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  • sum.sum.sum
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    1 November 2006
    #1

    Diabetes: Frage zu verhärteten Spritzstellen...

    Hallöchen,

    ich hab ne gute Freundin die unter Diabetes Stufe 2 (glaub ich ^^) leidet...

    Nunja, jedenfalls hat sie wohl als Kind lange Zeit ihre Spritzen in den Bauch gesetzt, und da hat sich laut ihr nun irgendwas verhärtet, sie hat also nen "kleinen Bauch" bekommen, der ihr etwas widerspricht.

    Nun wollte ich mich mal schlau machen, wie das aussieht... laut ihr bekommt man diese Verhärtungen (Fachbegriff?) nicht mehr weg.

    Hat da jemand mit Erfahrung? Also, was und wieviel man da dran durch Sport oder Abnehmen o.ä. regeln kann?
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. Diabetes
  • Auricularia
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    1 November 2006
    #2
    Erfahrungen hab ich da keine, aber ich kann mir nicht vorstellen,
    dass man das mit Sport wieder weg kriegt... Wenn's vom Spritzen
    kommt, denk ich ist es eher was Narbengewebeähnliches, wogegen
    halt kein Sport hilft.
     
  • tomas
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    1 November 2006
    #3


    diese verhärtungen, bekommt man leider nicht mehr weg.
    durch dauerndes spritzen im selben bereich, weil man halt seine lieblingsseiten hat, bildet sich das.

    ich betreibe sio ein diabetesforum seit ein paar tagen, und würde mich über zuwachs freuen.
    nicht nur von diabetikern.
    zu finden unter meinem profil.


    meistens liegts auch daran :

    Injektionsnadeln für die Insulintherapie sind sterile Medizinprodukte, vorgesehen zur Einmalverwendung. So die Theorie. In der Praxis ist die Mehrfachverwendung die Regel. Auf 9,2 Nutzungen pro Nadel bringen es deutsche Diabetiker. Sie sind damit die Europameister im Sparen. "93% der Diabetiker in Deutschland benutzen ihre Insulin-Nadeln mehrfach", zitiert die Diabetesberaterin Evelyn Drobinski aus einer europaweiten Befragung von Diabetespatienten. Nur in Frankreich, Italien und den Niederlanden kommt man dem "Ideal" Einmalgebrauch nahe. In Frankreich wird die medizinische Empfehlung des Einmalgebrauchs wirksam unterstützt durch eine 100%igen Erstattung; deutsche Diabetiker leisten eine Zuzahlung von z.B. 2,50 € je 100 Pennadeln.
     
  • fragment
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    1 November 2006
    #4
    Die Stellen werden auch nicht mehr weggehen. Man soll auch nicht immer die gleichen Stellen nehmen. Also vom Bauch mal in die Oberschenkeln oder wenn man sich traut auch mal in die Oberarme. Oder der Po bietet sich auch an.
     
  • sum.sum.sum
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    1 November 2006
    #5
    Naja aber es kann doch nich sein, dass in dem Bereich wirklich garkein Fett mehr ist, das man nicht abbauen könnte, oder, durch Muskelaufbau irgendwie in "Form bringen" könnt?
     
  • MrGentlemen
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    2 November 2006
    #6
    Ich bin auch Diabetiker und habe auch diese "beulen" am bauch.
    Mir hat man bei der schulung mal gesagt dass diese verhärtungen nach na zeit weggehen.

    Es gibt doch noch so viele andere stellen zu spritzen zb. Oberschenkel, Hüften, Arme (ist alleine etwas schwer), popöchen....
    Einfach spritzstellen öfters wechseln, dann löst sich das problem von alleine :zwinker:
     
  • Auricularia
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    2 November 2006
    #7
    Doch, ich denk schon, dass da noch Fett ist, aber was bringt es,
    wenn sie das Fett wegtrainiert, die Stellen aber noch da sind?
    Vor allem, wenn sie, wie MrGentlemen sagt, doch weggehen?
     
  • tomas
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    2 November 2006
    #8


    sie gehen aber nicht mehr weg !
    drum nadeln täglich wechseln und die einstichstellen immer wechseln.
     
  • fragment
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    2 November 2006
    #9
    Ich denke auch, dass wichtigste ist wirklich, dass die Nadeln regelmäßig gewechselt werden und auch ganz besonders die Spritzstellen. Ich hab jetzt 12 Jahre Diabetes und hab keine Verhärtungen.
     
  • AncientMelody
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    2 November 2006
    #10
    Wenn deine Freundin diese Verhärtungen schon seit Jahren hat, dann ist die Chance eher gering, dass sie nochmal verschwinden.
    Wie schon gesagt wurde, sollte man die Spritzstellen häufiger wechseln, ebenso wie die Pennadeln.
    Seit gut zwei Jahren habe ich nun eine Insulinpumpe und wenn ich den Katheter wechsle, merke ich desöfteren, dass die Stelle, in der der Katheter steckte, etwas verhärtet ist. Diese Verhärtung verschwindet dann doch nach ein paar Tagen.
    Wenn die Verhärtung also noch recht "frisch" sein sollte, besteht durchaus die Möglichkeit, dass sie wieder verschwindet.

    Achja, sicher, dass deine Freundin Typ 2 hat?
    Im Kinderalter ist Typ 2 doch eher selten... und beim Typ 2 muss man oft auch kein Insulin spritzen.
     
  • tomas
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    2 November 2006
    #11
    Im Kinderalter ist Typ 2 doch eher selten... und beim Typ 2 muss man oft auch kein Insulin spritzen.


    vollkommen richtig.
    meistens fängt typ 2 so ab 40 jahren an.
    typ 1 vom babyalter bis in etwa 40.
    meistens erfüllen die typ 1 diabetiker nicht das klischee des typs 2.

    sie sind meist schlank, ernähren sich zum teil gesund und trinken mäßig alkohol.
     
  • fragment
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    2 November 2006
    #12
    @AncientMelody
    Hast du denn Vorteile durch die Pumpe? Mir versuchen sie das immer noch mir eine anzudrehen. :ratlos:
     
  • AncientMelody
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    2 November 2006
    #13
    Momentan läuft es mit meinem Diabetes nicht so besonders gut... :ratlos: ,was aber nicht an der Pumpe liegt... Das Leben hat sich mit der Pumpe schon irgendwie verändert...der Umgang mit dem Diabetes ist angenehmer geworden und auch diskreter... Wenn man sich mit dem Pen spritzt, bekommen das leicht andere Leute mit, aber wenn man mit der Pumpe Insulin abruft, kriegt das kaum jemand mit und wenn, dann denkt die Person oft an andere Dinge als an eine Insulinpumpe (was ein Wort ist, das die betreffende Person meist noch nie gehört hat).
    Wie lange hast du denn schon Diabetes und wieso möchtest du keine Pumpe haben?
    Eine Pumpe wollte ich auch nicht immer haben... aber ich habe meine Meinung dann im Sommer 2004 geändert... :smile:
     
  • tomas
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    2 November 2006
    #14
    ich denke mal das es zwei vorteile der pumpe gibt :
    1. man bekommt schlecht eingestellte oder schwer
    einzustellende zuckerwerte in den griff.
    2. man spart sich einiges an spritzen .

    nachteil ist sicher, das es im sommer manchmal sichtbar sein kann.
    und das man die pumpe beim schwimmen usw.... abnehmen muß.
     
  • fragment
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    3 November 2006
    #15
    Ich hab jetzt 12 Jahre Diabetes und ich weiß nicht, aber ich hab immer noch den Gedanken im Kopf, dass ich mich mit einer Pumpe dann erst recht "krank" fühle. Denn mit der Pumpe hab ich ja immer das Gerät an meinem Körper und die Kather find ich bislang auch nicht so prickelnd. Oder sagen wir es einfach so, ich fühle mich noch nicht bereit für eine Pumpe. :zwinker: Und mir macht es nichts aus, wenn mir jemand beim Spritzen zu sehen "muss".
    Bei mir läuft mein Zucker zurzeit auch nicht gut, aber ich hab bislang immer solche Phasen gehabt. Leider.
     
  • tomas
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    6 November 2006
    #16
    ein freund von mir, typ 1 hat seit 2 jahrzenten schlechte zuckerwerte.
    durch einen herzinfarkt, wodurch er auch sein kurzzeitgedächtnis verlor, vergißt er manchmal zu spritzen oder erinnert sich nicht mehr ob er schon hat.
    nun möchte er unbedingt die pumpe.
    da ist sie natürlich ein segen.
     

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