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Der letzte Tag

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von JimboJoe, 10 September 2004.

  1. JimboJoe
    Gast
    0
    Der letzte Tag

    Der letzte Tag ist heut, er ist endlich da. Hoffnung, Ängste und Ungewissheit stehen vor der Tür.
    Die Vögel singen wie immer ihr schönes Lied, der Baum nebenan rauscht vor sich hin, die Blätter tanzen im Wind. Aber es liegt etwas in der Luft, aber was kann es sein? Ein Gewitter vielleicht oder doch nur ein sanfter Regenguss, ich weiss es nicht, was es ist. So sieht man raus, in den Himmel, sieht man die Sonne, was für ein Anblick. Sieht man raus, wenn es dunkel ist, so sieht man den Mond und das Firmament, ein noch gewaltigerer Anblick. Und dies soll jetzt zu ende sein? Ich hab es Tausende Male gesehen, und es berührt mich immer noch. Ja, vermissen werde ich es bestimmt, wenn nicht sogar trauern darum.
    Man muss aber sein Herr sein, man kann und darf sich nicht versklaven lassen. Pflichten und Verantwortung sind wichtig, sagt man mir immer und immer wieder. Doch, wenn alles gleich ist, jeder Tag gleich anfängt und endet, wo liegt dann der Reiz?
    Vielleicht den Bus rechtzeitig zu bekommen, ja, das könnte es sein oder beweisen, dass man im Leben klar kommt, dass man stark ist. Nein, das sind wirklich lächerliche Dinge, für dich ich lebe, für dich ich jeden Tag aufstehe und am Abend wieder ins Bett gehe. Ohne Sinn, was soll man denn hier auf Erden noch?
    Für mich gibt es hier keinen Sinn, soll ich Kinder auf die Welt setzten, die sich dann eines Tages die genau gleichen Sorgen und Gedanken machen? - nein, bestimmt nicht, Eines Tages wird man alles verlieren, egal ob Professor oder Prostituierte.
    Ob Diplome, Haus, Freund oder ein Gedanke, eine Idee oder sogar ein mächtiger Wille, alles geht einmal verloren, alles. Doch dies ist ja gut, es braucht Platz für Neues, Platz für neue Ideen, welche die ganze Welt verändern werden. Es braucht Platz für neue Probleme, die Angst machen; aber man braucht auch den Platz für deren Lösung. Doch muss etwas Altes auf Erden zurück bleiben, sonst kann man nichts Neues kreieren, aus Altem wird Neues!

    Das Ende ist da.
     
    #1
    JimboJoe, 10 September 2004
  2. JimboJoe
    Gast
    0
    Meinung

    Sind meine Gedanken so schlecht?
    Schreibt doch etwas dazu!! Ich möchte eure Meinungen dazu hören.
     
    #2
    JimboJoe, 11 September 2004
  3. Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
    967
    113
    51
    vergeben und glücklich
    nein ich find sie ganz gut :smile:

    Vorallem kommen die Stellen, bei denen man sich mit Nichtigkeiten in dieser Situation beschäftigt, sehr gut zum Ausdruck, gefällt mir.

    Hatte das selbst schon erlebt, als der Abschied bevorstand. Plötzlich wird man sich dessen bewusst und beschäftigt sich mit lauter Kleinigkeiten und Unwichtigem, was einem vorher gar nicht so bewusst war.
    Das Säuseln des Windes, das Rascheln der Blätter und zB die Bewegung einer Ameise, alle diese kleinen Sachen erscheinen einem plöttzlich total wichtig, die Zeit scheint endlos langsam zu vergehen, während sie tatsächlich in rasender Geschwindigkeit fortschreitet, doch man merkt es nicht und vertrödelt alles...


    Ein komische Situation..hast du aber gut beschrieben!


    greetz, der Scheich
     
    #3
    Scheich Assis, 11 September 2004
  4. JimboJoe
    Gast
    0
    H :cry: abt ihr echt nichts mehr dazu zu sagen? - schadeee!
     
    #4
    JimboJoe, 15 September 2004
  5. also ich finds sehr beeindruckend,auch wenn ichs nicht so recht verstehe,was gemeint ist,liegt aber nicht an dir,bin wahrscheinlich einfach noch nicht "weise"genug :schuechte
     
    #5
    bin-schüchtern, 24 September 2004
  6. smithers
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    0
    nicht angegeben
    Nett geschrieben, und der Sinn was Du sagen möchtest kommt auch ziemlich gebündelt rüber. Die Fragen die Du dir in eine, Text stellst sind die "Angstfragen" der Gesellschaft. Aber es gefällt mir, wie Du provzierst in deinen Zeilen. Es zeugt von vielen Gedankengängen die Du Dir über das Thema "sein" gemacht hast.
    Aber, ich würde es nicht ganz so negativ sehen. Guck mal, das Leben ist eines der größten Wunder auf dieser Welt. Ist es nicht fazinierend, dass der Zellhaufen Mensch überhaupt, sprechen, lachen, denken , atmen usw. kann. Keine selbstverständlichkeit, wenn man die komplexen Zusammenhänge mal wirklich sieht. Du frgtest nach dem Reiz, wenn morgens und abends doch alles gleich ist. Der Reiz liegt in dem "dazwischen". Wir können unser leben selbst bestimmen und diese Freiheit ist unser höchstes Gut. Mach weiter so, und schreibe auf, wie Du denkst. Habe ich damals (gott, wat bin ick alt jeworden) auch gemacht und ich liebe es die alten Bücher rauszukramen und darin zu lesen. Das gibt super GEdankenanstöße. Schreib weiter so!

    freundlichst

    smithers!
     
    #6
    smithers, 29 September 2004

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