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Die Kunst des Kommens

Dieses Thema im Forum "News zu Liebe, Erotik und Sexualität" wurde erstellt von fully-fledged, 3 Juli 2005.

  1. fully-fledged
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Wie ein Erdbeben rollt er an, überfällt uns, zeigt uns kurz den Himmel: Der Orgasmus ist der Gipfel der Gefühle. Was ist das Geheimnis seiner Macht?

    Die Sekunden davor sind entscheidend. Dann verdichtet sich die Welt in einem Moment, konzentriert sich auf den Bass im Unterleib, der vibriert und tobt. Kein Gedanke darf jetzt bremsen, keine falsche Bewegung. Die Lichter gehen aus, und sie kommen, die Sekunden der Erlösung, der Entladung, der Seligkeit. Der Orgasmus ist die intensivste körperliche Empfindung, zu der wir fähig sind. Das Schöne daran: Noch längst sind nicht alle Geheimnisse und Rätsel dieser magischen Sekunden entschlüsselt.


    1.Was passiert im Kopf?

    Das Erdbeben beginnt zwischen den Ohren. Der Hypothalamus ist der Alarmknopf. Trifft hier ein erotischer Reiz ein, wird ein Feuerwerk abgefackelt: Herzschlag, Blutdruck und Atemfrequenz steigen. Hoden, Klitoris, Schamlippen schwellen – der Körper ist bereit. Was folgt, ist so unaufhaltsam wie die Eruption eines Vulkans. Experten sprechen von Trance, Veränderung in der Wahrnehmung von Raum, Zeit, Selbst, von extremen Gefühlen und verwandelter Motorik. Der Körper wird sogar unempfindlich gegen Schmerzen – an die Herkunft von blauen Flecken, Bissen und Kratzern können wir uns deshalb am nächsten Morgen kaum erinnern.


    2. Wie lange dauert ein Höhepunkt?

    Gerade mal 9 Stunden und 20 Minuten lang schwelgt der heterosexuelle Mann im orgiastischem Rausch – in seinem ganzen Leben. Das will der kalifornische Psychiater Michael McGuire errechnet haben. Grundlage ist die Annahme, dass der männliche Höhepunkt etwa 12,2 Sekunden anhält. Die Damen verschließen sich aufgrund ihrer komplexeren Orgasmusstruktur noch einer statistischen Erfassung. Ihr "Big O" kann angeblich zwischen 7 und 107 Sekunden anhalten, die rein muskulären Zuckungen dauern zwischen 13 und 51 Sekunden.


    3. Was ist der Sinn des Kommens?

    Bei den Männern ist die Sache klar: Möglichst viel Samen verstreuen lautet der grobe evolutionäre Auftrag. Beim weiblichen Orgasmus war lange die "Upsuck-Theorie" populär: Frauen könnten dadurch leichter schwanger werden, da das Sperma mithilfe der Kontraktionen schneller zur Eizelle gelange. "Falsch", sagt der Psychologe und Fachbuchautor Rolf Degen. "Es wird nicht angesaugt, sondern sogar weggedrückt." Das ergab eine neue Studie. Außerdem erreicht die Orgasmusfrequenz der Frau erst ihren Gipfel, wenn ihre Fruchtbarkeit abnimmt. Degens Fazit: "Der weibliche Orgasmus hat keine biologische Funktion für die Fortpflanzung. Er ist ein reines Vergnügen, schön und zwecklos."


    4. Was sind "No-Touch-Orgasmen"?

    Kein Unsinn. Der Orgasmusreflex kann im Gehirn tatsächlich ohne Genitalkontakt aktiviert werden. 25 Prozent der Frauen und 21 Prozent der Männer haben Erfahrung mit mentalen Orgasmen – das Erleben des Höhepunkts durch reine Vorstellungskraft. In den USA gibt es sogar spezielle Seminare für das Training des No-Touch-Orgasmus.


    5. Was ist dran am G-Punkt?

    Rolf Degen nennt ihn ein "gynäkologisches Ufo". Im Knubbel an der vorderen Scheidenwand, den Ernst Gräfenberg 1950 entdeckte, konnten trotz sorgfältigster Suche noch keine Nervenzellen gefunden werden. Dennoch behaupten 8,4 Prozent der Frauen, hier erregbar zu sein.


    6. Wie simuliert man einen Orgasmus?

    Nichts einfacher als das: Po zusammenkneifen, Beckenboden anspannen, Gesicht schmerzvoll verziehen, so stöhnen, als ob man einen Eimer kaltes Wasser ins Gesicht kriegt. Zur Krönung laut "Ich komme!" rufen. Über Sinn und Unsinn dieser beziehungspolitischen Taktik sollte man sich aber vorher im Klaren sein.


    7. Spüren beide das Gleiche?

    Jawohl! Bei Männern und Frauen zeigen sich in der Hirnrinde die gleichen neuronalen Veränderungen, so eine US-Studie. Nur nach dem Vollzug gibt’s Unterschiede: Während Männer in postkoitale Trägheit fallen, sind Frauen eher aufgekratzt und genau in der richtigen Stimmung, um den verdammten Kleiderschrank zu entrümpeln.


    8. Wie macht man’s besser?

    Wer als Kerl locker aus der Hüfte kreisend agieren kann, hat die Kür schon halb gewonnen. Unbedingt vermeiden: wenn die Dame gerade hörbar Anlauf nimmt, den Gipfel zu erobern, einen komplizierten Stellungswechsel vorschlagen oder gar unterbrechen; das ist so, als ob jemand bei Tempo 180 auf der Autobahn die Handbremse anzieht. Besser: schön die eingeschlagene Richtung beibehalten. Sexkünstlerinnen beglücken den Mann mit leicht sadistischer Dominanz: Sie lassen ihn erst kommen, wenn er verzweifelt um Gnade bettelt. Die Zwei-Minuten-Nummer hat er ohnehin schon für sich gepachtet.


    Quelle: GMX.de (http://www.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/sex/594136,page=3.html)
     
    #1
    fully-fledged, 3 Juli 2005
  2. Ramalam
    Ramalam (29)
    Benutzer gesperrt
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    1
    Single
    Interessant. Aber ick weiß nich, ick persönlich würde nen Orgi höchstens als "angenehmes Prickeln" oder so beschreiben, von wegen dat Höchste der Gefühle und so würde mir nix in den Sinn kommen...
     
    #2
    Ramalam, 3 Juli 2005
  3. Mart1n
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    nicht das höchste..
    aber das "intensiveste"...

    glaube,das könnte schon hinkommen..

    vielleicht nur noch zu toppen von Todesangst/Panik
    oder schweren Schmerzen - allesamt unangenehm.
     
    #3
    Mart1n, 4 Juli 2005
  4. daum
    Gast
    0
    woher wusste ich nur, dass das GMX ist bevor ichs gesehen habe... ich habe da noch nie einen wirklich guten artikel gefunden. (freie meinungsäusserung :smile:)
     
    #4
    daum, 4 Juli 2005
  5. Ivan89
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    jaja, der liebe Orgi

    Natürlich eines der schönsten Gefühle der Welt. Ich denke jedoch dass man ihn auch überbewerten kann... zudem wird ihn jeder Mensch anders erleben!

    Gruss aus der Schweiz :zwinker:
     
    #5
    Ivan89, 4 Juli 2005
  6. User 20345
    User 20345 (37)
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    vergeben und glücklich
    Schön...ja...aber was ist, bitte schön, zwecklos daran, dass Frau zufrieden und glücklich ist????? :ratlos:


    Bella
     
    #6
    User 20345, 12 Juli 2005
  7. fully-fledged
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Ganz einfach. Was interessiert es die Evolution, ob du glücklich bist oder nicht? :zwinker: Du sollst doch nur für Nachkommen sorgen, mehr nicht.

    Ich könnte mir die Bedeutung des weiblichen Orgasmus' nur so erklären, dass Mutter Natur (natürlich) ohen Verhütungsmittel geplant und der Punkt, dass die Sache Spaß macht dafür sorgen sollte, dass die Menschen es möglichst oft machen und so viele Nachkommen zeugen. Beim Mann vielleicht ein zweiter Effekt.
     
    #7
    fully-fledged, 12 Juli 2005
  8. Butterbrot
    Gast
    0
    mir hat vorallem punkt 7 gefallen *g* jetzt weiss ich endlich wieso mein schatz immer schläft und ich in der wohnung herum hüpfe :zwinker:
     
    #8
    Butterbrot, 12 Juli 2005
  9. User 20345
    User 20345 (37)
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    vergeben und glücklich
    Na, wenn das meine einzige Aufgabe sein soll, hätte mir "Mutter Natur" kein Gehirn geben sollen. :tongue:

    Bella

    EDIT: ÄH...für die Evolution ist es durchaus wichtig, dass Frau glücklich & zufrieden ist....denn nur solche Frauen wollen Nachwuchs.
     
    #9
    User 20345, 12 Juli 2005
  10. Seravina
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Bei wem dauert der Orgasmus den 12 sekunden? Das ist ja ewig!!! Das dauert doch normal zwei bis drei sekunden und das ist nicht nur bei mir so.

    Wenn ich einen richtigen Orgi hab bin ich danach auch total müde und kann gleich einschlafen, bin da wohl wie ein Mann.
     
    #10
    Seravina, 13 Juli 2005
  11. Nata
    Verbringt hier viel Zeit
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    Frauen erreichen erst mit 30 bis 35 Jahren ihre volle Orgasmusfähigkeit. Kann also sein, dass sich Deine Erfahrungswelt noch ändert.
     
    #11
    Nata, 16 Juli 2005

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