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die Gedanken...länger

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von philosopher, 16 November 2006.

  1. philosopher
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hmm...es ist schon zum Lachen, wenn es nicht traurig wäre, irgendwie.

    Bis vor 4 Jahren lebte ich ein Leben, welches, so glaube ich heute sagen zu können, glücklich war. Eine Frohnatur. Zwar gab es schon familiäre Probleme und ich hielt es damals schon (im Alter von 12 Jahren) das Beste, wenn sich meine Mutter (die depressiv und nervlich am Ende) endlich von ihren Illusionen trennen würde und die Scheidung von meinem Erzeuger (der mit sich selbst unzufriedene Choleriker, der mit seinem Leben nichts mehr anzufangen weiß und sich isoliert) einreichen würde. Ich war seit dem Umzug in die neue Wohnung im Jahr 2000 nur noch von zwei Geisteskranken umgeben und die einzige Triebfeder meiner Existenz war, dass ich nicht genauso werden wolle und so leben wolle, wie die Beiden es mir tagtäglich vormachen. Ich hatte mir vorgenommen mich nicht davon beeinflussen zu lassen. sodass ich nicht auch noch psychisch krank werde. Alles was ich tat und alles was ich war zielte darauf ab, dass meine Eltern nicht ihr unbewusst angestrebtes Ziel erreichen: mich zu zerstören. Und: Es weiter zu bringen als sie jemals in der Lage gewesen wären.

    Dies führte natürlich dazu, dass anfing zu glauben über Liebe alles zu wissen, obwohl ich sie noch nie erfahren hatte. Ich fühlte mich aufgeklärt, deillusioniert. Es wurde mir ja schließlich tagtäglich vorgelebt, dass es keine wahre, dauerhafte Liebe geben kann und dass man sich dabei nur Trugbildern hingibt und Opfer seiner Selbst (seiner Erbanlagen) ist. So stumpfte ich emotional langsam unmerklich ab als Art Selbstschutzmechanismus, um nicht davon beeinflusst zu werden, wenn meine Mutter mal wieder heulend in mein Zimmer kam, nachdem sie in den Hungerstreik getreten war.

    Natürlich sagt sie mir dann alles, was sie eigentlich hätte ihm sagen müssen und lädt alles bei mir ab.

    So glaubte ich mit 14 Jahren schon mich so alt zu fühlen als wäre ich 100 und hätte mein ganzes Leben schon gelebt. In der Anfangszeit habe ich gar nicht daran gedacht die Beiden zur Eheberatung zu schicken, denn sie würden nie zugeben, dass sie Probleme hätten. Genausowenig wie der Verrückte zugibt, dass er verrückt ist. So wie meine Eltern krampfhaft versuchen den Schein zu wahren, so tat ich dies ebenfalls.

    Es grenzt an ein Wunder, dass sich meine schulischen Leistungen trotzdessen oder gerade auf Grund dessen kontinuierlich verbesserten, trotz erschwerter Bedingungen. Zeitweise lebten wir am Existenzminimum, sodass es mittags auch nur mal Trockenbrot gab oder gar nichts. Meine Mutter war in dieser Zeit natürlich noch depressiver als sonst.

    So hatte ich anders als meine Mitschüler andere Dinge im Kopf. Dinge, die sie nicht einmal annähernd in der Lage waren zu verstehen, wie ich desöfteren gemerkt habe. Liebe und alles was damit zu tun habe, habe ich als Traum abgestempelt und ignoriert und mir stattdessen andere Ziele gesetzt. So war es für mich die größte Erfüllung zu schreiben, zu lesen und mich mit den Naturwissenschaften aus ein ander zu setzen und vor allem darin neue Thesen und Theorien aufzustellen oder Dinge zu erfinden, Geräte usw...Ich tat dies in der Hoffnung, dass ich eines Tages dadurch vielleicht einmal ein glückliches Leben führen werden kann. So war es vielleicht die Liebe zur Welt, die ich erforschen wollte, die mich aufrecht erhielt.


    Doch 2002 dann kam urplötzlich der Zusammenbruch. Ironischerweise einen Tag vorm Rosenmontag. Die nachfolgenden Wochen und Monate durchlebte ich Dinge, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Rosenmontag war eine Qual. Ich musste mich regelrecht zwingen Freude zu heucheln. manische Depressivität, Paranoia, Verfolgungswahn und der Drang zu destruktivem, sinnlosem Handeln machten es mir schwer die Fassade nach außen hin aufrecht zu erhalten, aber es gelang mir, denn niemand - wirklich niemand hat irgendetwas bemerkt. Weder Eltern, noch Großeltern, noch (die wenigen) Freunde. In Folge dessen ließ ich alles so weiter laufen, wie bisher. Paradoxerweise verbesserten sich meine Noten sogar noch, aber nur, weil zeitweise die Symptome verschwanden und ich sie verdrängen konnte. So vertraute ich mich niemandem an, begab mich nicht in Behandlung und arrangierte mich mit mir selbst und zwang mich selbst zu Normalität unter Kontrolle und anschliessender Korrektur meiner Verhaltensmuster. Jetzt ist es fast verschwunden. Ich stumpfte aber Emotional weiter ab. Es wurde für mich zunehmend schwerer Freude oder Trauer zu empfinden.

    Mir wurde 2004 angeboten, die Klasse 11 zu überspringen, aber ich lehnte ab. Das Jahr 2004 war auch das Jahr in dem meine Großmutter völlig verstört bei uns anrief (wie immer musste ich rangehen - wozu ist denn der Haussklave da?), immer wieder von Weinkrämpfen geschüttelt, mir mitteilte, dass mein Großvater sich auf der Intensivstation befand, nachdem er einen Herzinfarkt erlitten hatte. Zuerst dachte ich - ja was dachte ich? - gar nicht. Ich dachte vermutlich: Na und? Und das war der Moment, in dem ich mich selbst erschreckte. Ich zwang mich regelrecht dazu Trauer zu empfinden oder auf die Tränendrüsen zu drücken. Meine Eltern ließ dies völlig kalt. Meine Mutter, daher die Tochter meines Großvaters, verzog keine Miene als wäre sie zu keiner echten Gefühlregung mehr fähig. Die folgende Zeit wurde aber mehr und mehr zum Automatismus:Jeder Tag wurde zur Qual und so ertappte ich mich selbst, wie ich mich gehen ließ. Äußerlich, wie geistig. Es gab Momente, da war ich zum einfachsten Denken nicht fähig oder ich lag einfach nur im Bett halb im Stumpfsinn an die Decke starrend.
    Die Schule bekam ich trotzdessen immer noch sehr gut hin. Meine Notendurchschnitt lag bei 1,6, aber es erfüllte mich nicht mehr. Ich verlor die Motivation und die Selbstdisziplin. Ich tat für meine Noten fast nichts mehr. Ich ließ die Hausaufgaben meist ganz weg. Die Zeit des Tages rauschte nur so dahin, weil ich mich in einem schrecklichen Zustand der Ineffizienz befand und nichts mehr richtig gebacken bekam. Wahrscheinlich auch, weil ich vergebens versuchte etwas an der häuslichen Situation zu ändern in einem schwachen Moment. Ich wurde immer unzuverlässiger, kam in der Folgezeit NIE pünktlich, obwohl ich zuvor immer ein pünktlicher und zuverlässiger Mensch war. Daran ist auch eine langjährige Freundschaft (9 Jahre) einfach so kaputtgegangen, aber ich vertraute mich nicht an und beließ es dabei. Jetzt verfahre ich wieder nach dem alten Muster: Das Einzige, was dich daran hindert etwas zu tun, bist du selbst. Du selbst darst dir nicht deine Zukunft versauen. Denk an dein Ziel. Mehr zu erreichen als sie es jemals in der Lage sein werden zu tun. Kämpfe! Wer aufgibt, hat schon verloren. Steh auf! Dein Selbstmitleid ist abstossend. Geh unter Menschen. Steigere dich nicht in etwas hinein. Langsam beginne ich wieder zu leben und beginne das Chaos in mir, die Unruhe und die Gedanken zu bekämpfen, sodass wieder Ruhe einkehrt.

    So wurde aus der Fremdwahrnehmung meiner Person, ich sei ruhig, zuverlässig und vertrauensvoll, die Wahrnehmung, dass ich ein verrückter Professor auf Durchreise sei, stets durch den Wind, zerstreut, unzuverlässig, unpünktlich und erfüllte alle Nerd Klischees, mehr unbewusst, was ich nun bekämpfe. Ein Kampf, den ich wie stets, mit mir selbst austragen muss. So verwehre ich mich immer noch des Eindrucks meiner Mitschüler, ich sei hochbegabt, ein Genie an der Grenze zum Wahnsinn, ein tragisches Schicksal (Schicksal? Schicksal wurde nur erfunden, um das Wort Untätigkeit zu ersetzen und um einem psychisch instabilen Menschen nicht seine eigene Unfähigkeit vor Augen zu führen, die zu diesem sog. "Schicksal" geführt hat.) und ich werde es nochmal ganz weit bringen. Da sind auch noch so humorvolle Kommentare von Lehrkörpern nicht hilfreich, wie z.B "Wir sehen uns dann bei ihrer Nobelpreisverleihung....". Zugegebenermaßen wundere ich mich manchmal über mich selbst, aber stelle mein Licht unter den Scheffel. Schon lange können meine Eltern nicht mehr dem folgen, mit dem ich mich in der Freizeit beschäftige.


    Naja...aber dann in einem solcher schwachem Momente muss es Anfang 2006 Ende 2005 passiert sein, dass ich mich scheinbar verliebte in eine Klassenkameradin, so genau weiß ich das selbst nicht, was es war. Anfangs ignorierte ich es und tat es als Blödsinn ab und gehörte meiner sogenannten "Rationalität". Doch dann wurde es immer intensiver und weniger oberflächlich. Je mehr die Zeit fortschritt und wir uns unterhielten. So brachte sie das Ganze ohnehin schon im Chaos zu versinken drohende Leben durcheinander.

    Im Endeffekt tue ich es Quatsch ab, jetzt 9 Monate später. Ich glaube ich habe mir alles eingebildet. So muss es gewesen sein. Ich ertappte mich dabei, wie ich mich zu Sentimentalitäten hinreissen ließ, obwohl ich Liebe als irrational bewerte. Was ist das überhaupt Liebe?

    Naja..diese 9 Monate waren nicht ereignisfrei. Ich gestand ihr meine Gefühle, aber ich bekam einen Korb, wenn auch einen abgemilderten, weil sie ihren Ex noch nicht verkraftet hatte. Danach blieb es erstmal bei Gesprächen in den Pausen. Sonst herrschte Funkstille, denn ich war zu unbeholfen nur eine Freundschaft zu einer Frau aufzubauen.

    Dann 6 Monate danach ein zweiter Versuch, indem ich wenigstens die Freundschaft erbat, was dann auch geschah. Dieses Mal klarer, dass sie mich nicht liebe, aber...naja...dann ein Paar Abmildernde Worte, die wohl trösten sollten.

    So traf ich mich mit ihr und ihren Freunden. Immer öfter. Manchmal 3-4 mal die Woche. Die Freitagabende und Wochenenden verbrachte ich die letzten 3 Monate kaum noch zu Hause, weswegen das Klima noch schlechter geworden ist, weil ich mich für jeden Scheiß rechtfertigen muss, obwohl sie nicht länger meine Erziehungsberechtigten sind. Diese Funktion haben sie selbst schon vor langer Zeit verwirkt. Mein Vater, der sich seiner Verantwortung als Vater und Ehemann durch Flucht in seine Scheißwelt aus PCs und Spielekonsolen flüchtet (ein Gabelstaplerfahrer mit Hauptschulabschluss kann auch keine anderen Hobbies haben) und so nicht sieht, was er sich eigentlich mit seinem Verhalten (kann nicht mit Geld umgehen, deswegen auch Schulden im 5stelligen Bereich, seine cholerischen Anfälle) eigentlich verbaut und verpasst. Dass er eine Frau hat, die ihn trotzalledem immernoch liebt, weil sie nicht anders kann, ihn deswegen nicht abstößt und an ihrer Liebe zu ihm zu Grunde geht, weil sie es nicht wahrhaben will.

    Doch zurück zu ihr: Ich und Sie, wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht und plötzlich wurde ich von allen, die ich kannte eingeladen zu Parties etc. Zunächst nahm ich es als fast schon lästig an auf Parties zu gehen. Immer das gleiche Muster: Musik, Alkohol, Spaß. Aber vielleicht betrachte ich das ganze zu wissenschaftlich-rational. Später aber, wurde ich nachdenklich und versuchte einmal nicht zu denken, aber auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge. Wirklich Spaß empfunden bei einer Party?...Fehlanzeige. Aber vielleicht will ich auch nicht aus dem gewohnten Zustand der Melancholie heraus.

    Meine Umwelt schien sichtlich amüsiert, dass ich plötzlich ganz normale Dinge tat und munkelten à la "Name X + Name Y" auf Grundschulniveau, dass ich was mit ihr hätte, was total lächerlich ist. Meinen 18.ten Geburtstag habe ich zwar gefeiert, aber...naja...wir waren zu 5. Das endete darin, dass ich eine Flasche Wodka allein geleert hatte. Ein weiterer Punkt der Schwäche: der Alkohol. Erst 2004 mit 16 habe ich überhaupt erst Alkohol getrunken, weil mir meine Logik diktierte, dass es unlogisch ist. Ich tat es trotzdem seitdem immer wieder. Wahrscheinlich weil mir der Strom von Gedanken nicht erschlägt und ich erst innere Ruhe spürte, wenn ich meinen Geist träge gemacht, mit Ethanol betäubt hatte.

    Zurück zu ihr:
    Zwischenzeitlich hatte ich "meine Gefühle" für sie, falls man dass so nennen kann, wenn man allein von ihrem Anblick, von ihrer Gestik bezaubert ist und so eine ungemeine Vertrautheit herrscht...naja...jedenfalls hatte ich sie verdrängt, abgeschaltet, wie auch immer, doch dann kehrte es immer in Schüben wieder, wenn wir uns wieder gesehen haben. Die letzte Zeit haben wir sehr viel Zeit verbracht.

    Schließlich gab es eine Nacht, bei der ich, sie und noch ein Freund von ihr noch bis 5 Uhr früh bei ihr waren. Es war irgendwie ein besonderer Moment. Zunächst wurde über Belangloses geredet, aber dann wurde das Gespräch vertrauter. Wir haben uns schließlich unsere Lebensgeschichten erzählt. Ich brauchte dafür 2 1/2 Stunden...:zwinker: Sie meinte daraufhin nur: Aus dir wird bestimmt jemand ganz Besonderes. Toll. Da gewinne ich auch einen Blumentopf mit.

    Da ich aber wieder anfing mir was einzubilden und versuchte aus ihrem Verhalten auf ihr Inneres zu schließen und als die "Gefühle" immer intensiver wurden, hielt ich es nicht mehr aus; ich brauchte Klarheit darüber, was sie empfindet, sodass ich um ein offenes Gespräch bat (zuvor haben wir uns schon private Dinge anvertraut und darüber unterhalten. Sie mir und ich ihr, was wahrscheinlich dieses Gefühl von Vertrautheit erzeugt hat.). Sie wiederholte, dass sie mich nicht liebe, aber auch, dass sie z.Zt. für Niemanden etwas empfinden würde. Wahrscheinlich wieder als Abmilderung. Das es nicht an mir läge...etc. Sie deutete an, dass es wohl immer der ungünstigste Zeitpunkt gewesen sei, weil ich sie immer angeschrieben hatte, wenn sie gerade mit ihrem Ex Schluss gemacht hatte. Man würde mit der Zeit sehr vorsichtig werden, wem man sich anvertraut. Ha - dass ich nicht lache.

    Dass ich ihr ja als Freund sehr, sehr wichtig wäre, ob wir nicht trotzdem Freunde bleiben könnten etc auch wenn es schwer ist. Natürlich sagte ich ja. Wir können Freunde bleiben. Was blieb mir übrig?

    Dann eine kurze Phase der Ernüchterung, dann der Freiheit, ich hatte sie vergessen für 1-2 Tage, aber dann kam alles wieder, immer wenn ich sie sah und ich habe keine andere Wahl. Um sie nicht mehr sehen zu müssen, müsste ich schon die Schule wechseln. Es kam alles wieder und so sind wir weiterhin Freunde.

    Was bleibt mir? Ich kann nicht mit ihr, aber auch nicht ohne sie. Ihr Anblick ist mir Freude und Schmerz gleichermaßen.

    Chaos. Aber jetzt habe ich Klarheit und vergesse das Ganze. Ich habe wieder einen klaren Kopf, glaube ich. Nur noch manchmal ertappe ich mich, wie ich sie mustere und ich in Schwärmerei verfalle.

    Ich versuche wieder ein rationales Leben zu führen und das Ganze zu ignorieren. Selbstmitleid ist einfach nur abstossend. Das Leben geht weiter. Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich vielleicht aus der Sicht anderer eine tragische Figur sei, ein verkanntes Genie, welches in sozial schwierigen Verhältnissen aufwächst, immer am Rande des Wahnsinns bedingt durch Intelligenz und die Dinge mit denen er sich beschäftigt.Sollen sie doch glauben, was sie wolle. Ich erachte mein Leben als ganz normal. Ich finde Menschen abstossend, die über ihr sogenanntes Schicksal nur jammern und nichts tun, um etwas zu ändern. So wird es immer bleiben. Aber meine Zielsetzungen bleiben. Genauso, was die Liebe angeht: Eigentlich brauche ich sie, will es aber nicht zugeben. Aber andererseits wäre ich, hätte ich jemanden, der mich liebt, nicht der Gleiche Mensch mit der gleichen Willenskraft. Ich bin schon immer der Einzelkämpfer, der Melancholiker, der Realist und der Rationalist auf der Einen, der Optimist, der Idealist und der Visionär und Phantast auf der anderen Seite gewesen.

    Selbstmitleid ist auch abstossend, weil es meist nur einen Zweck hat: Aufmerksamkeit zu erregen und Mitleid bei seinen Mitmenschen auslösen. Ich brauche das Mitleid nicht. Deswegen zögerte ich auch all dies zu schreiben. Aber ich musste es einfach mal tun, schreiben befreit mich und dies tat es schon immer. Selbst wenn dieser Text von Niemandem gelesen wird, ist es mir egal. Aber wenn Jemand meint, dies sinnvoll kommentieren zu können, soll er dies tun.

    Ich würde gern zur Abwechslung mal wissen, was andere über diesen Verlauf denken. Ob man es wirklich so sehen kann, wie meine Mitmenschen es tun, objektiv oder, dass es berechtigt ist, dass ich auf Grund meiner Optimistenseite dem grenzenlosen Euphemismus erliegen bin, der mich erhält und Hoffnung gibt. Denn eigentlich ist es alles nicht so schlimm. Es könnte noch viel schlimmer sein.

    Ich bevorzuge mein Leben euphemisch zu betrachten. Dies hat unschätzbare Vorteile. Aber im Endeffekt: Es ist mir egal. Ich bin nur neugierig.

    pars per toto
     
    #1
    philosopher, 16 November 2006
  2. Die_Kleene
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Uff hab mir eben mal den ganzen text durchgelesen.. bewegtes leben... scheinst aba recht normal zu sein, was ich deinen eltern jetzt mal nicht so zu traue (ohne es böse zu meinen, es liegt einfach an der art deiner darstellung) offe dass du diese einstellung so weiter durchziehsdt. du machst das schon... scheinst ne echte kämpfernatur zu sein. ich wünsche dir alles gute für deinen weiteren lebensweg... Liebe Grüße!
     
    #2
    Die_Kleene, 16 November 2006

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