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Diagnose: Depression

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von User 16687, 8 Januar 2005.

  1. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
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    #1
    User 16687, 8 Januar 2005
  2. Silke74
    Silke74 (42)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Mal ganz ehrlich, man muss sich nicht dafür schämen, das man Hilfe durch Medis braucht.

    Ich selber habe auch schon richtig harte Psychopharmaka nehmen müssen, bis zum letzten Juni, aber ich habe gemerkt, das sie mir geholfen haben.

    Daran ist nichts schlimmes, denn es gibt mehr Leute als du denkst, die in psychiatrischer Behandlung sind.

    Die Medis werden dir für den Anfang helfen und eine Gesprächstherapie solltest du auf jedenfall machen.

    Ich weiss ja jetzt nicht genau warum du Hilfe brauchst, denn es gibt ja sehr viele Sachen, die Depris auslösen können.

    Du hast aber noch früh genug gehandelt und das ist gut so, denn Depris können sich, wenn sie nicht behandelt werden, sehr schlimm auf andere Sachen auswirken, die dein Leben sehr beeinträchtigen können.

    Ich weiss wovon ich rede, und ich würde heute am liebsten die Zeit zurück drehen können, um schon viele Jahre eher mit einer Therapie anfangen zu können, denn dann hätte ich mir und meiner Familie vieles ersparen können.
     
    #2
    Silke74, 8 Januar 2005
  3. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
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    #3
    User 16687, 8 Januar 2005
  4. Silke74
    Silke74 (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    155
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    Verheiratet
    Du hast das Gefühl, das andere die Hilfe nötiger brauchen wie du und hast so das Gefühl, ihnen den Therapieplatz weg zu nehmen!?

    also, nachdem was du jetzt noch geschrieben hast, bin ich mir sicher, das DU auf jedenfall anspruch hast und den Platz auch brauchst.

    Es ist gut, das du dich dazu durch gerungen hast, diesen Weg zu gehen, denn dieser Weg ist nicht leicht.
    Man hat das Gefühl, vom Umfeld für Plemplem gehalten zu werden, aber das ist nicht so, das habe ich selber gemerkt.

    Du hast einiges aufzuarbeiten, das ist klar und deutlich zu sehen.

    die Therapie wird dir sicher helfen, auch wenn es Jahre dauern kann.
    Da mach ich dir nichts vor, denn mit ein paar Gesprächen wird es nicht getan sein, auch wenn du manchmal das Gefühl hast.

    Es wird in deinem Leben noch viele Hochs und Tiefs geben, die auch die alten Sachen wieder hoch kommen lassen werden.
    Da will ich dir nichts vor machen.

    Ich selber hätte schon vor mind. 10 Jahren los gehen sollen, aber ich habe genau wie du gedacht, es sind normale Problem des Lebens und damit werde ich alleine fertig, aber das war ein riesiger Irrtum, denn es ist schlimmer, viel schlimmer geworden.

    Bei mir wurde es zu einem Waschzwang bedingt durch Ekel und ab da war es die absolute Hölle für mich und meine Familie.

    Ich habe immer eine Ausrede parat gehabt, um nicht zu bestimmten Leuten zu müssen, die mit dem Auslöser des Ekels zu tun hatten.
    Ich kam damit nicht mehr klar, und habe mir irgendwann ein Herz gefasst und habe mit den ganzen Leuten darüber geredet und sie haben mich verstanden und das hat geholfen.

    Du wirst sehen, es wird dir helfen, mit alldem fertig zu werden.
     
    #4
    Silke74, 8 Januar 2005
  5. bergfan
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Nicht aufgeben

    Als erstes finde ich gut,das du nun einsiehst,das du "krank" bist.In unserer Zeit will man von Depressionen nichts wissen.Aber da der Druck auf viele emens gestiegen ist,(sei es durch die Arbeit,oder durch die politik,oder aber auch durch mitmenschen oder partnern)Haben halt einige Probleme.Die dunkelziffder der an depression leidendenMenschen is glaub ich ziehmlich hoch.Niemand will es wahr haben.
    Ich hatte auch bis vor ein paar wochen Depressionen,wußte das allerdings schon länger und wollte es auch nicht wahr haben.
    Seit ein paar wochen habich es aber wieder geschaft da alleine rauszukommen,da es sich bei mir um eine depressive Verstimmung gehandelt hat.Hab lange darüber nachgedacht warum und weshalb,bis ich draufgekommen bin,das ich mein bisheriges Leben nur nachanderen Ausgerichtet habe und mich dadurch selber vergessen.
    Ein großer Asulöser ,wegen der Verstimmung war,das ich keine feste Beziehung bisher hatte und das meine größte Sehnsucht war.Hab mich selber so unter druck gesetzt und meine erwartungen an mich so emens in die höhe geschrqaubt,das ich die nie erfüllen konnte.hatte immer gedachtes läge am aussehen,aber das tut es nicht,nur eben an der Tatsache,das ich mich selber nicht akzeptiert hatte.Hab auch tabletten genommen und kurzzeitige Besserung trat ein.Aber das ursprüngliche Problem blieb.Auchmit dem therapeuten hab ich keine lösung gefunden.Hab unzählige Briefe an Lebensberatungen geschrieben und eines habe ich bei der ganzen Sache herausgefunden.Alle Ratschläge hatten das gleiche Ergebnis.
    Das Selbstvertrauen!
    es gibt ein buch,das mir sehr geholfen hat.s ist von Rolf Merkle,
    vielleicht holst du es dir mal oder sprichst vorher mit deinem Therapeuten darüber.
    Das hat mir am meisten geholfen,da ich mich in diesem Buch oft wieder gefunden habe.
    Da wichtigste aber an der ganzen sache ist,das du dir zeitgeben mußt und (vielleicht mit hilfe deines Therapeuten) Deine Gründe der Depression herausfindest.Kein mensch ist mit minderwertigkeitskomplexen oder wenig Selbstvertrauen auf die Welt gekommen.
    Und nocheines will ich die sagen.Es gibt keine Hoffnungslosigkeit,denn es gibt für jedes,absolut jedes Problem eine Erklärung und auch eine Lösung dafür.
    Also gib dichnicht auf und kämpfe dagen.Lebe nur in der Gegenwart,nicht in der Vergangenheit oder Zukunft,das bringt dich nähmlich in diese Lage
     
    #5
    bergfan, 8 Januar 2005
  6. walkie
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Du kannst Dir das ja als Mangel an Botenstoffen im Gehirn vorstellen. Dieser wird jetzt durch Medikamente korrigiert. Bei einem Menschen mit Zuckerkrankheit würde man ja auch nicht das Insulin wegnehmen, nur weil er deswegen immer umkippt!
    Übrigens: ich habe auch schon (gleichzeitig!) vier verschiedene Medikamente gegen Depression gebraucht, zur Zeit nehme ich noch drei ein. Welches wurde Dir denn verschrieben?
    Halt die Ohren steif, wenn es Probleme gibt, melde Dich doch.
     
    #6
    walkie, 8 Januar 2005
  7. User 16687
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    809
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    nicht angegeben
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    #7
    User 16687, 12 Januar 2005
  8. Gucky
    Gucky (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Naja die Medikamente wirken ja schließlich auch nicht von heut auf morgen, da musst du dir schon etwas Zeit lassen. Desweiteren werden sich dich auch nicht in einen Dauermotivationszustand versetzen. Wenn du natürlich der Meinung bist, dass sich gar nix tut, solltest das natürlich mal mit deinem Arzt durch sprechen.

    Ansonsten kann ich nur sagen, die Depris kamen ja wahrscheinlich nicht von gestern auf heute, sondern eher schleichend und werden insofern auch nicht von heut auf morgen wieder verschwunden sein.

    Peinlich muss dir das Ganze auch nicht sein, wenn man erstmal eine "Grenze" überschritten hat, kommt man ohne Hilfe auch nciht unbedingt wieder zurück!
     
    #8
    Gucky, 12 Januar 2005
  9. rene78Berlin
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    ..heey,
    du meinst sicherlich ZOLOFT

    ..zuerst möchte ich dir aus eigener erfahrung schreiben, dass es der absolute richtige schritt war, dich in ärztliche behandlung zu begeben. ..ich nehme seit geraumer zeit TREVILOR und fühle mich nach einer anfänglichen schweren phase der eingewöhnung wie "neu geboren", es ist tatsächlich so..

    ZOLOFT ist ein trizyklisches antidepressiva mit ähnlichem wirkungsgrad wie TREVILOR, d.h., es ist nach einer ersten phase der schlaflosigkeit, vermindertem hungergefühl sowie bei "uns" ejakulationsstörungen und ggf. auch kopfschmerzen in den meisten fällen gut verträglich, sorgen bereiten mir deine aggressionen, kann es sein, dass du parallel zur medikamententherapie alkohol trinkst?

    ..ich kann dir nur raten, setze jene therapie fort, denn der wirkungsgrad setzt frühestens drei- bis fünf wochen nach regelmäßiger einnahme ein, außer der angstlösende effekt ist zumeist releativ zeitnah..

    ..auch solltest du über eine begleitende psychotherapie nachdenken, allerdings nur, wenn du dazu auch tatsächlich bereit bist, denn ansonsten bringt es wenig..

    ..viel, viel erfolg und gute besserung!
     
    #9
    rene78Berlin, 13 Januar 2005
  10. Galotta
    Galotta (40)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verliebt
    Willkommen im Club! ;-)

    Das ist der erste und wichtigste Schritt den du gemacht hast, dich dafür zu entscheiden. Habe mich drei jahre mit meinen Depris rumgeschleppt bis ich entschieden habe in Thera zu gehen, hätte ich es früher gemacht wäre meine Beziehung nicht in die Brüche gegangen (jedenfalls nicht an diesem Problem).
    Du bist nicht alleine, mit diesen Sorgen. Bei mir im Bekannten kreis ist grob gesagt jeder 2. in Thera.

    mfg ß
     
    #10
    Galotta, 13 Januar 2005
  11. Silke74
    Silke74 (42)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Dann will ich auch mal meine Medis nennen, die ich ca ein 3/4 Jahr genommen habe.

    Einmal Fluvoxamin 100 und dann zusätzlich Zyprexa.
     
    #11
    Silke74, 13 Januar 2005
  12. RussenJunge
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Du bist in einer schweren depression.

    Wir reden hier wirklich von einer Dpression im vordgeschrittenem Stadium.Das hat nichts damit zu tun dass du traurig bist für ne weille und es von allein aufhört.Es ist eine Krankheit, die leider immer noch nicht sehr ernst genommen kann.Weill man auch sagen kann:"Ach komm schon das wird schon wieder"...du hast ja keine Koerperlichen schäden.Aber trotzdem ist das eine verflucht schlimme Krankheit.Menschen nehmen sich das Leben wegen ihr weill sie es nicht mehr aushalten zu leben.Und andere Menschen können das nicht verstehen.Ich war mal depressiv und weiss wie das ist.

    Ehrlich gesagt wenn ich das lese was du alles durchgemacht hast und das du ja kaum essen kannst, muss ich schon sagen dass ich zwar auch depressiv war aber es bei mir bei weitem nicht so schlim war wie bei dir.Trotzdem hatte ich eine Threapie verdammt nötig.Und wenn ich sie nötig gehabt hab, dann du erst recht.

    Junge ich sag dir das beste was du machen kannst, ist zu einem Psychologen zu gehen.

    Ich würde dir ein Psychoanalytiker empfehlen.Mindestens 2 mal die Woche solltest du dann schon zu ihm gehen.Wenn es geht 3 mal die woche.Ich war da auch und er hat mir sehr startk geholfen.Jetzt kann ich mein Leben allein in den Griff nehemn.Leider musste ich die Therapie abbrechen weill ich jetzt weggezugen bin.

    Also kopf hoch.In diese Welt HAST du ein anspruch auf Hilfe und den solltest du nutzen.Denn mrk dir eins.Das Leben ist Schön!!!
    Und wenn man das Leben nicht geniessen kann, dann ist man krank.Dann muss man sich helfen lassen.Sonst kann das fatal enden.

    Also las dir helfen
     
    #12
    RussenJunge, 13 Januar 2005
  13. sweet-dolphin
    Verbringt hier viel Zeit
    57
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    0
    vergeben und glücklich
    Kenn das gut was du gerade durchmachst. Habe das auch schon etliche jahre und ich hab geglaubt das geht wieder von alleine weg. Irgendwann hatte ich auf null bock und wollt nur noch die decke überm kopf ziehen...verletzte mit meiner art andere menschen, wo ich es nicht selbst wirklich war.

    Irgendwann ging ich zu einer hausärztin die mir johanneskraut verschrieb und ich es ehrlich gesagt mich nicht getraut hab es zu nehmen...hatte schiss davon abhängig zu werden. hatte mit drogen genug am hut.

    Heute bin ich seit ca 4 mo in einer therapie und verarbeite mit der zeit meine vergangenheit. es wird immer ein hoch und tief geben es gibt tage wo ich leicht verstört aus der praxis geh...oder doch ma mit nen freudigen lächeln oder total verheult. Es gehört dazu.

    Vor allem den Mut zu haben sich dazu zu bekennen das man "krank" ist, zeigt schon was.

    Würde dir auch dringend raten geh zu einen Psychologen, man lernt vieles, vor allem wie man mit sich umgeht und den Problemen. :zwinker:

    Es wird eine zeit dauern...wenn man es wirklcih will dann schafft man es auch.

    greezt sd :zwinker:
     
    #13
    sweet-dolphin, 13 Januar 2005
  14. feeX
    Gast
    0
    So... ich versuch mal mich kurz zu halten :smile:

    Du bist nicht krank, das ist absoluter Blödsinn. Sag dir das selbst und glaube daran.

    Erkennen, dass man Hilfe von außen braucht / sie suchen / und annehmen ist der erste richtige Schritt. Es gibt mehr als genug Leute, die sich mehr schlecht als recht mit all ihren Problemen durchs Leben schlagen und nicht in der Lage sind, Hilfe anzunehmen.

    Depressionen können körperlich verursacht sein oder seelisch, das wirst du bestimmt schon wissen. Bei rein körperlichen wir allein das AntiDepressiva helfen bzw. zum größten Teil helfen. Kommt es aus der Seele, kann das AntiDepressiva begleitend zu einer Therapie unterstützend wirken, da es (wenn es anschlägt) das Empfinden (krasses Gefühl der Ausweglosigkeit, Antriebslosigkeit etc.)verändert und es dir so ermöglichen, überhaupt erst mit der Depression umzugehen.

    Ich finde, die Tatsache, dass du deine Gedanken und Gefühle hier so mitteilen kannst, ist schon mal ein gutes Zeichen. Dass dich die Frage quält "Wozu das alles?" ist auch ein gutes Zeichen, so dumm es auch klingt. Kritischer ist es, wenn du das Warum nicht mehr hinterfragst sondern einfach nur noch dahin"vegetierst" innerlich.

    Anti-Depressiva brauchen mindestens 2-3 Wochen bis sie wirken (wenn ich mich richtig erinnere) und es kann auch sein, dass du auf dieses nicht ansprichst und ein neues versuchen mußt. Es kann auch sein, dass du auf gar kein Medikament ansprichst, und es mit einer Therapie versuchen solltest.

    Ich hab ein halbes Jahr lang Antidepressiva nehmen müssen - ohne jegliche Wirkung. Am Ende waren es drei verschiedene pro Tag (Morgens, Mittags, Abends) in der Dosis, die für stationäre Behandlung empfohlen wurde laut Packungsbeilage, außer Mundtrockenheit & Gewichtszunahme (die aber dringend nötig war, weil ich damals bei 46 kg war) keinerlei Wirkung und der Neurologe hat alle 6 Wochen, wenn ich Termin hatte, ein neues an mir versucht, von Therapie war keine Rede. Bis es mir zu dumm wurde und ich mich darum selbst gekümmert hab. Auch das hat mehrere Anläufe gekostet, weil ich erst mal einen Therapeut finden mußte, bei dem ich das Gefühl habe, mit ihm arbeiten zu können - was anderes als Arbeit ist es nicht.

    Das war mit 19 Jahren. Vier Jahre später geht es mir viel viel besser.

    Ich wünsch dir ganz ganz viel Kraft auf diesem Weg, wo immer er dich hinführt - die ersten Schritte bist du gegangen * :smile:

    Ganz liebe Grüsse
    fee
     
    #14
    feeX, 13 Januar 2005
  15. SuesseMausi
    0
    na du ich finde es super dass du es geschafft hast...ichz leide selber seit einem jahr an depressionen wovon keiner etwas weiss....hatte sogar schon eine Panikattacke die damit einherging...es bessert sich aber von tag zu tag..ich habe mich bis jetzt nicht zum arzt getraut daher lobe ich deinen Mut wirklich....mir helfen meine freunde ..ich finde es nur beunruhigend, dass sie dir gleich nach der ersten stunde?? antiidepressiva gegeben haben...finde das echt krazz...denke medis sollten immer der letzte weg sein besonders so welche hammer die ienen echt verändern können?
    wünsche dir alles erdenkklich gute und du bist nicht allein...vielen geht es wie dir!
     
    #15
    SuesseMausi, 13 Januar 2005
  16. AnNe05
    Gast
    0
    hab mal ne frage dazu!
    also bis vor zwei monaten war ich auch voll down. hatte zu nix mehr bock, habe grundlos geheult, arme gerizt, einmal sogar 15 schmerztabletten mit alk zusammen genommen (einfach aus laune heraus auf ner fete, bin dann nacher so halbwegs zusammen geklappt nur noch gereiert. bin froh das nich mehr passiert ist) usw. mich wollte man auch schon zu ner therapie schicken aber hab dann meinen ex kennen gelernt mit dem seit heute schluss ist. er hat mir voll viel kraft gegeben und ich war immer super drauf, hab gute noten und so geschrieben usw. ich hab total angst das ich wieder so werd.
    meint ihr wenn es wieder so weit kommt bin ich richtig krank oder nur ne phase? weiß nicht ob mir ein arzt helfen kann und ob er mich ernst nimmt.
    vielleicht könnte ihr mir was dazu sagen.
     
    #16
    AnNe05, 13 Januar 2005
  17. RussenJunge
    Verbringt hier viel Zeit
    201
    101
    0
    nicht angegeben
    Ich glaub die warscheinlichkeit ist gross, dass es dazu kommen wird.

    Kann gut sein dass du dich damals in deiner harten Pfase dich einfach stark nach liebe geseht hast die du nicht gekrigt hast... und irgentwie musste diese sehsucht aus dir raus... deshalb die lustlosigkeit und die gefährlichen sachendie du mit dir gemacht hast.Und als dein Ex freund kamm hat er deine sehnsucht nach liebe gestillt und es fing an dir besser zu gehen.

    jetzt aber wo er weg ist hast du (vieleicht) wieder diese Lücke in dir.
    Aber das ist natürlich nur ne Vermutung.Das kannst nur du wissen.
    Wenn du dich aber anfängst unwohl zu fühlen und es dir mit der zeit beschissiner geht, dann würd ich an deiner stelle zu einem Therapeuten gehen.Er wird dir dann besser deine Fragen beantworten können ob du eher depresiv bist oder eher nicht.

    cu
     
    #17
    RussenJunge, 13 Januar 2005
  18. walkie
    Verbringt hier viel Zeit
    110
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    0
    Single
    ZOLOFT ist sehr gut, 100 mg auch ordentlich dosiert. TREVILOR ist meiner Meinung das beste Antidepressivum. Ich nehme es auch schon seit 2 Jahren, in Kombination mit 2-3 anderen Mitteln.
     
    #18
    walkie, 13 Januar 2005
  19. Silke74
    Silke74 (42)
    Verbringt hier viel Zeit
    155
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    0
    Verheiratet
    @ süsse Mausi, naja, bei einigen ist es wichtig sofort Medis zu verschreiben, weil sie einfach nicht mehr können.

    Bei mir war es ja auch so.

    Ich wollte schon nicht mehr leben, nur damit meine Tochter und mein Mann ein "normales" Leben führen können und ich ihnen keine Last mehr bin.
    Ich konnte einfach nicht mehr.

    Ich habe in 1/2 Woche einen 54 Waschladungkarton verbraucht.
    Bin aus Gründen damit ich meine Wohnung nicht weiter "verseuche" nicht in andere Zimmer gegangen. HAbe teilweise Tagelang nur im Bad gestanden um meinem riesen Wäscheberg (der allerdings nicht schmutzig war) zu bewältigen.

    Um mich nur mal für 5 Minuten setzen zu können oder mal 2 Stunden zu schlafen bin ich bis zu 6 mal am Tag duschen gegangen.

    Ich habe auch immer gesagt, das andere die Situation nicht begreifen können, weil ich es selber ja auch nicht konnte.

    Ich wusste das es falsch war, das es keinen Grund zum Ekel gab, aber das Gefühl war stärker.

    Ich habe mich und meine Familie zu Hause eingesperrt, habe kontrolliert was sie anfassen, habe meist Geschäfte hier im Ort gemieden, weil es ja hätte sein können, das Leute, die mit der Person wo ich den Ekel vor hatte (hätte auch andere Personen trreffen können) oder auch Leute die nur im entferntesten mit der Person Kontakt hatten die Waren berührt haben könnten und ich diese dann kaufe.
    Bin in andere Orte zum einkaufen gefahren usw.

    Dieses weite denken wurde so schlimm, das ich mich total eingeschränkt habe.

    HAbe meine Familie und Freunde gemieden.
    Keiner wusste was los ist, weil ich nicht drüber geredet habe.

    Bis es mir zuviel wurde und ich mit denen gesprochen habe.

    HAbe soviel ausprobiert, aber letzten Endes haben nur die Psychoopharmaka geholfen, die Symptome zu bekämpfen.

    Ich bin froh, das es mir geholfen hat, wenn es auch nie ganz weg geht dieses Probelme, aber ich kannwieder mit der bestimmten Person Kontakt haben.

    Dadurch konnteich auch wieder zu meinen Grosseltern, worüber ich sehr froh bin, denn dadurch hatte ich noch 1 Jahr mit meiner Oma, bis sie letzten November gestorben ist.

    Antidepressiva müssen zu einer Person und dem Krakheitsbild passen.

    Einer meiner Brüder bekam auch jahrelang Medis, haben nichts geholfen, bis ich ihn mit zu meinem Arzt geschleppt habe, er die gleichen MEdis bekam und jetzt geht es ihm wiedr recht gut.

    Erschafft vieles wieder alleine.

    Einziger Nebeneffekt, der Zyprexa, man nimmt wahnsinnig viel und schnell zu, aber das sollte dann in dem Moment völlig egal sein.
     
    #19
    Silke74, 13 Januar 2005
  20. walkie
    Verbringt hier viel Zeit
    110
    101
    0
    Single
    Das ist mir auch aufgefallen! Aber so egal ist es leider nicht für jeden.
     
    #20
    walkie, 14 Januar 2005

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