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Die beste Entscheidung des Lebens

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Olga, 11 November 2006.

  1. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Was war bisher die beste Entscheidung, die ihr je getroffen habt?

    (Zwischen was und was musstet ihr euch entscheiden, warum habt ihr euch so entschieden und woran merkt ihr, dass es das beste war?)
     
    #1
    Olga, 11 November 2006
  2. DatJulia
    DatJulia (29)
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    Single
    Da könnt ich jetzt nicht DIE Antwort drauf geben, hatte zum Glück/leider noch keine richtig heftigen Entscheidungen in meinem Leben zu treffen. Das wichtigste wäre dann wohl die Wahl des Berufes gewesen.
     
    #2
    DatJulia, 11 November 2006
  3. Schildkaempfer
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich habe in meinem Leben drei schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen.

    Die erste war, meine Berufslaufbahn aufzugeben, um zu promovieren. Es war zwar ein Einkommensverlust damit verbunden, aber ich habs gemacht und die Entscheidung war definitiv richtig (aber die beste?). Denn: Ich habe nie Probleme gehabt, eine Wohnung zu finden (so ein Titel hilft dabei ungemein.)

    Die zweite Entscheidung war eine private, nämlich meine langjährige Beziehung für eine Jüngere zu opfern. Aus heutiger Sicht war das definitiv nicht richtig. Damals dachte ich, es wäre die beste Entscheidung gewesen.

    Meine dritte Entscheidung war, meine Manager-Laufbahn aufzugeben und wieder an die Hochschule zu gehen. Wieder Einkommensverlust, aber so richtig heftig. Dafür mehr Lebensqualität, Egobefriedigung, die Möglichkeit, zu veröffentlichen und auch lehrend tätig zu sein. Gleichzeitig brauche ich dabei keine Existenzängste (Arbeitsplatzverlust, sozialer Abstieg usw.) zu haben. Ein Kollege sagte kurz darauf, nachdem ich mich entschieden hatte "Ja" zu sagen, "Herr Schildkämpfer, in einigen Jahren werden Sie sagen, dass war die beste Entscheidung meines Lebens." Das könnte tatsächlich sein...
     
    #3
    Schildkaempfer, 11 November 2006
  4. VelvetBird
    Gast
    0
    1. große Entscheidung: Meine Wirbelsäulen-OP. Hätte man wesentlich länger gewartet, wären Komplikationen wahrscheinlicher gewesen und ich könnte heute querschnittsgelähmt sein.

    2. große Entscheidung: Ich habe mich gegen die Uni Tübingen entschieden, obwohl ich da das hätte studieren können, was ich usprünglich wollte. Ich bin aber nach Mainz gegangen, was viel näher an meinem Zuhause liegt. Ich wollte irgendwie einfach nicht so weit weg, wollte Familie, Freunde und sich anbahnende Beziehung zurücklassen. Hätte ich mich für Tübingen entschieden, wäre ich heute wahrscheinlich nicht mit dem tollsten Mann der Welt zusammen.
     
    #4
    VelvetBird, 11 November 2006
  5. User 12616
    User 12616 (27)
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    Die beste Entscheidung in meinem Leben war, diesen Weg gewählt zu haben. Mit allen seinen negativen Seiten ist es einfach richtig für mich gewesen und ich würde mit niemandem tauschen wollen.


    Auch eine gute Entscheidung war, die Schule zu wechseln...
     
    #5
    User 12616, 11 November 2006
  6. Gravity
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    nicht angegeben
    Bei den Eltern ausziehen und in eine eigene Wohnung - das war mit Abstand die beste Entscheidung in meinem Leben.
     
    #6
    Gravity, 11 November 2006
  7. Sternschnuppe_x
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    Single
    Ins Ausland zu gehen!

    War am Anfang eher nur so eine vage Idee, ich wollte schon irgendwie, war mir dann aber doch nicht sicher, ob ich mich das "trauen" würde... dann wurden konkrete Pläne daraus, bis ich schließlich meine ERASMUS-Bewerbung eingeworfen habe. Hatte zwar ein bißchen ein flaues Gefühl im Magen, als ich meine Zusage bekam, weil es damit endgültig beschlossene Sache war, daß ich fahren würde, aber ja...

    Es war das beste, was ich nur machen konnte! Es hat mich schon ein bißchen Überwindung gekostet, vom "behüteten Zuhause" weg ins "Ungewisse" zu fahren, war schon ein kleiner Sprung ins kalte Wasser. :zwinker: Aber letztendlich - das beste, was ich nur machen konnte! Ich war noch nie so glücklich wie hier, ich habe mich unheimlich gut eingelebt, fühle mich einfach nur wohl und genieße es, diese besondere Erfahrung machen zu dürfen. :schuechte_alt: :glueckli_alt:
     
    #7
    Sternschnuppe_x, 11 November 2006
  8. Immortality
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    So viele wichtige Entscheidungen hatte ich in meinem Leben noch nicht, aber die bisher beste war, die Schule zu wechseln. Sonst wäre mein bester Freund wohl jetzt nicht mein bester Freund, und ich möchte ihn wirklich nicht missen :herz:
     
    #8
    Immortality, 11 November 2006
  9. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Mein Auszug von daheim und die Tatsache, dass ich vor einer ganzen Weile eine sehr persönliche Frage ohne nachzudenken mit "ja" beantwortet hab..
     
    #9
    User 505, 11 November 2006
  10. Miss_Marple
    Meistens hier zu finden
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    nicht angegeben
    Kurz vorm Examen mein Studium zu schmeißen, um etwas komplett anderes zu machen.

    Es geht mir so viel besser, seit ich mich zu dieser Entscheidung durchgerungen habe. Ich hoffe, das bleibt auch so.
     
    #10
    Miss_Marple, 11 November 2006
  11. Cornflakes
    Gast
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    Genauso ist es. Für mich war es auch eine richtige Entscheidung, sich für die OP letztes Jahr zu entscheiden. Lebensqualität ist etwa um 200% gestiegen, zwar gegen das Leben meiner Nieren, die dadurch wohl 10 Jahre früher aufgeben werden, aber dafür habe ich die 20 Jahre davor gelebt wie ein richtiger Mensch - Und das war und ist es mir wert. :herz:
     
    #11
    Cornflakes, 11 November 2006
  12. VelvetBird
    Gast
    0
    Oh ja, das hatte ich auch noch vergessen.
     
    #12
    VelvetBird, 11 November 2006
  13. iila
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    vergeben und glücklich
    Meine beste Entscheidung war weiter zu leben...

    Hab mich nur gegen den Tod entschieden, weil ich gemerkt hatte dass da eine Person ist, dies wert ist für sie zu leben...

    Woran ich merke dass es eine gute Entscheidung war?
    Ganz einfach... Ich bin mit dieser Person von damals glücklicher als je zuvor :herz:
     
    #13
    iila, 11 November 2006
  14. SottoVoce
    SottoVoce (34)
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    Verheiratet
    Meine beste Entscheidung war, mein Baby zu bekommen.

    Ich bin mit 17 schwanger geworden und stand dann vor der Wahl, ob ich abtreibe oder das Baby behalte. Davor hatte ich immer gesagt, ich würde NIIIIIE abtreiben, aber als ich dann so unverhofft schwanger war, geriet ja eh alles ins Wanken und meine Welt stand Kopf. Die Familie des Vaters und auch der Vater selbst bedrängten mich, das Baby "wegmachen" zu lassen. Er sagte, er wolle noch kein Kind, eigentlich wolle er überhaupt nie Kinder und er würde mich verlassen, wenn ich es bekomme. Ich liebte ihn. Aber ich liebte auch das Ungeborene, und zwar mit jedem Tag mehr. Und je mehr ich bestürmt wurde, desto ablehnender und störrischer wurde meine Haltung. Das war wohl schon Mutterinstinkt. :zwinker: Jedenfalls dauerte es nur 2 Wochen oder so, dann hätte ich jeden ANFALLEN können, der mir sagte, ich solle das Baby töten. Schon wenn jemand nur von Abtreibung sprach, legte ich die Hände über den noch-nicht-vorhandenen Babybauch und redete dem Kleinen in Gedanken zu, dass ich auf es aufpassen würde.

    Als ich dann beim US das Herzlein schlagen sah, wars dann eh um mich geschehen. Danach stand es unumstößlich fest. Einmal wankte ich noch kurz, als mein Freund mir sagte, er verlasse mich dann, wenn ichs kriege. Dann sagte ich, okay, ich mach es weg, aber danach will ich nie mehr Kinder haben. Ich würde in jedem das gestorbene erste sehen. das fand er okay. Ich war total fertig und einen Tag später sagte ich ihm dass ichs doch nicht könnte. Dass ich das Baby WILL. Und dass ichs kriegen würde. Er verließ mich dann wirklich und mit einer völlig ungewissen Zukunft (Wohnung zu eng bei meinen Eltern, musste also wirklich raus da, finanziell nix geregelt, nicht mal ne beendete Schule, von Ausbildung ganz zu schweigen, noch nie auch nur ein fremdes Baby gewickelt, KEINE AHNUNG von Schwangerschaften und was auf mich zukommen würde) ging es mir viiiiiel besser als am Tag davor. Obwohl mir das Herz wehtat, einen Menschen verlieren zu müssen, den ich ja auch liebte.

    Naja, der Vater kam dann nur wenig später doch wieder zurück, aber er verließ dann uns beide (also Keks und mich), als das Baby dann 10 Monate alt war. Im Nachhinein denke ich, er hätte doch lieber gleich wegbleiben sollen, dann hätt er mir viel Kummer erspart.

    Jedenfalls ... wenn ich jetzt spüre, wie gern mein Sohn lebt ... was für ein quicklebendiges, lebensbejahendes Kind das ist ... dann WEIß ich, dass es die richtige Entscheidung war. Es ist die einzige Entscheidung in meinem Leben, auf die ich stolz bin. Und es war die beste Entscheidung, die ich je traf.

    Übrigens: Ja, wir haben Geldsorgen. Ja, es ist oft schwer gewesen, so superjung Mutter zu werden. Ja, ich vermisse es manchmal, abends nicht einfach superspontan noch mit Freunden wegzugehen. Ja, man ist einsam, wenn man mit 18 Mutter wird und alle andern gehen weiter zur Schule und vergessen einen langsam. Und ja, es ist nervlich und auch körperlich sehr belastend und anstrengend, Studium, Kind, Haushalt und (spärliche) Finanzen unter einen Hut zu kriegen.

    Aber das alles wird entlohnt durch ein unbeschwertes, entzücktes, begeistertes Kinderlachen. :herz: Ein Lachen, das ich oft genug gar nicht hören kann. Und was jedesmal macht, dass ich vor Freude losheulen könnte. Oder den Kleinen schnappen und im Kreis wirbeln. Oder einfach nur zu staunen, wie toll Leben doch sein kann und wieviel es wert ist.
     
    #14
    SottoVoce, 11 November 2006
  15. User 29290
    User 29290 (37)
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    Verheiratet
    Meine Doktorandenstelle in Deutschland aufzugeben, um nach Edinburgh zu gehen. :glueckli_alt:
    Ich bin wahnsinnig glücklich hier und habe meine Entscheidung nie bereut. In Deutschland hätte ich zwar ein gesichteres Einkommen gehabt, aber ich hatte kaum Freunde und wollte lieber an einer Uni promovieren, die führend in meinem Fachgebiet ist.
     
    #15
    User 29290, 11 November 2006
  16. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    2.618
    Verheiratet
    Was war bisher die beste Entscheidung, die ihr je getroffen habt?
    Fuer 1 Jahr nach Iowa, USA zu ziehen.

    Zwischen was und was musstet ihr euch entscheiden?
    Entweder so weiter leben wie zuvor, oder eine zweite Chance wahrnehmen.

    Warum habt ihr euch so entschieden?
    Es war eine spontane Entscheidung.
    Ich habe schon immer das Ungewisse bevorzugt und geliebt.

    Woran merkt ihr, dass es das beste war?
    Was mir dieses Jahr in den USA alles gebracht hat, habe ich erst spaeter gemerkt.

    Es war ein Neuanfang, den ich gebraucht habe um endlich mein wahres Ich zu finden. Als ich zurueck kam, war fuer die anderen alles wie vorher, fuer mich selber war mein Leben in Deutschland aber nicht mehr das gleiche. Ich bin erwachsener, kontaktfreudiger, selbstbewusster, selbststaendiger, toleranter und weltoffener geworden, interessiere mich um einiges mehr fuer andere Kulturen, Mentalitaeten und Religionen.

    Ich habe jetzt eine voellig andere Denk- und Sichtweise, was mir eine Menge Konflikte vorallem mit meinem Paps eingehandelt hat. Meine Eltern koennen eben nicht wirklich nachvollziehen was sich waerend des Austauschjahres alles veraendert hat. Meine Freunde kamen mir auf einmal alle total engstirnig vor, ich bin noch heute mit ihnen befreundet, teile aber wenige ihrer Ansichten, da sie mit einem fuer mich langweilig erscheinenden Leben zufrieden sind. Ich habe mir deshalb zudem noch einen voellig neuen Freundeskreis aufgebaut.

    Vor meinem Austauschjahr war ich eine Niete in Englisch, beim Abitur war ich die beste meiner Klasse. Desweiteren habe ich zum ersten Mal realisiert, dass ich neben einer US Army Station wohne, ich habe mich mit vielen Amerikanern angefreundet, mein bester Freund ist Amerikaner [Er ist im Irak stationiert und vor 5 Wochen hatte er Urlaub und ich habe ihn in Wisconsin besucht], mein Freund ist auch Amerikaner ...

    Ich habe ein Tattoo, welches sowohl mit Deutschland als auch mit den USA zu tun hat. Ich hatte so sehr "Fernweh", dass ich beschlossen habe ein weiteres Jahr in den USA zu verbringen, ich bin seit Ende Juli Au Pair in New Jersey. Nach meinem Au Pair Jahr werde ich wahrscheinlich Anglistik studieren.

    Mein Auslandsaufenthalt hat mein ganzes Leben beeinflusst.
     
    #16
    xoxo, 12 November 2006
  17. Marie83
    Marie83 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Meine beste entscheidung war das ich meine Ausbildung nicht geschmissen habe um was anderes zu machen sonst hätt ich jetzt keine Ausbildung weil ich ja Schwanger wurde und hätte nicht die schönen 3 Jahre nur mit meinem Sohn gehabt ohne arbeiten oder Ausbildung oder sonstwas machen zu müssen:smile:
     
    #17
    Marie83, 12 November 2006
  18. Novalis
    Novalis (35)
    Benutzer gesperrt
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    2
    nicht angegeben
    Meine Freundin :smile:
    Ich glaube, ohne sie, hätte ich nicht so den richtigen Bogen bekommen.
     
    #18
    Novalis, 12 November 2006
  19. Kleine Wolke
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Meine bisher beste Entscheidung war, im April eine E-Mail an einen besonderen Menschen zu schreiben.

    Diese Entscheidung hat mein langweiliges, tristes Leben in eine Achterbahn Fahrt verwandelt.
    Ok, nicht immer ist das toll, manchmal bereue ich zutiefst diese Entscheidung getroffen zu haben, auf der anderen Seite aber hab ich etwas gewonnen womit ich nie gerechnet habe.

    Ich bin Stolz darauf, über meinen Schatten gesprungen und meinen Stolz gebrochen zu haben.
     
    #19
    Kleine Wolke, 12 November 2006
  20. Ginny
    Ginny (35)
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    vergeben und glücklich
    1. Mit 15 habe ich mich von meiner damals besten Freundin getrennt, als sie immer mehr auf die schiefe Bahn geriet und mich mitzureißen drohte. Ich hatte mich für sie mit meinen Eltern, mit meinen anderen Freunden und mit meinen Lehrern verkracht und als ich von iohr weg war, ging alles wieder bergauf.

    2. Mich gegen einen und für einen anderen Mann entscheiden zu haben - ich wünschte nur, ich hätte diese Entscheidung noch viel früher getroffen.

    3. An einem Mann drangeblieben zu sein, obwohl zeitweise alles sehr schwierig aussah und mich mindestens eine Freundin bedrängt, es aufzugeben. Aber der "Kampf" hat sich unendlich gelohnt.

    4. Abzunehmen ... auch wenn ich es übertrieb und in eine Essstörung reinrutschte. Aber jetzt komme ich klar und fühle mich körpelrich besser als je zuvor.
     
    #20
    Ginny, 12 November 2006

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