Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Der eine Partner gläubig, der andere nicht

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von manwithnoplan, 25 November 2002.

  1. manwithnoplan
    0
    Hallo zusammen,

    ich hab da mal ne Frage an euch, und zwar solls mal um den Glauben gehen...

    Ich bin mit meiner Freundin seit über 2 Monaten zusammen und alles klappt absolut super!
    Nur gibt es da so einen Punt, wo wir wirklich zwei unterschiedliche Meinungen haben und ich nicbt so Recht weiß, ob das ein Problem für mich (oder sie) ist / werden kann.

    Um das mal zu erklären: Ich bin absolut nicht gläubig, halte nichts von der Kirche, glaube nicht an Gott, Jesus noch sonst irgendwas. Ich halte das alles komplett für Humbug. Leute, die daran glauben, verurteile ich nicht, jeder soll an das glauben was
    er für richtig hält, ich hab da kein Problem damit, habe aber auch nix mit den Leuten zu tun.
    Nur weiß ich nicht genau, ob ich das bei meiner Freundin genauso sehen kann. Ok, sie hat mir von Anfang an gesagt, das sie daran glaubt, das sie in die Kirche geht usw... ist ja nicht so krass das sie voll die altmodischen Einstellungen hätte, von wegen Sex nach der Ehe. Nein, dann wäre ich sicher nicht mir ihr zusammen. Trotzdem macht mit ihre Denkensweise oft zu schaffen.
    Wir haben erst vor kurzem darüber geredet, was es für "Arten" von Liebe gibt, und ich konnte da Freundschaft, Familie und meine Freundin als unterschiedliche "Liebensarten aufzählen. Bei ihr war das zusätzlich noch die Jesuliebe oder so, und das fand ich schon irgendwie krass. Sie meint das sie diese Liebe so zu den Gottesdiensten hinzieht usw.
    Wir wollen natürlich Sylvester miteinander verbringen, und jetzt erzählte sie mir das sie am Neujahrsmorgen erstmal unbedingt zum Gottesdienst will, weil ihr das so wichtig ist. Ich hab ihr gesagt das ich dann ihrzuliebe da mit hingehe. Ehrlich gesagt finde ich die Vorstellung, morgens um 9 oder 10 da hin zu gehen, nach so ner lustigen und langen Nacht, eher doof.
    Sie akzeptiert auch das ich davon nix halte, trotzdem find ich das alles ein bißchen... ähm... weiß nicht, es überfordert mich irgendwie, ich weiß nicht was ich davon halten soll :-/

    Bei Meinungsverscheidenheiten über lächerliche Themen sag ich mir halt, gut, man ist sich nicht immer einer Meinung, aber ich denke DAS ist schon ein wichtiges Thema und ehrlich
    gesagt, ich kann einfach diese Denkensweise nicht nachvollziehen, wie man an einen Gott glauben kann, wo doch heutzutage alles so logisch, wissenschaftlich und physikalisch erklärt ist...

    Deswegen würde ich gern wissen, ob es euch, egal ob Frauen oder Männer, auch schon beschäftigt hat, ob es in euren Beziehungen auch total andere Ansichten zu diesem Thema gab und was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt.

    Sicher bin ich tolerant, ich wäre sonst kaum mit ihr zusammen. Aber das ich mir darüber so viele Gedanke mache, hätte ich mir früher nicht gedacht. Es klingt villeicht völlig blöd, aber ich habe
    das Gefühl, wenn sie nicht gläubig wäre, wäre ich glücklicher. Ich liebe sie! Und ich würde mich niemals deswegen von ihr trennen, aber es macht mir zu schaffen :-/
    Vielleicht geht es ihr ja genauso, aber ich will nach so kurzer Zeit noch nicht mit ihr daüber riesige Diskussionen führen, da ich Angst habe, das es ein zu großes Problem werden könnte.

    Danke für eure Meinungen!
     
    #1
    manwithnoplan, 25 November 2002
  2. DecoyS.Frost
    0
    Ich kann dich irgendwo gut verstehen.
    Ich hab auch nichts gegen Menschen die "gläubig" sind, aber wenn man dann über ihre Denkweise diskutiert ... da könnt ich auszucken. Weil sie so altmodisch und konservativ iss.

    Aber gut ... man sollt die Leute nicht von ihrem Glauben abbringen.

    Ich weiß ehrlichgesagt auch nicht, was du tun kannst. Mit reden hast es sicher schon oft genug versucht. Stell ihr doch einfach den Kompromiss. Gott oder du ... vielleicht nicht so krass aber sagen wir mal ... Du oder lieber 100x am Tag Kirche gehen, nur von Gott reden usw usw.


    MfG

    P.S.: finds immer wieder lustig, Gläubige auf das Thema "Krieg" anzusprechen. Und darauf, dass praktisch alle Kriege eine Frage des Glaubens sind.
    Ob Gott nun wirklich so gut ist?
     
    #2
    DecoyS.Frost, 25 November 2002
  3. huhu
    Gast
    0
    Noch denke ich habt ihr keine probleme und das kann(wird?) auch so bleiben, solange ihr die einstellung des anderen akzeptiert. Ich sehe aber ein großes problem, wenn nachwuchs vor der tür steht!! wer erzieht ihn wie?? ab ca. dem 14. lebensjahr kann das kind ja gerne für sich entscheiden, nur was ist mit den 14jahren davor - "gläubig"?? oder "humbug"??
     
    #3
    huhu, 25 November 2002
  4. manwithnoplan
    0
    @Decoy

    Hab ich vielleicht vergessen zu erwähnen: Im Alltag spielt das kaum eine Rolle, sie redet davon kaum und erzählt mir
    davon auch nicht viel, versucht mir das auch nicht aufzudrängen. Dann würde ich auch streiken.
    Aber vielleicht verdrängt sie das bewusst, redet nich mit mir drüber weil sie weiß das ich davon nich viel halte.
    Ich glaube ich werde sie doch mal drauf ansprechen...

    @huhu

    ohh ja das ist ein Problem mit der Kindererziehung. Aber da mach ich mir ehrlich gesagt überhaupt noch keine Gedanken drüber... :eckig:
    Wenn ichs mir allerdings so recht überlege, ich hätte glaub ich schon ein Problem damit wenn das Kind dann gläubig erzogen werden würde.

    Würde mich noch über weitere Meinungen freuen... :cool1:
     
    #4
    manwithnoplan, 25 November 2002
  5. May-Britt
    Gast
    0
    Hallo!

    Ich versteh dich recht gut. Mein Ex war /ist auch gläubig und ich überhaupt nicht. Ich kann an Gott oder Jesus einfach nicht glauben;
    Aber ich denk, es wird deswegen kein Problem zwischen euch sein. Bei meinem Ex und mir war es so, dass wir nicht viel darüber gesprochen haben; gut, ab und zu hab ich schon ein Kommentar losgelassen weil er katholisch ist und ich evangelisch bin (Papst und so ). Aber er ist darauf nicht eingegangen, und ich hab es akzeptiert, dass Menschen oft gar nicht erklären können, warum sie an Gott glauben. Vielleicht ist an Religion an sich was faszinierendes. Naja, und wenn mein Ex mir erzählt hat, dass er am Sonntag in die Kirche geht, dachte ich mir: Soll er machen! Ich schlaf aus!
    Es ist halt ein bissi so, wie wenn beide zwei verschiedene Hobbys haben; oder irgendwie so :smile:
    Aber dass du Neujahr mit ihr in die Kirche gehen willst, find ich richtig gut, so zeigst du ihr, dass du ihren Glauben an Gott akzeptierst. Kannst ja, so wie ich es immer mach, dann aber das Glaubensbekenntnis weglassen!


    @ DecoyS.Frost
    Kompromiss, Gott oder ich ist zu hart. Das kann man nicht verlangen. Weil bis jetzt ist Gott oder die Kirche ja keine Konkurrenz auf die man eifersüchtig sein müsste
     
    #5
    May-Britt, 25 November 2002
  6. Sparstru
    Sparstru (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    322
    113
    55
    nicht angegeben
    Hallo Planloser,
    das ist bei mir und meiner Freundin ziemlich das gleiche; Sie gläubig; ihc nicht so. Und das ist klasse ! So ist es einfach viel interessanter, in einigen Sachendie Welt so unterschiedlich zu sehen, das muss kein Problem sein, sondern kann genau das Gegenteil sein. Du schreibst, das Du das bei Deiner Freundin in der heutigen technisierten Welt kaum nachvollziehen kannst. Da kann ich Dich gut verstehen, aber ich pers. finde ich es ganz anziehend, meine Freundin nicht bis ins letzte zu verstehen, das macht Sie schließlich etwas "geheimnisvoller". Sei doch lieber froh, dass Ihr kein "kein Sex vor der Ehe"-Problem habt.
     
    #6
    Sparstru, 25 November 2002
  7. mhel
    mhel (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.856
    123
    3
    nicht angegeben
    Ich seh da auch nicht das große Problem. Wenn sie ab und zu zum Gottesdienst gehen will, ihr euch aber nicht gegenseitig die Meinung des anderen aufdrängen wollt ist doch alles OK.
    Ist doch praktisch das selbe wie wenn ein Paar unterschiedliche Hobbys hat.


    PS: Durch das zeitige aufstehen habe es meine Ellis auch irgendwenn mal aufgeben mich mit in die Kirche zu schleifen. Geh jetzt eigentlich nur noch Weihnachten.
     
    #7
    mhel, 25 November 2002
  8. succubi
    Gast
    0
    ich kann das sehr gut nachvollziehen. ich hatte zwar (meiner meinung nach zum glück) noch keinen mann, der irgendwie besonders gläubig war, mit kirche und jesusliebe und dem ganzen krempel, aber es wär mir wohl auch net sonderlich angenehm.

    ich kann mir's selber net vorstellen, zu einem gott zu beten... ich glaub einfach nicht dran.
    und dementsprechend find ich's eigenartig menschen um mich zu haben, für die das selbstverständlich is. - auch ich hab nix gegen gläubige menschen, is ja die sache des einzelnen an was er/sie glaubt oder nicht... aber ich fühl mich da net richtig wohl, wenn mir jemand die ohren vollsülzt von kirche und jesus christus und wie toll das is. und ich würd mir da ziemlich dämlich vorkommen...

    und ich würd es sicher net drauf anlegen, einen freund zu haben, der so gläubig is. - es würd mit sicherheit probleme geben, weil ich das thema gott und so net wirklich ernst nehmen kann... das wär für mich wie eine andre welt.

    mir hat es schon gereicht, dass ich mal mit so gottesfürchtigen leuten "befreundet" war... also ich hatte so mit 13, 14 ne phase, wo ich mir gedacht hab, dass ich jetzt mal an gott glauben will... hört sich dumm an irgendwie. *g*
    aber naja, ich hab halt dann diese frau kennengelernt, die in der stiege gegenüber wohnt. fand das auch ganz toll mit wieviel begeisterung die von jesus erzählt hat - als wär das ein realer mensch. (allerdings is man mit 13, 14 ja auch noch leicht zu begeistern *g*)
    dann hab ich auch ihre tochter kennengelernt, die is 1, 2 jahre älter als ich - die is genauso... eigentlich die ganze familie. :blablabla

    und naja, ich hab mich dann von denen wieder abgeschottet, weil es mir einfach zu viel war. - die haben mich dann auch wöchentlich angerufen, ob ich net zum jugendkreis kommen mag und so... und mir das schon vorgekommen wie eine sekte. *gg*
    subtile andeutungen das ich keinen bock mehr hab, haben sie nicht verstanden... also hab ich dann mal, wie's mir gereicht hat, direkt gesagt, dass es mich nicht mehr interessiert. waren dann doch bissl enttäuscht, aber sie haben es akzeptiert.

    naja, und wegen dieser erfahrung weiß ich, dass ich mit nem freund der so auf gott fixiert wär, nix anfangen könnt...
     
    #8
    succubi, 26 November 2002
  9. Vivie
    Gast
    0
    Bei mir und meinem Schatz ist´s ähnlich.
    Er ist katholisch - ich bin nix :zwinker:

    Wobei er nicht der Typ ist, der in die Kirche geht oder seinen Glauben auslebt. Er ist da ziemlich offen und lebt seinen Glauben mehr für sich als für die Gesellschaft.

    Wir haben uns mal Gedanken gemacht, was ist wenn wir heiraten.
    Seine Eltern, insbesondere seine Mutter ist aktiv gläubig und stellt sich daher natürlich eine kirchliche Hochzeit vor.
    Allerdings kennt seine Familie meine Einstellung zu "Gott" und scheint diese auch zu akzeptieren.
    Geheiratet wird eben standesamtlich. Wie das mal mit den Kindern werden soll ist mir allerdings auch noch ein Rätsel.
    Ich würde meinen Kindern in Sachen Glauben nix aufzwingen wollen.
    Als Allgemeinbildung - zur Info etc. hab ich nix dagegen wenn man das Kind dann informiert - aber ich würde zum Beispiel nicht wollen, das mein Kind bei Tisch beten muss - vor allem dann nicht, wenn es selbst gar nicht so recht weiß warum es das sollte.

    Na ja...ist ja noch Zeit :zwinker:
     
    #9
    Vivie, 26 November 2002
  10. huhu
    Gast
    0
    ich will mich dann doch noch mal melden.

    hier kam ja ein bischen was zum thema kinder..... nur ist mir das alles nicht weit genug gedacht.

    @manwithnoplan

    "Aber da mach ich mir ehrlich gesagt überhaupt noch keine Gedanken drüber..."

    Ja gut, aber was ist wenn es denn soweit ist?? Lebt ihr bis dahin zusammen und trennt euch dann,weil ihr euch nicht einigen könnt. Und das kind???

    @vivie

    "Ich würde meinen Kindern in Sachen Glauben nix aufzwingen wollen"

    Du nicht, kein wunder du glaubst ja auch an nichts.
    Nur sind es ja gerade die gläubigen die ihren glauben weitergeben und nicht die "ungläubigen".


    "Als Allgemeinbildung - zur Info etc. hab ich nix dagegen wenn man das Kind dann informiert - aber ich würde zum Beispiel nicht wollen, das mein Kind bei Tisch beten muss - vor allem dann nicht, wenn es selbst gar nicht so recht weiß warum es das sollte."

    AHA?? da gehts ja schon los! was sagt denn dein freund dazu??
    das ist ja das problem, das das kind bis zum ca. 10-14 lebensjahr über solche sachen nicht selbst entscheiden kann, weil es nicht weiß was es tatsächlich bedeutet. ergo übernehmt ihr die erziehung und da liegt es dann meist an dem gläubigen partner seine einstellung bis dahin nicht auf den nachwuchs zu projetzieren.
     
    #10
    huhu, 26 November 2002
  11. Error402
    Error402 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    348
    101
    0
    Single
    Also zu der evtl. Kindeserziehung, würd ich das Kind auch auf jedenfall neutral erziehen, wenn es will soll es in die Kirche, wenn nicht dann nicht!
     
    #11
    Error402, 26 November 2002
  12. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.311
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Sodelle, jetzt kommt ein groß-angelegter Beitrag, der wahrscheinlich doch recht kurz wird!

    Als allererstes mal zu euren Erziehungsproblemen: Wie soll sich ein Kind entscheiden können, wenn es nicht alles kennenlernt? Ich würde meinen Kindern alle Möglichkeiten offenlassen und durchaus auch mal mit ihm in den Gottesdienst gehen.

    Jetzt zum eigentlichen Thema (@manwithnoplan):
    Dein eigentliches Problem ist sicherlich nicht, dass deine Freundin gläubig ist, dass sie Neujahr in einen Gottesdienst gehen will oder dass sie mehr als du von Gott & Jesuliebe hält. Dein eigentlich wirkliches Problem ist ganz einfach, dass du dich mit dem Gedanken "Kirche" bzw. "Gott" auseinandersetzten musst - und das passt dir nicht wirklich.
    Ich kenne keinen - wirklich NIEMANDEN - der vollkommen ungläubig ist. Woher kommen wir z.B.? Zufall der Evolution? Warum hat sich ausgerechnet auf der Erde Leben entwickelt? Warum hat sich der Affe weiterentwickelt? Warum nicht... das Känguruh? Wie sind die Sterne entstanden? Was war vor dem Urknall? Kannst du mir für all diese Fragen eine vernünftige, technische, physikalische Antwort geben? Ich glaube nicht. Jeder glaubt an irgendein höheres Wesen, eine Macht, die Einfluss auf das Leben nimmt. Wie man sie nennt - ob Gott, Jahwe, Buddah oder sonstwie - das ist ja egal. Der Mensch könnte ohne dieses Glauben nciht existieren.

    Zur "Institution Kirche": Ich halte nicht viel von der Kirche (bin zwar als katholisch eingetragen - aber das will noch nix heißen). Ich will jetzt aber mal was "zitieren", um deutlich zu machen, wo wahrscheinlich deine Probleme liegen: "Ich glaube an die heilige katholische Kirche" - ein Teil aus dem Glaubensbekenntnis. Ich glaube dieser Satz ist das, was ausdrückt, wogegen du dich sträubst. Du würdest sicherlich offen (bekennend) an Gott oder ein ähnliches Wesen glauben, wenn nicht dieser Zwang der Kirche dahinter wäre! Man soll zu Gott jeden Sonntag in der Kirche beten? Warum denn? Heißt es nicht immer, Gott ist überall? Also warum nicht seine ganzen Sorgen in der Einsamkeit an einem gemütlichen Bergbach ausplaudern.
    Da würde noch eine Frage auftauchen, die das höhere Wesen berechtigen würde: Warum fühlt man sich besser, wenn man alles ausgesprochen hat? Ist doch normalerweise nu so, wenn einem jemand zuhört!

    Um noch alle Missverständnisse meine Person betreffend auszuräumen: Ich bin katholisch, getauft, Kommunion "überstanden" und gefirmt - aber ich halte nichts, wirklich gar nichts von der "Institution Kirche" - ich glaube an Gott - auch wenn ich ihn nicht so nennen würde - und an alles was er vollbracht hat - und das ist meiner Meinung nach eine ganze Menge - aber ich glaube NICHT an das was mir die Kirche sagt, was ich glauben soll. Unfehlbarkeit des Papstes? Er ist auch NUR ein Mensch! "ich glaube an die heilige katholische Kirche"? Woran soll ich denn da glauben? Dass sies geschafft haben, den Dom zu bauen?
    Und noch eines: "heilige Kriege" - die Kirche hat zu viel Mist gebaut, als dass sie noch "Gottes Boten" etc. sein könnten. Kriege können niemals heilig sein! sie sind es nicht und werden es nie sein! Immerhin heißt es schon in der Bibel "du sollst nicht töten" und dann soll man im Auftrag Gottes andere Leute umbringen - ohne mich!

    So, ich hoffe, dass ich das jetzt alles einigermaßen vernünftig und anschaulich und v.a. verständlich geschildert habe...

    Bye
    Bea, die heute Latein schreibt ;-(
     
    #12
    Bea, 26 November 2002
  13. Error402
    Error402 (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    348
    101
    0
    Single
    Stimmt so nicht, ich glaube an garnichts! Ich glaube an die Wissenschaft und an das was bis jetzt bewiesen ist. Es gibt immer irgendwelche sachen die man nicht beweisen kann. Das heißt noch lange nicht das sie von einem höheren wesen erschaffen wurden. Was hätte den das "Wesen" davon???
     
    #13
    Error402, 26 November 2002
  14. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    @ errr: schimpfst du eigentlich manchmal vor dich hin, wenn du alleine bist?? oder führst du in gedanken manchmal selbstgespräche??

    @ bea: wow, das war super
     
    #14
    Beastie, 26 November 2002
  15. manwithnoplan
    0
    öhm da muss ich ERR402 aber zustimmen, Bea kann nicht davon ausgehen das ALLE Leute an sowas glauben, ich tu es nämlich
    auch zu 100% nicht!! Absolut nicht, in keinster Weise!
    Ich will hier auch keinen Streit auslösen um Glaube und Nichtglaube, ist ja nicht das Thema...

    Zum Thema zurück:

    Kindererziehung: ich denke, man kann einen Kompromiss finden. Wenn das Kind in einem gewissen Alter ist, kann man es ruhig
    mal in einen Gottesdienst mitnehmen. Allerdings halte ich es auch nicht für richtig, am Tisch zu beten, und das in einem Alter
    wo das Kind mit Sicherheit noch nicht weiß was das zu bedeuten hat. Wenn es sich in einem gewissen Alter für den Glauben
    entscheidet, ok, aber aufzwängen sollte man das nicht!


    Und zum ganz ursprünglichen Thema zurück: Ja ich seh das eigentlich auch so, als wäre es einfach ein unterschiedliches Hobby, genau das wollt ich ja auch wissen, ob ihr das genauso seht. Ist nur nicht so einfach zu akzeptieren, wie ich dachte.


    Und das neueste vom neuen:
    Wenn sie von Samstag auf Sonntag nicht bei mir schlafen will, weil sie dann am Sonntag nicht rechtzeitig zuhause ist für ihren ver****** Gottesdienst, dann tut mir das schon sehr weh :-/ das hat sie mir nämlich grad mitgeteilt. :-(((((((
     
    #15
    manwithnoplan, 26 November 2002
  16. bw42
    Gast
    0
    Sie tut dir weh, weil sie gläubig ist, und sie in den Gottesdienst gehen will? Das steckt doch irgendwie dahinter. Sie will nicht bei dir übernachten, weil es ihr wichtig ist, in den Gottesdienst zu gehen, und nicht um dir weh zu tun, der einzige der ein Problem draus macht bist du.
    Ich mußte auch akzeptieren, dass meiner Freundin gewisse Dinge auch so wichtig sind, dass ich manchmal hinten anstehen muß, und das kann man lernen damit umzugehen.
     
    #16
    bw42, 26 November 2002
  17. succubi
    Gast
    0
    ich glaube nicht daran, dass ein gott uns erschaffen hat...
    da glaub ich noch eher dran, dass durch zufall aus irgendwelchem mist irgendwann mal einzeller entstanden sind - und die sich dann halt langsam zu dem entwickelt haben, was nachher kam.

    ich glaub nicht dran, dass ein gott uns und alle lebewesen und sonstiges geschaffen hat. schluss ende aus. :smile:

    ich hab - wie im oberen beitrag von mir erwähnt - mal ne phase gehabt, wo ich einfach wissen wollt, was an dem glauben und so dran is... was ich für mich rausgefunden hab? - ich bin mir grad mal blöd vorgekommen, mit "jemandem" zu reden, der net mal da war... jemandem für etwas zu danken, was ich eigentlich meinen eltern zu verdanken hab (wie zB mein leben - oder hat jesus mich gezeugt, mich 9 monate ausgetragen und mich dann in mühevoller kleinarbeit ans licht der welt befördert?!).

    tja - und ich hab auch für mich rausgefunden, dass das nicht meine welt is. ich glaub an dinge, die von mir aus wissenschaftlich bewiesen und biologisch nachvollziehbar sind. - und auch da glaub ich net alles... :smile:

    wenn es menschen besser geht, wenn sie an einen gott glauben, dann sollen sie das tun. mir bringt es halt nix - und ich kann manwithnoplan durchaus verstehen, dass er net damit klar kommt, dass er wohl auch anscheinend bissl hinter den glauben gestellt wird. - zumindest kommt mir das so vor.
    und ich für meinen geschmack komm net damit klar, wenn ich spür, dass ich zurückgesetzt werd. und wenn das dann noch eine sache is, die ich selber für unwichtig halte, dann isses gleich noch schwieriger.

    das einzige positive was ich zB an der bibel bemerken kann, sind die 10 gebote... die haben schon was wahres und vernünftiges an sich.

    und mir persönlich geht es net darum, dass mir die kirche vorschreiben will, was ich zu glauben hab - die kirche is ja mir egal... *gg* ich könnt ja trotzdem an einen gott glauben, kirche hin oder her... aber ich tu's halt einfach nicht, weil es mich net interessiert. :smile:
    der mensch is für das was er tut selbst verantwortlich... aber naja, es is ja leicht dann fehler und mißerfolge auf jemanden zu schieben, der gar net wirklich existiert... *g*
    bei den meisten menschen is es meiner meinung nach so: solang es ihnen gut geht, interessieren sie sich auch net für einen gott... aber wenn's ihnen mal schlecht geht, dann jammern und schimpfen sie - und schieben das alles darauf, dass "gott" ihnen nicht geholfen hat.

    auf sowas kann ich verzichten... *gg* da bin ich lieber "ungläubig", aber dafür net scheinheilig... *schmunzel*

    versteht's mich net falsch: ich sag net das ALLE so sind - es gibt natürlich genug menschen, die wirklich mit herz und seele dran hängen und denen ihr glauben wirklich was gibt. aber ob das die mehrheit is... naja...
     
    #17
    succubi, 26 November 2002
  18. Vivie
    Gast
    0
    Ich glaube ich hatte erwähnt, das er ned aktiv gläubig ist. Also nicht vor´m Essen betet - in die Kirche geht etc.. Er glaubt lediglich an Gott - aber auf seine eigene spezielle Art und Weise - nicht nach den Richtlinien der Kirche.
    Zudem tolleriert, akzeptiert und versteht er auch meine Einstellung zu dem Thema.
    Ich denke, da kann man bezüglich Kindererziehung einen Kompromis schließen. Ich bin ja nun auch nicht unbedingt jemand, der strickt gegen "Glauben" ist.
    So wie ich ned wollte, das er den Kindern eintrichtert, dass es Gott gibt, will ich ihnen eintrichtern das es keinen gibt.

    Ich stelle es mir so vor, dass man das Kind (die Kinder) über die Existenz des Glaubens (Gott etc.) informiert (übrigens alle Glaubensrichtungen) und die Kinder versucht so wenig wie möglich in dieser Richtung zu beeinflussen. Offiziell kann man es erst mit 14 (oder 16? keine Ahnung) entscheiden - allerdings kann ich es auch schon einem 4jährigen Kind freistellen, ob es nun glauben will oder nicht.
    Ich werde meinem Kind später sicherlich nicht auf die Finger klopfen, wenn es an Gott glaubt - auch wenn ich den Glauben nicht teile.
    Wenn´s meinem Kind helfen sollte mit gewissen Dingen besser klar zu kommen, bin ich auch zufrieden :zwinker:

    Vielleicht mag sich ja der höchtwahrscheinlich zukünftige Vater dazu hier noch äussern :zwinker:
     
    #18
    Vivie, 27 November 2002
  19. Micha1177
    Gast
    0
    *meld* So sag' ich als Vivies Partner doch auch mal was dazu...

    Also unser Nachwuchs wird keine Angst haben müssen dass ich auf ihn "meinen Glauben" projeziere. Das liegt schlicht daran dass ich zwar an eine höhere Macht glaube, das aber nicht so auslebe dass ich jedem davon erzähle oder mein Leben im Großen und Ganzen davon beeinflußt wird. Ich glaube eben an etwas - und jeder Mensch soll für sich entscheiden ob er das will oder nicht.

    Gleiches wird für meine (bzw. unsere :zwinker:) Kinder gelten. Ich werde - soweit möglich, zur Not durch nachschlagen in möglichst sachlichen Büchern zu den entsprechenden Thematiken - alles tun um meinen Kindern möglichst mit ausreichend sachlicher Distanz die Thematik nahezubringen. Sie sollen aus diesen Informationen heraus aber selbst entscheiden ob sie einer Religion beitreten und diese ausüben. Einschreiten werde ich mit Sicherheit nur wenn ich merke dass sie sich einer Sekte zuwenden oder Gefahr laufen in... sagen wir mal, gefährlichere Formen der Religion "verwickelt" zu werden. Natürlich sind die Grenzen da manches mal nicht ganz klar, aber ich denke insbesondere gemeinsam mit Vivie werden wir das schon mit gesundem Menschenverstand erkennen und auch meistern.

    Früher war für mich die Problematik verschiedener Konfessionen mal ein Thema. Meine erste Freundin gehörte der evangelischen Kirche an... mittlerweile mache ich mir deswegen nicht mehr die Platte. Eine kirchliche Trauung wird es nicht geben - es wäre wohl ohnehin Heuchelei, weil es nur des... sagen wir, besonderen festlichen Rahmens wegen geschähe. Die Ehe werden wir eingehen weil wir unser Leben teilen wollen - nicht unseren Glauben.
     
    #19
    Micha1177, 27 November 2002
  20. TheDuck
    Gast
    0
    Also erstmal @Bea.....dein Beitrag war einfach gut...den hätte ich selbst nicht besser für meine Meinung schreiben können..

    Irgendwie habe ich das dumpfe Gefühl, als wenn unser Freund eifersüchtig auf den Gottesdienst ist......oder täusche ich mich ?

    Ich gehe also auch nicht in die Kirche und werde auch auf Dauer sicherlich austreten, glaube aber trotzdem an Gott...Budda...oder wie man ihn auch nennen mag. Was du leider nicht verstehst, ist dass deine Freundin eigentlich am Neujahrsmorgen ne Party feiern will, nur der Rahmen dafür heisst Gottesdienst :grin:

    Die Kirche hat sich eigentlich nur über Jahrhunderte nicht angepasst und spricht eine Sprache die nicht mehr so einfach zu verstehen ist. Dein Freundin versteht diese Sprache und feiert mit anderen Menschen ein Fest das alle den gleichen Gedanken, nämlich den Glaube haben. Eigentlich das Gleiche, als wenn du mit ein paar Kumpel zu nem Konzert gehst. ---eben Party.

    Lass ihr doch einfach diesen Spass, oder geh doch einfach mit :engel:

    Du wirst sie weniger vom Glauben, als von dir abbringen.

    Hier war von Entscheidung zwischen dir und Gott die Rede, also ich würde diese Frage nicht stellen, da sie dich klein macht und eigentlich nicht von grosser Liebe zeigt.

    Gruss TheDuck
     
    #20
    TheDuck, 27 November 2002

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Partner gläubig andere
leftright
Beziehung & Partnerschaft Forum
8 November 2016
14 Antworten
Pixel
Beziehung & Partnerschaft Forum
28 August 2016
7 Antworten
blondi445
Beziehung & Partnerschaft Forum
24 August 2016
11 Antworten
Test