vielmehr "leer" und "wie ausgestorben" (gefühl der gefühlslosigkeit). oft leiden die Kranken insbesondere unter dem fehlen liebevoller gefühle gegenüber anderen ("ich bin nur noch mutter vom kopf her, vom herzen her bin ich tot"). auch sich selbst können depressive nicht mehr positiv wahrnehmen: sie fühlen sich wertlos, überflüssig oder schuldig. Sie haben keine hoffnung auf besserung oder auf eine schöne zukunft. oft erscheint ihnen das weiterleben unerträglich und sinnlos, so dass sie den suizid als letzten ausweg ansehen.

    weder für hobbys noch für ihren beruf können diese menschen interesse aufbringen. der antrieb ist typischerweise vermindert, sie haben keinen schwung und werden schnell müde. desweiteren bewegen sie sich langsam, der gesichtsausdruck ist leidend oder erstarrt. (in extremfällen kommt es zu einem depressiven stupor: der kranke ist nahezu bewegungslos und stumm und reagiert nicht mehr auf die umwelt).

    wegen dieser antriebshemmung kann man die innere unruhe nur schwer wahrnehmen, die viele oft quält. oft leiden sie auch unter angst.
    auch das denken ist erschwert und verlangsamt. manchmal müßen diese personen zwanghaft über einige wenige Themen nachgrübeln. daneben sind störungen von konzentration, aufmerksamkeit und gedächtnis häufig.

    manchmal werden depressionen sehr leibnah erlebt. die personen klagen über ein druck- und schweregefühl im brustbereich, über gliederschmerzen oder schwere glieder. typische vegetative symptome sind ein- und durchschlafstörungen mit morgendlichem früherwachen, appetitstörungen, verstopfung, durchfall, herzjagen, libido- und prostatastörungen und schwitzen. tagesschwangkungen mit "morgentief" und "abendlicher aufhellung" weisen auf eine störung des biorhythmus hin.


    so, ich hoffe dieser lange text hat nun gezeigt, dass du nicht depressiv veranlangt bist.

    liebe grüße
     
    #11
    Jazz, 23 August 2004
  12. chriane
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hm...naja....depressionen lassen sich so auf die ferne wohl nicht wikrlich diagnostizieren.....

    Du sagst du fühlst dich niedergeschlagen - denkst viel nach und stellst vieles in Frage. Ich denke das ist ein normaler Prozess den jeder öfter im Leben durchläuft.

    Ich habe selber schon sehr schwere Depressionen gehabt die auch über einen kurzen zeitraum mit medikamenten behandelt werden mußten. Das ist schon anders. In der zeit war ich zu nichts mehr fähig und habe zwei wochen abgeschottet im bett gelegen.

    Das ist zum Glück schon einiges her ... momentan käpfe ich gegen so leichtere schübe die sich ähnlich darstellen wie du es beschreibst. Da es bei mir teilweise erblich bedingt ist hängt es ein stückweit mit dem nahendem herbst zusammen. Menschen produzieren mehr endorphine wenn die sonne scheint und es war ist - das ist kein humbug sondern erwiesenermaßen so....

    Diese Schübe kann man nicht wikrlich umgehen, man kann aber lernen mit ihnen zu leben. Ich versuche momentan möglichst wenig zeit zuhause zu verbringen - viel druaßen unter menschen zu sein - viel sport zu machen und mir ab und an mal "küstliche" sonne zu gönnen ....aber - das ist total individuell verschieden und da muß jeder seinen eigenen weg finden

    nachtrag: die Lehrbuchdefinition trifft es ziemlich genau...ich finde mich da in so ziemlich jedem Satz wieder....

    Somatisieren tut man allerdings wikrlich nur in denn ganz schweren Phasen während die Antriebslosigkeit, abschottung und emotionslosigkeit sowie der Mangel an Kommunikation schon bei ganz leichten phasen auftreten.

    hast du solche beschwerden auch?
     
    #12
    chriane, 25 August 2004

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