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Der Sohn

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Bayernboy, 19 Februar 2003.

  1. Bayernboy
    Gast
    0
    die Geschichte ist nicht von mir selbst verfasst sondern ich habe sie irgendwann mal im internet gefunden und fand sie so bewegend dass ich sie mir speicherte und jetzt habe ich sie wiedergefunden und möchte euch mal fragen was ihr dazu denkt, kommentare, vergleiche, eigene erlebnisse, ...sozusagen "einfach euren gedanken mal freien lauf lassen" .............



    Er rief seine Eltern aus San Francisco an. „Hallo Mum, hallo Dad, ich bin auf dem Weg nach Hause, aber ich möchte Euch um einen Gefallen bitten.Ich habe einen Freund den ich gerne mit nach Hause bringen möchte.“„Sicher“ erwiderten sie „wir freuen uns ihn kennenzulernen.“„Aber es gibt etwas was Ihr wissen solltet,“ fuhr der Sohn fort. „Er wurde im Krieg schwer verletzt. Er ist auf eine Landmine getreten und hat einen Arm und ein Bein verloren. Er hat keinen anderen Ort wo er hingehen könnte und ich möchte gerne dass er bei uns lebt.“„Es tut mir leid dass zu hören Sohn. Vielleicht können wir ihm helfen einen Platz zum Leben zu finden.“ „Nein Mum und Dad, ich möchte dass er bei uns lebt.“„Sohn,“ sagte der Vater, „Du weißt nicht was Du verlangst. Jemand mit einer solchen Behinderung wäre eine große Bürde für uns. Wir müssen unser eigenes Leben meistern und wir können uns mit so jemanden leider nicht belasten. Ich glaube Du solltest nun nach Hause kommen und den Jungen vergessen. Er wird seinen Weg alleine finden.“An diesem Punkt hängte der Sohn den Hörer auf. Die Eltern hörten nichts mehr von ihm. Einige Tage später erreichte sie ein Anruf der Polizei in San Francisco. Ihr Sohn war nach einem Sturz von einem hohen Gebäude gestorben teilte sie ihnen mit.Die Polizei glaubte an Selbstmord.Die schwer geschockten Eltern flogen nach San Francisco und wurden zur städtischen Leichenhalle gebracht um den Sohn zu identifizieren. Sie erkannte ihn, aber zu ihrem Schrecken entdeckten sie auch etwas was sie bis dahin nicht wussten, ihr Sohn hatte nur noch einen Arm und ein Bein.
    ....
     
    #1
    Bayernboy, 19 Februar 2003
  2. Bayernboy
    Gast
    0
    oops jetzt merk ichs erst, kann das jemand bitte mal in "Liebesgedichte & Nachdenkliches" verschieben, ich glaub da passt das ein bisschen besser
     
    #2
    Bayernboy, 20 Februar 2003
  3. SoMa
    Gast
    0
    Hm, naja, wirklich traurig.
    Wieso hat er es ihnen aber nicht direkt gesagt ?
    Er wusste doch, dass es durch seine Formulierung zu einem Missverständnis kommt, oder ???
    Die Eltern meinten ja nicht, dass ein solch Behinderter eine Belastung für sie wäre. Sie hätten sicherlich genauso reagiert, wenn der Sohn gesagt hätte: "ich bring einen guten Kumpel mit, der soll bei uns wohnen". Also, wenn er wirklich noch jemanden mitgebracht hätte.

    Also: Die Eltern trifft meiner Meinung nach keine Schuld (naja, fast keine).
     
    #3
    SoMa, 20 Februar 2003
  4. kaninchen
    Gast
    0
    Naja, irgendwo ham die Eltern ja recht. Für "irgendjemanden" ihr Leben so umstellen würden wahrscheinlich die wenigsten - aber wenn sie gewusst hätten, dass das ihr Sohn war.......

    Aber traurig isses schon find ich.
     
    #4
    kaninchen, 20 Februar 2003
  5. Bayernboy
    Gast
    0
    @ Soma und Kaninchen:
    ja das stimmt in irgendeiner Hinsicht natürlich auch aber ich glaub die eigentliche Aussage die der Autor damit rüberbringen wollte ist etwas anders, ich füg mal den text ein der noch kursiv unter der geschichte stand:

    naja, irgendwie hat er da Recht, und es ist wirklich so - und das ist verdammt nochmal tottraurig. Wenn man eben in der heutigen Gesellschaft nicht "so ist wie die anderen" sprich optische Abweichungen oder Behinderungen hat wird man sofort verstoßen, und vor allem ausgelacht. Ich finde es einfach nur minderbemittelt jemanden für körperliche Gebrechen zu verspotten für die er oder sie sogar nichtmal was dafür können also von Geburt schon haben, so werden bei mir an der Schule in der Parallelklasse von mir sogar (ob ihr's glaubt oder nicht) 2 blinde Mädchen verarscht, verspottet und ab und zu auch gemobbt. Vielleicht ist es unter Erwachsenen nicht mehr so krass aber ich finde es einfach nur traurig.
    Das ist auch eine der Ungerechtigkeiten am Leben finde ich, die einen haben alles, Geld Gesundheit, Freunde, etc. die andeeren garnichts

    das mal von mir noch dazu
    mfg
     
    #5
    Bayernboy, 20 Februar 2003

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