Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Der Mann - ein genetischer Defekt

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von Hüpfgemüse, 12 Mai 2005.

  1. Hüpfgemüse
    Verbringt hier viel Zeit
    58
    91
    0
    nicht angegeben
    Der Mann - ein genetischer Defekt

    Nicht Adam, sondern Eva war zuerst da. Die Natur jedenfalls, so haben Biowissenschaftler herausgefunden, bevorzugt das Weibliche. Schon kleine Störungen im Wachstumsprozeß eines männlichen Embryos stelle das Programm wieder auf "weiblich", resümiert die in Stuttgart erscheinende Monatsschrift "Bild der Wissenschaft" (Februarausgabe) den Stand der Forschung.[/B]
    Im Vergleich zum weiblichen X-Chromosom zähle das männliche Y-Chromosom zu den kleinsten Chromosomen. Ein großer Teil des Y, so vermuten Wissenschaftler, trage keine Informationen und sei "genetischer Müll". Demnach, so heißt es weiter, definiert der Berliner Molekularbiologe Prof. Jens Reich das Mannsein als "häufigsten genetischen Defekt in der Natur".
    Die komplizierte Entwicklung zum Mann gelinge nur, wenn absolut keine Störungen passierten. "Jeder Fehler in dieser Ereigniskette kann die Natur wieder auf den von ihr bevorzugten weiblichen Kurs bringen", zitiert die Zeitschrift den amerikanischen Hormonphysiologen Prof. Lawrence Crapo.
    Die ersten Wochen im Mutterleib erlebt jeder Mensch als Zwitter. Erst bestimmte Signalstoffe richten die Entwicklung in die männliche Richtung. "Bild der Wissenschaft" verweist auf Experimente, bei denen kastrierte Säugetierföten unabhängig von ihrem genetischen Geschlecht zu Weibchen wurden.
    Eine Vorliebe der Natur für das weibliche Geschlecht deute sich auch in neuen Untersuchungen über das zentrale Nervensystem an. Einige Forscher seien der Meinung, daß der Nervenstrang, der beide Hirnhälften miteinander verbindet (Corpus callosum), bei Frauen mehr Nervenbahnen enthält. Frauen könnten demnach ihr Gehirn effektiver nutzen, und sie benutzten häufiger als Männer beide Gehirnhälften.
     
    #1
    Hüpfgemüse, 12 Mai 2005
  2. Kuschelsüchtig
    Verbringt hier viel Zeit
    337
    103
    2
    vergeben und glücklich
    ich hab ja schon immer gewusst das bei kerlen was schief läuft*löl*
     
    #2
    Kuschelsüchtig, 13 Mai 2005
  3. Félin
    Félin (30)
    Meistens hier zu finden
    1.302
    133
    26
    offene Beziehung
    Wieso Boulevardzeitung? Ich glaube kaum, dass man "Bild der Wissenschaft" als Boulevardzeitung bezeichnen kann.

    On topic:
    Ist es nicht auch so, dass normalerweise mehr Mädchen als Jungen geboren werden würden (also ohne Abtreibungen und dergleichen)? Und dass männlcihe Föten häufiger Fehlgeburt und so haben?
     
    #3
    Félin, 13 Mai 2005
  4. jepp - das erklärt alles!!
     
    #4
    smileysunflower, 13 Mai 2005
  5. heidelbär
    heidelbär (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    167
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Man könnte wertfrei den genetischen Müll auch einfach nur Redundanz bezeichnen... und dabei sich auch gleich überlegen, wieviel davon eigentlich da ist, wenn man zwei gleich X-Chromosomen irgendwo findet?!


    So pseudo-populärwissenschaftliche Äußerungen werden auf jedem Gebiet gemacht, damit die Forschungsgelder weiter fließen. Ich hasse das.



    //EDIT: Es werden mehr Jungs geboren. Man erklärt sich das mit einem Geschwindigkeitsvorteil der Y-Chromosomtransportierenden Spermien. Allerdings schwindet dieser männliche Überschuss wenn man volljährige Menschen betrachtet.

    Sowas mit Anfälligkeit kann man auch darauf zurückführen, dass es nur ein Y-Chromosom gibt und nicht zwei, wodurch eventuelle sich schädlich auswirkende Mutationen weniger wahrscheinlich würden. Dieser Fehler liegt nicht zwangsläufig in der Natur des Mannes oder des Y-Chromosoms, sondern in der Natur der Notwendigkeit von Schutzmechanismen, die in dem Fall nicht so gut greifen können. :smile:
     
    #5
    heidelbär, 13 Mai 2005
  6. beefhole
    Verbringt hier viel Zeit
    722
    103
    2
    nicht angegeben
    voelliger schmarn mit falscher interpretation ... es ist doch vielmehr so dass die frau der entwicklungsdefekt ist der ensteht wenn bei der entwicklung zum mann fehler geschehen und die natur von ihrem kurs zur perfektion (die von natur aus kaum zu erreichen ist) abkommt und dann aus den geischeiterten maennern noch einigermassen brauchbaren ausschuss (frauen) macht ...
     
    #6
    beefhole, 13 Mai 2005
  7. VerumGaudium
    0
    Also, ich interpretiere das ganz anders. Die Qualitätsansprüche haben einfach ein anderes Niveau. Das "umstellen" auf weiblich, ist der Versuch wenigstens noch B Ware zu erzeugen :grin:
     
    #7
    VerumGaudium, 13 Mai 2005
  8. Santa
    Santa (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
    101
    0
    Single
    Ich denke, solange etwas funktioniert, und bei fast allen Tier- und Pflanzenarten gibt es weibliche und männliche Ausformungen, ist es reine Effekthascherei, von einem Defekt zu sprechen. Wenn praktisch das ganze Leben auf unserem Planeten (Planet Erde, nicht Planet Liebe :tongue:) auf einem "Defekt" basiert, dann sollten Defekte allgemein vielleicht mal unter einem anderen Blickwinkel betrachtet werden :zwinker:
     
    #8
    Santa, 13 Mai 2005
  9. alien8
    alien8 (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    20
    86
    0
    Single

    alles klar. danke. setzten. close
     
    #9
    alien8, 13 Mai 2005
  10. gizzi
    Verbringt hier viel Zeit
    1
    86
    0
    Single

    Da kann man(n) nur zustimmen :grin: :grin: :grin:
    Aber seid nicht traurig :knuddel:
     
    #10
    gizzi, 13 Mai 2005
  11. m@fju
    m@fju (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    262
    103
    2
    Single
    oh mein gott! ich bin ein einziger fehler! mein leben hat keinen sinn mehr!


    also, ich glaub, der artikel könnte sogar was wahres enthalten. es is doch logisch, dass mehr weibliche individuen gebraucht werden, da sie nicht mehrmals auf einma befruchtet werden können, männer KÖNNEN aber mehrmals befruchten.

    könnte stimmen oder?
     
    #11
    m@fju, 13 Mai 2005
  12. Zufällig generierter Name
    Verbringt hier viel Zeit
    246
    101
    0
    nicht angegeben
    Ob der Mann ein genetischer Defekt ist, entscheidet nur eine Sache: Ob er sich in der Evolution durchsetzen konnte oder nicht. Und wie man sieht, konnte er es, sonst hätte er nicht jahrtausendelang die Gesellschaften dominiert, bzw tut es immer noch. Und selbst wenn in Wirklichkeit die Frauen die Fäden in der Hand halten, so hat der Mann seinen Nutzen und Angepasstheit unter Beweis gestellt. Ein genetischer Defekt? Nicht wirklich.
     
    #12
    Zufällig generierter Name, 14 Mai 2005
  13. Thorey
    Verbringt hier viel Zeit
    466
    101
    1
    offene Beziehung
    Weil die Frauen eine höhere Lebenserwartung haben. Und da die Y-Chromosomtransportierenden Spermien schneller sind, halten sie die mit den X-Chrosomen länger (bringt ihnen im Endeffekt eher selten was *g*).
    Es ist einfach so, dass der Grundtypus des Menschen weiblich ist und das Y-Chromosom und alle weiteren Hormone, die da noch hineinspielen, dafür sorgen, dass es ein Mann wird. Allerdings bleiben dabei immer noch "Reste", wie z.B. die Brustwarzen. Die braucht Mann schließlich nicht wirklich.
    Genug geschwafelt.
    Auf jeden Fall darf man solchen Berichten nicht einfach so glauben, vieles ist einfach nur, tja, Pseudo-Wissenschaft...
     
    #13
    Thorey, 14 Mai 2005
  14. indigo2002
    Gast
    0
    Klar, die besten Erfindungen werden durch Zufälle/Fehlschläge gemacht!
    Das ist ein Grundprinzip der Natur. Mutationen sorgen für eine Weiterentwicklung - Das ist also endlich der Beweis, daß der Mann die Krone der Schöpfung ist!
     
    #14
    indigo2002, 14 Mai 2005
  15. User 20345
    User 20345 (37)
    Meistens hier zu finden
    1.646
    133
    48
    vergeben und glücklich
    Das ist wohl eher eine Entschuldigung für die Existenz des Mannes.

    Spaß beiseite:

    Obwohl der Text sich eher wie Schundblatt liest, die Tatsache, dass der Fötus erst weiblich ist und durch Hormonzugaben erst zum Männlichen entwickelt, ist zutreffend.
    Also doch Eva zuerst :grin:

    Bella
     
    #15
    User 20345, 14 Mai 2005
  16. Larus
    Gast
    0
    Kann man wirklich von einem Defekt sprechen, wenn er so häufig auftritt, und eigentlich von nöten ist?

    Ohne Manderl keine Weiberl,...

    Gruß
     
    #16
    Larus, 15 Mai 2005
  17. heidelbär
    heidelbär (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    167
    101
    0
    vergeben und glücklich

    Ich frage mal ganz frech: Haben Frauen eine größere Lebenserwartung? Du meinst jetzt nämlich bestimmt nicht die Überlebenschancen von Neugeborenen. Statistiken sagen dies aus, aber der Schluss, dass damit der weibliche Körper "besser" gebaut ist, ist meiner Meinung nach nicht zulässig.

    Ich will jetzt nicht behaupten, dass Männer immer schwerer belastet werden, aber bei so einer Statistik muss man auch berücksichtigen, ob einer in seinem Leben körperlich mehr oder weniger beansprucht wird. Man spricht ja von typischen Frauendomänen und Männerdomänen bei Berufsagruppen.
    Letztendlich kann man sich fragen, ob eine angepasste Lebenserwartung überhaupt messbar ist oder Sinn macht?! :smile:


    Die Frage, ob ein Stadium weiblich oder männlich ist, halte ich für reine Definitionssache bis zu gewissen Grenzen. Ist der Körper nicht voll entwickelt, ist es auf jeden Fall nicht so einfach. Eine Raupe, die mal ein Schmetterling wird, ist demnach ein Schmetterling... und somit sind alle Raupen Schmetterlinge?!

    Tatsache ist, dass sich die Frau und den Mann in noch weniger Genen voneinander unterscheiden als zum Beispiel der Mensch vom Affen.
    Ob Y lediglich eine Modifikation der X-Informationen bewirkt oder den Bauplan erweitert ist wissenschaftlich nicht so einfach nachzuweisen und vorerst Spekulation.

    Zu den Brustwarzen: in gewisser Weise ist hier etwas scheinbar "überflüssig" (für die Funktion des Mannes). Aber wozu brauche ich gerade 5 Finger und warum reichen nicht 4? Eine Frau hat 5 Finger wie ein Mann. Ist sie dehalb nun ein Mann?

    Die Frage, ob ein Mann bis zu einem gewissen Zeitpunkt weiblich war oder ob eine Frau bis zu einem gewissen Zeitpunkt männlich war, ist nicht richtig entscheidbar meiner Meinung nach und es lohnt sich deshalb auch nicht darüber Aussagen zu machen :smile:


    Aber wer das trotzdem tun will, der soll das ruhig machen :smile:
     
    #17
    heidelbär, 15 Mai 2005
  18. Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
    641
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich hab mal gelesen, die Frau ist der "default"-Zustand des Menschen.

    Beim Erwachsenen braucht es dann auch nicht viel, um jeden wie ein Mann aussehen zu lassen. Es gibt nur zwei, drei Geschlechtsidentifikationsmerkmale, womit man auf anhieb erkennt, ob es ein Mann ist oder eine Frau.
    Harte Gesichtszüge, Adamsapfel und Bart. Hat eine Frau nur eines dieser Merkmale, fängt sie an männlich zu wirken. Das erreicht sie sonst durch nichts. Weder durch Schminken noch durch Kleidung - ihr haftet immer noch etwas weibliches an.
    Männer können so umgekehrt nie wirklich wie eine Frau aussehen. Das kann man sehr schön als Transsexuellen sehen. Selbst wenn der Mann einen Frauenkörper hätte - man würde ihn noch immer im Gesicht als Mann erkennen.
     
    #18
    Gravity, 15 Mai 2005
  19. Hautsache
    Gast
    0
    Quatsch!

    Der Dualismus männlich-weiblich muss in der Evolution Vorteile gegenüber der a-sexuellen Fortpflanzung geboten haben. Sonst wäre die Mehrzahl aller höher organisierten Lebewesen (Säugetiere, Fische, Insekten) nur Zwitter, bzw. es gäbe sie so nicht!
    Aus den Fakten, das Y-Chromosom ist kleiner und eine Mutation des X-Chromosoms, zu schließen, der maskuline Teil der Tierwelt sei ein "Anhängsel" des femininen Teils, ist Blödsinn im höchsten Maß!
    Dazu kommt, dass das Selbstverständniss der Frauen ihres Frauseins wahrscheinlich nur in Abgrenzung zum Mannsein entstehen konnte. Es gäbe wohl keine "Frauen" im eigentlichen Sinn des Wortes nicht, erogene Zonen bräuchte es mangels Paarungspartners nicht.
    Ja, vielleicht gäbe es nichtmal Tierarten so wie wir sie kennen. Wir Frauen und Männer sind, so wie wir sind mit all unseren geistigen und körperlichen Fähigkeiten und Behinderungen, allesamt "Opfer" der Evolution. Was eben sich zum Überleben der Art als das Beste durchgesetzt hat.
    Also kein Grund für irgendwelchen "Geschlechterstolz" irgendeiner Seite.
     
    #19
    Hautsache, 15 Mai 2005
  20. magic
    Verbringt hier viel Zeit
    1.152
    121
    0
    vergeben und glücklich
    ... :grrr:
     
    #20
    magic, 15 Mai 2005

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Mann genetischer Defekt
Lotusknospe
News zu Liebe, Erotik und Sexualität Forum
30 November 2016 um 12:05
71 Antworten
girl_next_door
News zu Liebe, Erotik und Sexualität Forum
13 Dezember 2015
8 Antworten
MarSara
News zu Liebe, Erotik und Sexualität Forum
6 Juni 2015
20 Antworten
Test