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Die drei Worte können alles verändern

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Franka, 26 Februar 2006.

  1. Franka
    Verbringt hier viel Zeit
    531
    103
    1
    Single
    Es geschah dieses Wochenende. Ich lief durch den Park, nichts ahnend und auf einmal sah ich von weiten SIE; sie die Person die ich über alles liebe! Meine Beine begannen zu zittern, mein Herz pochte. Sie kam immer näher, schließlich waren wir kaum voneinander entfernt, ich sagte „hallo“ und sie lächelte und lief an mir vorbei. Auf einmal kam es über mich… ich drehte mich um: „Hey, warte mal.“ Sie blieb stehen. Ich meinte, ob wir uns nicht auf eine Bank setzen könnten, ich habe ihr etwas Wichtiges zu sagen. Ich hätte es nicht erwartet, doch sie stimmte zu. Wir saßen da, sie fragte mich, was denn los sei. „OK, pass mal auf“, sagte ich, „was ich dir jetzt zu sagen habe, wird dich wohl schockieren, doch ich kann so nicht mehr weiterleben. *Name*, Ich Liebe Dich!“
    Kurze Stille. Immer noch Stille. Diese Sekunden kamen mir vor, wie eine Ewigkeit. Doch nach diesen ein, zwei vielleicht auch drei Sekunden fing sie an zu lachen – sie lachte mich aus. Und meine größte Angst wurde wahr! Das wovor ich mich schon die ganze Zeit fürchtete.
    Ich sprang auf und lief in den kleinen Wald hinein, vor dem erst besten Baum machte ich halt und schlug mit der Faust drauf ein. Ich schlug ein zweites Mal, ein drittes Mal zu. Schließlich setzte ich mich auf einen Baumstamm. Ich saß einfach nur da. In mir war es leer. Ich spürte nichts. Es schien, als hätte ich endgültig meine Seele verloren.Die verlorene Seele Es war kalt, langsam spürte ich, dass meine Faust schmerzte. Doch es war nicht genug um zu spüren, dass ich lebe. Ein weiteres Mal schlug ich zu. Dann saß ich wieder da. Einfach nur da, ich konnte nicht heulen, nichts denken – Leere.
    Keine Ahnung, wie lang ich da saß, auf einmal hörte ich Schritte. Ich drehte mich um und wer war es? SIE!
    Sie setzte sich neben mich und ich hörte ein leises „Tut mir leid!“ Dann, wieder Stille. Irgendwann legte sie den Arm um mich und wir saßen einfach nur da, ich in ihren Armen. Jetzt hatte ich wieder ein Gefühl in mir. Und es war schön. Ich konnte mir sicher sein, dass ich lebe. Das erste mal, seit einem guten Jahr, weinte ich. Ich lag in ihren Armen und weinte. Sie wischte mir die Tränen vom Gesicht, doch sie kamen immer und immer wieder. Keiner sprach. Plötzlich brach sie das Schweigen: „Was würdest du denn eigentlich machen, wenn das hier nur ein Traum wäre?“ Ich überlegte kurz. Dann schaute ich ihr tief in die Augen, bereit ALLES zu riskieren.


    Dann wachte ich auf. Merkte, mein Gesicht war voller Tränen. Und jetzt stellte ich mir nur eine Frage: Hätte ich es wirklich getan?
     
    #1
    Franka, 26 Februar 2006
  2. defoe
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    Single
    Kann es sein, dass du vor Wunschdenken schon die Realität verlierst?
     
    #2
    defoe, 26 Februar 2006
  3. Franka
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    531
    103
    1
    Single
    :geknickt: Genau soetwas konnte ich mir vorhin auch anhören!
     
    #3
    Franka, 26 Februar 2006
  4. Mallika
    Gast
    0
    "ein Mensch ist nicht arm, solanger er die Fähigkeit hat, zu träumen"
    und selbst wenn: Tagträumer sind die bedeutend besseren Philosophen dieser Welt :smile:
     
    #4
    Mallika, 27 Februar 2006

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