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Diagnose Krebs... und jetzt ?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Berlimer, 17 Dezember 2006.

  1. Berlimer
    Verbringt hier viel Zeit
    88
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    0
    nicht angegeben
    Also bin seit 2 Monaten mit meiner Freundin zusammen
    Die ersten Treffen waren einfach Göttlich... Hatten total viel Spaß und beim letzten treffen hat sie auch bei mir geschlafen und es wurd auch schon n bisschen gefummelt. dann war sie krank usw. und wir haben uns 7 wochen nicht gesehen... hatte sie dann vor n paar tagen mal drauf angesprochen das wenn es ihr ernst wäre sollt sie sich doch mal mehr melden und öfter was machen...
    Hat auch geholfen wir haben dann gestern was gemacht sie sagte aber sie hätte kopfweh und wär nicht zu gebrauchen
    hab sie dann abgeholt und wir haben bei mir ne dvd geguckt.
    Habe Sie dann noch mal drauf angesprochen was denn los wäre, und da kam es.
    Es täte Ihr leid mit der letzten Zeit und sie würde mich lieben, aber bei ihr wurde vor 3 Jahren ein Gehirntumor (inoperabel) dignostiziert und im moment würde der wieder mucken machen und aufs Hirn drücken. Dadurch wird auch manches nicht so wirklich gespeichert und sie vergisst einiges...
    Ich war erst mal total geschockt.
    Den ganzen Abend lief natürlich auch nix, kein kuss und nur ne Umarmung zum Abschied...
    Aber Ihr ging es auch ziehmlich schlecht.
    Ich weiß jetzt nicht wie ich mich verhalten soll. das sie mir das gesagt hat, hat sie auch viel überwindung gekostet.
    und wenn das mit uns was dauerhaftes werden sollte? was dann?
    bin einfach am Ende ...
    Was soll ich bloß tuen?
    Wär schön wenn ich n paar Meinungen kriegen könnte...
     
    #1
    Berlimer, 17 Dezember 2006
  2. SpiritFire
    SpiritFire (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    3
    Single
    ich weiß nicht, wieweit sich das jetzt noch auswirken kann bei ihr wenns beim hirn sitzt......also ob sie jetzt eine bestimmte "lebenszeit" noch zugesprochen bekommen hat oder nicht oder ob das in dem fall irrelevant ist und eh nix ernstes ausmacht.

    ich würde mich jetzt nicht von ihr abwenden, sie aber auch nicht behandeln, wie ein rohes ei......sondern mit ihr ganz normal umgehen, wie es vorher auch zwischen euch war. sie sollte nicht das gefühl haben, dass du sie jetzt in der hinsicht mit anderen augen siehst, ihr zu sehr helfen willst (eben rohes ei....) bzw. sie jetzt weniger gern hast.

    klar wird sich jetzt durch die tatsache was ändern.....aber bitte zum positiven. lass sie mit der sache jetzt nicht alleine.
     
    #2
    SpiritFire, 17 Dezember 2006
  3. gaunernick
    gaunernick (25)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Verliebt
    das klingt ja echt schlimm.. aber wenn du sie wirklich liebst, dann darfst du sie jetzt nicht wegen soetwas stehen lassen...

    solang sie nicht vergisst wer du bist, dann ist es ja eig. nicht so schlimm..zeig ihr dass es dir nichts ausmacht dass sie krank ist..

    sprich sie nicht darauf an, und unternimm mehr mit ihr...

    mfg
     
    #3
    gaunernick, 17 Dezember 2006
  4. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    168
    395
    Verheiratet
    also erstmal tut mir das leid.

    wie alt seid ihr beiden denn?

    es ist natürlich nicht einfach mit sowas umzugehen.
    den ersten schritt hat sie aber ja jetzt getan indem sie dir davon erzählt hat.
    was meinst denn du wie du damit umgehen solltest?

    so eine schwere erkrankung ist natürlich über kurz oder lang immer ein großes thema in einer Beziehung.

    wenn man sich aber liebt, sollte man versuchen die zeit die einem noch zusammen bleibt gemeinsam glücklich zu sein und zu nutzen.

    natürlich wirst du sehr viel rücksicht nehmen müssen, aber wenn du sie wirklich liebst, wirst du das hin bekommen.
     
    #4
    User 38494, 17 Dezember 2006
  5. User 48753
    User 48753 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    858
    113
    46
    Verheiratet
    Oh je, das ist ja wirklich eine sehr traurige Sache.

    Einen richtigen Rat kann ich dir bei so etwas ja leider nicht wirklich geben. Man muss sowas wohl selber erst mal erlebt haben, damit man sich vorstellen kann, wie das ist.

    Aber ich würde mir an deiner Stelle überlegen, wie sehr du sie liebst und wie wichtig sie dir ist. Wenn du sie liebst, dann bleib mit ihr zusammen und helfe ihr so gut du kannst. Bedenke, dass sie ja, wenn sie Phasen hat, in denen es ihr gut geht, "göttlich" ist. Du kannst mir ihr also sehr glückliche Zeiten erleben, aber leider auch sehr traurige.

    Was mir aber sehr wichtig erscheint:

    Bitte bleib nur aus Liebe mit ihr zusammen, keinenfalls aus Mitleid!

    Der Tumor wird wahrscheinlich sehr gefährlich sein, sie wird also wohl sicher keine so große Lebenserwartung haben wie du? Sind das die Gedanken, die dich beschäftigen? Wie es wäre, wenn das Schlimmste eintritt? Und auch die Gedanken, was passiert, wenn ihr Gehirn noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird?

    Es ist immer sehr schwer, einen Menschen, den man liebt, leiden zu sehen. Ich kann dir jetzt leider keinen Rat geben, der dir wirklich hilft. Nur die Sache mit dem Mitleid, das ist glaube ich etwas, was man wirklich beachten soll.
     
    #5
    User 48753, 17 Dezember 2006
  6. SpiritFire
    SpiritFire (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    4.866
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    3
    Single
    stimmt! das ist wirklich der wichtigste punkt dabei!
     
    #6
    SpiritFire, 17 Dezember 2006
  7. Berlimer
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    91
    0
    nicht angegeben
    Also vorweg
    sie ist 18 ich 20...
    Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll
    ich liebe sie und will mich nicht von ihr abwenden...
    Es kann sein das Sie ihr leben lang damit leben kann und nur mal kopfweh bekommt..
    kann aber auch sein das sie in ein paar jahren stirbt, das kann keiner sagen.
     
    #7
    Berlimer, 17 Dezember 2006
  8. hulla66
    hulla66 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Ich kann deine Situation sehr nachvollziehen. Mein Onkel ist im Oktober eben wegen eines solchen Hirntumors gestorben. 3 Jahre immer wieder operiert worden, nach einem halben Jahr war das Ding wieder da.
    Es gab Phasen, da konnte er nicht sprechen, weil der Tumor aufs Sprachzentrum gedrückt hat. 2 mal musste er Lesen und Schreiben quasi neu lernen.

    Wichtig ist, dass man solche Menschen nicht hängen läßt. Sie gehören ebenso zur Gesellschaft dazu. Mein Beileid hast du aber!
     
    #8
    hulla66, 17 Dezember 2006
  9. klärchen
    klärchen (35)
    Meistens hier zu finden
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    66
    nicht angegeben
    das ist wirklich hart, gerade wenn man weiß, dass es irgendwann plötzlich vorbei sein könnte. ich glaub kaum, dass ich dir raten kann, wie du dich verhalten sollst. geh in dich und überlege dir strategien, für jede mögliche situation und ob du damit zurecht kommst.
     
    #9
    klärchen, 17 Dezember 2006
  10. Ginny
    Ginny (35)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Mein Beileid, das ist natürlich extrem hart. Ich bin auch mal mit jemandem zusammen gekommen, der eine unheilbare Krankheit hatte. War auch sehr schwer und nach eineinhalb Jahren ist er schließlich gestorben. Trotdzem war es natürlich die richtige Entscheidung, zusammen zu bleiben, so lange es eben ging. Man muss die Zeit nutzen, für den anderne da sein, wenn schlimmere Phasen kommen und hoffen, dass es ihm gesundheitlich so gut wie möglich geht. Natürlich ist das schwer, so eine Beziehung zu fühen. Aber wenn man sich liebt, sollte man das Beste daraus machen. Am schwierigsten waren für mich immer Auseinandersetzungen und Konflikte, weil ich stets im Hinterkopf hatte, dass er so krank ist. Man darf dem Partner nicht alles durchgehen lassen, gleichzeitg aber nimmt man automatisch mehr Rücksicht auf einen gesunden Menschen.
     
    #10
    Ginny, 17 Dezember 2006
  11. User 67018
    User 67018 (33)
    Sehr bekannt hier
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    530
    in einer Beziehung
    hm, also das ist ja jetzt echt sch...!! ich kann das immer nicht verstehen, wenn schon so junge menschen mit solchen schlimmen sachen klarkommen müssen. :kopfschue wie lange weiß sie das denn schon, hast du da mal nachgefragt?

    wenn du sie liebst, dann solltest du mit ihr zusammenbleiben und sie unterstützen, wo du kannst. ich meine jetzt (wie schon gesagt wurde) nicht das rohe ei!! aber zeig ihr, dass du für sie da bist, wenn sie dich braucht und gib ihr das gefühl, dass auch du sie brauchst... klar war es für sie schwer dir das zu sagen, da sie wahrscheinlich befürchtet (hat), dass du gehst, weil du damit nicht umgehen kannst. versuch es einfach. und wenn du gar nicht mehr weißt, wie du was tun sollst, dann frag sie doch einfach mal. ist doch normal, dass du dann unsicher wirst und das wird sie vestehen... das ist dann auch großes vertrauen, wenn du ihr die schwäche zeigen kannst; sie wird dich dafür nicht auslachen!!

    ich wünsche euch beiden alles Gute und eine lange glückliche zeit miteinander!!
     
    #11
    User 67018, 17 Dezember 2006
  12. Patrima
    Gast
    0
    grundsätzlich denke ich, dass sie den zeitpunkt für die offenbarung schlecht gewählt hat. daraus entnehme ich mal, dass sie es einfach schnell hinter sich bringen wollte....
    führ mal ein ruhiges gespräch mit ihr drüber und zeig ihr, dass du für sie da bist!
    ich bin auch der meinung, dass du aus liebe mit ihr zusammenbleiben solltest, nicht aus mitleid.
    es wird für euch beide hart, das möchte ich dir nicht verschweigen, aber wenn ihr euch liebt, zahlt es sich allemal aus!
    viel glück für euch beide!
     
    #12
    Patrima, 17 Dezember 2006
  13. joelle
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    es wird gute zeiten und schlechte zeiten geben, auf jeden fall wird diese Beziehung sehr intensiv werden. ich würde die beziehung wagen. das, was du durch eine beziehung mit der frau gewinnst, die du liebst, wird das, was du an leid erlebst, meiner meinung nach bestimmt überwiegen. wenn die beziehung wirklich über deine kräfte geht, sei immer ehrlich, keiner wird von dir verlangen, daß du dich selbst in der beziehung aufgibst.
    ich wünsch dir viel mut und daß du die für dich richtige entscheidung triffst.
     
    #13
    joelle, 30 Dezember 2006
  14. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Selbst wenn der Tumor inoperabel ist, gibt es nicht die Möglichkeit eine Bestrahlungs- oder Chemotherapie zu machen? Vielleicht verkleinert sich der Tumor?

    Ich denke, die Sache würde ich nicht so auf sich beruhen lassen. Andere Ärzte aufsuchen, Spezialkliniken, usw. Tut was und gebt die Hoffnung nicht auf!
     
    #14
    SexySellerie, 30 Dezember 2006

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