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Der Alltag hat uns eingeholt?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von capricorn84, 16 Dezember 2008.

  1. capricorn84
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    Viele Paare (nach 2Jahren Beziehung und mehr) sagen dass einen der Alltag eingeholt hat und deßwegen die Beziehung in die Brüche ging.

    Doch, was genau meint ihr damit? Ist das nur bei denen die nicht zusammen wohnen weil die ja keinen gemeinsamen Alltag haben?

    Mein Freund und ich haben auch einen gemeinsamen Alltag aber der holt uns nicht ein weil wir immer was erleben oder was unternehmen und somit tut sich immer was.

    Meine Freundin ist 5 Jahre mit ihrem Freund zusammen, die machen zwar nicht soviel miteinander (Ausflüge etc.) aber da ist der Alltag ebenso noch nicht lange da.

    Also meine eigentliche Frage ist: Was genau ist der Alltag? Warum sagen soviele "getrennte" Paare dass sie der Alltag eingeholt hat? Was versteht ihr darunter bzw wie meint ihr das?

    Lg capri
     
    #1
    capricorn84, 16 Dezember 2008
  2. User 71335
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    Das höre ich auch immer und die Antwort amüsiert mich mehr und mehr.
    Wie kann man vom Alltag eingeholt werden, ich gehe eigentlich davon aus, das man mit dem Partner mit dem man länger zusammen sein will, eben gerade diesen Alltag leben möchte und auch kann. Dann genießt man zusammen aufgebaute Rituale und Gemeinsamkeiten und eben das RICHTIGE Leben.

    Aber DAS kann man tatsächlich nicht mit JEDEM.
    Und das stellt sich oft (gerade bei jüngeren Menschen, in meinem Alter brauchen sie manchmal 5-7 Jahre) so nach 2-5 Jahren raus.

    2-5 Jahre Beziehung ist ohnehin noch hoffentlich alles "frisch", da sollte es nicht allzuviel Abstriche geben, weder sexuell, noch emotional, noch in der Freizeit, noch im Zusammenleben, wer da schon Schwierigkeiten hat, kann seine Beziehung ohnehin schonmal überdenken, besser wird es von alleine jedenfalls nicht.:zwinker:
     
    #2
    User 71335, 16 Dezember 2008
  3. Samaire
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    :anbeten: Danke für diesen Post. Ich finde es meistens mehr als nur lächerlich, sich darüber zu beklagen, dass der böse Alltag einen eingeholt hat und man deshalb keine Beziehung mehr führen kann. Ähm, was ist mein Partner für mich, ein Zeitvertreib, ein Hobby, eine Abwechslung zwischendurch? Nein, eine Beziehung, eine Partnerschaft ist Alltag und reales Leben. Wer da nicht kapiert, hat entweder den falschen Partner oder eine sehr unreife Einstellung zum Thema Beziehung.
     
    #3
    Samaire, 16 Dezember 2008
  4. Guzi
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    nicht angegeben
    Wenn es danach geht, hat uns der Alltag "eingeholt", als wir nach 2 Monaten zusammengezogen sind.
    Ich mag unseren Alltag so und ich finde nicht, dass er uns einholt. Er gehört nun mal zu einer Beziehung. Wenn wir mit diesem Alltag unsere Beziehung nicht meistern könnten, dann wäre in unserer Beziehung irgendetwas nicht in Ordnung. Wir haben uns super in diesem Alltag eingelebt und man kann ja trotzdem immer wieder was einbauen, was nicht alltäglich ist. Macht man eben spontan einen kleinen Ausflug oder so.
    Würden wir mit unserem Alltag Probleme haben, hätten wir uns nicht verloben dürfen und dürften uns noch weniger Gedanken um Kinder und Hochzeit machen. :herz:

    Jeder definiert Alltag für sich anders, aber ich empfinde es nicht unbedingt als was negatives. Gehört ja nun mal zum Leben. :tongue:
     
    #4
    Guzi, 16 Dezember 2008
  5. krava
    krava (35)
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    Ich würde es mal so sagen: Der Alltag kann es erschweren, eben Zeit für die Beziehung zu haben, Zeit für Zweisamkeit etc.
    Aber der Alltag gehört eben zum Leben dazu! Und das Entscheidende ist eben, auch den Alltag zu teilen. Das macht eine Beziehung für mich aus; dass man eben nicht nur Kuschelstunden teilt, sondern auch den manchmal nervigen und stressigen Alltag.

    Sich auch da zu unterstützen, auch das zu meistern, die Liebe trotzdem aufrecht zu erhalten, das KANN schwierig sein und es gibt sicherlich genug Beziehungen, die daran zerbrechen. Vielleicht weil die Liebe nicht gereicht hat, vielleicht weil man zu faul ist, vielleicht aus einem anderen Grund.
     
    #5
    krava, 16 Dezember 2008
  6. Sheilyn
    Sheilyn (31)
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    hmm, also ich bin ja jetzt mit meinem freund 3,5 jahre zusammen.

    ich finde schon, dass der alltag uns vor einiger zeit "schon" eingeholt hat.

    ich finde das aber nicht so schlecht! es hat wirklich gute seiten!

    es ist doch schön, wenn man einen geregelten tagesablauf hat und weiss, wenn mein freund nach hause kommt, warte ich schon auf ihn, oder wir essen dann zusammen, und immer irgendwie so.
    das versteh ich ja auch darunter und ich brauche das!

    klar machen wir mal sachen, die aus dem alltag rausfallen :smile: spontanes oder oder. aber alltag finde ich doch irgendwie gut!
    ich brauche das einbisschen.
     
    #6
    Sheilyn, 16 Dezember 2008
  7. User 67627
    User 67627 (46)
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    Alltag und Routine gehören für mich definitiv zu einer Beziehung dazu. Es ist schön, wenn man sich abends darauf freut, dass der Partner nach Hause kommt, wenn man gemeinsam kocht (und alleine abwäscht :tongue:), oder einfach nur beisammen sitzt um gemeinsam fernzusehen.

    Diese Vertrautheit, das Gefühl zusammenzugehören ist für mich ein wichtiger Bestandteil einer Beziehung.
    Wer behauptet, dass die Routine die Beziehung zerstört hat, da hat es auch so irgendwie nicht gepasst. Ich habe mehrere langjährige Beziehungen hinter mir, aber der Alltag war sicherlich nie schuld am Bruch :grin:
    Im Gegenteil, das waren noch die Dinge, welche einen zusammengeschweisst haben.
     
    #7
    User 67627, 16 Dezember 2008
  8. Fuchs
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    Ich denke, das ist mehr eine Phrase dafür, dass man einander gleichgültiger geworden ist. Sprich: Man macht "nichts besonderes" mehr - es passiert nichts neues, man kennt sich in und auswendig, nimmt sich gegenseitig für selbstverständlich, zeigt weniger Respekt voreinander, verschiebt seine Prioritäten. Die Liebe kühlt auf Zimmertemperatur, die Monotonie hält überall Einzug, auch im Bett. Es ist immer wieder dasselbe.

    Klar mag es dann Menschen geben, die genau das für sich wollen, denn diese Routine gibt Sicherheit. Allerdings ist gerade in jungen Jahren der Mensch im Wandel, auch wenn man es selbst womöglich nicht spürt. Vorlieben, Neigungen, Wünsche und Einstellungen kippen unmerklich und was man vielleicht einmal gut fand, geht einem den nächsten Tag auf die Nerven.

    Wenn eine Beziehung nicht so flexibel ist, dass sie sich diesen Umständen anpasst und beide Partner bewußt jeden Tag dafür arbeiten, dass ihre Verbindung nicht nur noch aus automatisierten Abläufen besteht, dann scheitert sie irgendwann.

    Man hat niemals eine Beziehung. Entweder man lebt eine Beziehung oder man lässt sie einschlafen.
     
    #8
    Fuchs, 16 Dezember 2008
  9. MrShelby
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    Was bitte ist denn dann im Gegensatz dazu ein "falsches" oder "unrichtiges" Leben? Wobei ich sagen muss, dass ich es sehr anmaßend finde, in diesem Zusammenhang Kriterien für eine Beziehung aufzustellen, und andere abzuqualifizieren, die sie nicht erfüllen wie z. B.:

    Letztlich würde für mich immer im Vordergrund stehen, ob beide mit dem, was sie haben, glücklich sind oder nicht.
    Nehmen wir mal -etwas pointiert- ein eher "klassisches" Beziehungsbild, wie man es öfter findet. D.h. man geht eine Beziehung ein, mit dem Ziel sehr lange/für immer zusammen zu sein, richtet den Wochenablauf aufeinander ein, geht zusammen in Vereine, plant langfristig (z. B. Kinder, eigenes Haus), Samstags geht man immer zusammen einkaufen usw. Es gibt viele Paare, die diese Art von Stabilität und langfristiger gemeinsamer Alltagsbewältigung und Lebensplanung gut finden und damit glücklich sind. Dagegen ist nicht einzuwenden.

    Jedoch ist das in der heutigen Zeit ja nicht mehr die einzige Art, sein Leben zu planen. Es gibt aber nunmal auch andere Menschen mit anderen Lebensläufen, die auch in anderen (kürzeren) Zeiträumen denken. Daher ist es für mich sehr legitim, wenn man nach gewisser Zeit feststellt, dass man doch etwas anderes will, man neue Erfahrungen sammeln möchte (ggf. auch mit jemand anderem), offen sein will für Neues. Bei diesem Bedürfnis kann der gemeinsame und stabile "Alltag" subjektiv ganz schön einschränken.

    Zugegebenermaßen bin ich ja selber noch nicht "alt" (fühle mich zumindestens nicht so), und dies ist dann die Stelle, an der viele Ältere sagen werden "Jaja...in deinem Alter muss man evtl. noch immer was neues Erleben...das gibt sich schon...auch du wirst das bald anders sehen". Da bin ich mir persönlich aber nicht so sicher. Trennungen/Scheidungen gibt es ja immerhin nicht nur bei jüngeren Leuten, sondern auch bei älteren Semestern. Da dies gesellschaftlich immer akzeptierter wird, dürfte dies noch zunehmen. Natürlich lassen sich manche dieser Beziehungen dann auf die falsche Partnerwahl zurückführen - ok. Ich habe aber auch den Eindruck, dass jenseits des Alltages eine Sehnsucht bei vielen da ist...eine Sehnsucht nach "mehr". Manche würden dann vielleicht sagen "Das kann doch noch nicht alles gewesen sein". Diese Einschätzungen würde ich sehr ernst nehmen. Wem bringt es schließlich was, wenn man im gegenwärtigen Beziehungsmodell totunglücklich ist?
    Im Vergleich zu früheren -konservativeren- Zeiten ist man heute an kein Beziehung- oder Lebensmodell mehr gebunden. Manche mögen diese Art von Wandel möglicherweise als "Unreife" abstufen (nach dem Motto "Wer erwachen und verantwortungsbewusst ist, legt sich fest")...ich würde es eher als Chance sehen, jenseits der Konventionen das zu finden, was mich glücklich macht. Und wenn es nicht der gemeinsame Alltag ist, dann eben nicht.

    Natürlich hat Fuchs recht, dass sich hinter dem Alltag, der alles kaputt macht, auch mal verbirgt, dass der Partner, der einen gestylt und lebensfroh in der Disco beim 1. Kennenlernen in seinen Bann gezogen hat, nun in Jogginghose vor dem Fernseher sitzt.
     
    #9
    MrShelby, 16 Dezember 2008
  10. Schweinebacke
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    "Der Alltag hat uns eingeholt" ist nur ne dummer Ausrede dafür, das man einfach nur eine total langweilige Beziehung führt, was lediglich ganz zu Beginn durch die rosarote Brille verdeckt, aber keinesfalls besser war.
     
    #10
    Schweinebacke, 16 Dezember 2008
  11. User 37284
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    ganz genau!!
     
    #11
    User 37284, 16 Dezember 2008
  12. User 71335
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    Mit richtigen Leben meinte ich schon das der Partner mehr ist als ein weiterer Freizeitaspekt mit dem man die vergnüglichen Stunden nach Feierabend, das Wochenende oder den Urlaub verbringt. Aber ich denke das tut man auch in einer Fernbeziehung nicht sondern plant und lebt miteinander und mit der Situation, aber tatsächlich ist der "Alltag von Fernbeziehungen" ein anderer, hat ja auch viel Vorteile, das sagen ja die meisten die eine haben und oft absichtlich eine haben wollen.:zwinker:
     
    #12
    User 71335, 16 Dezember 2008
  13. User 77547
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    Ja, ich denke auch, dass "Der Alltag hat uns eingeholt" genau den von Fuchs beschriebenen Prozess meint.

    Aber ich würde - ganz im Sinne lollypops - auch behaupten, dass der Satz irgendwie schräg ist und der Begriff "Alltag" in diesem Zusammenhang ziemlich irreführend.

    Jeder hat auch "Alltag" (Schule, Studium, Arbeit, morgens aufstehen, duschen, zähneputzen etc. pp.) und "Alltag" per se ist natürlich KEIN Beziehungskiller (de facto handelt es sich ja erst um eine "Beziehung", wenn man auch irgendwas vom Alltag miteinander teilt, alles andere wäre ja entweder ein ONS oder eine Affaire (z.B. im Urlaub etc.).
    Außerdem würde ich Alltag nicht mit Langeweile gleichsetzen. In unserer Familie herrscht NATÜRLICH Alltag, aber mir wird keine Sekunde langweilig (ganz im Gegenteil: manchmal würde ich mir etwas mehr Langeweile wünschen. Ich weiß gar nicht mehr wie sich das anfühlt ;-) ).
     
    #13
    User 77547, 16 Dezember 2008
  14. Fuchs
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    Der Alltag macht nicht alles kaputt! Alltag ist völlig normal in Beziehungen! Kaputt geht das ganze, wenn man außerhalb dieses Alltags sonst nichts hat und seinen Partner als selbstverständlich hinnimmt und sich auch nicht mehr an ihn anpasst. Wenn man keine Beziehung mehr lebt und nur noch aufeinanderhockt, wird der Alltag irgendwann zur Last und stellt somit mehr einen Auslöser als eine Ursache dafür dar, dass die Dinge zugrunde gehen.
     
    #14
    Fuchs, 16 Dezember 2008
  15. capricorn84
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    Schön gesagt.
     
    #15
    capricorn84, 16 Dezember 2008
  16. User 71335
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    zustimm!
    Es gibt verschiedene Phasen in einer Beziehung und wenn man erstmal inder "Zahnpastatubenphase" ist können schon Kleinigkeiten zu Liebeskillern werden, dann sucht man danach.:zwinker:

    Es ist auch immer eine Frage was der Einzelne sich von einer Beziehung erwartet und welche Kompromisse er einzugehen bereit ist und wo es seine Grenzen hat.
     
    #16
    User 71335, 16 Dezember 2008
  17. ArsAmandi
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    nicht angegeben
    MrShelby hat schon recht, es ist NICHT unreif, das Thema auch anders zu sehen. Ich finde Alltag gehört in keine Beziehung, ich liebe spontane Treffen, ich verabrede mich prinzipiell immer erst etwa eine Stunde vorher. Am Wochenende kann es auch passieren, dass man plötzlich mitten in der Nacht vor der Tür steht. Man unternimmt oft was und sieht sich nie mehr als zwei mal die Woche. So hat der Alltag (hoffentlich) kaum eine Chance.
    Dieses Beziehungsmodell gibt es auch und auch dieses hat seine ebenbürtige Daseinsberechtigung.


    "Der Alltag hat uns eingeholt" ist doch nur eine Umschreibung für "wir haben uns entliebt".
     
    #17
    ArsAmandi, 16 Dezember 2008
  18. User 75021
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    Das ist für mich keine Beziehung und auch absolut unrealistisch, wenn man Familie hat oder haben will.
    Ich sehe das wie Lollypoppy, der Alltag gehört doch dazu.
    Man kann immer mal wieder was spannendes/lustiges machen um den Alltag aufzufrischen, aber in der Regel ist es schön wenn man gemeinsame Rituale und Hobbys hat. Das schweißt zusammen.
     
    #18
    User 75021, 16 Dezember 2008
  19. User 77547
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    Verheiratet
    Natürlich ist Spontanität prima und ich denke auch, dass man nicht unbedingt zusammenleben und sich jeden Tag sehen muss, damit es eine "reife" oder "gute" Beziehung ist.

    Diese Ausschließlichkeit (z.B. PRINZIPIELL immer erst eine Stunde vorher verabreden etc.) kann ich aber keineswegs so teilen. FÜR MICH handelt es sich - so wie ArsAmandi es beschreibt - NICHT um etwas, was ICH als "Beziehung" im Sinne einer "Partnerschaft" definieren würde. Da gehört für mich Alltag einfach mit dazu.
     
    #19
    User 77547, 16 Dezember 2008
  20. User 71335
    User 71335 (49)
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    Das ist für mich entweder eine Schüler/Jugendliebe oder ab einem gewissen Alter vermutlich eher eine "feste Affäre", für mich eine tolle Sache, wenn man bewusst auf Familie (damit meine ich nicht nur Kinder sondern Eltern, Geschwister Freunde usw. des Partners) und gemeinsames Lebensumfeld verzichten kann, ich könnte auch damit wunderbar leben.
    Sollte ich jemals geschieden oder verwitwet sein, wäre das, dass einzige was noch für mich in Frage käme, weil Familie und ein strukturiertes Lebensumfeld habe ich schon selber, ich brauch keine neue mehr. Und ich wollte auch niemanden darein lassen.

    Wobei ich mittlerweile auch spontan überrascht und erfreut bin, wenn mein Mann und ich mal ganz plötzlich gemeinsam Zuhause sind oder gemeinsam Zeit zum weggehen haben, zusammen leben heißt nicht aufeinander zu hocken, sondern den Luxus der Zweisamkeit zu genießen, wenn man sie möchte oder die Zeit dazu findet.
    In einer Familie gar nicht so selten, wie casanis schon sagte manche Paare wären froh, sie könnten sich mal langweilen.:zwinker:

    Da stimm ich dir zu. Der "Alltag hat uns eingeholt" sagen aber auch nie die Leute die den Alltag miteinander bewusst leben und genießen, sondern die an anderen Dingen gescheitert sind und den wahren Grund nicht wissen oder akzeptieren wollen.:zwinker:
     
    #20
    User 71335, 16 Dezember 2008

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