Fast jeder hat sie schon mal gespielt oder wurde von einem Freund via Facebook dazu eingeladen: Social Games. Und das Geschäft mit den simplen Gratisspielen boomt. Facebook beipielsweise verdankt den Social Games einen Umsatzanteil von 12 Prozent. Social Games sind weiterlesen - zeit.de
Geiler Artikel, besonders das der Cow Clicker funktioniert, schockiert mich ein wenig. Und das als ehemailiger CityVille Spieler (der Grund warum ich mich bei FB angemeldet habe) und Wirtschaftspsychologie-Student. Von daher kann ich auf der einen Seite die Spielemacher nur bewundern, dass sie gnadenlos die Psyche ausbeuten, auf der anderen Seite bewundere ich auch das Gehirn, dass es selbst aus dem banalen Klick auf eine Kuh noch etwas rausholt Spiele zurzeit übrigens zwei Browsergames recht intensiv (auch wenn ich Zeichen von Sucht in mir erkenne), rede mir allerdings ein, dass die Überlegenheit von BGs über Social Games darin besteht, dass ich nicht meine Freunde nerve, sondern mit Gleichgesinnten Gemeinschaften bilde die mit dem Rest der Spielgemeinschaft im Konflikt steht und ich nicht für jeden Scheiß belohnt werde... Ach ja, ich bin auch Gamer und stehe auf den Dopaminschub, den es mir gibt. Sehr zum Unverständnis meines Vaters (der selber stundenlang Spidersolitär spielen kann) und meiner Freundin (die gerne Sims und Bubbleshooter spielt) Ich liebe die Psyche
Zu dem Thema gab es gestern eine Klasse Doku auf dem ARD mit dem Titel: Facebook. Milliardengeschäft Freundschaft. Kann ich nur sehr empfehlen! Kann euch leider aus welchem Grund auch immer den Link nicht schicken, aber man findet die Doku in der ARD Mediathek. Viel Spaß beim Schauen!
Voilà: DasErste Mediathek [ARD] - Reportage / Dokumentation - Die Story im Ersten: Facebook. Milliardengeschäft Freundschaft
Der ZEIT-Artikel ist ja echt lustig. Ganz ehrlich gesagt glaube ich aber, dass einige dem Txypen nur auf seine Cows geklickt haben, um ihn an der Menschheit verzeifeln zu lassen, hätte ich zumindest so gemacht. Überhaupt, was soll diese ganze Bauernhof-Thematik? Kuhklicken, jetzt dieses Farmerama... Wollen die Leute zurück zur Natur aber können nicht, weil sie alle Heuschnupfen haben? Da gibt es doch sicher unterhaltsamere Thematiken, oder? Muss ja nicht gleich Krieg sein, aber sowas wie die Sims oder so?
Ich spiele solche Games nicht, bin aber von einem dieser Spiele Facebook-Administratorin, weil mein Freund sein Geld eben mit dem Entwickeln dieser Games verdient... und er verdient gut
Ich glaube es ist nur Hype und ist deshalb nur in Anfangszeiten erfolgreich. Irgendwann ist das Spielsystem durchschaut und das Interesse verloren. Der Hype geht langsam weg, jetzt muss man auf Stammspieler setzen... Zumal auch immense Abhängigkeit vom Social Network abhängt (in dem Falle Facebook). Zynga will ein eigenes Spiele Portal aufbauen - ist aber dann kein Social Game mehr... Social Game & Browsergames & Smartphonespiele haben aber eines gemeinsam: Sie brechen Nintento das Genick!!! ZYNGA AKTIE | Aktienkurs | Nachrichten | Kurs | (A1JMFQ,,US98986T1088) | NINTENDO AKTIE | Aktienkurs | Nachrichten | Kurs | (864009,,JP3756600007) |
Off-Topic: Was hat es hier negative Beiträge und sogar fast Beschimpfungen gegeben, als man schon vor 2 Jahren auf das "Geschäft Facebook" und diese Abzocke hinwies. Aber man ist eben nicht hippHoppin, wenn man die Realität kennt und sieht. Und ich bleibe dabei: Facebook und die SNs sind keine Freunde, sondern riesige Unternehmen, die nur auf Geld aus sind. UNd 700 Millionen Lemmige sabbern nach "Kinderspielchen", klicken auf bunter Bilderchen (diese "Spielchen" haben wir mit einem "MultimediaTools" (Illminatus oder TakeOne) vor schlappe 20 Jahren angefertigt als KinderLernSoftware....) und bauen sich Städte und legen sich einen Acker an um Gemüse anzubauen........... Na ja, im Moment sabbern die Vorstände und natürlich die Börsenheinis nach Geld, dass sie auch bekommen. Noch. Mitglied bin ich auch. Aber gespielt habe ich noch NIE in einem Netzwerk, erst recht nicht im Internet. Ich verteufle auch nicht diese Dinge, ebensowenig wie "kostenlose Apps", es ist erstaunlich, wieviel man über andere Erfährt und für sich nutzen kann. UNd so gibt es neben den Betreibern seriöse und auch unseriöse Schmarotzer, die nicht schlecht verdienen.
Das Interessante daran ist ja eigentlich dsa jeder da mitmacht. Browsergames (spiele selber eins) haben meist schon einen "speziellen" Kundenkreis. Es sind halt Gamer die auch andere Spiele spielen und auch bereit sind viel Zeit zu investieren, es ist halt doch irgendwo ein bestimmter "Schlag" an Menschen. (Durchaus positiv gemeint, man kennt sich, bzw weiß wer einem gegenüber sitzt da die Zielgruppe 14-30 und männlich ist. Ist halt shcwer ne Hausfrau zu finden.) Bei den Social Games ist jeder dabei, sogar meine Tante und div. ältere Leute aus meinem Bekanntenkreis spielen das und wollen mich immer dazu "einladen". (Wem gehen diese Einladungen eig. nicht auf die Nerven?) Der Vorteil ist einfach das der Markt größer und oft auch zahlungskräftiger und freudiger ist. Ich mag solche Spiele nicht, man ist entweder auf Freunde angewiesen oder muss ersatzweise Geld investieren um dasselbe zu erreichen. Nein danke..
Ich habe mir auch schon einmal überlegt, ob ich nicht ein Facebook-Spielchen entwickeln soll. Nicht primär des Geldes wegen, sondern aus Spaß. Bisher war mir aber meine Zeit dafür zu schade, auch wenn ich es vom Knowhow her problemlos könnte.