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Der Mensch als höchste Form der Evolution?

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Ken Guru, 2 Juni 2005.

  1. Ken Guru
    Gast
    0
    (oder: Bist Du glücklich?)

    Wir Menschen betrachten uns als höchste Form der Evolution, als das
    Nonplusultra der Entwicklung. Und doch frage ich mich, ob wir das zu Recht
    so sehen.

    Nachdem ich gescheitert bin, einen Menschen in mir zu finden, der sich aus
    sich selbst heraus und nicht über die Interaktion mit anderen definiert,
    frage ich mich, wo uns die Evolution hingebracht hat. Was wir eigentlich
    Leben nennen, von diesem erwarten und wie es uns mit gnadenloser
    Sicherheit entäuschen wird.

    Was ist Euer Leben? Ihr werdet geboren, geht zur Schule, werdet
    ausgebildet, geht arbeiten, in Rente und in den Tod. Und wieviel davon ist
    Leben?

    Seid Ihr frei, wie man Euch immer wieder glauben machen will? Die Herren
    über Euer Leben und Eucher Schicksal? Alleine für Euch verantwortlich und
    habt die Entscheidungsgewalt?

    Wann seid Ihr das letzte Mal aufgestanden und habt Euch um Euch selber
    gekümmert? Euch gefragt, was ihr wollt? Gemacht, wonach Euch ist? Und
    damit meine ich eben NICHT das Folgeleisten.

    Könnt Ihr das überhaupt? Ihr sein? Einfach mal alles außen vor lassen und
    nur Ihr sein?

    Wann seid Ihr das letzte Mal jagen gegangen, weil Ihr Hunger hattet, wann
    hattet Ihr das letzte Mal Sex um den Erhalt Eurer Art sicher zu stellen?

    Sind wir Menschen "mehr Wert" als Tiere? Ist ein Tier nicht glücklicher
    als wir? Wir rühmen uns unseres Verstandes und unserer Seele, aber nutzen
    wir eines von beidem oder gar beides?

    Wer sind wir? WAS sind wir?

    Wir kämpfen für die Freiheit von Tieren, meinetwegen sogar für die
    Freiheit von Helgoland und leben selber Gefangen in einem selbst
    geschaffenen System der Gängelung. Wir schaffen Grenzen zwischen Nationen,
    Gesellschaftsschichten und Menschen allgemein. Wir versuchen uns
    abzugrenzen und uns abzusichern. Nur: wofür und warum und wovor?

    Seid Ihr glücklich? Ja? Dann schreibt doch mal, was Euch glücklich macht
    und laßt uns darüber diskutieren, ob Ihr wirklich glücklich seid oder
    schlicht so verzweifelt, dass Ihr Eure Gefangenschaft in der Welt der
    Regeln und Normen einfach als Glücklich definiert.


    Weil es ja so viel einfacher ist, angepasst zu leben...
     
    #1
    Ken Guru, 2 Juni 2005
  2. Santa
    Santa (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
    101
    0
    Single
    Dein Gedanke zeigt genau das, was uns Menschen von den Tieren unterscheidet. Eben den Wunsch, das Verlangen, überhaupt erst die Möglichkeit, sich von einigen verhaltensevozierenden Zwängen zu lösen und "sich selbst zu finden" und zu "verwirklichen".

    Der Mensch mag grob gesehen nur lernen, arbeiten und dann langsam sterben, aber schon das ist mehr, als das, was Tiere tun. Sie werden geboren, stellen solange die Aufrechterhaltung ihrer Stoffwechselfunktionen sicher, bis sie sich einigemale fortgepfanzt haben, und sterben.

    Wir haben in dieser Gesellschaft mehr als je zuvor die Möglichkeit, das zu tun, was wir wollen - wenn wir den wissen, was wir wollen. Inwieweit wir uns Zwängen unterwerfen, ist zu 90% unsere eigene Entscheidung! Meiner Ansicht nach ein ungeheurer Luxus. Dass wir uns, um unsere Brötchen zu verdienen, an bestimmte Regeln halten müssen - ist das so schlimm? Was soll der nepalesische Reisbauer sagen, der sein Leben lang zwölf Stunden täglich schuften muss, und nie auch nur einen Gedanken daran verschwenden durfte, ob das im Leben schon alles sein kann?

    Falls ich deinen Text falsch verstanden habe, bitte ich um Aufklärung.
     
    #2
    Santa, 2 Juni 2005
  3. Ken Guru
    Gast
    0
    Und wie genau verwirklichst du Dich?

    Und ist das, was wir machen besser?

    Du hast die Möglichkeit zu machen, wonach Dir ist? Hast Du ein Beispiel?
    Findest Du es RICHTIG, Deine Lebensmittel VERDIENEN zu müssen? Warum
    schenkt man sie Dir nicht?

    Nö, geht schon in die richtige Richtung!

    LG
     
    #3
    Ken Guru, 2 Juni 2005
  4. Santa
    Santa (37)
    Verbringt hier viel Zeit
    292
    101
    0
    Single
    Indem ich je nach Stimmung und Notwendigkeit vernünftig oder unvernünftig handle, der Pflicht oder der Neigung folge, mich dem Trieb oder dem Geist widme, etwas über die Welt erfahre in der ich lebe, und versuche, sie ein kleines Bisschen angenehmer zu gestalten.

    "Besser" habe ich nicht gesagt (hoffe ich), nur "mehr". Wir sind Tiere plus X.

    Beispiel: Wenn ich dir antworten will, tue ich das. Wenn nicht, lasse ich es.
    Ich finde es weder richtig noch falsch, etwas verdienen zu müssen. Es ist eben so. Wenn ich alles geschenkt bekäme, könnte ich (vielleicht besser, vielleicht auch nicht) auch damit leben.
     
    #4
    Santa, 2 Juni 2005
  5. Blackie
    Blackie (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    285
    101
    0
    in einer Beziehung
    sowas nenne ich arbeitsteilung!!
    es is doch selbstverständlich dass dann leute dafür geld wollen!!
    sonst musst du nach china o.ö. gehen--->kummunismus!!

    also tut mir leid wenn ich zum thema nicht wirklich äußere. mir
    is dass irgendwie zu hoch!!ich werd den thread in 5jahren nochmal ausgraben!
    aber ich versuch es trotzdem mal:
    also vom unterscheidet uns alleine schon dass wir uns über soetwas
    gedanken machen!!
     
    #5
    Blackie, 3 Juni 2005
  6. daum
    Gast
    0
    hi, der mensch ist biologisch betrachtet eine tierart. er hat zwar intellekuelle fähigkeiten, die andere tierarten nicht haben, jedoch gibt es sicherlich tierarten, die fähigkeiten haben, die wir menschen gar nicht begreifen können.
    daher finde ich es schwierig, zu sagen, wir menschen seien die höchsten wesen.
    der mensch hat zweifelsohne durch seine fähigkeit zu planen, die grössten auswirkungen auf die erde, das dies allerdings positiv - oder sogar göttlich (wie man vom menschen ja oft redet) - ist, denke ich nicht.
    ich denke, wir menschen sollten gerade aufgrund unserer intelligenz auch unserer verantwortung bewusst sein.
    der mensch ist das grausamste tier (umweltzerstörung, tier-(inkl. Menschen-)ausbeutung, ...), und das muss nicht sein.
    lg: daum
     
    #6
    daum, 3 Juni 2005
  7. DrBingo
    DrBingo (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    691
    101
    0
    nicht angegeben
    der mensch als höchste form der evolution ist einfach nur völliger quark,
    wir sind ein hochkomplexer organismus, und der organismus der es durch skrupellosigkeit geschafft hat sein hirn soweit zu nutzen, dass er sich quasi alles und jeden untertan machen kann und will.
    aber dreh mal alles um.. und die einzigen die überleben werden sind die bakterien und - je nach philosophischer grundhaltung - die Viren.

    kein mensch.
     
    #7
    DrBingo, 3 Juni 2005
  8. Blackie
    Blackie (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    285
    101
    0
    in einer Beziehung
    ......richtig
     
    #8
    Blackie, 3 Juni 2005
  9. FreeMind
    Gast
    0
    Moin,

    also das der Mensch die Krone der Schöpfung ist, ist genauso falsch wie der Gedanken das die Erde im Mittelpunkt das Universums steht. Beides kommt eher aus der religösen Richtung als aus der wissenschaftlichen.

    Freisein bedeutet auch Verantwortung und der Wille danach. Viele Leute bezeichen sich gerne als frei, wollen es aber strengegenommen garnicht sein. Da Freiheit zuviele Entscheidungen bedeutet, als wenn jemand dir deinen Lebensweg vorgibt.
    Da es ja nun zumeist in westlichen Länder keine behördliche Vorgaben mehr gibt, wie man seinen Lebensweg beschreitet (anders als z.b. in der DDR), heißt aber nicht das die Leute ihre Freiheit auch nutzen wollen. Sie gehen dann meist gesellschaftliche Normrichtungen nach in dem ewig gleichen Schema.

    Frei zu sein, heißt auch dieses zu durchbrechen und man stellt sich damit selbst ins Abseits, weil man nicht auf die Zwänge der anderen reagiert.

    Was du aber auch ansprichst hat nicht direkt mit Freiheit zu tuen, sondern mit der "verkünstlichung" unseres Lebensumfeldes. Wir haben uns sehr weit von einer natürlichen Umgebung entfernt, dadurch das wir in künstlichen Gebilden leben.
    Unsere ganze Lebenswelt ist durch uns selber erschaffen worden und immer abstrahierter geworden. Die Tätigkeiten denen wir nachgehen haben nichts mehr mit Lebenserhaltung/Arterhaltung zu tuen. Das erzeugt genau solche Zivilisationskrankheiten mit denen wir beginnen zu kämpfen. Der Unwille einen Sinn in den abstahierten Tätigkeiten zu sehen mit denen wir uns umgegeben.

    Frei sein bedeutet mutig zu sein. Man ist erst wirklich frei wenn man sich trennen kann von Sachen die einem daran hindern. Du willst wirklich frei sei? Dann mußt du erstmal den Mut dazu aufbringen hinter dich zu lassen was dir Sicherheit und Geborgenheit bietet. Die ausgetretendenen Pfade der Normgesellschaft verlassen und Neuland erobern.
    Aber das ist nunmal in der Gesellschaft nicht gewünscht, den freie Menschen sind gefährlich. Man kann sie einfach nicht kontrollieren, sie nicht mit materiellen Sachen zwingen sich anzupassen, deshalb werden sie ausgegrenzt. Geld ist eine gute Waffen um Leute zu etwas zu zwingen, aber Menschen die kein Geld und keinen Besitz haben kann man zu nichts zwingen.

    Ich bin nicht glücklich! Oder besser gesagt ich glaube ich bin nicht so glücklich wie ich sein könnte, aber ich denke ich gehe wie die meisten Menschen einen Kompromiss zwischen den Grenzen ein. Der Unterschied ist auch zu wissen das man nicht frei ist um sich Freiheiten zu schaffen; dafür zu kämpfen einen Teil wieder zurückzuerlangen.

    Bzgl. der Tier Mensch Debatte:
    Ich sehe da keinen signifikanten Unterschied. Alleine womögliche größere geistige Fähigkeiten als andere Lebenwesen sind für mich kein Argument eine neue Rasse zu bilden oder sich von anderen abzuheben.
    Wir sind vom biologischen weder komplizierter Gebaut als andere Säugetiere noch unterscheiden wir uns in unseren Triebverhalten voneinander.
    Es ist merkwürdig das sowas gerade in einem "Liebes-Forum" zu sprache kommt, wo doch Liebe nichts weiter als ein Trieb ist.
    Ich glaube das alle unsere Handlungen von höheren Instinkten geprägt sind um bestimmte Situationen für uns besser zu machen. Im Endeffekt läuft es bei uns nicht anders ab als bei den Tieren, es geht _fast_ immer am Ende um den Sexualtrieb. Nahezu jede Handlung läßt sich zumindest theoretische darauf zurückführen.

    @Blackie, das was du so einfach als Kommunismus bezeichnet hast, ist einfach Handel. Geld ist nur als universelles Handlungsgut eingeführt worden um den Markt zu erweitern. Tauschhandel Ware gegen Waren hingegen besteht schon so lange wie die Menschheit selbst. Ein System was sich deutlich länger uns besser bewährt als alle anderen und in schwierigen Zeiten wird immer wieder drauf zurückgegriffen.

    @Santa
    Merkwürdigerweise glaube ich daran das der nepalesische Reisbauer ein ausgeglicheneres Leben führt als wir es hier tuen. Für uns mag es unmenschlich erscheinen 12 Stunden auf dem Feld zu arbeiten, aber er wird wissen was es bedeutet selber zu (körperlich) schaffen was er zum Leben braucht.

    AleX
     
    #9
    FreeMind, 3 Juni 2005
  10. Homer1984
    Verbringt hier viel Zeit
    79
    91
    0
    Single
    Du fragst mich, wie ich heiße, weil du meinst, ich bin dir fremd.
    Laß dir etwas von mir erzählen, dann merkst du, wer ich bin.
    Ich habe viele Gesichter, und ich kann mich gut verstellen.

    Ich bin dein bester Freund und ich bin dein größter Feind.
    Ich halte einen Dolch und 'n Kuß für dich bereit.
    Ich leg dir eine Kette und 'n Strick um deinen Hals.

    Ich bin gut, und ich bin böse, bin Liebe und bin Haß,
    ich bin ehrlich und ich lüge, wie es mir grad passt.
    Mir kannst du nie vertrauen;, nur darauf ist Verlass.

    Ich bin immer auf der Suche, doch ich weiß nie wonach.
    Dauernd auf der Flucht und dauernd auf der Jagd.
    Ich hab den Mut entdeckt und ich erfand die Angst,
    ich bin Sieger und Verlierer im ewig gleichen Kampf.

    Mein Name ist Mensch, ich weiß, dass du mich kennst.
    Ich bin du, du bist ich, ich bin ein Mensch.

    Ich rede von Gefühlen und benutze den Verstand,
    erklär mich für gesund und mach mich selber krank.
    Ich will alles kontrollieren und ersticke langsam dran.

    Meine Hände sind voll Blut und mein Herz voller Gold.
    Ich erfinde die Gesetze und mach die Religion.
    Ich bin mein eigener König und die Erde ist mein Thron.

    Ich sehne mich nach Licht und bin süchtig nach dem Mond,
    drehe mich im Kreis und denk, es geht nach vorn.
    Ich lebe und ich sterbe im selben Atemzug,
    ich bin Körper und bin Geist, auserwählt und verflucht.

    Mein Name ist Mensch, ich weiß, dass du mich kennst.
    Ich bin du, du bist ich, ich bin ein Mensch.

    Zitat: DTH
     
    #10
    Homer1984, 3 Juni 2005
  11. Lenwe
    Lenwe (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    288
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Das Problem liegt aber auch oft darin, dass der Mensch kein Bestreben mehr hat sich selber oder die Welt in der er lebt zu verbessern sondern einfach in den Tag hinein lebt. Dadurch impliziert er das er sich selber für die höchste Lebensform hält die er sein kann und es keinen Zweck hätte irgendwelche Anstrengungen aufzubringen diesen Zustand noch zu verbessern.
    Andererseits gibt es auch die gegenteilige Haltung, die den Menschen als ein Relikt der Natur sieht, dass gar nicht FÄHIG wäre sich zu verbessern.
    Die Frage lautet also, was bedeutet das, sich verbessern?
    Und da stösst man auch schon auf den Kern des Problems, denn die Antwort auf diese Frage fällt uns sehr schwer. Wir haben keine Ziele mehr, sind im weitesten Sinne zufrieden mit der Art wie wir leben und deshalb stagnieren wir und treten auf der Stelle.
    Sich zu verbessern hiesse also zuerst einmal sich ein neues Ziel zu setzen, zu wissen wohin man geht!
    Für die alten Griechen war die wesentliche Triebkraft das herausfinden der perfekten Staatsform, für die Römer war es die homogenisierung der Welt bzw des Mittelmeerraumes zu einer grossen römischen Kultur sowie die Perfektionierung des Militärs, für die Menschen im Mittelalter war die Triebkraft ein Gottgefälliges Leben zu führen um irgendwann einmal der schlechten Welt zu entkommen und ins Paradies einzugehen, in der Renneissance war es das streben nach perfektion in Wissenschaft und Kunst, selbst vor 50 Jahren hatten die Menschen noch Ziele (Ostblock vs. Westblock, Flug zum Mond etc.).
    Was sind unsere heutigen Ziele? Ist es n bischen Geld zu verdienen, um ich ein Haus und ein Auto zu kaufen? Oder geht es darum so viele Weiber wie möglich durchzunehmen? Geht es darum, dass Bayern deutsher Meister wird? Wenn das alles ist wo nach wir noch streben können, dann hat sich der Mensch im Gegenteil nicht vorwärts, sondern rückwärts entwickelt!
     
    #11
    Lenwe, 3 Juni 2005
  12. Ken Guru
    Gast
    0
    Welche andere Spezies macht das?
     
    #12
    Ken Guru, 3 Juni 2005
  13. Lenwe
    Lenwe (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    288
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Keine, aber dass unterscheidet ja den Menschen vom Tier. Er hat die FÄHIGKEIT sich von sich aus zu verbessern. Ein einfacher zweikampf zwischen einem Menschen und einem Löwen wär ne ziemlich eindeutige Sache. Aber der Mensch besitzt die Intelligenz sich ein Gewehr zu bauen und sich somit üer den Löwen zu erheben. Nur sollte man halt das dazu bedenken, was ich in meinem vorigen Post geschrieben habe.
     
    #13
    Lenwe, 4 Juni 2005
  14. BadDragon
    BadDragon (39)
    Verbringt hier viel Zeit
    645
    103
    3
    Single
    Das seh ich anders.
    Kein Mensch hat die Fähigkeit sich selbst zu verbessern. Das einzige was der Mensch schaffen kann ist seine Umwelt so anzupassen (wobei ich nun mit Umwelt nicht unbedingt nur die Natur meine) das ihm gewisse dinge leichter fallen oder leichter erscheinen.
    Maschinen die die Arbeit erleichtern, Kuehlschrank, Herd, Supermarkt die das ernähren erleichtern, Autos, Fahrraeder die die Fortbewegung erleichtern ect ect.

    Aber sich SELBST verbessern kann der Mensch nicht, diese Art von anpassung ist immer noch sache der Evolution und diese passiert total von alleine und noch dazu in so grossen Zeitraeumen das der Mensch in seinem Leben solche veränderungen nicht mal bemerken wird (weil in den 80 jahren in denen er lebt die veraenderung viel zu klein ist)

    Ich denke das dadurch das der Mensch so "mächtig" geworden ist sich sein leben so zu vereinfachen und die Umwelt so zu veraendern der eigentlich "Sinn" des Lebens verlohren gegangen ist. Die Gesellschaft ist nun in der Position sich irgendwelche Werte und einen Sinn selbst zu suchen. Es geht fuer den Menschen an sich nicht mehr ums überleben (wie es bei den Tieren nun mal ist und bei den Menschen auch mal war). Leider nutzt die Menschheit hierzu nicht gemeinsam alle verfühgbaren Möglichkeiten, sondern arbeitet teilweise gegeneinander. Einen wirklichen Schritt nach vorn (wo auch immer er uns hinführt) wirds meiner Meinung nach also erst dann geben wenn die Menschen gelernt haben das es gemeinsam besser geht als gegeneinander. Dem steht aber der Egoismus einzelner Menschen, Firmen und Staaten im weg.
     
    #14
    BadDragon, 4 Juni 2005
  15. Lenwe
    Lenwe (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    288
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Aber kannst du nicht von dir aus andere Sprachen lernen? Kann ein Löwe die Sprache der Tiger lernen?
    Kannst du nicht Verständnis erlangen über das Universum und warum es so ist, wie es ist? Kann ein Löwe dass?
    Die Evolution ist nicht dazu da den Menschen zu verändern, nur um ihn einer veränderten Umwelt anzupassen.
     
    #15
    Lenwe, 4 Juni 2005
  16. Breckle
    Gast
    0
    Ob der Mensch die Krone der Schöpfung ist sei einmal dahingestellt, aber er ist sicher die (derzeit) höchste Form der Evolution.

    Kein anderes Lebewesen kann in die Evoulution eingreifen, überall gilt noch Darwins Gesetz, dass der angepassteste überlebt und sich vermehrt.
    Nur die Menschen können durch Geburtenkontrolle, Gentechnik, u.ä. aktiv in die Evolution eingreifen. Ich finde, das zeichnet uns als höchste Form der Evolution aus, dass wir sie aktiv mitgestalten können.

    Breckle
     
    #16
    Breckle, 5 Juni 2005
  17. Helios24
    Helios24 (36)
    Verbringt hier viel Zeit
    20
    86
    0
    Single
    Bitte keine Verallgemeinerungen! Indem sich einige Menschen als das Nonplusultra sehen verstellen sie sich Chancen zur Entwicklung. Dieser Mangel an Vorstellungskraft zeigt schon ihre Unvollkommenheit.
    Deine Scheitern beweist nicht die Nicht-Existenz.
    Alles davon ist Leben.
    Wieviel davon leben oder überleben ist? - War das deine Frage?
    Nein, sind sie nicht. Sie sind gefangen in ihrer Vorstellungswelt. Sie sind gefangen in ihrer eigenen Wünschen, Träumen und Hoffnungen.
    Heute
    Jap
    Tiere haben auch ihren Platz und sind nicht weniger wert. Meinen Verstand nutze ich. Aber was meinst du mit Seele????? Bist du etwa religiös angehaucht? - Dann solltest du wissen, daß Religionen Gift sind für einen Menschen, der so viele Fragen stellst.
    Es ist der einfachere Weg ist, aber nicht der richtige Weg.
    Nein, ich bin nicht glücklich, weil ich es so will. Ist nicht der Wunsch nach Glück, etwas was uns eher vom Glück entfernt?
     
    #17
    Helios24, 5 Juni 2005
  18. Lenwe
    Lenwe (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    288
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Die Existenz der Seele ist eine metaphysische Frage, die durch die Religion beantwortet wird, nicht erst durch sie gestellt wird. Um der Seele auf den Grund zu gehen braucht man nicht zwangsläufig die Religion!
     
    #18
    Lenwe, 5 Juni 2005

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