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der tod des kinderschänders in geschichtform-oder-die story von anjas mörder

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von relevantz, 17 April 2003.

  1. relevantz
    Gast
    0
    es ist zwar etwas schwierig zu lesen, aber pro absatz wechselt der ort des geschehens.... ihr werdet es währensd des lesens schon herausfinden !


    ein mädchen, geben wir ihr doch einfach mal einen namen : anja
    anja geht von der schule nach hause.
    da spricht sie ein mann aus einem alten auto an, ob sie ihm nicht den weg in die stadt zeigen könne.
    anja denkt sich nichts dabei und steigt ein.
    anja, das mädchen aus der dritten klasse. eine jahrgangsstufe unter dir.
    du hast sie gekannt und eigentlich sehr gemocht.
    doch du weisst nicht, was sie in den nächsten stunden erwarten wird.
    du konntest sie nichteinmal abhalten davon, dass sie in den wagen des fremden mannes steigt, denn dein schulweg ist ein anderer.

    anja sitzt in diesem auto.

    zu diesem zeitpunkt denkst du nicht an sie, denn du denkst eher an die schwierigen hausaufgaben, die du aufbekommen hast, und daran, wie du sie schnellstmöglich lösen kannst.
    du wolltest danach spielen gehen.
    es ist warm an diesem tag und dein verlangen ist es,mit deinen freunden in das nahegelegene schwimmbad zu gehen.

    anja hört die musik, die leise, aber beharrlich aus dem radio tönt.

    du kommst nach hause. du hattest eine stunde früher aus als sonst und legst deine lieblings cd ein.

    der mann fährt den weg in die stadt. den weg, der durch den wald führt, an dessen rand auch das schwimmbad liegt.
    anja denkt daran,
    wie sie heute nachmittag auf der wiese liegen wird, mit all ihren freunden, und auch mit dir.
    anja denkt an dich,
    sie denkt daran,
    dich, sobald sie zuhause angekommen ist, anzurufen, ob du nicht doch lust hättest, in das schwimmbad am waldrand zu gehen.

    du packst deine schulsachen aus und findest anjas nummer.
    eigentlich wolltest du sie gleich anrufen, doch bist du dir nicht sicher, ob sie jetzt oder erst eine stunde später nach hause kommt.

    anja freut sich, eine stunde früher auszuhaben. "so," dachte sie sich"kann ich locker dem mann den weg zeigen und meine hausaufgaben erledigen, bevor ich ins schwimmbad gehe."
    plötzlich biegt der mann ab. er biegt ein, in einen waldweg.
    der wald ist dunkel. die sonne scheint nicht durch die zweige und tannennadeln.
    anja wird es kalt.
    wollte der mann nicht in die stadt ?

    du rechnest deine aufgaben.
    7x12= , 22x76= ,28x3= ,...
    am 28.03. da hat anja geburtstag. das weisst du ganz genau und schaust auf die uhr.
    nein, es ist noch nicht soweit. anja kommt erst in einer halben stunde nach hause.

    anja versucht während des fahrens die türe zu öffnen. sie will raus, denn der mann antwortet auf nichts mehr. er hat auch nicht mehr den freundlichen ausdruck in den augen.
    er starrt auf den waldweg.
    er sucht.
    anja fängt an zu weinen.

    du lachst und singst zu deinem lieblingslied "live is live nanananana dadadadadab live nanananana......"

    der mann boxt anja in die seite "hör endlich auf zu heulen, verdammt. dumme pute !"
    der schlag tut weh. anja muss noch mehr weinen. warum macht dieser mann das? warum hat sie nicht auf die warnungen ihrer mutter gehört ?
    anja hört den satz, den ihr ihre mutter immer und immer wieder eingebläut hat in ihrem kopf "steig nie bei fremden ins auto! geh nie mit fremden mit. sie können noch so freundlich aussehen, doch du weisst nicht, was in ihrem kopf vorgeht. "

    du legst eine neue cd ein. dein lieblingslied kannst du nicht mehr hören. schon viel zu oft lief es schon für heute.

    anja hat angst. ihr gesamter körper zittert. der mann fährt immer tiefer in den wald rein. dunkler und dunkler lassen die bäume es werden.
    sie versucht aus dem auto auszusteigen. doch die türe lässt sich nicht öffnen.
    sie sieht zu dem mann herüber, seine augen glitzern und er lächelt.
    er bremst.

    du schaust wieder auf die uhr. es sind noch gute 20minuten, bis du anja anrufen kannst. deutschhausaufgaben. dein lieblingsfach.
    "schreibt eine geschichte, " lautet die aufgabenstellung. "der titel soll heissen : ein naturerlebnis."
    sofort fängst du an zu schreiben.
    ein naturerlebnis
    in aller frühe ist abmarsch zur bergwanderung.gestern hat es geregnet.

    der waldboden schmatzt unter den reifen des autos. vor ein paar tagen hatte es geregnet. doch die schwimmbadwiese ist schon längst wieder trocken.

    auf den äckern liegen noch nebelschwaden und die wiesen sind nass vom tau.

    im wald ist es dunstig. der mann hält das auto an.
    er steigt aus und kommt auf die andere seite. auf die seite von anjas tür.

    ein kühler wind streicht uns um die nasen, doch frieren muss keiner.

    er öffnet die türe und zerrt anja heraus auf den dreckigen, feuchten waldboden.

    bei dem steilen weg wird es uns schnell warm.

    anja spürt die nässe durch ihre hose kriechen. es ist kalt am boden. sie schluchtzt noch immer.
    der mann zertt sie weiter in den wald rein. anja kann nicht so schell laufen, denn der mann läuft wahnsinnig schnell.

    nach zwei stunden suchen wir uns ein trockenes und bequemes plätzchen und strecken die beine von uns.

    der mann läuft und läuft und kommt endlich, mitten im wald, an einer kleinen lichtung, deren boden ein wenig trockener ist, zum stehen.
    er schaut sich um. er schaut, als hätte er angst, angst davor entdeckt zu werden?
    er schwitzt. anja schitzt nicht. sie weint immer noch. er schlägt ihr ins gesicht "halts maul jetzt!"

    die brotschnitten sind bald aufgegessen, aber keiner von unserer gruppe will schon weiter zur berghütte.

    der mann reisst anjas schulranzen aus ihrer hand und wirft ihn weg. er sah doch so freundlich aus, als er nach dem weg fragte.
    "steig nie bei fremden ins auto! geh nie mit fremden mit. sie können noch so freundlich aussehen, doch du weisst nicht, was in ihrem kopf vorgeht. "
    der klang der stimme ihrer mutte lässt sie erstarren. was hat dieser mann vor mit ihr?

    wir bleiben stumm sitzen, betrachten die landschaft und geniessen die ruhe.

    anja hört auf zu weinen, irgendetwas sagt ihr, dass es besser ist aufzuhören. der mann schlägt ihr wieder ins gesicht.hätte sie doch weiterheulen sollen? sie stürzt zu boden.ihr kopf dröhnt und ihre nase tut weh. sie läuft. anja wischt sich mit der hand die nase.

    plötzlich beginnt das morgenrot die bergspitzen zu färben.

    anja sieht auf ihre hand. blut!? ihre nase blutet. der mann ist dran schuld. er tritt sie in den bauch. anja kann sich kaum bewegen. alles schmerzt.
    er beugt sich über sie und knöpft ihre hose auf. nicht so wie mama das immer tut, nein anders. er reisst die knöpfe regelrecht auf. einige fallen ab.er beraubt sie ihrer kleidung. streift die hose und ihre unterhose runter. anja weiss nicht, was das soll. sie weiss nicht, was auf sie zukommt.
    ihr kopf scheint zu zerbersten. sie sieht, wie er sich seine hose aufknöpft. anders als ihre. eher mit bedacht.

    schliesslich scheinen sie zu glühen.

    er holt etwas aus dem hosenlatz. anja versteht die welt nicht mehr. das was ihr papa da normalerweise in der hose hat ist nicht so, wie das des mannes.bei ihrem papa war das immer anders, eher so am hängen und so. aber das teil ? dieser schniedel, wie anja ihn immer nannte, steht vom körper ab.
    ob der mann irgendeine krankheit hatte? und warum holte er das raus ? warum schlug er sie ?

    da freuen wir uns auf den herrlichen tag.

    der mann kommt herunter. lässt sich über anja auf die knie.

    du bist fertig mit deiner geschichte. du denkst an den letzten urlaub in den bergen, wie schön das damals war, so mit den eltern und geschwistern. mit den freunden deiner eltern in den bergen herunkraxeln und wandern...noch 10minuten, dann muss anja zu hause sein.

    anja schreit. sie weiss nicht, was er da tut. er tut ihr weh. der mann hält ihr den mund zu, doch anja versucht ihn zu beissen, sie bekommt keine luft.

    du fängst an, deine schwimmbadtasche zu packen.

    der mann drückt die hand immer fester auf ihr gesicht. ihr bauch schmerzt. nicht da wo der magen ist (das hat sie im sachunterricht gelernt) sondern viel tiefer.
    sie versucht durch die hand durchzuschreien, denn solche schmerzen hatte sie noch nie verspürt.

    handtuch, decke, badeanzug. das alles suchst du dir zusammen

    anja wird es schwarz vor augen. sie bekommt kaum noch luft. das schreien hat sie aufgegeben, es nutzte nichts.
    plötzlich wird es ganz warm in ihr drin.
    alles schmerzt und ihr ist kalt, doch in ihr drin wird es eklig warm.es scheint sich von innen auszubreiten um nach draussen zu kommen.

    du siehst aus dem fenster, die sonne scheint und der tag verspricht schön zu werden. deine mutter ruft. essen.

    der mann liegt nun völlig erschöft auf anja. die hand hat er weggenommen, doch ist er so schwer, dass sie immer noch nicht besser luft bekommt. anja will sich bewegen, doch er erdrückt sie fast.

    es gibt fischstäbchen, wie immer freitags, eigentlich magst du sie, aber heute lockt das schöne wetter und du stocherst im kartoffelbrei herum.
     
    #1
    relevantz, 17 April 2003
  2. relevantz
    Gast
    0
    der mann steht auf und zieht sich an. anja möchte auch aufstehen, doch sie schafft es nicht. sie ist sehr schwach auf den beinen. der mann schaut sie an und beugt sich erneut herunter.

    endlich hast du aufgegessen. anja müsste schon längst zu hause sein. da klingelt auch schon das telefon.

    anja weiss nicht wie ihr geschieht. der mann drückt ihr die luft ab. er hat seine hände sehr sehr fest um ihren hals gelegt und drückt zu. einfach so.

    du trennst zum telefon.

    anja denkt nicht mehr ans schwimmbad, sie denkt gar nichts mehr. sie kann nicht, denn sie ist schwach und ihr wird schwindelig.
    anja kann kaum noch ihre augen offenhalten, sie versucht luft zu schnappen, doch es geht nicht, der mann drückt einfach viel zu fest zu.
    sie kann nichtmal mehr seine hände erreichen, um den griff zu lockern. anja ist viel zu schwach.

    du erreichst das telefon, dein bruder hatte es mal wieder in seinem zimmer liegengelassen.

    anja spürt kaum noch die hände. sie ist so müde. sie ist so müde, dass sie nichteinmal mehr versucht, zu atmen. sie schliesst die augen und sieht die sonne vor sich. in ihr drin wird es immer kälter. doch es ist eine schöne kälte findet sie. eine kälte, die sie so noch nie erlebt hat. sie sieht bilder, an die sich gar nicht mehr erinnern hat können, schöne bilder aus dem kindergarten, von sich und ihren freundinnen.

    die mutter von anja ist dran, was will sie bloss sagen ? sie ist sehr aufgeregt.

    anja sieht ihre mutter vor sich. wie sie lacht und ihr das gesicht streichelt. anja ist glücklich, denn ihre mutter ist auch glücklich. ihren vater sieht sie, er lacht auch. anja muss nun schlafen, denn so müde war sie schon lange nicht mehr. ausserdem wird die kälte immer schöner und anziehender.

    anjas mutter weint denn anja ist noch nicht nach hause gekommen. sie möchte wissen, ob du sie gesehen hast. "nein, ich hatte eine stunde früher aus. und da ich mit anja ins schwimmbad wollte, bin ich gleich heim, um die hausaufgaben zu machen. sie trödelt sicher nur."erzählst du ihr. anjas mutter beruhigt sich jedoch nicht "ich habe schon in der schule angerufen, dort sagt man mir, dass anja auch schon eine stunde früher ausgehabt hat. ich dachte, sie sei bei dir, denn du bist doch ihre beste freundin." du weisst nicht was du sagen sollst, dann steht deine mutter hinter dir und fragt dich, wer dran sei. du sagst es ihr und sogleich nimmt sie dir den hörer aus der hand.

    der mann lässt anjas hals aus. anja regt sich nicht mehr. doch sie lächelt. er steht auf und rennt weg. er bekommt es mit der panik zu tun. was, wenn ihn jemand gesehen hat? er rennt zum wagen und rast aus den wald heraus.

    deine mutter telefoniert immer noch mit anjas mutter. sie redet von polizei und suchen. von anjas vater und telefonieren und anderen klassenkameraden und freunden.du verstehst gar nichts, vielleicht ist anja schon im schwimmbad? du willst gleich hin. denn du kennst sie, immer macht sie verrückte sachen. du rennst in dein zimmer und holst die tasche. da steht deine mutter in der tür, wortlos nimmt sie die tasche und stellt sie wieder auf den boden."nein, du gehst mir nicht mehr aus dem haus, bis anja nicht wieder aufgetaucht ist. wer weiss was mit ihr passiert ist. was es doch für menschen geben muss. ich weiss, noch ist nichts passiert, aber wer weiss, wer weiss ?!" du bist traurig. so sehr hattest du dich auf das schwimmbad gefreut, doch wenn deine mutter einmal nein sagt, dann hilft kein bitteln und kein betteln mehr.

    er fährt nach hause, zügig, aber ohne aufzufallen. er parkt das schmutzige auto vor dem haus in dem er wohnt und geht gleich in seine wohnung. er will vergessen. klar, es hat ihm spass gemacht, doch nun braucht er ruhe. ruhe um abzuschalten.

    anjas mutter geht zur polizei.sie weiss nicht wo ihre kleine ist. sie hat sich mit dem vater vor dem revier verabredet. sie ist ungeduldig und tritt von einem fuss auf den anderen. da! das auto kommt. er ist da. er geht an ihr vorbei mit angespanntem gesicht. er wirft ihr nur einen kurzen blick zu. sie geht hinterher. der polizeibeamte telefoniert " ja, ein kinderschrei sagen ie ? wir schicken sofort einen wagen hin, aber machen sie sich keine sorgen, hier in der gegend ist noch nie etwas passiert. auf wiederhör´n !"
    er legt auf "ja bitte? kann ich ihnen weiterhelfen ?" anjas mutter ist ganz verstört. sie hat das telefonat mitgehört und denkt an anja. sie könnte es gewesen sein, die dort, wo auch immer, geschrien hat. "moment bitte,"sagt er als zwei poizeibeamte in das zimmer kommen,"fahrt doch mal bitte in den wald am schwimmbad, da will einer ein kind geschrien gehört haben. meldet euch dann per funk. so und nun zu ihnen. aber fräulein, sie sehen mir ja gar nicht gut aus. setzen sie sich doch erstmal, wollen sie ein glas wasser ?" er bringt ein glas wasser und nimmt die vermisstenanzeige auf. anjas mutter ist dem nervenzusammenbruch nahe. nach einiger zeit, es kam anjas mutter vor wie eine ewigkeit, meldete sich ein polizist per funk. der komissar stürzt an sein funkgerät und anjas mutter wird noch blasser. "ja ? 0815 bitte sprechen sie.." krrrchz... das funkgerät kratzt. " ja 0815 hier, also im wald war nichts. wir sind durchgefahren und haben den anrufer gefunden und verhört, doch er meint, dass er sich auch getäuscht haben könne...krrrrchz...over" der komissar kommt zurück und setzt sich wieder. "tja, also es war wohl nur ein versehen, aber haben sie ein bild von ihrer tochter ...

    eigentlich wollte er etwas schlafen gehen, doch kann er nicht schlafen. ihn plagt etwas. ihn plagt sein schlechtes gewissen !
    er wirft sich herum in seinem bett, siet das tote mädchen vor sich, wie sie kämpft und schreit. anja stand auf ihrer schultasche. sie ist die erste, deren namen er kennt. beinahe wären sie ihm mal auf die schliche gekommen, das letzte mal. dann ist er umgezogen. weit weg. hier in diesen kleinen ort, er wollte doch ein neues leben anfangen. ganz von vorne beginnen, doch jetzt ? jetzt hat er es schon wieder getan. wie oft soll er denn noch umziehen ? er schaut sich um. "grade hab ich mich eingelebt, dann muss mir doch diese blöde schnäpfe über den weg laufen..."denkt er sich. er schreit. er schreit einfach die wand an. zum glück ist es ein altbau, somit können ihn die nachbarn nicht hören.
     
    #2
    relevantz, 17 April 2003
  3. relevantz
    Gast
    0
    der vater bringt seine frau nach hause. er selbst kann es nicht fassen, was er gehört hatte. nach zehn minuten, nach läppischen zehn minuten haben sie das suchen aufgegeben ? was, wenn es doch anja gewesen ist ? dieser gedanke lässt ihm keine ruhe. er geht in die apotheke und kauft etwas zur beruhigung für seine frau. es hat sie sehr mitgenommen.

    er wirft sich immer noch in seinem bett herum. er muss raus. er kann das nicht mehr vor sich sehen. er hört noch immer die schreie in seinem kopf. anja . der name stört ihn . er will nicht, dass seine opfer namen haben . anja . er hält sich die ohren zu . anja . sie schreit und schreit, sie strampelt sich durch seinen kopf. durch jede einzelne windung seines gehirns . anja .

    anjas vater sitzt in der kneipe. ihm ist nicht wohl dabei. die frau zuhause, alleine in ihrem schmerz. anja irgendwo. vielleicht auch alleine. und er ? er betrunken um den schmerz zu ertränken. den schmerz, den er nicht erträgt, weil er so ungewiss ist. ein bier, ein schnaps, ein irgendwas. er bezahlt. stehen kann er noch. doch er will nicht mehr. er wird sich die nächste woche freinehmen. er muss anja suchen.

    er geht raus. raus um in die nächste kneipe zu gehen. anja ist noch immer in seinem kopf. er will sie nicht mehr hören und nicht mehr sehen. er läuft und läuft. anja verfolgt ihn. jeden schritt den er macht ist sie bei ihm. er geht zur kneipe ans eck. es ist die nächste. ihm kommt ein mann entgegen. beide sehen sich für den bruchteil einer sekunde ins auge.

    "wer ist dieser mann? auch er könnte derjenige sein, der meine kleine anja auf dem gewissen hat. doch ich muss heim. ich muss anja suchen !"denkt sich der vater. er ist verzweifelt. er will nicht mehr daran denken, dass etwas passiert sein könnte. er will einfach, dass anja wieder da ist.

    "wer ist dieser mann ? warum sieht er mich so an? was treibt ihn, dass er so seltsam und verbittert schaut? sieht er es mir an, dass ich etwas auf dem gewissen habe? er dreht sich um , zum glück!" er bebt am körper. das war ein moment der panik, die ihn plötzlich überkam. er stürzt in die kneipe. alle scheinen ihn anzusehen. er setzt sich an den tresen, ganz hinten in der ecke. der platz ist noch warm. hat da der kerl von draussen gesessen ? er weiss es nicht. er bestellt sich ein schnaps, ein bier, ein irgendwas. haupsache anja verschwindet. er sieht sich um. immer wieder. beobachtet man ihn ?

    seine frau schläft. sie hat den kram aus der apotheke genommen. er legt sich zu ihr. er kann nun auch besser schlafen. denn er hat genug getrunken. doch träumt er von seiner kleinen anja. im traume begegnet er tausenden von männern, alle könnte es gewesen sein. er wirft sich herum. er wacht auf. schweissgebadet. er muss anja suchen gehen.

    einige tage später war ein bericht im fernsehn. er hat ihn gesehen und erstarrt. der mann, der dort von der kleinen anja spricht, die er so grausam... er möchte nicht weiterdenken. er war der mann in der kneipe. er war der mann, der ihn so angesehen hatte. was hatte er nur getan? seine gedanken spielen verrückt. er weiss nicht mehr was er tun soll. er wird damit leben müssen, denn nur wegen dieser blöden zicke, die sich so gewehrt hatte, das schöne freie leben aufgeben ? nein, das will er nicht.

    seit tagen nun hat er nicht mehr richtig geschlafen. seine tochter fehlt ihm. er hat schon seit tagen gesucht. nun ist der wald dran. er muss sie finden, doch vorher noch schnell eine flasche fusel kaufen. denn ohne das zeug kommt er nicht auf trab. er braucht es, damit er den schmerz nicht mehr fühlen muss. er trinkt. er schluckt es, als wäre es wasser. er schaut nochmal bei seiner frau vorbei. das telefon klingelt. er stürzt hin. der komissar ist dran. er bittet ihn und seine frau aufs revier.

    die zeitung liegt aufgeschlagen auf dem tisch. er hat sie nicht weitergelesen. bei dem artikel, dass sie das mädchen gefunden haben, kam er nicht weiter. seine erinnerung sticht ihn. er sieht sie wieder vor sich. wie sie weint. er hört ihre schreie. ihre verzweifelten schreie. er erinnert sich an das schild an ihrer tasche . anja . es ist wieder da . sie ist wieder da . anja . in seinem kopf . es dröhnt. er bekommt kopfschmerzen, doch hält er sich die ohren zu, scheint es immer lauter zu werden.

    er hält es nicht mehr aus. seine frau weint den ganzen tag im zimmer von anja. wer hat seiner kleinen maus so etwas angetan? sie einfach erwürgt. erst hat er sie gef.... und dann, dann hat er sie einfach erwürgt. gnadenlos. wer tut so etwas? sie konnte sich nicht wehren, denn er war zu stark für sie. er wird diesen kerl finden, wenn es die polizei schon nicht schafft. er muss ihn finden, bald. denn seine frau muss sehen, dass es nicht umsonst geschieht. dieses monster. er geht. geht aus dem haus, raus auf die strasse. er muss ihn finden und er wird ihm den hals umdrehen. er wird anja rächen, sollte er ihn, dieses schwein finden.

    er liegt in seinem bett und bekommt nichts mehr auf die reihe. er fühlt sich mies. noch nie war ihm das passiert. nur weil diese blöde schlampe einen namen hat. anja . anja . anja. warum ? warum heisst sie anja ? warum ? warum geht sie ihm nicht mehr aus dem kopf ? er brauch etwas zu trinken. gleich. sofort. anja. anja. anja.

    er läuft ziellos durch die stadt. die pulle am mund. spürt, wie der kühle tropfen seine lippen benetzt. es tut ihm gut. der schmerz um seine tochter lässt bei jedem schluck nach. er will einfach nicht, dass es wahr ist. er schaut. und er schaut. er trinkt und trinkt. die flasche ist leer. er rennt. er muss ihn finden. diesen mörder "mörder!!!!!!" schreit er. es ist ihm egal, dass ihn diese menschen ansehen. es musste raus. es drückt. er will weiterschreien, doch ihm geht der atem aus. er muss sich anlehnen. da ein auto. was für eine schrottschüssel. er lehnt sich an. an das auto. ein Alter dreckiger ford. ein ford escort. der matsch an den reifen ist getrocknet. wo wird dieses auto schon überall gewesen sein ? er schaut in den innenraum.

    draussen ist es schon dunkel. doch traut er sich nicht raus. er hat angst. angst vor sich selbst. anja. sie verfolgt ihn. anja. immer wieder dieser name. er will ihn nicht mehr sehen. er will ihn nicht mehr hören. anja. er hat es satt. was hat er nur getan? warum tut es so weh. sie war doch auch nur eines dieser kinder. doch sie war ein besonderes. sie hatte einen namen. anja. einen namen, der ihm nicht mehr aus dem kopf geht. anja. immer und immer wieder dieser name. anja. anja. anja. .....

    er sieht sie, er sieht diese uhr. solch eine uhr hatte er seiner tochter geschenkt. zur einschulung. sie hat sie nie abgelegt. warum hatte sie die uhr im wald nicht an? warum war die uhr nicht an der leiche seiner tochter? er stockt. er starrt diese uhr an. eine uhr, so klein und doch nimmt diese uhr in seinem herzen einen platz ein, der sich nun mit hass verbindet. wo war die uhr seiner tochter. sie hat sie nie abgelegt. sie hat auf sie aufgepasst, wie auf ihren eigenen augapfel. sie liebte diese uhr. was macht diese uhr in diesem auto? er sieht sich um. keiner da. er holt aus. schlägt die scheibe ein. er muss an diese uhr kommen. greift durch die scheibe. er zuckt auf. mist. geschnitten, "das ist auch egal," denkt er sich. "denn ich habe die uhr. was ist das? nein ! das darf nicht sein!" er sackt zusammen. auf der uhr. auf dem uhrrücken.... die initialien seiner tochter a.s. anja. seine tochter anja war in diesem auto. "warum? was machte diese uhr da? warum war sie eingestigen?" er rafft sich auf, er fühlt sich auf einen schlag nüchtern. er muss heim. heim zu seiner frau. er muss ihr diese uhr zeigen. er muss es ihr sagen.

    "was war das für ein krach draussen? ach, ist auch egal. ich will schlafen und vergessen. ich bin voll. sie sollen mich einfach alle in ruhe lassen und ganz besonders die kleine." er versucht wieder einzuschlafen. doch nun ist er wieder wach und anja spukt wieder in seinem kopf herum. sie lacht. sie singt. sie weint und schreit. anja. wie grausam doch gedanken sein können. er hatte von ihr geträumt. einfach so. er träumte von anja, diesem luder mit dem namen. amja. er versteckt sich unter der decke. das hatte er früher immer getan, wenn es gewitter gab. wenn er etwas schlimmes angestellt hatte. wie das eine mal. er hatte das luftgewehr. ja das war ein schönes luftgewehr. sein vater hatte es ihm geschenkt. er erschoss damit den hund vom nachbarn. der hatte zum glück keinen namen. erst später, doch da war es nicht mehr tragisch. er war ja tot. doch gewissensbisse plagten ihn. der hund vom nachbar. das waren zeiten. anja. sie war mit unter die decke gekommen. "geh weg!!!!!" er schreit. er will sich verstecken, doch sie ist bei ihm. anja.

    "schatz, wach auf! ich habe die uhr gefunden. ich habe anjas uhr gefunden!" die frau schreckt auf. gerade noch hatte sie von ihrer anja geträumt. wie schön sie auf einer wiese gesessen hatte. die haare im wind. ein lächeln im gesicht und blumen hinter dem ohr. schön, ihre braunen langen haare. ihre blauen augen. ihr lächeln. ihr wundervolles lächeln..."ihre uhr? wo hast du ihre uhr her?" sie ist sich nicht sicher, was das bedeuten soll. "du weisst es nicht. bei der kneipe am eck. da stand der wagen. dieser alte wagen. ich musste mich anlehnen. und ich sah hinein. da lag sie am boden. die uhr. ich habe sie mir geholt. und jetzt hole ich ihn mir. mein schatz, alles wird gut, du wirst sehn !" er steht auf und geht ins wohnzimmer. er öffnet eine schublade. sie weiss genau, welche schublade es ist. nur diese eine schublade quitscht. er nimmt etwas heraus. sie weiss es, sie hört, wie er etwas auf den tisch stellt. er verlässt den raum. er geht wieder mit einem letzten gruss"ich liebe dich mein schatz, alles wird gut!" sie geht ins wohnzimmer. sie ist schwach auf den beinen. seitdem sie das mit anja erfahren hat, fühlt sie sich krank. sie ist den ganzen tag am weinen und sie sitzt den ganzen tag in ihrem zimmer. heute nacht ist sie schon wieder dort eingeschlafen, mit anjas teddy im arm. es war ihr lieblingsteddy. sie hat ihn so geliebt. sie schaut in die schublade. das kästchen fehlt. sie sieht es sofort. sie blickt sich um. der tisch! er hatte es auf den tisch gestellt. es ist leer. sie schaut sich um. "wo ist das telefon verdammt?" sie sucht es. gefunden. es lag in der küche. sie wählt. langsam. 1 . soll sie es wirklich tun? 1 . sie muss es tun, es ist ihr wichtig . 0 ........................... es läutet. sie kommt durch."hauptwachtmeister kruse, was kann ich für sie tun...?"

    er schreckt auf. hat es geklingelt? da nocheinmal. mit einem schlag ist das bild von anja weg. er muss sich ordnen. er findet sich für einen augenblick nicht zurecht. was war passiert? die tür. er muss zur tür. es klingelt wieder. "wieviel uhr ist es?" er sucht eine uhr. er findet keine. da, es klingelt schon wieder. er geht zur tür. langsam. ihm ist schwindelig. seit tagen hat er nichts mehr gegessen. nur getrunken. nur getrunken... er öffnet die tür. draussen steht ein mann. er kommt ihm bekannt vor, doch kann er ihn nicht zuordnen. wahrscheinlich hat er ihn mal irgendwo gesehen. manche gesichter prägen sich einfach ein. "ja bitte?" fragt der verschlafene seinen gegenüber.
    "gehört ihnen der ford escort dort drausen? ich habe ihn aus versehen angefahren, als ich am ausparken war." der vater überschüttet ihn mit fragen und fakten. er weiss nichts mehr. er sacha.er bittet den mann herein. in seinem kopf ist so viel, doch weiss er nicht, was. der mann vor ihm, er ist jetzt in seiner wohnung und schaut sich um. er hat tränen in den augen. sascha fragt sich, warum er tränen in den augen hat. er weiss es nicht. er bietet ihm einen kaffee an. doch der mann will nicht. er schaut weg. er schaut sich die bilder an der wand an. bilder von kindern. bilder von irgendwelchen kindern und fragt sich, warum er gekommen sei. er blickt sich um und sieht die aufgeschlagene zeitung auf dem tisch liegen. das bild von seiner tochter sticht ihm ins auge. er erinnert sich. er wollte anja rächen. er kramt in der tasche. umständlich zieht er die pistole raus. er fuchtelt wild damit herum. sascha weiss nicht, was das soll. der mann weint. er kennt seinen namen nicht, doch langsam kommt die erinnerung wieder. er sieht dem mann ins gesicht und erkennt die verbittertheit. der mann aus der kneipe am eck. der mann aus dem fernsehn. anjas vater. anja. da war es wieder. er hatte ihn gefunden. er will weg. sascha stolpert zur türe. er will raus. weg. weg von anjas vater. weg von der erinnerung. ein schmerz. er fällt. kann sich nicht mehr halten. der teppich der diele kommt immer näher. doch bevor er ihn erreicht, wird es schwarz.
     
    #3
    relevantz, 17 April 2003
  4. relevantz
    Gast
    0
    anjas mutter weint. ihr mann weg. beim vermutlichem täter. der komissar nimmt sie in den arm. zum glück hatte er zeit, zu ihr zu kommen. sie zeigt ihm die uhr, das kästchen mit der fehlenden pistole. sie kann das nicht wahrhaben. ihr mann schwört rache. und sie kann ihm nicht helfen. sie kann es ihm nichtausreden. ein wagen ist unterwegs zu der strasse, in dem das auto stehen soll. zu der strasse, zu der kneipe am eck. sie finden das aufgebrochene auto. über funk fordern sie den besitzer an.

    sascha erwacht aus einem schmerzvollen schlaf. er sitzt und der vater hatte ihm wasser übergeschüttet. sascha will sich die augen reiben, doch er kann nicht. er ist gefesselt. der vater steht vor ihm. er will etwas sagen, will ihn fragen, sich entschuldigen, doch er hat ein tuch im mund. er ist geknebelt. selbst wenn er schreien würde, es würde keinen stören, denn die wände sind so dick, dass es niemand hören würde. der vater schaut ihm in die augen, sascha hat angst. er sieht es ihm an. er aber verspürt hass. hass so gross wie sonst nie jemand hass empfinden kann. er hat ein messer in der hand, er will ihm wehtun. er wird ihm wehtun. er tritt die hose von sascha aus dem weg. er wird ihm schmerzen zufügen, wie sascha seiner anja schmerzen zugefügt hat. er beugt sich herunter, sieht rot, sieht blut und hört nurnoch den durch das tuch erstickten schmerzensschrei von sascha.

    der funkspruch kommt. paulstrasse 5 im zweiten stock. sascha vogel. die polizisten stürmen in das haus.

    sascha kann vor schmerzen kaum noch atmen. er will schreien, kann es aber nicht. das tuch hindert ihn daran. der vater sieht ihm ins gesicht. "gelle, das tut weh. glaubst du, dass es meiner tochter auch wehgetan hat, als du mieses schwein sie vergewaltigt hast? hä? sag mir, wie lange hast diu gebraucht? 5minuten , 10 ? sags, spucks aus !"er weint. er sieht auf die uhr. schon 10 minuten, "jetzt reichts, sonst wird er mir noch ohnmächtig, bevor ich zum ende komme." er würgt ihn mit den worten, die er immer und immer wieder wiederholt "das ist für anja du schwein, das ist für anja !" er drückt zu und fragt ihn währendessen "na, wie fühlt sich as an? geschändet und dann noch gewürgt zu werden? tolles gefühl, so zu sterben. oder ?"
    sascha, bekommt kaum noch luft.sascha kann kaum noch die augen offenhalten, er versucht luft zu schnappen, doch es geht nicht, anjas vater drückt einfach viel zu fest zu.
    er kann nichtmal mehr seine hände erreichen, um den griff zu lockern. er ist viel zu schwach dazu. erst die schmerzen zwischen den beinen und dann das.
    sascha sieht seinen vater vor sich. wie er lacht und ihm das luftgewehr überreicht. anja. sie steht nun über ihm. sie hat ihre hände um seinen hals gelegt. sie würgt ihn. er spürt die kälte, er spürt, wie sie ihn umgibt, er schliesst die augen, er will sie nicht mehr sehen. anja. ihre haare von den nadeln des waldes verschmutzt. ihr feines kleines gesicht, mit den wunderschönen augen, vom blut beschmiert.

    die polizisten finden die wohnungstüre, klingeln. sie klingeln sturm. doch niemend öffnet. sie rufen. "herr vogel, herr schmiedt !" doch niemand antwortet.

    anjas vater lässt aus. an der türe klopft es. jemnd klingelt sturm und ruft. sascha bewegt sich nicht mehr. er lädt seine waffe. jetzt ist es sowieso zu spät. er hat schon alles verloren. nun kann er es auch zuende führen, was er angefangen hat.

    ein schuss. "0815 an wache, es wurde geschossen. wir gehen jetzt rein!" die polizisten treten die türe ein. sie durchsuchen jedes zimmer. niemand da. die letzte tür.... sie öffnen sie und entdecken sascha. man hatte ihm die hoden abgetrennt. mit dem küchenmesser. ein polizist fühlt nach dem puls. er lebt "schnell, einen krankenwagen in die paulstrasse 5!" sie gehen weiter, sehen blut.
     
    #4
    relevantz, 17 April 2003
  5. relevantz
    Gast
    0
    ca. 2 jahre später. anjas mutter hat einen schweren gang vor sich. so wie jeden tag. zielstrebig und mit verbitterten gesicht läuft sie über den friedhof. sie bleibt stehen. ein doppelgrab. sie weint. ihr mann und anja. sie betet, legt blumen nieder. geht.


    in der nähe einer schule steht ein Alter ford escort. ein kleines mädchen, es ist vielleicht gerade mal 8 jahre alt, läuft vorbei. sie bleibt stehen. geht an das beifahrerfenster. sie nickt. steigt ein. der wagen fährt los....
     
    #5
    relevantz, 17 April 2003
  6. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.311
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Hm... Also erstmal: Du schreibst zwar nicht unbedingt gut, aber es ist recht fesselnd, immerhin hab ich ziemlichen Hunger und hab trotzdem alles gelesen ,-)

    1. Tipp: Es gibt eine Shift-Taste mit der man (und auch frau) Großbuchstaben produzieren kann. Würdest du mal die deutsche Rechtschreibung benutzen und sowas wie Groß- und Kleinschreibung machen, wäre der ganze Text um einiges leichter zu lesen.

    2. Tipp: Wenn dus so lange machst, dann führe Andeutungen, die du beginnst, auch richtig aus. Beispiel:

    Ich nehme mal an, du willst wie an anderen Stellen auch die Parallele zwischen der Deutschhausaufgabe und der Vergewaltigung herstellen. Dann würde ich aber auf alle Fälle ein "blutrot zu färben" daraus machen. Ähnliche Stellen sind mir auch noch weiter aufgefallen.


    Hm... sonst solltest du vielleicht ein anderes Thema wählen. Vergewaltigung, Mord und soetwas ist verdammt schwer zu schreiben, wenn man nicht selbst "dabei" war, wenn man nicht selbst weiß, wie es ist. Ich hab keine Ahnung von deiner Vergangenheit, gebe ich zu, aber ich bekomme bei deienr Geschichte das Gefühl, in die Rolle der Freundin zu schlüpfen, nicht in die von Anja oder Sascha, was ja zweifellos die Hauptpersonen sind. Und das ist wohl das größte Manko deiner Geschichte. Die Gefühle, die Ängste etc. besonders von Anja kommen nicht klar rüber. Was genau fühlt sie? Was denkt sie während der Vergewaltigung?


    Sodelle, das wars dann auch schon
    Bea
     
    #6
    Bea, 17 April 2003
  7. relevantz
    Gast
    0
    normalerweise ist der text der freundin und der eltern kursiv gescieeben. aber das ist ein wenig schwierg hier im forum , man kann nur das kursiv schreiben, was man mt I angeklickt hat. wenn man davor und dahinter setzt funktioniert das nicht !
    mit der gross und kleinnschreibung ist das so eine sache ! ich kann es einfach nichtz, darum lasse ich es ganz.

    ich habe anja keine gefühle gegeben, auch wenn ich selbst allzugut weiss, wie solche gefühle sind, was man denkt, usw. ich wollte anja keine gefühle geben, denn a ist es noch zu schmerzhaft und b wäre die geschichte dann 3 seiten länger geworden .
    irgendwann liest es keiner mehr.
    leider.
     
    #7
    relevantz, 17 April 2003
  8. Jeanny
    Gast
    0
    also

    ich find diese geschichte einfach klasse.

    sie hat mich total gefesselt und mitgenommen.

    ich will auch nicht viel dran rumkritisieren denn das ganze soll so bleiben wie es ist, denn es ist echt super.

    ich frage mich nur, warum die schulfreundin mit DU angeredet wird, da sie ja doch nur eine kleine nebenfigur ist, die nicht wirklich entscheidend ist. hätte es logischer gefunden der vater wäre mit DU angesprochen --> dann hätte auch der vergewaltiger keinen namen gebraucht (verwirrungen wären ausgeschlossen) was ich besser gefunden hätte. der Name macht ihn zu persönlich das find ich nicht gut.

    Aber davon abgesehn bin ich wirklich begeistert, obwohl das eher das falsche wort in dem zusammenhang ist.....

    auf jeden fall wirklich toll geschrieben!!
     
    #8
    Jeanny, 19 April 2003
  9. Rapunzel
    Rapunzel (33)
    Sehr bekannt hier
    5.723
    171
    1
    Verheiratet
    Mich hat es teilweise etwas verwirrt, liegt aber eben wohl dadran, dass der eine teil nicht kursiv geschrieben ist... ansonsten hat mich das echt ergriffen und voll mitgerissen...

    Ich find sowieso, dass du so mitreissend schreibst, egal was...
     
    #9
    Rapunzel, 20 April 2003
  10. relevantz
    Gast
    0
    hi jeanny
    ich habe die freundin mit "DU" angeredet, damit man selbst einen bezug zur geschichte entwickeln kann, dass sie sich anders ins gehirn einfrisst.
    der schänder hat einen namen, weil er auch gefühle hat. er ist die schlüsselperson der ganzen geschichte. nicht der vater und nicht anja. im endeffekt ist er die hauptperson, die anderen nur nebenrollen, die eigentlich unwichtig sind

    lies es nochmal in dieser sichweise !

    vlg conny
     
    #10
    relevantz, 20 April 2003
  11. Jeanny
    Gast
    0
    ja, dass der leser sich angesprochen fühlt ist auf jeden fall mal gut eingebaut mit der anrede. aber wie gesagt, die freundin hat ja eigentlich die kleinste rolle, deswegen fand ich es nicht 100 % gut gewählt. aber das is ansichtssache.

    ja, der name gibt der person charakter und "menschlichkeit" in gewisser weise da hast du recht. aber das ist eben das was man nicht so richtig sehen will, dass auch der Schänder gefühle hat. so ging es zumindest mir.

    aber nochmal muss ich betonen dass mir die geschichte wirklich sehr sehr gut gefallen hat. richtig gut geschrieben, absolut klasse finde ich
     
    #11
    Jeanny, 21 April 2003
  12. kaninchen
    Gast
    0
    Lange Geschichte, aber hat mir sehr gut gefallen...! Voll packend und obwohl das n schwieriges Thema ist gut geschreiben (mir hat das mit den ABsätzen und den verschiedenen Perspektiven gefallen)

    aber mir ist aufgefallen, dass etwa ab dem Teil wo die Polizei ins Spiel kommt die Gescihte irgendwie anders gerschreiben ist... Also ich find es passt nicht so ganz zu dem Anfang, ist aber trotzdem gut :smile:

    Und das Ende war ja wohl Hammer, da hätte ich echt fast das weinen gekriegt..
     
    #12
    kaninchen, 22 April 2003
  13. Dragon
    Gast
    0
    Ich war von der Geschichte gefesselt einfach unglaublich.
    Auch wenn der Teil mit der Polizei wie Kaninchen schon gesagt hat etwas etwas unpassend ist war die Geschichte doch sehr Eindrucksvoll.
    Gestern habe ich noch ein Gedicht zum gleichen Thema gelesen das auch sehr fesselnd war und man kommt nach soetwas echt ins Grübeln.
     
    #13
    Dragon, 25 April 2003
  14. civissa
    Verbringt hier viel Zeit
    27
    86
    0
    nicht angegeben
    hi ,

    also ich finde die Geschichte ist super geschrieben.
    Und ich habse auch ganz gut verstanden.

    Ich bekam sogar gänsehaut und mir kamen fast die Tränen.
     
    #14
    civissa, 2 Mai 2003

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