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Die Liebe:Für wohle Existenz und Ehrgefühl?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Seeeltsam, 27 Januar 2006.

  1. Seeeltsam
    Gast
    0
    Hallo,meine Zeitgenossen und Zeitgenossinnen!:smile:
    Eine seltsame Frage(aber ich bin auch selbst seltsam).
    Ob die Liebe existiert wirklich? Oder ist das nur die Erfindung?
    Nein,ich bin nicht enttäuscht,ich will nur sie zur rationellen Analyse auffordern!
    Ob wir nicht die Tiere sind? Wir brauchen einen Mensch daneben,um zu existieren,beschützt und nicht einsam! Wir haben auch Triebe,die auch von der Natur schon Tausende Jahren bestimmt sind. Und noch etwas.Darüber konnte ich nicht vergessen. Das ist vielleicht das wichtigste:ein Streben geachtet sein,bedeutend sein,ein Wunsch,dass jemand deine Vorteile besonders schätzt,was auch natürlich ist!
    Und das alles, in gemeinsamer Masse nennen wir nicht anders,als Liebe und schreiben die 10000..Gedichte(ich habe auch selbst so was geschrieben!),auch zahllose Lieder und träumen jede Nacht..
    Wer weisst es vielleicht besser und klarer,als ich? :zwinker:
     
    #1
    Seeeltsam, 27 Januar 2006
  2. *Gelini*
    *Gelini* (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    492
    101
    1
    nicht angegeben
    Muss man denn Liebe genau definieren können? Sagen können wo es herkommt? Natürlich sehnt man sich nach einer Vertrauensperson die jemandem zeigt wieviel man wert ist... Ganz abgesehen davon finde ich es unlogisch "rationale" Analysen zu machen, da ratio der Verstand ist und meines Erachtens das Herz/Gefühl wichtiger ist in der Liebe...
     
    #2
    *Gelini*, 27 Januar 2006
  3. Seeeltsam
    Gast
    0
    Ja,aber es scheint mir manchmal,das wir alles nur selbst ausgedacht haben.Das ist jawohl bestimmt so.
    Aber wenn wir selbst ausgedacht haben...Dann sind auch die Probleme ausgedacht? Oder ist das zu schweres Thema und es ist viel besser alles so machen,wie unsere Grossväter es machten? Auf einen Prinz oder Prinzessin warten? Auf einen Kuss warten? Bedauern,wenn man mit 17 Jahren noch keinen Sex hat?
     
    #3
    Seeeltsam, 30 Januar 2006
  4. Gravity
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
    0
    nicht angegeben

    Ich habe mich gefragt, ob Liebe ein Stoffwechsel im Gehirn ist oder eine übergeordnete Funktion wie etwa das Bewusstsein. Nach dem was ich gelesen und an eigenen Erfahrungen gesammelt habe, bin ich zum Schluß gekommen, dass es etwas von beiden ist.

    Liebe als solches bezeichnet sehr verschiedene Gefühle. Das deuten auch die verschiedenen Nennungen an: Eros, Agape, Philia, Stoika, Mania, etc. Vermutlich stellt das noch nicht das Ende der Liste dar.

    Über Liebe haben auch schon sehr viele Menschen nachgedacht. Problematisch bei solchen Überlegungen ist, dass es praktisch unmöglich ist, objektiv darrüber nach zu denken. Der Mensch sieht Dinge, wie die Liebe immer Subjektiv und kann sich somit bei der Ergründung selbst im Wege stehen.

    In der Wikipedia stehen dazu auch einiges wissenswertes. Wer dann noch zwischen den Zeilen lesen kann, erfährt noch mehr.

    Liebe wird gern hochstilisiert, sie wird zu etwas großem gemacht, ein Band das Ewig bindet und durch nichts gebrochen werden kann. In Liedern, geschichten und anderen Medien wird es als übernatürliche Kraft dargestellt, die alle Hindernisse und Schwierigkeiten überwindet.
    In der Realität stellt es sich meist anders dar. Klar, jeder kennt die Gefühle, die mit der Liebe verbunden sind und jeder kennt die Trunkenheit die sich dadurch ergibt. Es ist wie ein Rausch. Kann es da dann doch was anderes sein? Vielleicht ein Drogenrausch, der vom Hirn selbst ausgelöst wird?

    Liebe an sich ist eigentlich auch was ziemlich egoistisches. Man liebt einen anderen Menschen eigentlich nur sehr selten um seiner selbst willen.
    Meistens sind es die Eltern und Kind-Beziehungen, die so geprägt sind. Alle anderen Beziehungen nach "Außen" sind im Westen zumeist egoistisch geprägt. Im Westen deshalb egoistisch, weil hier die freie Wahl herrscht. Man sucht sich gezielt aus, wen man liebt und wen nicht. Vor allem mit wem man eine Beziehung eingeht.
    Egoistisch aber auch, weil man bestimmte Sachen am anderen liebt und nicht, wie bereits erwähnt, ihn um seiner Selbst willen. Das kann das Geld, die Macht oder der Waschbrettbauch sein. Natürlich kann es auch der Humor, das Selbstbewusstsein oder bestimmte Fähigkeiten sein.
    Typisch dafür ist immer, dass es immer etwas ist, was man selbst haben möchte. Während das bei Dingen wie Geld, Macht und Selbstbewusstsein noch recht offensichtlich sein kann, sind andere Ziele schon was versteckter. Der Waschbrettbauch kann der Wunsch nach Ideallinie sein, ist aber viel öfters das Begehren nach dem erotischen Kick im Kopf - sprich der nächste Schuss in den Arm. So auch mit Humor - andere Droge, selbes Prinzip. Und wer schon den Widerspruch im Kopf vorbereitet, warum gehen Beziehungen in die Brüche, wenn der eine einen dicken Bauch bekommt und der andere plötzlich seinen Humor verliert?

    Das böse an der Beziehung kommt aber dann, wenn sich jemand nicht über seine eigenen Begehren im Klaren ist. Dann wenn die eigenen Wünsche im Unterbewussten liegen. Das Problem ist unteranderem, dass auch Weltbilder als Wünsche zählen. So wie ich die Welt sehe, so muss sie sein. Das sucht nach Verwirklichung. Was ist dann also mit den Weltbildern "Keine mag mich", "Ich finde immer den Falschen" oder "Alle Männer betrügen"? Wo führt das wohl hin?
    Der springende Punkt ist, dass man sich wenn nicht sehenden Auges unterbewusst seine Wünsche sucht und die Liebe die Erfüllung anzeigt. Die Verliebtheit kommt immer dann, wenn die eigenen Begehren erfüllt werden könnten: Egal ob sie gut oder schlecht für einen sind. Solange das ganze unterbewusst abläuft, kann das auch sehr schlechte Züge haben. Wer glaubt, keine Frau mag ihn, wird auch immer nur Frauen finden, wo er genau dies erfüllt bekommt. Wer offen auf athletische Figuren steht, wird sich auch nur die Aussuchen, wer meint in Beziehung wird man geschlagen, sucht sich entsprechende Gegenstücke.

    Sicherlich gibt es auch die Fälle mit mehr als einem Begehren. Zum Beispiel Humor und Waschbrettbauch. So kommen dann die Fälle zu stande, wo der Humor so schwerwiegend war, dass der kleine Waschbärbauch tolerierbar wurde.


    Der Liebe kann man nicht vorbehaltslos trauen. Sie ist nichts übernatürliches und nichts einzigartiges. Sie ist ein Gedanke des Unterbewusstseins, dass ein Begehren erfüllt werden kann. Wer der Liebe einfach folgt, wird seinem Begehren folgen - gleich ob es gut oder schlecht für ihn ist.
    Wer jedoch weiß, worauf er oder sie steht, sich selbst also in dem Punkt kennt, weiß auch wo die Liebe herkommt und was sie sagen möchte. Er hat die freie Wahl dem Gefühl nach zu gehen oder sich zu entscheiden, es einfach bleiben zu lassen.



     
    #4
    Gravity, 30 Januar 2006
  5. EndeAllerFragen
    Verbringt hier viel Zeit
    14
    86
    0
    nicht angegeben
    Die Frage hat mich auch schon beschäftigt.

    Rational läßt sich die Liebe wohl als Lebensgemeinschaft erklären, wo beide Partner besonders gut zusammen passen, sich mögen und das Leben gemeinsam meistern wollen zwecks Familiengründung (und damit Fortpflanzung).

    Aber das es so nicht ist, wissen wir alle.
    Warum ist es möglich, dass man plötzlich "mehr" für einen Menschen empfindet? Und warum ist es in langjährigen Beziehungen so, dass "die Liebe" raus ist und man sich trennt?
    Nach der Rationalität dürfte sowas nicht gehen...

    Ist Liebe vielleicht das, was als "Glaube" noch geblieben ist, nachdem in der heutigen Zeit das "Fortpflanzungsdenken" stark abgenommen hat?

    Ich hab irgendwo mal gelesen, dass Liebe sehr stark auf Gegenseitigkeit und Sympathie beruht -ist Liebe also vielleicht "nur", dass sich zwei Menschen gefunden haben und "zusammen passend" finden?

    Ich sehe Liebe ein wenig pragmatisch, d.h. schon in Richtung Zweckgerichtet:
    Ich halte nicht nur die Augen nach einer Frau auf, die hübsch aussieht und so einen netten Eindruck macht, sondern ich will schon eine, mit der man reden kann, mit der man lachen und weinen kann, die zu mir steht, mich unterstützt... einen Partner fürs Leben halt!
    Diese Frau muss mich nicht gleich umhauen, wenn ich sie sehe, aber wenn sie meinem Typ entspricht, reicht das schon... bei dem Rest zählen die inneren Werte. Und das ist denk ich mal Liebe.
     
    #5
    EndeAllerFragen, 30 Januar 2006
  6. Needlove
    Needlove (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    385
    101
    0
    Single
    Was spielt das für eine rolle? Ich fühle es, das reicht mir als Bestätigung das es sie gibt. Der Rest ist uninteressant für mich.
     
    #6
    Needlove, 30 Januar 2006
  7. Daos-Mandrak
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Reiz -> Blackbox -> Reaktion

    Der Mensch und jedes andere Wesen reagiert eben auf seine Umwelt. Wie er reagiert hängt mit seinen Erfahrungen, Instinkten und ähnlichem zusammen.
    Ich finde zwar, dass man nicht so viel über das "warum liebe ich" nachdenken sollte, aber im Grunde ist Liebe nichts übernatürliches. Aber der Gedanke daran, dass es so sein könnte ist schön
     
    #7
    Daos-Mandrak, 30 Januar 2006
  8. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
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    8
    Single
    wenn sie nur eine Erfindung wär: Wieso kann sie dann jeder Mensch fühlen unabhängig davon? Liebe ist eine idea innata, eine eingeborene Idee, die wurde nicht einfach erfunden.
     
    #8
    SexySellerie, 30 Januar 2006
  9. EndeAllerFragen
    Verbringt hier viel Zeit
    14
    86
    0
    nicht angegeben
    ja, allgemein neigen wir Menschen dazu, für alles eine erklärung zu wollen. Das ist oft der falsche Ansatz, bevor man sich Gedanken um das Sein macht, sollte man sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren.
     
    #9
    EndeAllerFragen, 30 Januar 2006
  10. Seeeltsam
    Gast
    0
    Stelle dir einen langen Flur vor! Du gehst diesen Flur entlang,es ist dir warm und gemütlich und du bist auch satt.Du gehst also immer geradeaus und denkst nicht,ob es das Ende hat,warum du eigentlich gehst,wohin du gehst,ob es einen anderen Weg doch gibt es..Das ist deine Position,und wenn du damit zufrieden bist,ist auch nicht schlecht!
    Aber ich bin ein anderer Wanderer in diesem Leben!

    Du bist wirklich "Ende aller Fragen".Mit dieser Theorie"Hier und Jetzt "kann man auch streiten.Wenn du glücklich bist,dann gibt es nur die Vorteile.Aber wenn der Mensch die Zeit zum Nachdenken hat(wie ich z.B.),dann erscheinen solche Fragen.So ist vielleicht die ganze Phylosophie entstanden(weil die Menschen Zeit für Überlegen hatten und weil sie unglücklich waren:smile: )Und nicht nur "hier und jetzt das Essen von der Jagd besorgten und schliefen...

    Wie kannst du aber das beweisen.Unseres ganze Leben ist die GRÖSSTE WERBUNG DER lIEBEIE FILMEN;DIE BÜCHER;ALSO DIE GANZE KUNST IST EINE pROPAGANDA,Agitazion der Libe und von alles,was damit verbunden ist.
    Das ist wie Internet:wer wusste davon in 70-Jahren,jetzt benutzt dass jeder fünfte.
    und bist du gebohren mit dieser Gefühl,ich zweifle daran.Die Kinder werden nur das Verhalten der Erwachsenen nachahmen:"Aha,die Leute im Fernseg´hen küssen sich?"Dann werden auch 6-jährige Mädchen und Knabe miteinander küssen,nicht weil es ihre natürliche Begehr ist!

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    #10
    Seeeltsam, 1 Februar 2006
  11. Needlove
    Needlove (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    385
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    0
    Single
    Dann wander mal schön weiter, aber nicht stolpern. :zwinker:
     
    #11
    Needlove, 1 Februar 2006
  12. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
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    173
    8
    Single
    Beweisen kann ich nichts. Du übrigens auch nicht.

    Ich glaube einfach, dass wir eine Portion Liebe schon während der Schwangerschaft im Mutterleib erfahren. Küssen,etc. das ist ein Lernprozess, das weiß man nicht von Anfang an.
    Aber ich behaupte, dass ich dieses warme Liebesgefühl von Anfang an kannte.
     
    #12
    SexySellerie, 1 Februar 2006

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