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Die eigene Religion....

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von Der Reisende, 7 September 2008.

  1. Der Reisende
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    hallo,

    mit der eigenen religion meine ich nun nicht einfach den glauben, für den sich seine eltern entschieden haben oder den man selbst gewählt hat - sondern eine mehr oder weniger eigene kreation, an was man glaubt.

    ein historisches beispiel wäre ja luther, der mit einigen punkten der katholischen kirche nicht mehr klar kam und so seinen eigenen glauben gründete, der jedoch auf einem anderen basierte. nun hat diese richtung jedoch so viele anhänger, dass wir sie auch vollständig akzeptieren und nicht für eine verrückte oder abstößige idee halten.

    wenn man nun mit den bisher existenten glaubensrichtungen zu wenige gemeinsamkeiten findet, wieso sollte man dann nicht einfach seinen eigenen glauben "definieren"?

    damit meine ich keine scherzhafte provokation wie das fliegende spaghettimonster, sondern eine seriöse überlegung über die eigene einstellung zur welt, deren entstehung und eben was diese im inntersten zusammenhält. so könnte man eine moderne, nicht zwangsweise personifizierte erklärung und glaubensrichtung finden ohne antike gebote und verbote.

    was haltet ihr davon?

    oder sollte man entweder an eine bisherige religion glauben oder es ganz sein lassen?
     
    #1
    Der Reisende, 7 September 2008
  2. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    Ich habe vor ein paar Jahren angefangen zu überlegen an was ich glaube. Gott? Nein, zumindest nicht im christlichen Sinne. An das Energiesystem der Asiaten? Ja, das erscheint mir durchaus logisch zu sein.
    Letztlich folge ich einem alten Pfad und meine Götter helfen mir nur, meinen Weg und meinen Platz in der Welt zu finden.

    Ich finde es in Ordnung wenn man für sich eine Weltanschauung entdeckt. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn man diese Weltanschauung einem anderen Menschen aufzwingt.

    Mh... viel mehr gibts da glaub ich nicht zu sagen.
     
    #2
    Kiya_17, 7 September 2008
  3. neverknow
    neverknow (28)
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    Single
    (Du machst hier ja einige interessante Threads auf :smile: )

    Ich halte es eigentlich für selbstverständlich, dass man sich spätestens zu Beginn des Erwachsenenalters eigene Gedanken über, ganz grob gesagt, "den Sinn des Lebens" macht. Und dass man da vllt ein bisschen weiter kommt, als nur auf ganz, ganz altbewährte Rezepte (die vorhandenen Religionen zB) zurückzugreifen.


    Allerdings wüsste ich auch nicht, weshalb und vor allem wie man einen eigenen Glauben schaffen sollte. Denkt man darüber nach und hält das dann auf einmal für real? Das fänd ich eher psychotisch ... muss da an L. Ron Hubbard und seine "lustigen" Ideen denken.

    Ich persönlich bin Agnostikerin und halte, auch wenn das natürlich tooootal intolerant ist, das auch eigentlich für die einzig sinnvolle "Erkenntnis", die man im Bereich Religion wirklich haben kann: wir wissen, dass wir nichts wissen.
    Natürlich können Agnostiker eher zum Theismus neigen, genau wie ich eher zum Atheismus. "Echten" A- oder Theismus halte ich aber für naiv / verbohrt / andere unschöne Adjektive.


    (Etwas völlig anderes als ein "eigener Glaube" ist meiner Ansicht nach die "eigene Weltanschauung" / die "eigene Philosophie". Das hängt ein wenig mit deinem anderen Thread bzgl. Wettbewerbsdenken zusammen ... die eigene Weltanschauung beinhaltet die eigene Ethik, das, was man im Leben erreichen möchte und für gut und wahr hält.)
     
    #3
    neverknow, 7 September 2008
  4. wellenreiten
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    nun, für mich ist glaube prinzipiell etwas rückständiges. die welt ist greif- und erklärbar ohne jegliche hirngespinste, für welche es niemals auch nur den kleinsten beweis gegeben hat und sicherlich niemals geben wird.

    man sollte seine überlegungen auf das leben richten und wie man diesem begegnen möchte.

    wer seine zeit aber ernsthaft damit verbringt, sich einen neuen glauben zu erschaffen... ich würde ihn für einen fürchterlichen sonderling halten.
     
    #4
    wellenreiten, 7 September 2008
  5. Nordishspeed
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    nicht angegeben
    aaaaa
     
    #5
    Nordishspeed, 7 September 2008
  6. User 32843
    User 32843 (29)
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    nicht angegeben
    Ich habe mich lange und ausgiebig mit verschiedenen Religionen beschäftigt, und überall etwas gefunden was mich anspricht, und genausoviel, das ich nicht so toll fand... also habe ich mir eben etwas eigenes zusammengebastelt, würde das aber nie und nimmer an andere (abgesehen von meinen Kindern) weitergeben wollen, weil ich es sehr wichtig finde dass sich jeder selbst damit auseinandersetzt.
     
    #6
    User 32843, 7 September 2008
  7. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    In den USA ist es recht verbreitet, dass sobald man mit der Einstellung der eigenen Kirche nicht mehr übereinstimmt, man sich mit anderen zusammenschließt und eine neue Religion die auf der alten basiert "erfindet" und man eine neue Kirche aufbaut. Das Rad wird dabei allerdings niemals neu erfunden. Aber jedem das Seine, wenn jemand meint sich eine andere Weltanschauung ausdenken zu müssen, dann finde ich das okay. Ob ich diese für sinnvoll erachte, ist eine andere Frage.
     
    #7
    xoxo, 7 September 2008
  8. Das Ich-Viech
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Im Grunde kann ja jeder glauben, was er will.

    Wichtig ist mir dabei nur, dass diejenige Person mich damit in Ruhe lässt.
    Gegen eine "eigene" Religion ist nichts einzuwenden, solang daraus dann keine Fernsehprediger-Geschichte wird und die Leute keine Flugblätter verteilen.
    Wer sich selbst die Welt durch einen eigenen Glauben erklären muss oder will, der kann das gerne tun. Muss ich ja nicht mitmachen :tongue:
     
    #8
    Das Ich-Viech, 7 September 2008
  9. Klar ist es sinnvoll, ist immerhin dein Leben und deine Wahrheit. Und wenn du schlau bist schaffst du es Geld von den Leuten zu entlocken und wirst damit reich. :smile:

    Mich kann man so als Ignostiker und Agnostiker bezeichnen, kommt immer drauf an in welchem Kontext.
     
    #9
    Chosylämmchen, 7 September 2008
  10. many--
    many-- (32)
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    Wenn diese Welt eines nicht braucht, dann neue Religionen.

    Wir haben schon zu viele.
     
    #10
    many--, 7 September 2008
  11. Theresamaus
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    Jeder hat eine bestimmte Vorstellung von der Welt. Aber ob das auch schon als eigene Religion betrachten kann? Keine Ahnung.
    Also ich finde das weder lächerlich noch bewunderswert.
     
    #11
    Theresamaus, 7 September 2008
  12. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
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    Wenn jemand das für sich machen möchte und andere damit nicht behelligt - meinetwegen. Ich erachte das als Zeitverschwendung, aber ich verschwende meine Zeit ja auch...

    Sobald er es aber ernst meint und andere davon überzeugen will, was für tolle Pseudoantworten er gefunden haben möchte, wird es definitiv zu viel.

    Absolut! :jaa:
     
    #12
    Fuchs, 7 September 2008
  13. Novalis
    Novalis (35)
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    nicht angegeben
    Die Frage ist doch, warum man überhaupt "glauben" muss?
    Vielleicht weil es bequemer als der Weg zum "wissen" ist?

    Gemein ist allen Religionen das Bestreben, vordefinierte Antworten auf die essentiellen Fragen des Lebens und des Todes zu geben.
    Vorgekaute und deswegen leicht bekömmliche Kost für die geistig einfältigen?

    Ich bin zwar getauft, habe Religionsunterricht in der Schule und Konfirmandenunterricht genossen, die christliche Religion hat micht aber nie erreicht.

    Inzwischen habe ich ein Alter erreicht, in dem unweigerlich die ersten Kontakte mit den essentiellen Fragen des Lebens entstehen und diese Fragen haben mir den weg zu einer humanitären Initationsgemeinschaft geebnet, die neben der Vermittlung eines ethischen Wertekomplexes dabei hilft, die Antworten auf viele Fragen selbst zu finden.

    In diesem Sinne ist das - obwohl ich ja nicht der einzige bin - durchaus mein persönlicher, eigener Religionsersatz.
     
    #13
    Novalis, 7 September 2008
  14. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Wer meint, sich die Welt mit irgendwelchen religiösen Hirngespinsten erklären zu müssen, kann das gerne tun, so lange er nicht militant versucht, andere von seinen Hirngespinsten zu überzeugen.
    Wenn er mit dieser Vorstellung glücklich wird, habe ich nichts dagegen, wenn er es tut.

    Allerdings finde ich es viel besser, wenn man versucht, die Welt mit wissenschaftlichen Mitteln zu erklären.
    Das ist wenigstens sinnvoll.
     
    #14
    User 44981, 7 September 2008
  15. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verlobt
    Ich habe die Welt nie anders als wissenschaftlich zu erklären versucht, ich bin schon für meine Tätigkeit auf ein wissenschaftliches Weltbild angewiesen.

    Glauben war für mich nie Ersatz für Wissen.
    Aber wenn ich für mich jenseits vom Urknall einen Sinn in der Welt suche, oder für mein Verhalten Richtlinien jenseits von meinen persönlichen Interessen, dann hilft mir der Glauben.

    Für mich ist der Glaube etwas Persönliches. Ich bin zwar katholisch, aber ich bin nicht sicher, ob ich wie die andern Katholiken an den gleichen Gott glaube. Bei manchen sogar ganz sicher nicht.
    Eine eigene Religion würde ich deshalb aber nicht gründen. Ich bin ein geselliges Wesen und möchte die Wahrheit mit andern Menschen zusammen suchen. (Von Finden hab ich nichts gesagt:tongue: )
     
    #15
    simon1986, 7 September 2008
  16. happy&sad
    happy&sad (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    3
    nicht angegeben
    Ich finde eine eigene Religion genau so lächerlich wie eine bereits bestehende Religion.
    Aber so lange man damit niemanden auf die Füße tritt darf jeder gerne so glauben wie er oder sie will.
     
    #16
    happy&sad, 8 September 2008

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